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  1. Inaktiver User

    AW: Starke PMS und Regelkrämpfe --> verminderte Lebensqualität - was tun??

    Mir ging es mal ähnlich - mit 35 Jahren erreichte es seinen totalen Höhepunkt auf der Schmerzskala. Der Arzt stellte bei mir die Verdachtsdiagnose Endometriose. Die Bauchspiegelung hatte ich mir damals aber geklemmt. Überhaupt den ganzen schulmedizinischen Kram, der bei Endometriose nicht ohne ist. Langer Rede kurzer Sinn - Schmerzen habe ich seit Jahren nicht mehr, ich kann sie aber zuverlässig reproduzieren, indem ich wieder anfange, mehr Fleisch zu essen (ab 200 g die Woche geht es los) und gaaanz viele Haferflocken, dann habe ich den alten Schxxxs wieder. Rückblickend gesehen hatte ich wahrscheinlich keine Endometriose.
    Ich bin immer sehr dafür zu gucken, ob man Beschwerden mit Hilfe von Lebensstiländerungen wegkriegen kann.
    Alles Gute!

  2. Inaktiver User

    AW: Starke PMS und Regelkrämpfe --> verminderte Lebensqualität - was tun??

    Zitat Zitat von Honni Beitrag anzeigen
    @HedwigDohm: Interessant! Mein FA meinte, man muss von diesen Gestagenen (Ich weiß leider den Handelsnamen grade nicht mehr) schon 2 Tabletten am Tag nehmen, damit eben der Zyklus lahmgelegt wird - und das fand ich so und so heftig... Was hast du denn für Nebenwirkungen? Und darf ich fragen, wie alt du bist?
    Ich bin 34.

    Meine Regelschmerzen waren von jeher sehr stark, die Pille habe ich bis auf ein kurzes Intermezzo mit Anfang zwanzig nie genommen. In den letzten Jahren sind die Schmerzen dann so sehr entgleist, dass ich mich bis zur Halskrause mit Schmerzmitteln zugeschmissen habe und trotzdem fast aus den Pantoffeln gekippt bin. Mein Zyklus war schon immer etwas verkürzt, was auf eine Gelbkörperhormon-Schwäche hindeuten könnte.

    Auf dem Ultraschall war ein kleines Gebärmuttermyom zu sehen, aber das ist eigentlich ein Allerweltsbefund. Ob die Schmerzen damit zusammenhängen, ist unklar. Endometriose als Ursache ist bislang nicht abgeklärt worden (eine Bauchspiegelung ist zwar ein eher harmloser Eingriff, aber eben doch nicht ganz ohne Risiko), der Arzt wollte zunächst eine medikamentöse Behandlung versuchen.

    Nun nehme ich vom 15. bis zum 26. Zyklustag je 10 mg Dydrogesteron (Handelsname Duphaston, entspricht einer Tablette), habe eine völlig normale Regelblutung, aber nicht mehr diese extremen wehenartigen Schmerzen. *)

    Nebenwirkungen habe ich bisher zum Glück nicht. Laienhaft stelle ich mir vor, dass diese Einnahme in der zweiten Zyklushälfte für den Körper schonender sein muss als eine Dauermedikation mit einem reinen Gestagenpräparat. (Aber diese laienhafte Vorstellung kann natürlich völlig verkehrt sein.)

    *) Was mir an der ganzen Angelegenheit nicht gefällt: Die klinische Erfahrung zeigt, dass das Zeug gegen Menstruationsbescherden wirkt. Aber der Arzt hat mir nicht erklären können, worauf der Wirkmechanismus eigentlich beruht. Aber sei's drum, Hauptsache ich kann während der Tage aufrecht stehen und krieche nicht schreiend auf dem Boden herum.

  3. User Info Menu

    AW: Starke PMS und Regelkrämpfe --> verminderte Lebensqualität - was tun??

    Puh, da eröffnen sich wieder ganz neue Welten... Aber immerhin besser als "Da kann man nix machen"!

    @Iberia: Einfach nur mehr Fleisch und Haferflocken?? Was steckt da dahinter? Ich würde hier auch gerne ohne die Schulmedizin weiterkommen, die muss schon wegen meiner Migräne genug herhalten.

  4. Inaktiver User

    AW: Starke PMS und Regelkrämpfe --> verminderte Lebensqualität - was tun??

    ähm - bevor es Missverständnisse gibt - mehr Fleisch und Haferflocken essen und ich krieg Regelschmerzen.
    Was dahinter steckt?
    Fleisch - es scheint die Arachodinsäure zu sein, auf die ich empfindlich reagiere. Ist viel in tierischen Produkten drin und ist ein Vorläufer der Prostagladine, die die Schmerzen verursachen,
    Ausprobiert hatte ich das damals als ich nach Infos googelte, aber auf deutschen Seiten war nichts zu finden. Auf einer schweizerischen Seite wurde ich fündig und die gaben den Tipp, 1 Woche vor der Regel aufzuhören, Fleisch und v.a. Wurst und Geräuchertes zu essen. Ich dachte, das probiere ich einfach mal aus. Hat bei mir funktioniert. Die Website weiss ich nicht mehr, ist alles 10 Jahre her. Ich esse heute etwa alle 3 Monate mal Fleisch, hellen Fisch gibts öfters.
    Bei den Haferflocken weiss ich nicht, was dahinter steckt. Achso, Brot und Kuchen esse ich auch nicht, das macht mich irgendwie kraftlos und müde.
    Geändert von Inaktiver User (10.02.2016 um 19:12 Uhr)

  5. 12.02.2016, 22:21


  6. Inaktiver User

    AW: Starke PMS und Regelkrämpfe --> verminderte Lebensqualität - was tun??

    hoppsala, ich habe mich undeutlich ausgedrückt ;-)
    Was ich damit sagen will: Lebensmittel mal weglassen und gucken von Periode zu Periode, ob die Schmerzen mehr und mehr weggehen.
    Seltenst Fleisch essen und keine Haferflocken macht mich schmerzfrei während der Periode.

  7. 15.02.2016, 22:11


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