Ich habe allerdings auch immer sofort den Eindruck das man nur versucht abzukassieren. Am Besten noch damit das man Ängste schürt indem man betont wie wichtig doch diese Untersuchung sei und bla...![]()
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Thema: IGEL beim Gynäkologen
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25.03.2015, 22:04Inaktiver User
AW: IGEL beim Gynäkologen
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25.03.2015, 23:16
AW: IGEL beim Gynäkologen
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27.03.2015, 10:12
AW: IGEL beim Gynäkologen
Hallo,
ich hab grad mal in den IGEL Monitor geschaut. Dort steht, dass zur Eierstockfrüherkennung der Arzt abtastet. Dass der das macht ist mir irgendwie noch garnicht aufgefallen bzw kann ich mich nicht so dran erinnern.
Ich habe seit kurzem wegen Umzug eine neue Ärztin. Früher wurde ich immer ermahnt wegen familiärer Vorbelastung bzgl Gebärmutterhalskrebs 2x im Jahr einen Abstrich machen zu lassen. Meine neue Ärztin will dies nur 1x machen, da erwiesenermassen keine Vorbelastung entscheidend ist sondern der Befall durch HIV Viren.Der Mensch - ein Sackgassenerfindung der Evolution?
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27.03.2015, 12:41
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28.03.2015, 19:06
AW: IGEL beim Gynäkologen
Ich muss jetzt mal nachfragen. Ich lasse mir jährlich Brustultraschall machen wegen Brustkrebs in der Familie und weil ich oft Brustschmerzen habe. Bisher habe ich immer 50 Euro gezahlt. Würde das auch die Krankenkasse übernehmen?
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28.03.2015, 19:27Inaktiver User
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28.03.2015, 19:43Inaktiver User
AW: IGEL beim Gynäkologen
Tja die Politik, da bestimmen nicht die Politiker sondern Lobbyverbände.
Ist schon komisch, daß die Ausgaben im Gesundheitswesen jedes Jahr stark steigen obwohl ja alles dafür getan wird Kosten zu sparen.
Da könnte man ja mal auf den irrsinnigen und völlig abwegigen Gedanken kommen, daß die Methoden mit denen man sparen will im Grunde nichts nützen, eher im Gegenteil das ganze auch noch kräftig anheizen.
Na ja für mich stellt sich eher die Frage ob ich hauptsächlich "wegmachen" will oder eher Ursachen angehen will. Also nur als Ziel!Bei unserer Alterspyramide ist es aber völlig illusorisch, die Kosten senken zu wollen. Sinnvoller Einsatz der Mittel wäre ein m.E. besseres Ziel.
Aber von allen Seiten, seitens der Politik, der Krankenkassen, der Ärzte, der Pharma und nichtzuletzt auch der Patienten.Intransparent? Volle Zustimmung.
Das ist sone Sache. Wo informiere ich mich denn? Also so, daß ich das Gefühl habe nicht irgendwelchen Abhängigkeiten ins Messer zu laufen? Ist der Chirurg glaubwürdig wenn er mir zur Operation rät oder ist sie eigentlich gar nicht notwendig aber es wäre vorteilhaft weil er dadurch seine Punkte zusammenbekommt? Und wenn wir schon dabei sind bei der so hochgelobten wissenschaftlichen Datenlage, wieso bekomme ich bei 2 oder mehr Ärzten unterschiedliche Therapieempfehlungen? Welche politischen Rahmenbedingungen sollen es denn sein? Und was glaubst Du wer hat da mehr Einfluss, ein paar Patienten oder Lobbyverbände?Die Spaltung zwischen Patienten und Ärzten spielt aber undurchschaubaren Machenschaften in die Hände. Den schwarzen Peter haben die Ärzte und Patienten machen sich oft nicht die Mühe, sich zu informieren, sondern richten Erwartungen an die Ärzte, die diese einfach nicht erfüllen können, statt sich für andere poltische Rahmenbedingungen zu engagieren, worum nicht wenige Ärzte ihre Patienten per Aushang bitten.
Es geht hier nicht darum, daß sich ein Arzt Geld dazuverdient aber das Problem sehe ich woanders:Es gibt mit Sicherheit schwarze Schafe unter den Ärzten. Aber mal im Ernst: Kann man mit IGEL-Leistungen reich werden? Geldgeile Ärzte werden z.B. Schönheitschirurg. Oder sie studieren gleich was "Gescheites".
Man geht als gesetzliche Versicherter zum Arzt und bekommt eine Behandlung. Und seit Jahrzehnten wurde den Patienten eingebläut zum Arzt zu gehen und es wird durch die Versicherungen bezahlt. Was abgerechnet wird bekommt der Patient gar nicht zu Gesicht und auch nicht welche Beträge manches kostet. Also wird der Patient für "dumm" gehalten, man möchte augenscheinlich den Bürokratieaufwand gering halten. Alles soweit noch okay, wenn da nicht ständig gejammert würde, daß ja die Kosten explodieren würden.
Und seit einiger Zeit wird einem dann gesagt, daß diese Untersuchung und/oder Therapie von seiner Kasse nicht mehr gezahlt würde oder nur in bestimmten Fällen etc. pp. Aber auch das ist höchst unterschiedlich. Und ich als Patient, der sowieso nicht unbedingt auf der Höhe ist der soll jetzt sich durch die ganzen Abrechnungsmodalitäten auch noch durchwurschteln, sich mit der Kasse oder seinem Arzt anlegen?
Und dann soll ich auch noch wissen ob eine IGEL Leistung für mich gerade jetzt sinnvoll ist oder nicht?
Irgendwas läuft da definitiv falsch in diesem System und meiner Meinung nach wird das zumindest gebilligt, daß es so läuft.
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29.03.2015, 19:45
AW: IGEL beim Gynäkologen
@ Quirin.: Ja, genau HPV, danke.
Der Mensch - ein Sackgassenerfindung der Evolution?
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29.03.2015, 23:09
AW: IGEL beim Gynäkologen
Wieso nicht? Ich empfehle sowieso, fertig vorinformiert zum Arzt zu gehen und eine ganz andere Form der Diskussion zu führen, als einfach in den Raum zu treten und sich wie ein "dummer Patient" zu verhalten, dann wird man auch nicht für diesen gehalten. Und ja - manche Ärzte sind innerhalb eines solchen Gespräches durchaus bereit, den KK Abrechnungsbetrag zu nennen. So z. b. ergab ein innerer (vaginaler) Ultraschall beim Gyn eine KK Leistung von rund einem fünftel des IGEL Betrages. Kein Wunder, dass die Gyns das oft nicht freiwillig jeder Patientin aufs Brot schmieren, wenn ein und dieselbe Untersuchung in ihrem individuellen Fall auch als KK Leistung abrechenbar wäre.
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29.03.2015, 23:31
AW: IGEL beim Gynäkologen
Ich bspw lese Fachzeitschriften für Ärzte. Aus Spaß und regelmäßig, in verschiedenen Sparten. Es interessiert mich, was für neue Gerätschaften und Medikamente es gibt, welche Anästhesiemethoden Zahnärzte mit welchen neuen Spritzen auf dem Markt wie setzen und was Kontraindikationen für welche Behandlungsmethoden sind etc pp... Dazu ziehe ich mir auch gern Forschungsergebnisse und detaillierte Berichte von Fachtagungen rein, google Inhaltsstoffe und bin bei Portalen angemeldet, wo Fachärzte Antworten geben, um für sich selbst zu werben.
Fertig vorinformiert gehe ich zum Arzt und werde hin und wieder auch mal skeptisch beäugt, bevor man im Patientengespräch vom normalen Gelaber zur Fachsprache wechselt. Macht Spaß und führt zu mehr. Wenn ich bspw beim ZA sitze und leider doch mal etwas gemacht werden muss, würde ich nie sagen "ich möchte eine Spritze" sondern ich sage "bitte setzen Sie mir für den Unterkiefer eine intraligamentäre Anästhesie mit einer Dosierradspritze - die anderen vertrage ich schlecht, weil sich bei konventionellen ein Elongationsgefühl am Zahn breitmacht und Leitungsanästhesien lehne ich sowieso grundsätzlich ab". Es ist da eine ganze andere Gesprächsbasis möglich, glaub mir. Mir erklärt ein Arzt akribisch, was genau welcher Schritt ist, den er tut und wieso er diesen wählt. Alles nebenbei und locker. Länger als andere sitze ich da auch nicht.
Tja. Dir bleibt die Möglichkeit, fertig vorinformiert mehrere Chirurgen aufzusuchen und sie direkt zu fragen, worauf ihre Diagnose beruht und warum sie Therapiemöglichkeit A statt B anraten. Gehst du zu verschiedenen, wirst du ähnliche und auch verschiedene Antworten hören - wie überall anderswo auch. Geh zu Maklern, Versicherungen, Banken, Autoverkäufern, Therapeuten, Heilpraktikern, Baugesellschaften, Reisebüros, Friseuren - 100% das gleiche von mehreren konsultierten über ein und dasselbe wirst du eher selten hören.Ist der Chirurg glaubwürdig wenn er mir zur Operation rät oder ist sie eigentlich gar nicht notwendig aber es wäre vorteilhaft weil er dadurch seine Punkte zusammenbekommt?
Du hast doch auch einen Job. Würdest du sagen, jeder in diesem Land, der deinen Job ausführt, würde über ein berufsbezogenes Detail immer genau dasselbe denken?Und wenn wir schon dabei sind bei der so hochgelobten wissenschaftlichen Datenlage, wieso bekomme ich bei 2 oder mehr Ärzten unterschiedliche Therapieempfehlungen?


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