Hallo,
Ich bin 51 Jahre und wohl in den Wechseljahren, meine Periode habe ich noch ganz normal und regelmäßig.
Vor drei Monaten hat es dann bei mir angefangen mit den Beschwerden, zuerst so eine innere Unruhe, Magenprobleme, Schlaflosigkeit wache mehrmals Nachts auf, habe in den drei Monaten 6 kg ungewollt abgenommen, jetzt kamen noch einige Beschwerden dazu wie Übelkeit am morgen und Schwindel, ich bin auch nicht mehr belastbar und kann nicht mehr in einer geselligen Runde sitzen da werde ich ganz unruig und es wird mir ganz komisch, kann es gar nicht beschreiben wie es sich anfühlt.
War bei meiner FÄ sie hat mir eine HET kleinste Dosierung mit gegeben, kann aber damit erst anfangen, wenn ich jetzt meine Periode wieder bekomme. Ich war an dem Tag auch wieder sehr nervös so hatte ich vergessen sie danach zu fragen, ob man in den Wechseljahren auch an Gewicht verlieren kann.
Darum heute auch die Frage an euch, vielleicht kennt sich ja hier jemand damit aus.
Vielleicht hat ja auch jemand positive Erfahrung mit einer HET.
Beim HA wurde eine Blutuntersuchung von der Schilddrüse gemacht, war in Ordnung.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 21
-
31.12.2013, 20:19
Gewichtsverlust in den Wechseljahren
-
31.12.2013, 20:54Inaktiver User
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
Mehr wurde nicht gemacht? Sie Symptome sind so allgemein, dass kann viele Ursachen haben. einfach nur die Schilddrüse untersuchen wäre ziemlich fahrlässig. Ursache müssen auch nicht die Wechseljahre sein.Beim HA wurde eine Blutuntersuchung von der Schilddrüse gemacht, war in Ordnung.
-
31.12.2013, 22:00
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
Ich möchte Dich ja nicht unnötig beunruhigen, aber ein ungewollter Gewichtsverlust von 6 kg ist ein Alarmanzeichen.
Da ist auf jeden Fall eine intensive Ursachenforschung durch den Arzt, bzw. mehrere Ärzte absolut zwingend.
Bei Patienten mit diesem Beschwerdebild in Deinem Alter unbedingt: Eine Magen- und auch Darmspiegelung ist unumgänglich. Du bekommst (geh in eine vernünftige gastroenterologische Praxis, die darauf spezialisiert ist!) entweder Midazolam und/ oder Propofol gespritzt, da kriegst Du nichts mit, verschläfst die Untersuchung.
Wegen der Darmspiegelung musst Du vorher einen Tag ein Abführmittel nehmen und Fasten. Ich würde Dir Picoprep empfehlen.
Schmeckt wie Fanta, dann mußt Du noch klare Flüssigkeit trinken ca. 4 Liter.
Die Untersuchungen können zusammen durchgeführt werden, das ist üblich und praktischer.
Außerdem: ein Bauchultraschall, großes Blutbild, Leberwerte, Nierenwerte, Cholesterin, HDL, LDL, CRP, Elektrophorese (CRP zeigt akute Entzündung im Körper an, die Elektrophorese ebenso aber spezieller, Ferritinwert, liegt ein Eisenmangel vor?).
Wenn Dein Hausarzt das alles nicht machen will, wegen Budget blabla....geh bitte zu einem fähigen Internisten, zum Gastroenterologen kannst Du meines Wissens sogar auch ohne Überweisung.
Deine Unruhe, Schlafstörungen...nunja...das könnte an den Wechseljahren liegen, aber Magenbeschwerden und Gewichtsabnahme sind untypisch für Wechseljahre.
Gewichtsabnahme tritt ungewollt eben auch bei einigen bösartigen und schweren Erkrankungen auf. Deswegen appelliere ich so an Dich bitte einen fähigen Internisten aufzusuchen.
Es gibt auch noch andere mögliche Ursachen, aber das muss abgeklärt werden. Gewichtszunahme ist eher typisch für Wechseljahre.
Dein psychisches Befinden....kommt es weil Du körperlich nicht fit bist? Die Besucher Dich deshalb anstrengen?
Insgesamt klingst Du mir nicht danach als hätte Deine Unruhe psychische Ursachen, sondern eher körperliche.
Wegen dem Schwindel: einen Neurologen aufsuchen EEG,(evtl. MRT des Kopfes) und auch einen Kardiologen für (EKG, Langzeitblutdruckmessung, Herz-Echo).
Hast Du evtl. zu hohen/niedrigen Blutdruck?
Sag denen auf jeden Fall dass Du ungewollt bereits sechs Kilo Gewicht verloren hast. Und Dich absolut nicht belastbar fühlst.
Falls ein Arzt Dich abspeisen will und OHNE die vorgenannten Untersuchungen durchgeführt zu haben, Dich auf die psychosomatische Schiene versucht abzuschieben, gehe in eine andere Praxis!
Die Schilddrüsenwerte hat Deine Gyn vermutlich untersucht, weil eine SD- Überfunktion zu Gewichtsabnahme und Unruhe führen kann.
Das scheint nicht der Fall zu sein. Trotzdem ist eine einmalige Untersuchung daraufhin auch nicht 100% sicher.
Allerdings würde ich jetzt auch erstmal andere Ursachen abchecken lassen.
Ich wünsche Dir fähige Mediziner und alles Gute!Geändert von Elixia (31.12.2013 um 23:34 Uhr)
-
01.01.2014, 22:22
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
Hallo,
doch ich hatte Anfang Oktober eine Magenspiegelung im Krankenhaus gemacht bekommen und auch ein grosses Blutbild, sowie auch Ultraschall und eine Röntgenaufnahme, denn anfangs hatte ich nur diese innere Unruhe und Schmerzen im Oberbauch und die Gewichtsabnahme. Die Symptome ließen auf den Magen schließen, die Magenspiegelung ergab dann eine Magenschleimhautentzündung, bekam Tabletten dafür. Die Bauchschmerzen ließen nach aber, die innere Unruhe blieb und auch die Schlafprobleme blieben und ich nahm weiter ab. Dann bin ich nochmal zum HA, das war dann Anfang Dezember und er machte dann selbst noch mal einen Ultraschall und ein Blutbild mit eben auch ein Test für die Werte der Schilddrüse, aber es ist alles in Ordnung. Da Organisch alles in Ordnung ist hatten wir vermutet, dass es an den Hormonen liegt. Habe 11 Tage Serelys eingenommen, es kamen immer mehr Beschwerden dazu, dann bin ich auf Remifimin umgestiegen, aber nach ein paar Tagen konnte ich nicht mehr und bin zur FÄ und bat sie mir doch Hormone zu geben. Sie riet mir zu einer HET. Die gab mir Gelbkörper Homone mit die ich jetzt 12 Tage eingenommen habe jetzt kommt eine 4 tägige Pause und dann müsste ich meine Periode bekommen und dann kann ich mit der HET beginnen. Ich will es nicht zu früh loben aber seit heute geht es mir schon besser, obwohl sie ja gesagt hat, die Beschwerden würden erst nachlassen, wenn ich die Östrogene einnehme. Bin mal gespannt ob ich dann auch wieder an Gewicht zu lege.
Ich wollte halt hier gerne wissen, ob jemand auch in den Wechseljahren abgenommen hat.
-
05.01.2014, 23:14
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
Aus meiner bescheidenen Sicht (ich habe ein abgeschlossenes Medizinstudium und selbst eine Praxis) bist Du nicht gründlich genug untersucht. Da kann man noch nicht davon sprechen, es läge nichts vor organisch.
Was z.B. war das für eine Röntgenuntersuchung? Ein Röntgen- Thorax? Ist durchaus sinnvoll bei unklaren Beschwerden und Gewichtsverlust.
Was genau wurde bei den Blutentnahmen untersucht? Lass Dir das erklären und am besten Kopien geben.
Eine Röntgenaufnahme des Abdomens mit Kontrastmittel? Ich würde mindestens an Deiner Stelle eine Darmspiegelung noch machen lassen.
Das ist besser als Röntgen, weil man Biopsien entnehmen kann und einen direkten Blick auf die Schleimhaut hat. Etwaige Polypen können gleich mit abgetragen werden.
Bei Darmentzündungen gibt es sehr häufig Gewichtsabnahme. Aber im Röntgenbild kann man oft keine Darmentzündung sehen.
Ich will hier keine Ferndiagnostik betreiben. Ich halte aber das Experimentieren mit HET (hat die Gyn aber zuvor den Hormonstatus erhoben?) ohne vorhergehende gründliche Diagnostik bei Deinem Beschwerdebild nicht für sinnvoll. Eine Behandlung aufgrund von Vermutungen, schreibst Du.
Ich würde mich lieber aufgrund von Fakten, die auf Untersuchungen basieren behandeln lassen. Eine Schilddrüsenüberfunktion (das wurde ja untersucht, hast Du ja offensichtlich nicht).
Auch wenn Du gerne was anderes lesen möchtest (was ich verstehe) aber Gewichtsabnahme und Magenbeschwerden sind definitiv keine Symptome der Wechseljahre!
Eine Magenschleimhautentzündung haben über 50% der Patienten, die gastroskopiert werden. Der Befund erklärt nicht diese Gewichtsabnahme.
Und selbst, wenn sich hier noch eine Frau finden sollte, die ungewollt während der Wechseljahre abgenommen hat. Die Ursachen dafür müssen nicht dieselben sein wie bei Dir.Geändert von Elixia (06.01.2014 um 12:13 Uhr)
-
17.01.2014, 15:16
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
Hallo E.......
Ich war gestern nochmal bei meiner Frauenärztin, sie hat mir Blut abgenommen um zu sehen wo die Hormone stehen.
Sie meinte auch die Gewichtsabnahme hat nichts mit den Wechseljahren zu tun, ich soll deshalb nochmal zum Hausarzt gehen. Denn die Symptome die ich habe sind typisch für Wechseljahre aber auch Schilddrüse.
Dann war ich auch gerade zum HA hin, er nahm mir dann auch Blut ab um nochmals genau die Schilddrüse und was da noch dazu gehört zu untersuchen.
Ich bin gespannt was dabei raus kommt. Die Ergebnisse bekomme ich nächste Woche.
Meine Bauchschmerzen sind mittlerweile weg.
Aber an Gewicht verliere ich immer noch.
Gruss hullablume
-
23.01.2014, 19:22Inaktiver User
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
Ich schließe mich Elixia voll an. Zudem kann, wenn organisch nichts gefunden wird, auch eine psychische Ursache vorliegen. Es gibt nicht umsonst das Sprichwort "Mir ist etwas auf den Magen geschlagen". Manche Organe sind auch ein Spiegel der Seele. Nicht erklärbare Rückenschmerzen sind auch manchmal ein Hinweis auf psych. Probleme. Schlafprobleme sind auch ein Hinweis auf eine psychische Geschichte.
Aber einfach alles auf die Psyche schieben ist nicht der richtige Weg. Erst wenn alles abgecheckt wurde, kann man versuchen, mit Hilfe eines Psychiaters weiter zu schauen.
Wie fühlst du dich denn sonst? Eher agil und fit? Oder etwas antriebslos, bedrückt. Kann es sein, dass du aufgrund der Schlafprobleme weniger ißt, weil du durch den Schlafentzug beeinträchtigt bist? Das fällt einem selbst manchmal nicht auf.
-
26.01.2014, 01:23
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
An eine Psychische Störung, genauer Depression, dachte ich auch, alle von dir genannten Symptome passen dazu.
Schau hier: http://www.angst-und-depri.info/depr..._symptome.html
Ausschlussdiagnosen
Perniziöse Anämie, Vitamin-B12-Mangel
Erkrankung der Schilddrüse
sonstige Anämie[13][14]
Fruktosemalabsorption[15]
Quelle: Wikipedia Depression
Lasse diese ganzen Punkte mal abklären.
Grüße
Luftpost
-
21.05.2017, 11:58
AW: Gewichtsverlust in den Wechseljahren
Hallo Hullablume...
wie ist denn die Wechseljahreproblematik mit dem siginfikanten Gewichtsverlust ausgegangen ?
-
22.05.2017, 16:28


Zitieren

