Leider habe ich derzeit nach längerer Zeit mal wieder eine Infektion.
Heute Morgen bei der Gyn, dann gleich die Rezepte in der Apotheke eingelöst.
Mich hat fast der Schlag getroffen: 35 Euro.
Wieso zahlt die Kasse eigentlich für Nagelpilzmedis aber nicht bei Vaginalmykosen?
Ich vermute mal: das gibt's zu häufig?
Mir scheint das so willkürlich und ich kann solche Ausgaben gerade wirklich nicht gebrauchen.
lg lenita
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10.09.2013, 14:12
Pilzbehandlung und die Krankenkasse
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10.09.2013, 14:21
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
Hab gerade mal gegoogelt... Die gaengingen Medikamente (z.B. Canesten oder Biofanal kosten weniger als 10 EUR und sind rezeptfrei). Was um Himmels Willen hat Dir denn Dein Arzt verschrieben?
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10.09.2013, 14:24
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind apothekenpflichtige Medikament nicht mehr im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten. Das trifft nicht nur auf Mittel gegen Scheidenpilze zu.
Allerdings gibt es auch heute noch Packungen, die verschreibungspflichtig sind. Die zahlt dann, bis auf den Eigenanteil, auch die Kasse, wenn der Doc das denn verschreibt. Allerdings wird der nun auch nicht sein Budget belasten wollen, daher ist das eher selten und eher dann der Fall, wenn die Behandlung länger notwendig sein wird.
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10.09.2013, 14:52
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
Halt eine Kombibehandlung aus mehreren Bestandteilen.
KadeFungin
Eubiolac Verla
Multi GynActigel
Kann man das eigentlich auch zurückgeben (unangestastet selbstredend)?
Direkt gegen die Mykose ist ja eigentlich nur das erste?
Und eigentlich wollte ich mich - wenn die Sympthome mal weg sind - wieder mit Gynatren impfen lassen, das hat schon mal ganz gut geholfen. Kostet aber wahrscheinlich auch ordentlich.
lg lenita
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10.09.2013, 14:57
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
Hallo Lenita,
habe heute morgen Canesten (wegen Nagelpilz) von meinem Hausarzt verordnet bekommen. Die Kasse zahlt keinen Cent dazu.
An die Apotheke zurück geben kannst du übrigens kein Medikament.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
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10.09.2013, 15:02
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
Ein Tipp, wie du dir viel Geld sparen kannst (und es eventuell noch schneller hilft...):
Joghurt!!! Draufschmieren, dazu einen Tampon damit einweichen und reinstecken... Das hat bei mir besser geholfen als dieser Apothekenkram. Dazu evtl. noch die Schüssler Salbe Nr. 11 (hatte gestern einen Abszess und wollte eigentlich zur Ärztin, aber heute ist er mit der Salbe fast wieder weg so dass ich mir das spare). Schüssler Salze 11+12 (beide Salze im täglichen Wechsel 3 x 2 Stk/Tag).
Und vorbeugend ist vor allem wichtig zu wissen: Pilze leben von Zucker. Wenn du zu viel Süßes isst, wird der Pilz sofort wiederkommen. In Verbindung mit Stress natürlich erst recht. Also: viel Gemüse essen (Früchte haben auch zu viel Zucker) und viel zu schlafen.
Alles Gute!
Schönheit steht nicht im Gesicht geschrieben. Schönheit ist ein Licht im Herzen.
Khalil Gibran
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10.09.2013, 15:28
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
Da war dein Arzt aber etwas uebereifrig. Wenn du damit oefter Probleme hast (mich erwischt es grundsaetzlich nach Gebrauch von Antibiotika), wuerde ich mir eine Packung KadeFungin/Canesten/Biofanal/aehnliches in den Schrank legen (online noch etwas guenstiger) und gut ist.
Joghurt hilft bei mir nur in der Anfangsphase, da muss man es aber schon sehr frueh merken und den Joghurt (Naturjoghurt ohne Zucker) zur Hand haben...
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17.09.2013, 00:54Inaktiver User
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
Wenn dir Gynatren schon mal geholfen hat, würde ich dir raten, mit Lyseen jährlich aufzufrischen. Das kostet dann nur etwa 20 Euro. Die Startimmunisierung ist ja nur deshalb teurer, weil drei mal gespritzt wird. Das ist mir das Geld aber wert, ich hatte immer eine schlechte Abwehr in dem Bereich und bis zu viermal im Jahr Infekte.

Das Aktigel habe ich auch mal eine zeitlang genommen, nervt mich aber mit Dauerglitschigkeit im Alltag. Ich benutze noch Sagella beim Duschen. Vielleicht hat das aber in der Hauptsache den psychologischen effekt, dass ich das Gefühl habe, ich habe alles gemacht, was ich machen kann.
Von Joghurt wird inzwischen glaub ich abgeraten.
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17.09.2013, 01:04
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18.09.2013, 21:54
AW: Pilzbehandlung und die Krankenkasse
So, hier folgt mein Sermon bezüglich der gleich einer Wandersage seit Jahren durch die Welt vagabundierenden Empfehlung des Einführens joghurtgetränkter Tampons zwecks Normalisierung
der Scheidenflora . . .
Dieser Rat wurde von Frauenärztinnen früher gelegentlich gegeben. Ist aber längst nicht mehr up to date.
Es gibt sehr gute Kapseln (Döderlein) oder auch Tabletten (Eubiolac) mit Milchsäurebakterien. Kaum teurer als der Joghurt, den man verwenden müßte. (Da man sich kaum den Inhalt eines ganzen Bechers in die Scheide schütten würde, den Rest also entweder essen oder zurück in den Kühlschrank tun müßte. So kaltes Zeug wollte ich aber nicht benutzen . . .
Dieser praktische Aspekt ist aber nicht der einzige Grund, welcher gegen Joghurt spricht.)
Die Methode mit dem Tampon hat desweiteren den Nachteil, daß dieser letztendlich wieder austrocknend wirkt.
Außerdem, und sehr viel bedenklicher: mit dem Joghurt werden im Zweifel auch Bakterien zugeführt, die dem Vaginalmilieu schaden können, er enthält Zusätze, welche ihm ebenfalls nicht zuträglich sind und kann als Nährboden für unerwünschte Keime dienen.Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre
Voltaire


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