Ich leide mehr oder weniger an den Umstellungen in den Wechseljahren. An den ganz schlechten Tagen rückt die Packung Presomen 0,3/5 in meine Nähe, und ich überlege doch was zu nehmen, um diese Nerverei in Grenzen zu halten. Es gibt viel Kritik über Hormonpräparate. Gibt es auch positive Erfahrungen damit. Und mit welchem Medikament. ( ich bin 54 ).
Vielen Dank für jede Rückmeldung
Rosa
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 22
-
08.03.2013, 11:16
Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
-
08.03.2013, 11:42Inaktiver User
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Hallo rosaliena,
magst du dich da nicht vielleicht an schon existierenden Diskussionen zum Thema beteiligen? Wir haben hier aktuell einige Threads zum Thema Wechseljahre, Hormone, Hormonersatztherapie laufen, irgendwann wird es unübersichtlich, weil die Themen sich dann eh vermischen.
Schau mal in den Thread "40 - Periode anders", dort wird das Thema Hormone sehr ausführlich diskutiert. Ich weiß, dass der Thread sehr lang ist, du findest dort aber wirklich viel Informatives, speziell im letzten Jahr verlagerte sich die Diskussion auf den Schwerpunkt HET, davor ging es mehr um die Phase vor der eigentlichen Menopause.
Wenn du ein bisschen durch das Forum Frauengesundheits scrollst, findest du noch andere Stränge, in denen die Wechseljahre Thema sind.
Lieben Gruß,
Zuza
-
08.03.2013, 11:52
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Liebe Rosa!
Ich würde Dir auch den Thread "40- und die Periode ist anders..." empfehlen, da stehen sehr viele Erfahrungsberichte drin. Ich hatte mich zwangsläufig auch intensiv mit dem Thema befassen müssen und würde Presomen deshalb nicht nehmen, weil es konjugierte Östrogene sind, es gibt inzwischen naturidente Hormone, die genauso gut wirken, aber nicht synthetisch hergestellt sind.
Vor allem: Hast Du noch eine Gebärmutter? Dann solltest Du überhaupt vermeiden, ausschließlich Östrogene zu nehmen, da bräuchtest Du Progesteron (auch ein bioidentes Hormon) als Gegenspieler dazu.
Aber schau Dir den Thread an, es lohnt sich....
Liebe Grüße
Zio
-
08.03.2013, 15:18
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Liebe Zion, liebe Zusa,
ich experimentiere noch mit dem Portal. Hatte schon eine Antwort getippt. Wo die hin ist, weiß ich nicht . Also .... vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe mal so gelesen. Die Problematik betrifft eher jüngere Frauen. So über 50 habe ich nichts Hilfreiches gefunden.
Presomen enthält Östrogen und Progesteron 0,3 / 5mg
Ich habe schon 2 Jahre keine Tage mehr. Woher stammt das Progesteron in der Salbe? Was bedeutet " natürlich" ?
Progesteron verhindert die Proliferation des Gewebes. V.a. Gebärmutterschleimhaut u.a..(Könnte auch die Erklärung sein, für die Erfolge der Gewichtsreduzierung). Warum soll der Körper nur mit Progesteron unterstützt werden? Ich dachte der Östrogenmangel ist das Problem für die vielseitigen Beschwerden?
Grüße von rosaliena
-
08.03.2013, 15:39
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Liebe Rosaliena!
In dem Thread geht es nur anfangs um jüngere Frauen, später wird er dann interessant. Vielleicht liest Du für den Anfang mal nur die letzten 20 oder 30 Seiten, da könnte es dann für Dich lesenswerter sein.
Progesteron ist bereits ein naturidentes Hormon, wenn das in Deinem Produkt drin ist. Naturident bedeutet folgendes:
Ein synthetisches Hormon, wie z.B. das Östrogen in Deinem Medikament, wird aus dem Harn schwangerer Stuten hergestellt und ist dem körpereigenen Östrogen nur ähnlich.
Das Estradiol ist ein naturidentes Hormon, das, ebenso wie das Progesteron, aus der Yamswurzel hergestellt wird. Es ist von der chemischen Struktur völlig ident mit dem körperlichen Estradiol.
Das ist mit naturident gemeint. Die früheren Hormonersatztherapien (HET) arbeiteten mit Östrogen (eben das aus dem Stutenharn) und Gestagen, ebenfalls ein synthetisches Hormon.
Die neueren HETs arbeiten mit Estradiol und Progesteron, das sind naturidente Hormone, also komplett baugleich wie die eigenen Hormone. Vergleichen kannst Du das mit Schilddrüsenhormonen, die werden auch genau baugleich hergestellt wie die körpereigenen.
Das Progesteron in der Salbe stammt aus der Yamswurzel, wird mikrogenisiert, damit es aufgenommen werden kann.
Am Beginn des Wechsels hat man eher einen Progesteronmangel, erst später kommt ein Östrogenmangel dazu.
Östrogen ist in der bioidenten Hormontherapie Estradiol, genauer gesagt 17ß-Estradiol. Erhält man z.B. als Kassenrezept unter dem Namen Gynokadingel und wird gecremt. Das Progesteron ist unter dem Namen Utrogest auch als Rezept erhältlich.
Gewichtsabnahme mit Progesteron ist möglich, wird manchmal beschrieben, weil es Einfluss auf die Schilddrüsenhormone hat.
Liebe Grüße
ZioGeändert von zio (08.03.2013 um 15:42 Uhr)
-
08.03.2013, 18:37
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Ich bin noch nicht ganz 56, seit etwa 3 Jahren habe ich keine Blutung mehr.
Erst nach der letzten Blutung hatte ich massive Beschwerden, vorher war gar nichts: Unzählige Hitzewallungen am Tag und nachts, Gelenkbeschwerden, Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Nach diversen Versuchen, das auszuhalten (weil ja so normal ...), dann mit Homöopathie, Phytotherapie etc. nebhme ich seit 10 Monaten eine Minimaldosis: 1 Hub Estradiol-Gel und 1 Progesteron-Kapsel (vaginal). Damit geht es mir hervorragend, die Wallungen waren tatsächlich nach ein paar Tagen weg, die Gelenkbeschwerden verschwanden ein wenig später komplett.
Ich könnte meine stressige Arbeit ohne nicht so schaffen.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
-
09.03.2013, 19:58
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Hallo Rosa,
ich kam 2008 in die Wechseljahre und hatte starke Beschwerden - Hitzewellen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen etc.. ich probierte natürliche Hormone, was nicht anschlug. 2008 verschrieb mir meine Gyn Femoston 1/10 mg. Ein Mischpräparat. Die Beschwerden waren auf einen Schlag weg.
Aber... 2010 hatte ich einen 3 cm großen, hormonabhängigen Tumor im rechten Busen.
Er muss sehr schnell gewachsen sein, denn im Februar 2010 war noch nichts zu erkennen beim Ultraschall. Im November war er da. So schnell geht das....
Hoffentlich sind die neueren Hormone, die natürlicheren etwas sicherer.
Probleme habe ich immer noch. Trau mir aber keine Hormone mehr einzunehmen, auch keine Natürlichen. Ich habe Angst, den Krebs wieder anzufüttern. Also stehe ich es durch....
L.G. und viel Erfolg bei deiner Therapie
monalis
-
09.03.2013, 20:09Inaktiver User
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Liebe Rosa,
ich habe mit meinem Medikament sehr gute Erfahrungen gemacht, ich hatte starke Wechseljahrsbeschwerden im psychischen Bereich, Aussetzer im Denken und Sprechen, Weinerlichkeit, Endzeitstimmung, schlechte Laune, Depressive Phasen bis fast zur Arbeitsunfähigkeit
nehme Lafamme in der niedrigern Dosierung seit 3 Jahren und bin wieder die Alte und sehr glücklich damit.
Ich habe keine Angst vor Nebenwirkungen, die Lebensqualität ist mir wichtiger - Krank kann ich auch so werden
Bin 48 Jahre und seit 3 Jahren "drin"
lg phyllis
-
12.03.2013, 18:47
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Liebe Zion,
ich denke nach: L-Thyroxin ist ein synthetisch hergestelltes Schilddrüsenhormon der Firma x. Es ist möglich ein Hormon zu synthetisieren, daß vom Körper nicht als "fremd" erkannt wird, und es wirkt immer, ohne beeinträchtigende Nebemwirkungen.
Ich würde ein Extrakt aus der Yamswurzel nicht unbedingt als natürlich für dem menschlichen weiblichen Körper betrachten.
Aber warum werden keine menschlichen weibliche Hormone baugleich synthetisiert?
Grüße rosaliena
-
12.03.2013, 19:14
AW: Erfahrungen mit Hormonersatzmedikamenten:
Liebe Zio,
Sorry dass Dein Name falsch geschrieben ist. Ich tippe auf einem IPad . Außerdem macht dieses Portal mir dauernd die Seite zu.
Muss noch etwas üben.
Rosaliena


Zitieren

