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    Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    Haltet ihr es für möglich, dass die Pille auch schuld daran und mitverantwortlich ist für die hohe Anzahl an jungen Frauen, die daran erkranken?

    Auch an einem anderen Ort habe ich gelesen, dass, bevor die Pillenära begann, Herzinfarkte bei Frauen unter 50 so gut wie nie vorkamen?

    Bin gerade sehr verunsichert.

    Gibt es Meinungen dazu?

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    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    die pillenära begann in den 60er jahren.

    und herzinfarkte bei frauen sind auch heute noch die gefährlichste todesart für frauen in deutschland. weil noch immer nach -männersymptomen- diagnostiziert wird.

    und bei frauen schlichtweg in den meisten fällen überhaupt nicht als solcher erkannt wird.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  3. Inaktiver User

    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    gespen_sterchen,

    da sprichst Du ein heikles Thema an. Auch die Pille kann einen östrogenabhängigen Brusttumor auslösen.

    Das wurde sogar vor einiger Zeit schon wissenschaftlich untersucht. Ich glaube, es war die Uni Ulm. Demnach sinkt die Gefahr einen durch die Pille begünstigten Brustkrebs zu bekommen, erst 10 Jahre nach der letzten Pilleneinnahme wieder.

    Eigentlich nur logisch. Es gibt drei Gruppen von Frauen, die eine erhöhte Gefahr an Brustkrebs zu erkranken haben:

    1. Frauen, die eine Hormonersatztherapie machen.
    2. Frauen, die sehr spät ins Klimakterium kommen.
    3. Frauen die sehr dick sind.

    Bei 1. handelt es sich um Frauen, die künstliche Hormone (dazu gehören auch die bioidentischen) zuführen.
    Bei 2. und 3. handelt es sich um Frauen, die einen sehr hohen eigenen Östrogenspiegel aufweisen, weil sie entweder viel Östrogen im Fettgewebe speichern bzw. lange eine eigene Hormonproduktion haben.

    Es scheint also völlig egal zu sein, ob Frauen ihre eigenen und deshalb tatsächlich körperidentischen Östrogene produzieren oder sie künstlich, in welcher Form auch immer (Pille, HET), zuführen. Ein hoher Östrogenspiegel im Blut kann einen östrogenabhängigen Tumor auslösen.

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    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    hallo,
    wie ist es nach einer GM-Entfenung im Alter on 40 J., wenn die Eierstöcke noch drin sind,aber die Hormonproduktion durch die Minderdurchblutung der Eierstöcke aufrund der GM-Entfernung nachlässt?

    Gruß,
    Wellie

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    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    Wellie,
    möchtest du von uns eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, ob und wann du an Brustkrebs erkrankst?

    Bist du erblich vorbelastet? Gibt es Brustkrebs in der Familie? Lässt du deine Brust regelmässig untersuchen beim Frauenarzt? Tastest du dich auch selber ab?

    Und: Hast du das schon mit deinem Frauenarzt besprochen?

    Wir sind hier keine Ärzte, wenn du Angst vor Brustkrebs hast, lass dich regelmässig beim Gyn durchchecken. Und der ist auch dein richtiger Ansprechpartner.

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    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    Noch eines, wellie: wenn denn tatsächlich die Hormonproduktion bei Dir früher nachlassen sollte - könnte das sogar von Vorteil sein.

    Ich sehe gerade, Nipperdey schrieb es weiter oben schon . . .
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt drei Gruppen von Frauen, die eine erhöhte Gefahr an Brustkrebs zu erkranken haben:

    1. Frauen, die eine Hormonersatztherapie machen.
    2. Frauen, die sehr spät ins Klimakterium kommen.
    3. Frauen die sehr dick sind.
    Nebenbei, so ganz im Thema des Stranges befindest Du nicht, will mir scheinen.


    Grüßle, Lilith
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

  7. Inaktiver User

    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    Gespen-Sterchen, guck mal hier, da wird alles ganz gut erklärt: Brustkrebsrisiko: Worauf mssen Frauen achten?

  8. Inaktiver User

    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    Zitat Zitat von gespen_sterchen Beitrag anzeigen
    Haltet ihr es für möglich, dass die Pille auch schuld daran und mitverantwortlich ist für die hohe Anzahl an jungen Frauen, die daran erkranken?
    Der Trend, sehr spät oder nie Kinder zu bekommen, wirkt sich auf die Entstehung von BK leider ebenfalls begünstigend aus.

    Andere Faktoren hat Nipperdey bereits genannt.
    Den von Lotterle eingestellten Link kann ich nur empfehlen. Er fasst gut zusammen, was man beim Googeln unter dem Stichwort "Risiko Brustkrebs" im www findet.

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    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    Hallo

    auf die Gefahr hin dass ich hier nun in ein Wespennest stossen werde.

    Seit einigen Jahren lese ich viel über Hormone - Wechseljahre etc. unter anderem auch in Büchern die 50 Jahre alt sind. Östrogene wurden bereits in den 40er Jahren verschrieben- in den 60ern dann zunehmend die konjugierten Östrogene aus Stutenurin.

    In keinem meiner Bücher von diversen Frauenärzten etc. wird belegt , dass Östrogene Krebs erzeugen.
    Es gab auch damals Studien- einige sogar über 20 Jahre. Diese Frauen bekamen "nur" Östrogen (damals war es noch nicht so bekannt auch den Gegenspieler Progesteron zu geben). Und von über 300 Frauen erkrankten nur eine einzige an Brustkrebs- (statistisch gesehen hätten es 18 sein sollen).
    Damals schon wusste man, dass bei jungen Frauen mit ca. 20 die Östrogenspiegel am höchsten sind- Krebserkrankungen dagegen selten oder gar nicht auftraten. Mit zunehmender Abnahme des Hormons traten dann aber gehäuft diese Erkrankungen auf- .
    Mittlerweile gibt es wieder Ärzte /also im Jahr 2012/ die den Ansatz von damals aufgreifen- dass Östrogene eher vor Krebs schützen als schaden. Und die Studien von 2002 sagen auch nur die halbe Wahrheit:
    bei den Frauen die nämlich nur Östrogene bekamen ist die Brustkrebsrate nicht gestiegen (im Gegenteil) - sondern nur bei den Frauen die zusätzlich ein künstliches Gestagen bekamen.

    In keinem einzigen dieser alten Bücher wird vor Östrogenen gewarnt - obwohl es auch damals schon diese Krebsangst gab.

    Wo kommt der Ansatz her, dass Östrogene Krebs erzeugen? Es wurden damals Versuche mit Mäusen gemacht- Mäuse die durch Inzucht gezeugt wurden und von jeher zu Krankheiten geneigt haben. Diesen Mäusen verfütterte man Chemikalien mit östrogenartiger Wirkung und zwar in riesigen Mengen und für ein Drittel der Lebenszeit einer Maus. Viele Mäuse entwickelten einen Krebs- allerdings auch Mäuse die nicht behandelt wurden. Schlussendlich wurde dann der Trugschluss in die Welt gesetzt, Östrogene erzeugen Krebs.

    Was einmal in den Köpfen ist bekommt man leider nicht mehr raus. Und im im Grunde hat sich im Vergleich von vor 50 Jahren nichts verändert. Frauen wird nach wie vor eingeredet sie müssten da durch usw. Bei keinem anderen Hormonmangel würde das irgendjemand verlangen.
    Aber warum dies bei den Geschlechtshormonen so anders gehandhabt wird- ich verstehe es ehrlich nicht.

    Niemals würde unser Körper zulassen eine Substanz /Hormon/ zu bilden, das ihm schaden würde.
    Man weiss dass das Melanom.-Wachstum durch vielfältige äußere Einflüsse angeregt werden kann.
    Aber: der Krebs entsteht von alleine- oft schon viele Jahre zuvor. -Aber nicht durch das Östrogen- das ist einfach falsch.
    Wachsen würde der Krebs so oder so- aber falls es ein hormonabhängier Tumor ist würde dieser zum Wachstum angeregt werden.

    Das einzige rein synthetische Östrogen das zum Einsatz kommt ist das der Anti-Baby-Pille.
    Und dieses Hormon hat nichts mit unseren eigenen Hormonen zu tun.
    Daher glaube ich, dass Frauen die die Pille nehmen um den natürlichen Schutz ihrer Hormone betrogen werden. Und dass daher auch die zunehmende Brustkrebsrate bei jüngeren Frauen herführt. Pille + die Xenoöstrogene aus der Umwelt.

    Ich wage zu behaupten dass eines der grösste Irrtümer ist, zu sagen Hormone würden uns schaden und Krebs erzeugen. Denn gerade die ältere Frau neigt dazu Brustkrebs zu bekommen- im Gegenzug beim Mann Prostatakrebs wenn das Testosteron sinkt.
    Aber irgendwie wird uns das alles komplett verdreht dargestellt und die Frauen sind ängstlich und verunsichert.

    Wenn man die Entdeckungsgeschichte der Hormone sowie diese alten Bücher über Östrogene gelesen hat - mit all den Erkenntnissen von früher- den Studien...... dann kann man nicht mehr glauben was uns heute alles so "verzapft" wird.


    Aber mit uns Frauen kann man das gut machen- denn die Wechseljahre sind ein lukratives Geschäft für viele Fachärzte . Bekanntlich gehen Frauen während der WJ wesentlich häufiger zu diversen Ärtzten weil sie sich nirgends ernst genommen fühlen.

    Lieben Gruss
    Lilli

  10. User Info Menu

    AW: Brustkrebs wegen langjähriger Pilleneinnahme?

    Hallo


    anbei noch ein Link- leider steht nicht viel dabei:


    Dr. Huber ist einer der Top-Hormonärzte aus Wien der auch jährlich Menopausenkongresse hält:


    Hormone und Brustkrebs | Dr. Retzek's Health-Recherchen [edit: Link auf Praxisseite entfernt]


    Lieben Gruss
    Lilli
    Geändert von Lilith (17.06.2012 um 00:44 Uhr) Grund: Links auf Praxis- und Klinikseiten sind in der Regel nicht gestattet!

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