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    AW: Gebärmutterentfernung

    Hallo, auf der Suche nach der Frage, wie lange es denn nun nach einer Gebärmutterentfernung dauert, bis man wieder auf den Beinen ist, bin ich auf dieses Forum gestoßen. Momentan bin ich doch etwas verunsichert. Ich habe seit über ca. 2-3 Jahren Myome im Gebärmutterbereich. Vor 2 Jahren erreichte es einen Durchmesser von 9 cm und mein Arzt meinte, nun müsste man vielleicht doch etwas tun. Ich war dann zwecks Myomentfernung in einer Tagesklinik in Hamburg und fand mich nach dem Eingriff stationär wieder - bei dem Eingriff hatte sich herausgestellt, dass ich zwei riesige Zysten an den Eierstöcken hatte, die umständlich und schwierig entfernt wurden. Als ich ca. 8 Tage später zur Nachuntersuchung bei meinem Frauenarzt war, dachten wir, uns trifft der Schlag: Auf dem Ultraschall fand sich nämlich mein Myom unverändert.... das hatte man in der Aufregung über die Zysten vergessen zu entfernen...
    Wir haben es dann weiter beobachtet.
    Dann fing es von einer zur nächsten Untersuchung an enorm zu wachsen, hat jetzt einen Durchmesser von 14,5 cm mit der Folge, dass mein Arzt meint, da helfe nur noch die Gebärmutterentfernung. Damit hätte ich grundsätzlich kein Problem, da ich 48 bin und Familienplanung abgeschlossen ist. Sorge macht mir 1. die Frage des wie und 2., die Frage wie lange ich brauche um wieder fit zu sein. Ich gehe momentan davon aus, dass bei dieser Größe nur noch ein Bauchschnitt in Frage kommt. Am 30.11. gehe ich zum Vortermin ins Krankenhaus, dann werde ich mehr wissen. Da ich selbständig tätig bin, kann ich mir eine AUszeit von 2 Monaten nicht leisten. Die hier vorliegenden Berichte beunruhigen mich doch etwas, da ich den Eindruck habe, dass alles viel länger hinterher dauert als ich eingeplant habe. Ich dachte mir, dass ich nach 14 Tagen wieder ins Büro kann... liege ich da fehl in der Annahme ? Und Sylvester nach Holland ( 4 Stunden Autofahrt) ? Scheint mir auch so zu sein, dass dies nicht geht. Was meint Ihr ? Gruß Kaiser14658

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    AW: Gebärmutterentfernung

    Hallo,
    das sind ja große ausmaße für ein myom.aber ob bauchschnitt oder vaginal,das sagt man dir auf jeden fall im kh bei der untersuchung.
    du wirst ca 8 tage nach der op entlassen,wennalles glatt läuft.meine zimmernachbarin hatte einen bauchschnitt,sie wurde auch 8 tage nach der op entlassen.es kann schon sein ,daß du dich nach 14 tageb wieder ins büro setzen kannst.aber immer zwischendurch mal die beine hochlegen und ausruhen.es geht einem ja nach der op sofort ganz gut,es ist nur die schlappheit,die einen begleitet.na ja .und wenn du nicht unbedingt selbst 4 stunden am steuer sitzt,wird das mit holland wohl kein problem sein.es geht halt wirklich nur darum sich nicht körperlich zu früh anzustrengen,vor allen dingen nicht schwer heben.
    LG Diana

  3. Inaktiver User

    smile AW: Gebärmutterentfernung

    Hallo kaiser14658,
    es ist durchaus möglich,dass du 2 Wochen nach der OP wieder -zumindest stundenweise- im Büro arbeiten kannst. Wichtig ist halt, dass du auf deinen Körper hörst und dich dann eben ausruhst,wenn es zwickt. Ich arbeite zuhause im Büro mit und war kurz nach meiner Entlassung wieder am PC. ( Immer nur stricken und lesen geht ja nicht). Trotz alledem ist Schonung wichtig, d.h. nicht schwer heben, nicht zuviel rumlaufen etc.) Aber wir Frauen sind ja auch verschieden und ich bin der Meinung, wir wissen was wir uns zumuten können.
    Meine OP ist jetzt 3 Wochen her,Bauchschnitt, und ich kann dir nur empfehlen, nicht mehr zu lange zu warten.
    Das Leben danach ist ( für mich jetzt schon) besser !
    Ganz lieben Gruß
    frieda58

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    AW: Gebärmutterentfernung

    Danke für diese doch aufmunternde Antworten. Jetzt bin ich doch wieder etwas beruhigter. Zwar habe ich erst einmal alle Gerichtstermine für dieses Jahr sicherheitshalber verlegen lassen - aber das macht ja nichts. Die Vorteile ohne Gebärmutter sehe ich auch - keine Spirale mehr, keine Tampons, nicht immer zum unpassensten Zeitpunkt ( z.B. Langstreckenflug) die Blutung und Ngst, man läuft gleich durch.... Und vor allem endlich wieder das Gefühl, den Bauch richtig einziehen zu können....Gruß Aus Hamburg Kaiser14658

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    AW: Gebärmutterentfernung

    Hallo Kaiser 14658,
    wenn Du die Möglichkeit hast, informiere Dich über die OP-Methode: LASH. Die wurde bei mir gemacht. D. h. es wird mittels Bauchspiegelung der Gebärmutterkörper entfernt. Der Gebärmutterhals wurde nicht entfernt. Die Größe des Myoms spielt hierbei keine Rolle.
    Ich war bereits 1 Tag nach der Op schon wieder im Krankenhaus-Cafe. Wenn ich darauf bestanden hätte, wäre die OP auch "Tagesklinik-mäßig" gemacht worden, d. h. morgens in KH, dann die OP, am Abend wieder nach Hause.
    Bei noch weiteren Fragen, melde Dich.
    LG
    Ute

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    AW: Re: Gebärmutterentfernung

    hallo zusammen, ich habe meinen termin fuer eine Hysterektomie mit einem Bauchschnitt am 13. Dezember. Ich wuerde mich freuen, wenn mir jemand diese Frage beantworten koennte und zwar meine Eierstoecke bleiben drinn aber der Arzt meinte nur vorsichtshalber auch den Gebaermuttermund entfernen. Der ist doch sehr wichtig beim Sex oder? Fuer mich ist der Sex sehr wichtig. Meine Gebaermutter wird wegen zu grossen Myomen entfernt und mittlerweile schmerzt es ueberall durch den Druck auf die Blase. Hat jemand Erfahrung mit dem Gebaermuttermund? Drinnen lassen oder nicht. Wuerde mich ganz arg uebe eine Antwort freuen.
    Liebe Gruesse Ute

  7. Inaktiver User

    AW: Gebärmutterentfernung

    Hallo Ute, bei mir wurde die komplette Gebärmutter entfernt, schon vor 12 Jahren, und eine Scheidenplastik wegen Senkung ausgeführt. Ich habe mehr Freude am Sex als früher. Durch die Plastik ist alles viel straffer geworden und ob GM oder nicht, macht überhaupt nix aus. Alles bestens!

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    AW: Re: Gebärmutterentfernung

    Liebe Ute,

    ich kann nur bestätigen, was @Anemone beschreibt.
    Es ist sex-mäßig alles wie vorher, nur unproblematischer. Nach der OP solltest Du 6 Wochen keinen Sex haben.

    Schreib Dir alle Fragen auf einen Zettel und 'löchere' Deine Ärzte VOR der Op. Je mehr Du weißt, desto sicherer bist Du.

    Hier noch eine Aussage aus den Niederlanden zu Deinem Thema:

    Entgegen verbreiteter Ansicht kann die Entfernung der Gebärmutter das Sexualleben verbessern. Nach Erkenntnissen niederländische Forscher trägt die Operation zu größerer Lust und weniger Beschwerden bei.

    Wie viel Uterus macht Frau zur Frau? Mit dieser Frage beschäftigt sich nicht nur die heutige Generation. In alten Zeiten vermutete man in der Gebärmutter den Sitz alles Bösen und aller möglichen Leiden, vor allem auch der Hysterie. Während man heutzutage eher dazu tendiert, den Uterus als Quelle von Energie und Vitalität, Jugend und Schönheit zu betrachten. So manche Frau – und erst recht mancher Mann – sorgt sich um die Folgen einer Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie). Immerhin wird dieser Eingriff ausgesprochen häufig vorgenommen: in den Niederlanden schon bei jeder Dritten.

    Jetzt räumt eine niederländische Studie gründlich mit dem Vorurteil auf, dass die Hysterektomie ein Lust-Killer sei und operierte Frauen sexuelle Einbußen erlitten. Das Gegenteil ist der Fall! Nach der Operation können Frauen Sex mehr genießen. Befragt wurden knapp 400 Patientinnen vor und sechs Monate nach dem Eingriff. 352 in fester Beziehung lebende Frauen antworteten in beiden Befragungen. 310 waren vor und nach der Operation sexuell aktiv – und das mit gleich bleibender Häufigkeit. Die sexuelle Befriedigung besserte sich – unabhängig davon, welche Operationstechnik (vaginal, subtotal oder total abdominal).

    Fast jede zweite Frau litt präoperativ unter sexuellen Problemen

    Bei fast jeder zweiten Frau, die vor der Operation über sexuelle Probleme berichtet hatte, waren diese nach dem Eingriff verschwunden. Allerdings stellten sich bei einer von fünf Frauen neue Beschwerden ein. Nach der Operation waren zehn Frauen nicht mehr sexuell aktiv, 32 nahmen einschlägige Aktivitäten hingegen neu auf.

    Alles Gute und

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

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    AW: Re: Gebärmutterentfernung

    Hallo Ihr lieben, vielen vielen dank fuer die netten Zeilen, ich wuenschte das es schon vorbei waere. Ich habe zur Zeit fasst keinen klaren Gedanken mehr so mache ich mich verrueckt. Wir leben in den usa und ich hoffe alles wird gut. Da ich keine andere Alternative habe und nun die Gebaermutter raus muss hoffe ich das ich hinterher gut klar komme. Manchmal kaempfe ich schon mit Verlustaengst (generell Aengste) ich verstehe mich gerade selber nicht. Habe auch Angst das die Aerzte hier mehr rausnehmen als ich moechte. Ich moechte zum Beispiel den Gebaermutterhals bzw. Cervix ( habe gelesen dass die Cervix beim Sex eine grosse Rolle spielt )erhalten und mein Gyn meinte da ich 42 Jahre alt bin sollte das raus, es koennte ja sein ich wuerde Krebs bekommen. Am liebsten wuerde er auch die Eierstoecke rausnehmen wegen meinem Alter und er meinte auch hier im Falle das ich krebs bekomme. Aber der jetztige Zustand ist ich habe keinen Krebs und in meiner Familie hatte auch noch niemand Krebs. Ich hoffe wenn ich dem Arzt sage,dass ich nur die Gebaermutter entfernt haben moechte und sonst nicht, dass er auch das so macht wie ich das moechte. (Generell habe ich gerade Panik ohne Ende)
    Liebe Gruesse aus den USA Ute

  10. Inaktiver User

    AW: Gebärmutterentfernung

    Hallo,

    zur schnellen Gebärmutterentfernung, hier eine kleine Anektode:
    Komme gerade aus dem Krankenhaus, wo ich eine Konisation nach PAP4a hinter mir habe.
    Das Resultat war eigentlich erfreulich: CINIII (wie erwartet) - im Guten entfernt. Erst einmal ein Grund zur Freude. Bin jetzt gesund - soweit.

    Der Mann, der mir das Ergebnis mitgeteilt hat, war ein junger Arzt. Er sagte mir das Ergebniss und setzte das Gespräch fort, mit den Worten: "Gebärmutterkrebs ist furchbar und grauenhaft und kein Zuckerschlecken. Haben sie noch einen Kinderwunsch?"
    Ich bin 36, habe eigentlich keinen Kinderwunsch mehr, aber irgendwie fühle ich mich derart überrumpelt, daß ich antwortete "Ich weiß nicht." (vielleicht war das auch ehrlicher in dem Moment)
    Da das für den guten Mann keine befridigende Antwort war, setze er hinzu: " Also, ich rate bei so einem Befund zu einer Gebärmutterentfernung - sie können gleich bleiben - Montag ist es soweit. PENG!

    Natürlich hatte ich mich im Vorfeld mit der Gebärmutterentfernung beschäftigt und ich denke, ich werde es früher oder später auch tun (siehe meine Post Gebärmutterentf. die 2te), allerdings wude mir in diesem Moment schlagartig klar, daß ich mich nicht allzu überstürzt von meiner Gebärfähigkeit verabschieden wollte.
    Ich frage also, ob das wirklich notwendig sei und er bejate. Ich solle mich nicht so sehr an den "Mythos der Fruchtbarkeit klammern", denn er sei ein Relikt aus einer anderen Kultur, wo Frauen nichts mehr wert seien, wenn sie keine Kinder mehr bekommen können. Ich hätte ja zwei Kinder und die Gebärmutter hätte somit ihre Aufgabe erfüllt und könne raus.
    Er meinte, ich könne noch eine nacht überlegen und eventuell könne ja mein Mann abends (2Kinder) noch dazukommen, damit wir auf die Schnell die Kinderwunschfrage geklärt kriegen.

    "Zufälligerweise" hatte ich die Tage vor meiner Konisation in verschiedenen Foren verbracht und hatte auch schon Kontakt zu Frauen gehabt, die mit so einem Resultat und mit Gebärmutter leben - natürlich mit engmaschigen Untersuchungen.
    Ich wußte, daß es keine "Gefahr im Verzug" gab und keinen Grund zum überstürzten Handeln und habe in langer Diskussion und unter vielen angstmachenden Phrasen abgelehnt.
    Ich sagte, ich wolle noch eine zweite Meinung einholen.

    "Zufälligerweise" hatte mir eine Freundin eine private Telefonnummer einer befreundeten Frauenärztin zugesteckt (Gott sei Dank), die ich jederzeit anrufen durfte. Das habe ich an diesem Abend getan. Sie gab mir vollkommen recht - sagte, ich solle jetzt erst mal nachhause gehen und in Ruhe Weihnachten feiern - danach sei noch genug Zeit um das weitere Vorgehen in Ruhe zu entscheiden ...

    Nachdem ich mich gegen Mister Frauenfeind durchgesetzt hatte, lenkte er plötzlich auch ein und ich durfte problemlos nach Hause.
    Dubios: Angeblich waren bei meiner Entlassung mein OP-Bericht und meine Histologie unauffindbar - mal sehen, wie ich da jetzt noch rankomme.

    Sooo, langer rede kurzer Sinn: Ich bin Eine, die sich im Vorfeld schon sehr schlau macht, um sicher zu sein, das Richtige zu tun. Ich bin also sehr gut vorbereitet in das Krankenhaus gegangen. Wäre dem nicht so gewesen und hätte ich nicht diese Telefonnummer in der Tasche gehabt, würde läge ich bereits übermorgen im OP - undedacht, unvorbereitet, traumatisch ...

    Ich finde es unglaublich, wie schnell die Ärzte mit so einem Vorschlag bei der Hand sind und wie sie die Patientinnen mit angstmachenden Phrasen einschüchtern, nur um Ihre werte Meinung durchzusetzen.
    Die Gebärmutter ist für sie nur ein Organ, das genauso gut einfach weg sein kann, wenn es seine Aufgabe erfüllt hat.
    (... frage mich, ob der Jungarzt mit seinem Hoden ähnlich verfahren würde - fruchbare Männlichkeit ist doch auch nur ein Mythos, oder??)

    Übrigens - für die, die auf meinen ersten Post geantwortet haben. ich habe meine Meinung natürlich nicht geändert. Ich denke früher oder später lasse ich tatsächlich die Gebärmutter entfernen. Allerdings werde ich warten, bis die Notwendigkeit wirklich gegeben ist. Dadurch gewinne ich Zeit, um mich von Ihr zu verabschieden - damit das Ganze eben nicht traumatisch wird.

    viele Grüße Jutta

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