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  1. User Info Menu

    Eierstockzysten

    Liebe Frauen,

    seit mehreren Wochen habe ich ein Druckgefühl und Schmerzen im Unterbauch, die bis in den Rücken ausstrahlen.
    Inzwischen weiß ich, dass ich zum zweiten Mal eine Zyste hatte, die geplatzt ist.
    Die Flüssigkeit befindet sich noch in meinem Unterbauch.

    Nach Einschätzung meiner Ärztin soll ich in 4 Wochen zur Kontrolle. Die Schmerzen (die nicht angenehm sind) sollen nach ca 10 Tagen mit dem Verflüchtigen der Flüssigkeit weggehen.
    Die 10 Tage sind seit Freitag um, ich "leide" aber immer noch.

    Also:
    Was habt Ihr für Erfahrungen damit ?
    Was kann ich tun- außer abwarten, hin und wieder Schmerzmittel nehmen ?
    Was sollte ich lassen ?

    Wie kann ich verhindern, dass weitere Zysten entstehen ?

    Hormone darf ich aus gesundheitlichen Gründen nicht nehmen.
    Meine Gebärmutter ist entfernt worden, ich bin in den Wechseljahren.

    Danke für Eure Rückmeldungen,

    mit schönem Gruß
    Famara

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    AW: Eierstockzysten

    Hallo famara,

    ich würde noch nicht an evtl. spätere Zysten denken, sondern erst einmal das Jetzt abklären -
    - jetzt tut es Dir weh
    - jetzt hast Du freie Flüssigkeit im Unterbauch (eine Zyste hat sie gar nicht mehr sehen können, wenn ich es richtig verstehe?)

    das hieße für mich: morgen wieder hin. T.
    "Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky

  3. User Info Menu

    AW: Eierstockzysten

    Hallo T,

    danke für Deine Rückmeldung, zu deren Beantwortung ich erst jetzt komme, weil ich die letzten Tage zur Vermeidung weiterer Sitzhaltungen nicht im Netz war.

    Warum sollte ich Deiner Meinung nach jetzt zu meiner Gynäk gehen ?

    Sie hat vor 2 wochen die Flüssigkeit, aber keine Zyste gesehen, meine Schmerzschilderung zur Kenntnis genommen, mich getröstet, dass es in ca 10 Tagen damit vorbei sei und mich in 4 Wochen zur Kontrolle einbestellt.

    sie meint, mehr sei nicht zu tun.

    Inzwischen werden die Schmerzen weniger. Ganz weg sind sie aber nicht, und wenn ich längere Zeit sitze- was sich bei Büroarbeit leider nicht vermeiden lässt- treten sie wieder auf.

    Was hast Du für Erfahrungen mit Zysten ?

    Mit vielen Grüßen

    Famara

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    AW: Eierstockzysten

    Zitat Zitat von famara Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich Deiner Meinung nach jetzt zu meiner Gynäk gehen ?

    Sie hat vor 2 wochen die Flüssigkeit, aber keine Zyste gesehen, meine Schmerzschilderung zur Kenntnis genommen, mich getröstet, dass es in ca 10 Tagen damit vorbei sei und mich in 4 Wochen zur Kontrolle einbestellt.

    sie meint, mehr sei nicht zu tun.

    Inzwischen werden die Schmerzen weniger. Ganz weg sind sie aber nicht,
    Hallo famara - ich selbst würde deshalb hingehen, weil ich ungern Flüssigkeit im Bauch hätte, deren Herkunft aus einer glatten (?) Zyste nicht darstellbar ist, weil es weh tut (der angekündigte Verlauf also nicht eingetreten ist), und ganz böse gesagt, weil ich mich mit diesen Beschwerden nicht ins nächste Quartal schieben lassen wollte.

    Ich hatte funktionelle Zysten, die beim Austreten von Flüssigkeit in den Bauchraum deutlich kürzer wehgetan haben - und andererseits Endometriosezysten, die nicht gerissen sind; worum ich allerdings froh war, denn ich hätte den Inhalt nicht gern in meiner Bauchhöhle gehabt.
    Daher vielleicht auch ein bißchen meine Angst vor Verwachsungssträngen; es waren auch ohne Zystenruptur durch die Endometriose derer genug.

    Also nicht ganz das Pendant zu Deiner Situation - ich habe Dir nur aus meiner Logik, nicht meiner Erfahrung, geantwortet.

    Ich wünsche Dir gute Besserung! T.
    "Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky

  5. Inaktiver User

    AW: Eierstockzysten

    Hallo, famara!

    Zysten zu Beginn der Hormonumstellung sind keine Seltenheit. Wenn sie platzen, dauert es nach Aussage meiner Gynäkologin 4 - 6 Wochen, bis der Bauchraum die Flüssigkeit resorbiert hat. Hängt wohl auch von der Größe der Zyste, bzw. der Flüssigkeitsmenge ab. Gefährlich ist die Flüssigkeit im Bauch aber nicht.

    Auch der nächste Eisprung kann weh tun. Man soll es sich so vorstellen, "als hätte man einen blauen Fleck, auf den man wieder fällt."

    Ich hatte mehrmals große Zysten, die geplatzt sind, so dass ich dachte, mein Bauch explodiert. Furchtbar! Schmerzen hatte ich noch nach Wochen, besonders nach langem Laufen. Sitzen war auch schwierig. Hinlegen linderte etwas.

    Wichtig ist, dass die Zyste den Eierstock nicht gedreht hat, das kann bedrohlich werden. Er wird dann nicht mehr durchblutet und stirbt ab. Da hilft nur eine schnelle Op. Aber dieses Risiko ist bei dir ja zum Glück per Ultraschall ausgeschlossen worden.

    Mir wurde Diclofenac, bzw. Ibuprofen empfohlen, da die auch entzündungshemmend wirken, d.h. die Resorption der freien Flüssigkeit beschleunigen sollen. Mehr kann man wirklich nicht machen. Zwei Zyklen sollte ich Gestagene nehmen, versuchsweise, ab 14. Tag. Hat nichts gebracht.

    Auch ich habe rumgehirnt, wie das wohl weitergeht, über Monate habe ich mich mit Zysten geplagt, jeder Zyklus wurde zur Zitterpartie.

    Und auf einmal war der ganze Spuk vorbei. Einfach so.

    Ich wünsche dir alles Gute! Gute Besserung!
    Oregano

  6. Inaktiver User

    AW: Eierstockzysten

    Famara,
    darf ich fragen, wie alt du bist?
    ich hatte früher oft mit Zysten zu tun.
    Wenn sie "geplatzt" sind, war das immer ziemlich unangenehm.

    Jetzt - nach den Wechseljahren" - habe ich zum Glück meine Ruhe.
    Ruby

  7. Inaktiver User

    AW: Eierstockzysten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Famara,
    darf ich fragen, wie alt du bist?
    ich hatte früher oft mit Zysten zu tun.
    Wenn sie "geplatzt" sind, war das immer ziemlich unangenehm.

    Jetzt - nach den Wechseljahren" - habe ich zum Glück meine Ruhe.
    Ruby

    Famara schreibt, daß sie in den Wechseljahren ist und daß ihr die Gebärmutter entfernt wurden.

    Soviel ich weiß hat man in den Wechseljahren durch die Hormonschwankungen ohnehin ein größeres Risiko für Zystenbildungen. Kommt dann auch noch wie bei Famara hinzu, daß die Gebärmutter entfernt wurde, steigt das Risiko noch zusätzlich an häufige ovarielle Zysten zu bekommen, da Zysten häufig mit der Monatsblutung verschwinden - diese kann nach Hysterektomie jedoch nicht mehr stattfinden, so daß Zysten dann durch die fehlende Blutung sehr stark "wachsen" können.

    Außerdem sind die hormonellen Schwankungen nach Hysterektomie - auch unabhängig davon, ob man schon im Wechsel ist ohnehin stärker, was dann auch das Risiko für ovarielle Zysten erhöht....

    Also sowohl eine Hysterektomie als auch die Wechseljahre erhöhen das Risiko für häufige ovarielle Zysten.

    Das Kann man nur hormonell behandeln, mittels naturidentischer Hormone, vor allem Progesteron (vgl. Prof. Huber zum Thema Zysten bei google)

    LG, Mara
    Geändert von Inaktiver User (23.03.2012 um 06:00 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Eierstockzysten

    Liebe Frauen,

    1000 Dank für Eure hilfreichen Rückmeldungen !

    Eure Informationen (Mara, T) und Erfahrungsberichte (Oregano) helfen mir sehr weiter, vor allem haben sie mich beruhigt.
    Ich kann also tatsächlich abwarten, und es ist nichts unnormales.
    In meiner UMgebung ist bislang nur eine einzige Frau, die eine Eierstockzyste hat, die allerdings seit jahren unter Beobachtung steht und sich nicht verändert.
    Im übrigen hat niemand in meinem Umfeld Erfahrung mit Zysten, schon gar nicht mit geplatzten, was mich irritiert hat.

    Zu wissen, dass sie normal und üblich sind, allemal im Wechsel und nach der Hysterektomie, beruhigt mich. Dann warte ich ab und hoffe, dass ich bald aus dieser Phase der Hormonumstellung heraus bin.
    Hormone kann ich wegen eines bei mir sehr hohen Thromboserisikos nicht nehmen.
    Und Schmerzmitteln stehe ich auch zurückhaltend gegenüber.
    sollte ich allerdings noch einmal in so eine Situation kommen (was nach Euren Berichten ja nicht ausgeschlossen ist), werde ich wohl etwas einnehmen. Ich fand die letzten Wochen mit dem dauernden Schmerz auch seelisch ziemlich belastend.
    Insofern sehe ich jetzt meinem nächsten Gynäk-Termin, den ich zwischen wegen einer heftigen Grippe verschieben musste, gelassen entgegen.

    Meine verzögerte Antwort hängt nicht mit fehlendem Interesse, sondern mit einer hartnäckigen Grippe zusammen, die mich eine Woche ans Bett fesselte, und danach musste viel liegengebliebenes aufgearbeitet werden.

    Also nochmals vielen herzlichen Dank,
    mit lieben Grüße
    Famara

  9. Inaktiver User

    AW: Eierstockzysten

    Ich hatte einmal mit Anfang 20 mehrere große Eierstockzysten und habe damals von einer Homöopathin 3 x täglich Apis mellifica D12 verschrieben bekommen, das hat innerhalb weniger Tage geholfen. Vielleicht ist das ja ein Hinweis, der irgendwie hilft, auch wenn deine Geschichte eine Andere ist. :) Gute Besserung!

  10. Inaktiver User

    AW: Eierstockzysten

    Hallo,

    bin ich denn die Einzige, die sofort einen OP-Termin erhalten hat nach dem Platzen einer Zyste?? Das war 2003... vielleicht behandelt man heute so etwas anders...

    Grüße

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