HAllo zusammen,
ich bin ganz neu hier und habe schon einiges Quer gelesen,das ist auch der Grund warum ich mich hier angemeldet habe. Endlich habe ich Frauen getroffen, die mir vielleicht ein wenig die Angst nehmen können.
Ich habe seit 3 Monaten ein Druckgefühl im rechten Unterbauch. Angefangen hat es zur Zeit meiner Periode, zu diesem Zeitpunkt ist es auch am heftigsten.
Vor 2 Jahren ist meine Mutter an Darmkrebs erkrankt, wirklich heftig, sie hat mehrere OP´s hinter sich, Chemo und bald auch Bestrahlung. Metastasen wachsen munter weiter.
Letztes JAhr hat es dann auch meinen Vater erwischt, allerdings war es bei Ihm nicht so heftig weil er immer zu Vorsorge gegangen ist, hat man es frühzeitig entdeckt.
Da Darmkrebs vererbar ist, habe ich nun eine Heidenangst zum Arzt zu gehen der möglichen Diagnose wegen.
Ich habe meine Symtome gegooglt, und dabei entdeckt, das meine Beschwerden auch von meinem Myom kommen können. Das wurde vor ca. 7 Jahren entdeckt, danach war ich nicht mehr beim Gyn...Ich weiß das es blöd von mir war, ich versuche auch alles um mich nun aufzuraffen, endlich meine Angst zu überwinden und zu gehen, aber mir fehlt ein wenig Hoffnung, das es doch nichts schlimmes ist.
Also meine Beschwerden sind, dass es sich anfühlt, als wäre da etwas in mir....so wie damals als ich schwanger war. Auch fühlt sich mein Bein auf der Seite des Druckgefühls so an, als wären dort Durchblutungsstörungen...es fühlt sich schwer an. Beim Radfahren "stößt" mein Oberschenkel immer an irgendetwas in meinem Bauch. Das alles ist relativ neu, mit den starken Blutungen während meiner Regel hab ich mich arangiert :) Allerdings dauern sie seit der Sache mit dem Druckgefühl jetzt länger (etwa 10 Tage lang). HAbe vor der Regel jetzt auch immer erst braunes Blut.
Ich weiß dass ich zum Arzt muss, aber ich hätte so gern etwas Hoffnung, dass es auch etwas anderes als Krebs sein kann. Ich fange jetzt schon an zu zittern wenn ich daran denke, dass ich mir morgen mein evtl. mein Todesurteil abholen muss.
Vielen Dank fürs bis hierher lesen und sorry für meinen langen Beitrag.
Liebe Grüße,
Near
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Thema: Erfahrungen mit Myomen
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01.02.2012, 16:37
Erfahrungen mit Myomen
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02.02.2012, 18:10
AW: Erfahrungen mit Myomen
Warst Du inzwischen schon beim Arzt?
Ich hatte im letzten halben Jahr ziemlich viel zu tun mit meinen Myomen, bwz. den damit zusammenhängenden überstarken Blutungen.
Myome können auf eine ziemlich Größe anwachsen, unter ungünstigen Bedingungen wohl auch innerhalb kurzer Zeit. Je nach Lage und Größe bemerken wohl manche Frauen einen Druckschmerz, hier war sogar schon zu lesen, daß manche die Myome (quasi als Ausbeulung) von außen (!) sehen konnten.
Ich habe mehrere mittelgroße (ca. 5x5 cm), habe davon aber nie direkt etwas gespürt.
Ich hoffe wirklich, Du läßt die verschiedenen Möglichkeiten untersuchen (Myome vs Geschulste an anderen Organen), denn Klarheit brauchst Du unbedingt, zumal, wenn Du erblich vorbelastet bist.
Manche Myome lassen sich auch einzeln entfernen (hängt auch von Größe und Lage ab).
Hier wurde auch schon viel über Embolisation geschrieben.
Aber erstmal mußt Du einfach wissen, was überhaupt Dein Problem ist.
lg lenita
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02.02.2012, 18:20Inaktiver User
AW: Erfahrungen mit Myomen
Mir wurden vor einigen Jahren 4 entfernt, die konnte ich von außen fühlen.
War nicht schlimm. Inzwischen bekomme ich wohl wieder einige, aber ich bin fast in den Wechseljahren, da werden sie nicht mehr größer
Keine Angst, die OP ist minimalinvasiv, du bist nur wenige Tage in der Klinik und ein oder zwei Wochen zuhause, dann gehts schon wieder.
Nur Mut!!!
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02.02.2012, 21:25
AW: Erfahrungen mit Myomen
Near, zügig zum Arzt und laß Dich untersuchen. Mit Deiner Vorgeschichte würde mir der Allerwerteste so auf Grundeis gehen, daß ich schon mehrfach beim Arzt gewesen wäre.
Alles Gute für Dich
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09.02.2012, 19:59
AW: Erfahrungen mit Myomen
Hallo,
möchte mich nur mal zwischendurch melden und den Stand der Dinge mitteilen. Danke auch für die Antworten.
Ich war bisher nur beim Hausarzt wegen dem Druckgefühl im Bauch, leider war dort ein Leberwert nicht in Ordnung und er schickt mich weiter zur Darmspiegelung. Ich werde allerdings morgen erstmal zum Frauenarzt gehen...mein Gott was hab ich Schiss davor weil ich so lange nicht war.
Vielleicht mag mir ja jemand auf meine neue Frage heut noch was hoffnungsvolles antworten :)
Also, weil ich ja so Angst habe das Gebärmutterhalskrebs morgenbei der Untersuchung raus kommt, habe ich mich heute selbst untersucht. Ich habe einen Knubbel entdeckt, bei dem ich davon ausgehe, dass es der Muttermund ist. Leider ist er nicht ganz glatt, ganz oben/hinten befinden sich Huckel. Kann mir jemand was dazu sagen? Ist das vielleicht normal?
Lieben dank und ich melde mich wieder wenn ich beim Doc war.
Near
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10.02.2012, 10:44
AW: Erfahrungen mit Myomen
Hallo zusammen,
ich war heute morgen bei der Frauenärztin, und so schlimm wie ich mir ausgemalt habe ist es erstmal nicht. Allerdings hat sie auch gesagt, der Druck im Bauch kommt nicht von dem Myom, denn es ist eher ein Myömchen. Auch die von mir gefühlte Kraterlandschaft ist nichts auffälliges. Jetzt muss ich noch die Ergebnisse vom Abstrich abwarten.
Aber erstmal viel mir ein Stein vom Herzen, ich mache mich wohl immer viel zu fertig durch´s viele lesen im Internet.
Liebe Grüße,
Near
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19.02.2012, 16:00
AW: Erfahrungen mit Myomen
Mir drücken die Myome auf die wirbelsaeule. Manchmal noch bis ins linke Bein. Und die starken Blutungen ! Wer hat aehnliche Erfahrungen ?
Geändert von Roxanna (19.02.2012 um 16:09 Uhr)
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02.03.2012, 21:11
AW: Erfahrungen mit Myomen
Hallo,
bin auch Neu hier und seit einige Zeit mit einem 6 cm großen Myom zu kämpfen.
Lange Zeit habe ich nichts gespürt also nicht wirklich. Vor drei Jahren habe ich meine erste zw. Blutung gehabt (bin 37 Jahre alt) und mein Frauenarzt hat mich zum Ausschabung geschickt.Nach langes zögern habe ich es doch nicht gemacht und tatsächlich 3 Jahre ruhe gehabt bis vor 1 Monat.Da hatte ich wieder die zw.Blutung.Bin natürlich zum Frauenarzt gegangen und er sagte das ich viel Schleimhaut auf die Gebärmutter habe also wieder zum Ausschabung geschickt.
Bei Vor der Op.Untersuchung hat der Arzt gesagt das eine Ausschabung nicht unbedingt helfen wird den ich habe ein Myom der cca. 6 cm groß ist und mir die schmerzen verursacht.Mir tut die linke Seite sehr weh. Die Gebärmutter hat sich vergrößert und hat sich auch ein wenig gesengt so das sie auf die Blase drückt und ich oft aufs Klo muss.
Der hat mir dann gesagt es wär besser die Gebärmutter zu entfernen wenn ich keine Kinder mehr haben möchte.
Ich weiß nicht warum die Ärzte sofort eine OP vorschlagen und keine mögliche Therapien !!!
Ich habe im Netz etwas gefunden und wird von der Krankenkasse übernommen.
Hat jemand von MRT-gesteuerter Fokussierter Ultraschall gehört oder gar ausprobiert?
hier die Seite dafür [edit: Link auf Startseite einer Werbepräsenz entfernt]
Ich überlege erst mal damit zu versuchen.
Die Gebärmutter kann man mit Beckenboden Übungen wieder hoch heben !!!
Bitte meldet euch wenn ihr diese MRT schon mal gemacht habt.
Ich möchte nicht so früh meine Gebärmutter entfernen am besten gar nicht entfernen!!!In die Menopause wird es sowieso keine Probleme mehr machen.
Was sagt Ihr dazu
Liebe Grüße
MiriamGeändert von Lilith (05.03.2012 um 14:08 Uhr) Grund: Bitte keine Links auf Werbeseiten setzen!
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02.03.2012, 21:32
AW: Erfahrungen mit Myomen
Roxanna, da hilft nur Radikaloperation. Ich lasse mich nicht mehr ärgern, seit ich 37 bin.
Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut. Augustinus
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15.03.2012, 21:36
AW: Erfahrungen mit Myomen
Hallo Miriam
ich habe 2007 ein Myom embolisieren lassen und seitdem keine Beschwerden mehr mit Blutungen oder Druck. Ich kann das aus meiner Sicht daher nur empfehlen. Für das eigene Körpergefühl ist das Vorhandensein der Gebärmutter schon eine gute Sache. Es scheint mir auch, dass die hormonelle Auswirkung der Gebärmutterentfernung bei vielen Frauen größer ist, als es so allgemein zugegeben wird.
Von einem wirklich geglückten fokussierten Ultraschall habe ich seit 2007 noch keinen Bericht in den Foren gelesen. Meistens scheinen die Myome nicht gut genug zu liegen. Es scheint auch ein großes Problem des Nachwachsens des Myoms zu geben.
L.G.


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