Hallo zusammen,
im Moment scheine ich hier zu schreien. Ich bin 45, habe regelmäßig meine Tage, wenn auch nur alle ca. 23 Tage. Und nicht so heftig mehr wie in jungen Jahren. Wechseljahrsbeschwerden sind mir (noch) fremd. Kurz vor meinem 40. habe ich es geschafft, mich endlich von Mirena zu trennen. Die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Es war unglaublich, wie schnell sich mein Körper wieder eingependelt hatte ( nach 13 Jahren Spirale).

Bis auf diesen Monat. Am 9. Juni sollte ich meine Regel bekommen, Tage vorher hatte ich schon leichte Schmierblutungen. Dachte mir aber nichts weiter dabei. Blutung setzte auch ein, ging aber nicht mehr weg. Nach ca. 4 Tagen wurde das Blut heller, irgendwie wie ganz frisch. Schmerzen hatte ich keine. Konnte am selben Tag noch zur Frauenärztin. Die fand beim Ultraschall eine Zyste am rechten Eierstock, fast 5cm groß Seit entfernen der Mirena hatte ich damit nicht mehr zu tun. Einzige Soforthilfe wäre die Pille Leios zu nehmen. Sie sage, die Blutung müße unbedingt gestoppt werden. Ich bin zwar schwer dagegen gewesen, nahm sie aber doch. Zu Anfang sollte ich täglich zwei nehmen, bis die Blutung steht. War nach drei Tagen auch der Fall, also nur noch eine, 21 Tage lang. Hat leider aber wieder angefangen zu bluten, nicht wirklich viel, aber es hört nicht auf.

Vorgestern dann ein erbsengroßes, schmerzendes Teil am Popo endeckt. Nach viel googlen, Bilder ansehen, bin ich sicher, es ist eine Analvenenthrombose. Mein Hausarzt hat Urlaub, die Vertetung mag ich nicht. Ich habe mir in der Apotheke Heparin Salbe geholt, die auch ein wenig hilft.
Nächste Woche hat die FÄ Urlaub, mein Hausarzt ist aber wieder da.

Kann mir irgendwer Hoffnung machen, daß die die Blutung doch noch durch die Pille stoppen läßt? Alternativ müßte ich ins KH, um die Zyste entfernen zu lassen.
Und wie steht es um die Analventhrombose, verschwindet die wieder von alleine?
Um jede Erfahrung wäre ich dankbar,

Gruß
Shanna