Hallo :-)
Ich bin 45 Jahre jung und hatte am 22. Juli diesen Jahres eine Myomembolisation. Hier suche ich Frauen, die diesen Eingriff auch gewagt haben. Meine Embolisation ist noch ziemlich frisch und ich habe doch noch die eine oder andere Frage bzw. Unsicherheit.
Liebe Grüße
Tanja
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Thema: Myomembolisation
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12.08.2010, 09:19Inaktiver User
Myomembolisation
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12.08.2010, 17:22
AW: Myomembolisation
Hallo Figlia,
ich habe 2007 eine Myomembolisation gehabt und ich denke, dass ich mich schon ganz gut mit dem Thema beschäftigt habe. Kann ich Dir helfen ?
l.G
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12.08.2010, 18:08Inaktiver User
AW: Myomembolisation
Hallo Crina,
freut mich sehr, dass du dich gemeldet hast.
Wie schon geschrieben, war meine Embolisation vor 3 Wochen. Nach dem Eingriff gings es mir recht schnell wieder gut.
Nach 4 Tage hatte ich die Klinik verlassen und kaum Schmerzen. Letzte Woche bekam ich meine erste Periode danach, die leider doch wieder ziemlich heftig ausfiel. Verunsichert war ich bei meiner Frauenärztin, die mich aber beruhigen konnte.
Gut, meine Blutungen sind so gut wie vorbei, die Schmerzen leider geblieben. Vielleicht hatte ich mir zu große Hoffnungen gemacht, dass alles gleich viel besser wird. Ich muss wahrscheinlich doch mehr Geduld für den Heilungsprozess aufbringen.
Welche Erfahrung hast du denn während der ersten Wochen gemacht.
LG
Tanja
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13.08.2010, 16:13
AW: Myomembolisation
Hallo Tania,
verständlich, dass Du Dir Hoffnung auf schnelle Besserung gemacht hast, wäre ja auch schön. Vermutlich hast Du Dich jetzt auch schon eine Weile mit den blöden Myomen herumgequält.
3 Wochen scheint mir aber noch nicht sehr lang zu sein. Was für Schmerzen hast Du denn ? Menstruationsbeschwerden oder anders ? Nimmst Du Schmerzmittel ?
Ich habe im Krankenhaus damals Schmerztropfen für zuhause bekommen, die ich aber recht schnell vergessen habe zu nehmen, so stark habe ich dann wohl nicht gelitten. Iboprofen soll auch ganz gut helfen. Ansonsten hat mir Ablenkung, leichte Bewegung und Rückengymnastik mehr geholfen.
Ich kenne es, dass ein Kontrolltermin (MRT) nach 3 Monaten angesetzt wird, da sollte dann schon eine deutliche Besserung da sein.
L.G.
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13.08.2010, 18:28Inaktiver User
AW: Myomembolisation
Hallo Crina,
ja, ich bin schon einige Jahre myomgeplagt. Und alle Frauenärzte hatten keine andere Idee als eine Gebärmutterentfernung.
Zum Glück habe ich letztes Jahr eine Ärztin gefunden, die mich dann auf diesem Weg der Embolisation begleitet hat.
Ich bin übrigens ihre erste Patienten mit einer Embolisation. Schon verrückt, dieses Verfahren wird bereits über 10 Jahre in Deutschland angeboten und trotzdem raten die Ärzte zur Uterusentfernung .
Heute bin ich wieder guter Dinge. Ich war heute früh nochmal bei meiner Ärztin und sie ist mit dem Verlauf zufrieden. Auch die Schmerzen sind so gut wie weg. Ein Kontroll-MRT ist für Dezember geplant.
Wie gehts dir denn heute, nachdem bei dir schon einige Zeit vergangen ist.
Liebe Grüße
Tanja
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16.08.2010, 16:09
AW: Myomembolisation
Hallo Tanja,
wie gut, dass Du eine Ärztin gefunden hast, die Dich begleitet. Es ist wirklich verrückt, wie man uns da mit veralteten OP-Methoden abspeisen will. Man stelle sich mal vor, man stünde vor einem 10 Jahre alten Computer und der Fachmann würde abraten, weil er "noch so neu" sei.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die nächsten Blutungen noch etwas verstärkt sind, aber dann wird es sicher besser. Prima, dass die Schmerzen jetzt schon weniger sind.
Bei mir ist nichts wieder nachgewachsen - toi,toi,toi- mehr kann man wohl nicht verlangen.
L.G.
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28.08.2010, 01:24
AW: Myomembolisation
Hallo an Alle ;-)
Ich bin 45 Jahre alt und habe eine Embolisation machen lassen vor einem Jahr.
Vorgeschichte : endlose Blutungen (Periode 14 -16 Tage lang ), Eisenmangel , ein grosses Myom (12cm) , einige kleine......
Ich entschied mich zur ME und ging im Mai 2009 ins Klinikum Aachen. Der Eingriff an sich ist nicht so schmerzhaft , aber unangenehm, da er lange dauert und man alles mitbekommt. Man wird direkt an eine Morphiumpumpe angeschlossen, damit man selber entscheiden kann, wann es nötig ist, etwas gegen die Schmerzen zu tun. Und Leute, ganz ehrlich, der Schmerz kommt und ist unbeschreiblich heftig. Leider habe ich das Morhium nicht vertragen und musste mich ständig übergeben (und das mit Druckverband im Liegen-coole Sache ....) .
Nun gut, der Schmerz ist wirklich schlimm, aber auch nach ca 6 Stunden einfach vorbei !
Ich war 3 Tage im Krankenhaus, danach noch eine Woche unfit, eine weitere Woche ein bisschen lahm, dann aber wieder die Alte ...
Jetzt ist ein Jahr vergangen, mein Myom nur noch 8cm und meine Blutungen dauern maximal 5 Tage . Yipieh !
Aber ganz ganz ehrlich, der Eingriff sehr unangenehmvund nochmal würde ich es nicht machen lassen ! Meine Bettnachbarin bekam zur gleichen Zeit die Gebärmutter entfernt (durch den Bauchnabel) und ist vor mir aufgestanden und war früher wieder fit .....
Aber im Klinikum die Ärzte waren top, Aufklärung super und Pflege bestens !!!!!!!
lieben Gruss, Acmaus
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29.08.2010, 08:53
AW: Myomembolisation
Hallo Acmaus,
Du hast in drei Fäden den gleichen Text mit ziemlichen Allgemeinplätzen bei näherer Betrachtung geschrieben. Das sieht ehrlich gesagt sehr nach einem Fake aus !!!
Kannst Du mal in einem Faden seriös Deine genauen Erfahrungen schreiben?
Das Klinikum scheint übrigens nicht sehr gut gewesen zu sein, wenn Du die Schmerzmittel so schlecht vertragen hast. Ein Fachmann hätte das besser dosieren können. In dem Krankenhaus, in dem ich war, hat man genau darauf geachtet, dass Überdosierungen zu Übelkeit führen können.
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29.08.2010, 13:34
AW: Myomembolisation
@ crina
a) Vorsicht mit Fake-Behauptungen
b) Nicht wenige Userinnen schreiben in verschiedenen Strängen sehr ähnliche Dinge, wenn auch nicht immer den gleichen TextTodo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre
Voltaire
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29.08.2010, 15:21Inaktiver User
AW: Myomembolisation
Schön das sich in dem Thema mal wieder etwas tut. Es scheint wirklich noch nicht viele Frauen zu geben, die sich für diese Art von Myombehandlung interessieren. Ich persönlich finde das sehr schade.
Eine Embolisation mit einer Gebärmutterentfernung zu vergleichen, auch wenn es darum geht, wie schnell mal hinterher wieder fit ist finde ich nicht angebracht. Denn es gibt hinterher einen gravierenden Unterschied - nach der Entfernung ist die Gebärmutter weg!!!!!!!!
Meine Embolisation wurde im Klinikum Nürnberg Nord durchgeführt. Die Versorgung allgemein, und auch spez. die Schmerzversorgung dort fand ich sehr gut. Vom Eingriff selbst habe ich nur teilweise etwas mitbekommen. Ich hatte vorher ein Beruhigungsmittel bekommen und schlief zwischendurch immer mal wieder ein. Während des Eingriffes hatte ich keinerlei Schmerzen. Anschließend konnte ich die Schmerzpumpe nach bedarf dosieren. Leider wurde mir davon auch etwas übel und schon am nächsten Tag konnte ich auf gewöhnliche Schmerzmittel umsteigen.
Eine Embolisation ist bestimmt kein Spaziergang - aber eine sehr gute Alternative für Frauen wie mich, die ihre Gebärmutter behalten möchten.


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