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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Himmel, der Thread ist uralt aber für mich brandaktuell.
    Ich habe zwar ganz bestimmt auch ein rheumatisches Problem, schon mein ganzes Leben gehabt, aber im Moment feiert das fröhliche Urständ. Und nach Lektüre dieses STrangs komme ich zum Schluss, ich sollte mal dringend meine Gyni aufsuchen.
    Muss eh zur jährlichen Kontrolle.
    Die Rheumaärztin, bei der ich in Behandlung bin, war total verwundert, dass meine Symptome so spät kommen.
    Ich vermute inzwischen stark, dass ich ein latentes Problem habe, welches durch die WJ massiv verstärkt wurde.
    Ich habe keine Arthrose, das wurde schon gecheckt.
    Ich hatte eine Entzündung im Knie.
    Die HW ist betroffen mal links, mal rechts, dann ging es in die Oberarme, jetzt sind die Knie besser und es hat die Hüften erwischt.
    Bin nach dem Sitzen steif wie ne Omi. Schwierigkeiten beim Laufen (und ich bin ein extrem sportlicher Mensch), Schwierigkeiten beim Armeheben...
    Wärme tut gut. Ausruhen tut gut (geht nicht bei einem 12 Stunden Tag)
    Hmmmm

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Hallo liebe Brigitte Foris, und twix25,

    Also dass Ernährung und Bewegung GAR nichts hilft ist ziemlich fake news....!!! Gerade langfristig ist es ja so wichtig die Gelenke zu entlasten indem man die Muskeln stärkt außerdem lockert das ja auch das Gelenk und beugt Verspannungen und Entzündungen vor. Und mit der Ernährung kann man auch viel dagegensteuern bei Gelenkschmerz und Wechselbeschwerden, das ist ja schon mehrfach nachgewiesen.

    Ich würde dir raten es erstmal auf natürliche Art zu versuchen. Beim Gelenkschmerz ist es so dass wir alle unterschiedlich sind und bei jedem hilft was anderes. Probier so viel es geht aus, bis du findest was DIR gut tut und dir hilft. Das sagt dir dein Körper dann sofort. Bei mir war das Aufwachen am Morgen schon immer so ein Graus weil alles verspannt war und ich es bei jeder Bewegung gespürt hab. Da halfen bei mir an manchen Tagen auch die Physiotherpie Übungen nichts. Mir haben die Staudt Therapie Manschetten viel geholfen. Das wirkt so ähnlich wie Omis "Schafwollwickel" von damals. Die legst du dir vorm Schlafen gehen an und trägst sie in der Nacht, sie massiert dich dann beim Schlafen, entspannt und wirkt gegen die Schmerzen.

    Geh es halt am besten natürlich an und hör auf deinen Körper. Muskulatur auf jeden Fall stärken, damit du die Beweglichkeit wiedergewinnst, aber das allein ist aber nicht genug. Du musst auch die Verspannungen lösen. Da hilft bei manchen Stretchen, bei andern Wärme (Sauna, Heilbäder), bei wieder anderen Massage, bei anderen lange Spaziergänge. Auch über gesunde Ernährung kannst du viel beeinflussen und gegensteuern. Hör auf den Schmerzbereich hin und probier einfach möglichst viel rum bis du findest was dir speziell gut tut.

    Liebe Grüße und alles Gute

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Hallo Ruby,

    das kenne ich nur zu gut mit den Gelenkbeschwerden während den Wechseljahren, habe damals mit meinem Arzt gesprochen der riet mir zu mehr Vitamin D und calciumreicher Ernährung um meine Knochen zu stärken. Also hab ich mich auf die Suche gemacht nach hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln, nach langer Suche und Beratung in der Apotheke hab ich das Produkt Debora Plus K2 ausprobiert und es hat mir super geholfen. Meine Gelenkschmerzen sind zwar hin und wieder noch da aber ich merke dann schon selbst dass ich einfach mehr auf meine Ernährung und viel Bewegung achten muss. So geht es mir wirklich viel viel besser und wer weis wie es wäre hätte ich damals nichts gemacht, ich denke es wäre immer schlimmer geworden.

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffentlich findest du einen Weg um wieder schmerzfrei zu sein

    Isa
    Geändert von Isa_bell (15.11.2019 um 08:46 Uhr) Grund: Werbung entfernt, 1x in einem Strang erwähnt reicht, alles andere ist Werbung

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Ich musste da auch durch: Erst das rechte Hüftgelenk - einige Monate so schlimm, dass ich kaum Treppen steigen konnte. Und dann später die Schultergelenke: Pullover über den Kopf ziehen: Undenkbar! Ich trug nur noch Blusen und Oberteile zum knöpfen. Das ging in beiden Fällen über mehrere Monate.

    Orthopäde, Ultraschall, Röntgen - was die alles mit mir angestellt haben!! Von Praxis zu Praxis, selbst in eine Klinik musste ich mal zu einer Untersuchung. Alles ohne Befund!! Auf die Idee, mal meine Gyn dazu zu befragen kam ich selber nicht. Bis ich hier im Forum was über diese Gelenkschmerzen las....
    Bei mir ging es nach jeweils einigen Monaten immer ganz von selber weg. Und ist dann auch nie wieder aufgetreten.

    Das einzige was ich in der Zeit geändert habe (weil zu der Zeit auch Diabetes diagnostiziert wurde): Ich habe rigoros Zucker aus meinem Leben gestrichen und mich mehr bewegt. Aber ob das zur Besserung beigetragen hat, wissen die Götter ;-))

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Da ich auch über Monate, wechseljahresbedingt, Hüft-sowie auch Knieschmerzen hatte, bin ich irgendwann zum Endokrinologen gegangen.
    Ich hatte starke Defizite an Progesteron. Da ich nicht so der Freund von synthetischen Hormonen bin, hat meine Ärztin mir geraten, mit Yams-Gel anzufangen. Yamswurzel enthält Diosgenin, welches progesteronähnliche Wirkung besitzt. Ich habe mir 2x täglich das Gel auf die Armbeugen aufgetragen. Nach 2 Wochen habe ich ganz leichte Besserungen verspürt, nach 4 Wochen waren die Schmerzen komplett weg!😀
    Es war also wirklich der Progesteronmangel, der auch auf die Gelenke gehen kann.
    Ich kann jedem nur raten, der den Verdacht hat, zum Frauenarzt/Endokrinologen zu gehen und ein Blutbild machen zu lassen, ich selbst (obwohl ich medizinisch ausgebildet bin), wäre niemals auf die Idee gekommen, daß das auf einen Hormonmangel zurückzuführen ist.
    Jetzt ist wieder alles "schick", ich kann sogar längere Wanderungen wieder mitmachen und stundenlanges Stehen geht auch wieder...
    Eine weitere "Nebenwirkung" des Progesterons ist, daß ich auch wieder durchschlafen kann, statt 3-4 werde ich höchstens noch einmal wach und schlafe dann aber schnell wieder ein.
    Wenn das so simpel und effektiv ist, bleibe ich bei dem Yamsgel (mexikanisches, hat den höchsten Diosgeningehalt). Im Moment creme ich sogar nur einmal abends und komme prima damit klar.
    Habe noch mehrere leichte Wechseljahressymptome (bin 53), aber das Problem mit den Gelenkbeschwerden ist gelöst....

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    @kath_3
    Das ist total interessant und dieser Zusammenhang ist bei den Ärzten noch gar nicht so bekannt, leider.
    Ich selbst habe davon in einem Buch über das Thema Wechseljahre gelesen.
    Da werden auch viele andere Beschwerden den Wechseljahren zugeschrieben.

    Mal eine Frage zur Yamswurzel.
    Ist dieses Gel rezeptpflichtig?

    Östrogenmangel spielt bei Gelenkschmerzen übrigens auch eine Rolle, weil fehlendes Östrogen dem Körper Wasser entzieht und das auch in den Gelenken.
    Bevor ich mich jetzt aufrege,
    isses mir lieber egal.

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Ja, Lula Mae, das weiß ich auch inzwischen, daß Östrogen auch einen großen Einfluß auf Knochen und Gelenke hat (nehme übrigens auf Anraten meiner Ärztin inzwischen auch wieder Vitamin D3- Tropfen).
    Nein Yamswurzel-Gel kann man sich übers Internet bestellen (hatte das von Vitabay), jetzt habe ich noch eine bessere Firma gefunden: "Nature Power wild Yams", das soll noch etwas stärker in der Wirkung sein.
    Wichtig ist wohl bei der Yamswurzel, daß es die mexikanische ist. Sie wird mittlerweile auch in Indien, Korea und China angebaut, da ist der Gehalt dann aber nicht so hoch.
    Der Östrogengehalt ist bei mir auch schon niedrig, die Ärztin meinte, falls mir das mit dem Gel nicht ausreicht,
    würde sie mir auch noch eine Östrogencreme aufschreiben, die ich dann zusätzlich nehmen soll.
    Von der oralen Einnahme von Yamswurzel (z.B. als Kapseln) hält sie nicht so viel, da es bei Dauergebrauch die Leber schädigen kann...
    Wenn Dich das Thema Hormone interessiert, kannst Du Dir auch mal die Videos von dem Schilddrüsenspezialisten Dr. Bernd Rieger ansehen. Er hat seine Praxis in Bamberg und hat sich seit Jahren auf Hormone und insbesondere Schilddrüse und Wechseljahre spezialisiert. Leider wohne ich in Österreich, sonst würde ich gern mal einen Termin bei ihm machen. Aber es geht mir wieder besser und ich bin glaube ich auf einem guten Wege. Mir ist schon klar, daß der Hormonspiegel sich ständig ändert und es immer eine Feinabstimmung bei jeder Frau ist....

    L.G. Kath

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Also Bamberg ist auch von mir aus sehr weit weg.
    Aber danke für den Tipp.

    Ich habe übrigens gelesen, dass ein Hormonstatus wenig Sinn macht, weil der Hormonspiegel sich eben ständig ändert.

    Nimmst du das Gel jetzt täglich?

    Ich bin letzte Woche mit Utrogest (Progesteron) angefangen und die Kapseln nehme ich nur 10 Tage, dann wieder 20 Tage Pause, also an den (ursprünglichen) Zyklus angepasst.
    Bevor ich mich jetzt aufrege,
    isses mir lieber egal.

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Ja, ich nehme es 1x täglich, das genügt mir. Aber jetzt sind ja auch 4 Wochen rum, davor hatte ich es immer morgens und abends genommen.
    Utrogest hatte ich auch schon mal den Vorschlag bekommen (Frauenärztin). Konnte mich aber noch nicht durchringen. Kommst Du gut damit klar? Braucht es auch so eine lange Anlaufzeit, bis die Kapseln wirken?
    Hat Utrogest nicht viele Nebenwirkungen (Leber, Thrombosen)?
    Ich wollte erst mal abwarten, bisher bekommt mir das Yams-Gel sehr gut, aber ich weiß auch, daß das in 1-2 Monaten schon wieder anders aussehen kann. Es ist immer ein Tanz auf dem Vulkan...
    Geändert von kath_3 (07.08.2020 um 08:22 Uhr)

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    AW: Gelenkschmerzen durch die Wechseljahre???

    Ich nehme beides, also Utrogest (Progesteron) plus Gynokadin (Östrogen in Gelform) auch erst seit einer Woche und ich bin der Sache gegenüber sehr positiv eingestellt.
    Ich habe die Pille abgesetzt und bin nahtlos mit dieser Therapie angefangen.

    Was ich schon am zweiten Tag (bzw. Nacht) gespürt habe war, dass ich besser schlafen kann, das liegt eindeutig am Progesteron. Das ist also schon mal der erste schnelle Erfolg.

    Insgesamt bin ich weniger schlapp und antriebslos, dass kann aber auch einfach daran liegen, dass ich mich eingehend mit dem Thema befasst habe und nun total froh darüber bin, dass mir mein Hausarzt (ersteinmal) in der Sache weiter geholfen und mir die Rezepte ausnahmsweise ausgestellt hat.
    Hier ist es zurzeit fast unmöglich einen Frauenarzt zu finden, meine hat ihre Praxis ohne Nachfolge geschlossen. Von daher steh ich mit dem Thema ziemlich alleine da.
    Bevor ich mich jetzt aufrege,
    isses mir lieber egal.

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