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  1. Inaktiver User

    Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo zusammen,

    meine Frauenärztin hat mir zu einer Ablation des Endometriums geraten, da ich sehr starke und lange Menstruationsblutungen habe.

    Hat das jemand von Euch schon durchführen lassen? Vorher wird wohl auch noch eine Ausschabung gemacht, d.h. es sind eigentlich 2 Operationen...

    Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

    Schönen Abend wünscht
    GS

  2. Avatar von gajane
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    3.212

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hier hatten wir schon mal einen Strang dazu.
    Dann muß ich nicht alles nochmal schreiben , bin derzeit etwas schreibfaul .

    Ich wünsch Dir alles Gute!


    Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.
    Khalil Gibran
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  3. Inaktiver User

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Vielen Dank, gajane. Es freut mich, dass dieses Verfahren bei Dir so gut angeschlagen hat.

    Vielleicht kannst Du mir noch kurz folgende Frage beantworten: Wurden die Ausschabung und die Ablation in einer OP gemacht?

  4. Avatar von gajane
    Registriert seit
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Das wurde alles in einer OP gemacht. Da bei mir der Verdacht auf einen Polypen bestand, hat der Arzt erst während der OP entscheiden können die Ablation zu machen.
    Der Eingriff dauert alles in allem nicht lange, ca. 15- 20 min.
    Ich hatte kaum Schmerzen anschließend und war sehr schnell wieder fit. Nachblutungen so ähnlich wie beim Wochenfluß und seitdem jeden Monat ein paar Tröpfchen!
    Du wirst sehen, wie viel besser es Dir anschließend geht.
    Ich hatte durch den Blutverlust eine Anämie und war nur noch müde und fertig. Jetzt geht es mir super!


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  5. Inaktiver User

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Danke

    Ich habe jetzt im August die Vorbesprechung. Angst habe ich ehrlich gesagt schon - aber die Aussicht auf ein Ende dieser unsäglichen Bluterei ist schon verlockend. Eine Anämie wurde bei mir noch nicht festgestellt, aber ich fühle mich auch elend. Mir reicht's!

  6. Avatar von connemara
    Registriert seit
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo, GS,

    ich habe dieses Frühjahr eine Endometriumablation (mit der Goldnetzmethode) machen lassen. Ein paar Wochen vorher hatte ich eine Ausschabung. Mir ging es wie Dir: Ich hatte ziemlich Angst vor den beiden OPs, aber jetzt bin ich so froh, dass ich das hab machen lassen.

    Die Mens ist nicht ganz verschwunden, aber stark reduziert.

    Ein wunderbarer Nebeneffekt ist übrigens, dass das PMS so gut wie verschwunden ist: kein Brustspannen mehr, kein Sich-aufgebläht-Fühlen, mir geht es jetzt einfach nur noch gut. Daher kann ich diese Methode wirklich nur empfehlen (wenn natürlich vorher eine hormonelle Therapie und was es sonst noch gibt ohne Erfolg geblieben ist).

    Ich drücke Dir fest die Daumen, dass alles gut klappt!

    Viele Grüße
    Connemara

  7. Inaktiver User

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Connemara,

    danke für Deinen Erfahrungsbericht. Schön, dass es Dir so gut geht. Hast Du eine Ahnung, wie es kommt, dass das PMS mit verschwunden ist? Darunter leide ich nämlich auch sehr.

    Ich tendiere ja momentan wieder eher gegen die OP - wer weiß, wie lange die Periode überhaupt noch kommt, vielleicht kann ich das bis zu den Wechseljahren aussitzen...


  8. Registriert seit
    26.10.2009
    Beiträge
    327

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo gestreiftesuesslippe,

    also ich hab die Endometriumablation im Februar machen lassen - mit dem Rollerball und vorheriger Ausschabung, beides in einer OP - ambulant. Mir ging es eigentlich gut, hatte nur sehr lange (ca. 6 Wochen) noch so Richtung Wochenfluß. War aber nicht wirklich nervig. Aaaber bereits nach dem 2. Zyklus bekam ich wieder meine Periode, recht stark und so ist es bis jetzt geblieben. Recht heftig, ca. 8 Tage. Meine Frauenärztin hat sich den OP-Bericht kommen lassen, die dachte erst die Ablation wäre vergessen worden. Dem ist leider nciht so. Leider bin ich da wohl eine Ausnahme, bei der die OP quasi nicht "funktioniert" hat, bzw. nur eine leichte Besserung gebracht hat. Muß ja nicht so bei Dir sein.
    Vor einer weiteren OP habe ich keine Angst, die war echt nciht schlimm, mag aber nicht den Sommer über jetzt wieder ewig mit Binden rumrennen. Im Herbst möchte ich dann das Goldnetz ausprobieren.

    Viel mehr Möglichkeiten gibts ja nicht.

    Ich hoffe ich hab Dich jetzt nicht konfus gemacht, wie gesagt, meine Gynäkologin meinte, das käme quasi nie vor. Ausnahmen bestetigen halt die Regel

    Lieben Gruß

    Vivien

  9. Inaktiver User

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Vivien,

    das ist ja bitter, Du Arme!

    Vielleicht bringt eine andere Methode, wie Goldnetz oder Ballon mehr? Willst Du es noch einmal versuchen? Oh, das hatte ich überlesen - Du willst das Goldnetz noch ausprobieren.

    Wie muss man sich denn einen Wochenfluss vorstellen? Ich habe keine Kinder, deshalb fehlt mir diese Erfahrung.
    Geändert von Inaktiver User (03.08.2010 um 22:44 Uhr) Grund: Nachtrag

  10. Avatar von connemara
    Registriert seit
    26.05.2007
    Beiträge
    11

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo, Gestreiftesuesslippe,

    ich habe keine Ahnung, warum das PMS (sehr starkes Brustspannen) völlig verschwunden ist. Ich hatte es allerdings gehofft, dass es so sein würde, weil das als häufige (natürlich positive) Nebenwirkung dieser OP beschrieben wird. Da ich sonst aber immer sehr stark unter PMS gelitten habe, empfinde ich dies als fast ebenso erleichternd wie den eigentlichen Anlass der OP, die übermäßigen Regelblutungen einzudämmen. Nur wegen des PMS allein hätte ich die OP allerdings nicht geplant: denn es ist ja eben doch eine Operation in Vollnarkose mit allen wenn auch eher unwahrscheinlichen, aber eben doch möglichen Komplikationen.

    Ich kann daher Deine Überlegungen gut nachvollziehen. Das ist wirklich eine Sache, die gut überlegt werden muss, und die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Bei mir fiel die Entscheidung, als meine Mens im Laufe des letzten Jahres immer häufiger kam (manchmal alle 2 Wochen) und so stark, dass ich zeitweise kaum aus dem Haus konnte. Keine Urlaubs- oder Wochenendplanung war mehr möglich. Hormontabletten brachten überhaupt nichts. Die Familienplanung habe ich abgeschlossen (3 Kinder), daher war ich dann irgendwann "reif" für diesen Eingriff.

    @Vivien: Diese ziemlich lange Schmierblutung hinterher hatte ich übrigens auch. Ziemlich lästig. Aber das scheint ja offensichtlich nicht so selten zu sein.
    Es tut mir leid, dass Dir die OP nichts gebracht hat. Die Entscheidung, eine andere Methode anzuwenden, ist bestimmt nicht einfach. Ich hatte mich übrigens ganz bewusst für die Goldnetzmethode entschieden, auch wenn ich dafür in eine andere Stadt fahren musste, weil es in meiner Stadt "nur" die Rollermethode gibt. Die Goldnetzmethode scheint am erfolgversprechendsten zu sein, was auch der Arzt am hiesigen Krankenhaus (wo ich mich zuerst erkundigt hatte) gemeint hat (da wird die Methode aber eben aus Kostengründen nicht durchgeführt).

    Ich hoffe, dass Du die richtige Entscheidung triffst!

    Viele Grüße
    Connemara

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