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  1. Avatar von gajane
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von MissPim Beitrag anzeigen

    Bei der Endometriumablation hab ich viel über die verschiedenen Verfahren gelesen, auch über diese Goldnetz-Geschichte, die für mich am besten klingt im Vergleich zu den anderen. Jetzt hat aber meine Gyn mir auch gesagt, quasi im Vorbeigehen, dass ich außerdem noch ein Myom in der GM habe, aber ich sollte so entspannt sein, wie sie es wäre, das wäre nicht weiter schlimm und tut nix. Ich hatte noch nie ein Myom und hab auch so recht keine Ahnung, ob man da entspannt bleiben muss, aber erste Nachforschungen ergaben, dass das eine Teil jetzt erstmal kein Problem darstellt.

    Allerdings stellt es wohl ein Problem dar, wenn ich diese Endometriumablation machen will. Das geht wohl - zumindest mit dem Goldnetz - nur ohne Myome. Und nu?
    Ich hatte vor der Ablation auch so ein Myom, sagte der erste Gyn. Der zweite erkannte aber einenPolyp. Und bei der Gebärmutterspiegelung stellte sich dann heraus, daß es einfach nur extrem hochaufgebaute Schleimhaut war. Also ruhig Blut!
    Außerdem ist mir etwas nicht ganz klar, vielleicht hat eine von Euch ja eine Erklärung für mich und mein gerade etwas blutleeres Hirn: wenn ich meine Tage habe, versucht der Körper doch mittels der Krämpfe, die GM-Schleimhaut abzustoßen, oder? (Davon kommt übrigens brockenweise auch reichlich mit, das noch zur Ergänzung...) Wenn bei der Endometriumablation die Schleimhaut "getötet" wird (), bleiben die Krämpfe dann auch aus? Kriegt der Körper das irgendwie mit, dass nix mehr da ist, was abgestoßen werden muss? Irgendwie hab ich da ne Denklücke...
    Bei mir ist ein leichtes Ziehen während der Periode geblieben. Damit kann ich gut leben, auch mit den paar Tröpfchen jeden Monat. Vorher war mein Kreislauf während der Mens völlig am Boden. Und ich konnte max. 1 Stunde außer Haus, dann war die Lunette voll und auch die zusätzliche Binde. Meine Eisenwerte waren unterirdisch. Aktivitäten, wegfahren völlig unmöglich!
    Also, es ist länger geworden, als geplant, aber ich muss ja wenigstens mal eben den Stand der Dinge darlegen. Wer hat also noch Erfahrungen gemacht, gibts Alternativen für mich, ist so ein Myom an sich wirklich kein Problem, bin ich noch zu retten???
    Ich würde sagen Du bist noch zu retten. Warum gehst Du es nicht ganz schnell an? Dann kannst Du Deinen Urlaub richtig genießen! Ach ja, die OP wird direkt nach der Mens gemacht, weil die Schleimhaut dann nicht so dick ist.
    Ich wünsche Dir alles GUte und eine hoffentlich baldige OP! Ich habe damals auch viel zu lange gewartet.


    Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.
    Khalil Gibran
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    orientalisches Sprichwort

  2. Avatar von MissPim
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von gajane Beitrag anzeigen
    Ich würde sagen Du bist noch zu retten. Warum gehst Du es nicht ganz schnell an? Dann kannst Du Deinen Urlaub richtig genießen! Ach ja, die OP wird direkt nach der Mens gemacht, weil die Schleimhaut dann nicht so dick ist.
    Ich wünsche Dir alles GUte und eine hoffentlich baldige OP! Ich habe damals auch viel zu lange gewartet.
    Hi Gajane,

    danke für Deine aufbauenden Worte! Meinen Urlaub trete ich schon nächsten Sonntag an, bis dahin krieg ich das nicht mehr hin, aber direkt danach werde ich meine Gyn aufsuchen und die Sache mit ihr nochmal besprechen. Genug überlegt, ich hab die Nase voll.

    Ich hab die Beschwerden auch immer nur so extrem an den ersten 2 - 3 Tagen, danach gehts dann ganz normal weiter, aber die 2 - 3 Tage reichen, um mich komplett aus dem Leben zu schießen.

    Jetzt muss ich mich nur noch mal um die Kostenübernahme kümmern und mich erkundigen, wer so was (und wie) macht.

    LG
    MissPim
    Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt.

    Lisz Hirn

  3. Inaktiver User

    smile AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von MissPim Beitrag anzeigen

    Vor 2 Monaten war ich dann mal bei meiner Gyn und hab ihr das erzählt. Sie sagte, wenn sie nicht wüsste, dass ich gegen die Hormone sei, könnte sie mir die Mirena empfehlen, damit hätte ich dann wesentlich weniger Probleme. Die hatte ich aber schon mal, hab sie 9 Monate "getragen", hatte 9 Monate lang nur und permanent Schmierblutungen und immer ein Fremdkörpergefühl in mir, so dass ich sie mir wieder habe ziehen lassen. Die Gyn sagte: "Miss Pim, Sie haben damit bestimmt noch 12 Jahre lang Spaß, also überlegen Sich sich das!" Also empfahl sie mir

    a) Endometriumablation oder
    b) laparoskopische suprazervikale Hysterektomie, d. h. nur der "Fruchtkörper" der GM würde herausgenommen werden und Gebärmutterhals sowie Eierstöcke bleiben erhalten.

    Ich hab mich über beide Methoden erkundigt, sehe Methode 2 mehr so als letzten Versuch, da ich der Meinung bin, Organe, die eigentlich noch in Ordnung sind, sollte man dann doch auch da lassen, wo sie hingehören. Bin also für alle Vorschläge und Kommentare meeeehr als dankbar!

    LG
    MissPim
    Hi Miss Pim,

    seh ich genauso. Organentfernung wäre wirklich der ultimative letzte nicht zu korrigierende Schritt. Hat deine Gyn dir eigentlich nur gynäkologische Methoden empfohlen? Fiel in eurem Gespräch auch ein Hinweis zur Myomembolisation als mögliche Lösung?

    Dieser interventionelle radiologische Eingriff ist gezielt auf die Myome ausgerichtet, die bei entsprechender Größe zu erschwerten Blutungen führen können. Die Embolisation lässt die Myome schrumpfen, die Beschwerden gehen dadurch zurück und dein Organ bleibt erhalten. Vielleicht ist das für Dich eine weitere Alternative gegen Flatterklamotten?

    Ich möchte diesen Themenstrang hier nicht verwässern, doch wenn es um die Beschwerdenlinderung geht, bietet diese Therapie eine weitere Lösung neben der Endometriumablation.

    Liebe Grüße
    Carla

  4. Avatar von Lilith
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von MissPim Beitrag anzeigen
    Hey Lilith,

    bitte diesen Strang noch nicht schließen!!!!!!
    Nein, das mache ich natürlich nicht, wenn Ihr Userinnen ihn noch (ge)braucht.

    Nur dann wenn, wie oben schon geschrieben, die Werbeversuche überhand nehmen und er somit mißbraucht wird.


    Ich hoffe, daß die mittlerweile eingetroffenen neuen Beiträge Dir weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute.
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

  5. Avatar von MissPim
    Registriert seit
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    seh ich genauso. Organentfernung wäre wirklich der ultimative letzte nicht zu korrigierende Schritt. Hat deine Gyn dir eigentlich nur gynäkologische Methoden empfohlen? Fiel in eurem Gespräch auch ein Hinweis zur Myomembolisation als mögliche Lösung?

    Dieser interventionelle radiologische Eingriff ist gezielt auf die Myome ausgerichtet, die bei entsprechender Größe zu erschwerten Blutungen führen können. Die Embolisation lässt die Myome schrumpfen, die Beschwerden gehen dadurch zurück und dein Organ bleibt erhalten. Vielleicht ist das für Dich eine weitere Alternative gegen Flatterklamotten?
    Hallo Carla,

    danke für den Hinweis. Von dieser Methode hab ich bislang nichts gehört und er wurde in unserem
    Gespräch auch nicht erwähnt. Ich werde diese Methode mal etwas recherchieren und nach meinem Urlaub, wenn ich wieder einen Termin bei der Gyn habe, mal ansprechen.

    Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass diese Möglichkeit nicht erwähnt wurde, weil ich bislang nur ein Myom habe und das wohl auch nicht gerade groß ist. Es ist auch noch recht neu, war also bei der
    letzten Untersuchung im Frühjahr auch noch nicht vorhanden, daher ist es vielleicht auch etwas unwahrscheinlich, dass das Myom solche Auswirkungen auf meine Blutungen hat...

    Aber ich werde mich mal informieren.

    LG
    MissPim
    Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt.

    Lisz Hirn

  6. Avatar von MissPim
    Registriert seit
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Nein, das mache ich natürlich nicht, wenn Ihr Userinnen ihn noch (ge)braucht.

    Nur dann wenn, wie oben schon geschrieben, die Werbeversuche überhand nehmen und er somit mißbraucht wird.


    Ich hoffe, daß die mittlerweile eingetroffenen neuen Beiträge Dir weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute.
    Danke Lilith!!

    Bis jetzt war es ja schon ganz gut, immerhin hab ich jetzt auch noch ne Alternative genannt bekommen. Habe gerade mal ein paar Infos aus dem Netz runtergeladen und werde sie mir
    in Ruhe durchlesen.

    Wird schon werden...

    LG
    MissPim
    Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt.

    Lisz Hirn


  7. Registriert seit
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Ihr Lieben,
    ich bin neu hier und froh, euren Thread gefunden zu haben. Also - meine Ablation mittels Rollerball war am 25.07. Gleichzeitig hab ich mich sterilisieren lassen. Zunächst verlief alles problemlos. Nur leichte Nachblutungen und nach 3-5 Tagen lediglich nur noch ganz wenig bräunlichen Ausfluss. Auf den Tag genau 3 Wochen nach der OP wieder leichte Blutungen - dachte vielleicht erste Periode danach - meine meine Frauenärztin auch, bei der ich dann ohnehin wegen der Nachuntersuchung am vergangenen Mittwoch war. Die Blutungen blieben die ganze Woche. Immer frisches hell-rotes Blut. Seit Sonntag (also 4 Wochen nach der OP) sind die Blutungen jetzt stärker geworden. Jetzt gleichen sie einer relativ normalen Periode. Immer noch helles rotes Blut. Allerdings keine Schleimhautfetzen mehr wie früher. Aber es ich heute schon der 9. Tag und es wird und wird nicht weniger. Langsam werde ich nicht nur unruhig, sondern mach mir echt Gedanken.
    Meine FA meinte zwar letzte Woche zwischen überhaupt keine Blutung mehr und einer total heftigen Blutungen sei in den nächstn 6 Monaten alles normal, aber was ich nicht verstehe ist, was soll denn da so stark bluten? Eigentlich sind da doch bestenfalls noch kleine Schleimhautinseln die abbluten können. Aber doch nicht 9 Tage lang?
    Ich will nicht zu den 20 % Versagerquote gehören - aber irgendwie scheint das mein Körper gerade anders zu sehen.
    Hat jemand von ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Ich hoffe nur inständig, dass die Sterilisation gefunzelt hat, sonst könnte das üble Folgen haben (Kleiner Scherz am Rande )

    Grüße an euch alle
    Laura


  8. Registriert seit
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    1

    Frage Ablation der Gebärmutterschleimhaut - wer weiss was?

    Hallo zusammen, ich trage mich aktiv mit dem Gedanken, eine Ablation der Gebärmutterschleimhaut vornehmen zu lassen...Wo sind die Frauen, die das hinter sich gebracht haben? Am besten mit positiven Erfahrungen? Es wäre nett, wenn mir jemand schreiben würde, wie es ihr ergangen ist und welche Methode gewählt wurde...Welche Auswirkungen hat es auf den weiblichen Körper? Gibt es hormonelle Auswirkungen? Bin sowieso vorsichtig, und da ich auf Teneriffa lebe, schon gerad noch doppelt, dass auch alles gut wird----also, wer was weiss, bitte sagen.....gracias chicas....


  9. Registriert seit
    23.08.2011
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    6

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo zoringa,
    also meine Erfahrungen sind ja noch recht dürftig. Die Ablation ist erst am 25.07. gemacht worden. Die OP an sich war keine große Sache - bin gleichzeitig sterilisiert worden und ungefähr 4 Stunden danach wieder nach Hause gefahren (bzw. hab mich natürlich fahren lassen). Zu Hause die erste Woche viel gelegen und hab auch noch ab und an mal ein Schmerzzäpfchen gebraucht. Waren aber eigentlich nur Rückenschmerzen und Beschwerden durch das bei der Sterilisation notwendige Gas im Bauchraum.
    Also - was das angeht war es wirklich auszuhalten und keine große Sache.
    Allerdings bin ich halt noch nicht so ganz sicher, in wie weit das ganze nun etwas gebracht hat. Wie oben beschrieben habe ich jetzt gerade 13 Tage Blutungen gehabt. Vorher nach der OP ungefähr 1,5 Wochen Ruhe. Heute sind die Blutungen fast verschwunden, denke morgen ist die Sache erledigt. Man muss halt abwarten, wie sich das in den nächsten 6 Monaten entwickelt, erst dann kann ich dir sagen, ob es wirklich etwas gebracht hat.
    Die letzten 12 Tage waren die Hölle, da ich jetzt aufgrund der Blutungen völlig fertig bin. Hatte vor der OP schon grottenschlechte Blutwerte. Möchte gar nicht wissen wo die jetzt liegen. Also hab ich mir gestern erst mal ein paar Dingen zum Aufbauen verschreiben lassen, weil mich echt kaum noch auf den Beinen halten kann.
    Was meine FA mir allerdings vor der OP gesagt hat, ist, dass man sich die Klinik sehr genau aussuchen sollte. Es gibt inzwischen viele Kliniken, die den Eingriff vornehmen, aber nur sehr wenige, die es auch gut können. Und das ist schließlich ausschlaggebend für den Erfolg. Mir hat sich im näheren Umkreis meines Wohnortes nur 2 Tageskliniken empfohlen - obwohl ich gerne ein paar Tage im Krankenhaus geblieben wäre. Aber die anderen Kliniken hatten eben noch nicht die Erfahrung. Da hab ich dann die ambulante OP gerne in Kauf genommen. Hoffe jetzt nur inständig dass es auch funktioniert hat.
    Noch ein paar solcher starken Blutungen über einen so langen Zeitraum und ich komm echt nicht mehr in die Puschen!!!!

    lg Laura


  10. Registriert seit
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    Beiträge
    6

    smile AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Ihr Lieben,
    nun ist mein OP ja schon mehrere Monate her und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Wirklich - es ist super gelaufen und der Erfolg spricht für sich. Ich habe nun nur noch ganz leichte Blutungen. Ganz sind sie leider nicht weg gegangen, aber im Vergleich zu vorher liegen da Welten zwischen. Meine Blutwerte haben sich prima erholt und auch sonst geht es mir erheblich besser. Klar - ursprünglich hatte ich natürlich gehofft, dass meine Regel danach gar nicht mehr kommen würde, aber dass ist wohl auch nur bei einem ganz geringen Prozentsatz der Fall - aber nun kann ich den jetzt verbliebenen Rest gut akzeptieren.
    Fazit der ganzen Geschichte....
    Die OP war wirklich harmlos und auch die Beschwerden nach der OP. War ja nur in einer Tagesklinik und hab mich gleichzeitig sterilisieren lassen. Würde den Schritt so wieder jeder Zeit machen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit doch noch zurück gekommenen, relativ starken Blutungen nach der OP - die mich schon ein wenig in Panik versetzt haben - kann ich nur sagen: Ruhe bewahren. Nach Aussage meiner FA bruacht die ganze Sache ca. 6 Monate um sich einzupendeln. Und so war es auch. Heute ist wirklich alles im grünen Bereich. Mir geht es gut, die Blutwerte sind wieder ok (auch der total niedrige Eisenwert) und die Blutungen sind nur noch ganz gering und ich brauch mir keine Sorgen mehr machen.
    Für mich - insbesondere weil ich Aqua-Fitness-Trainerin bin, und mehrere Stunden in der Woche im Wasser Sport treibe - ist sehr sehr viel Lebensqualität zurück gekommen.

    Ich kann also jedem mit ähnlichen Problemen wie bei mir nur raten, wenn euer Kinderwunsch abgeschlossen ist, lasst es machen es ist ein vergleichsweise kleiner Eingriff.
    Liebe Grüße an alle
    laura

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