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  1. Inaktiver User

    smile AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von MissPim Beitrag anzeigen

    Vor 2 Monaten war ich dann mal bei meiner Gyn und hab ihr das erzählt. Sie sagte, wenn sie nicht wüsste, dass ich gegen die Hormone sei, könnte sie mir die Mirena empfehlen, damit hätte ich dann wesentlich weniger Probleme. Die hatte ich aber schon mal, hab sie 9 Monate "getragen", hatte 9 Monate lang nur und permanent Schmierblutungen und immer ein Fremdkörpergefühl in mir, so dass ich sie mir wieder habe ziehen lassen. Die Gyn sagte: "Miss Pim, Sie haben damit bestimmt noch 12 Jahre lang Spaß, also überlegen Sich sich das!" Also empfahl sie mir

    a) Endometriumablation oder
    b) laparoskopische suprazervikale Hysterektomie, d. h. nur der "Fruchtkörper" der GM würde herausgenommen werden und Gebärmutterhals sowie Eierstöcke bleiben erhalten.

    Ich hab mich über beide Methoden erkundigt, sehe Methode 2 mehr so als letzten Versuch, da ich der Meinung bin, Organe, die eigentlich noch in Ordnung sind, sollte man dann doch auch da lassen, wo sie hingehören. Bin also für alle Vorschläge und Kommentare meeeehr als dankbar!

    LG
    MissPim
    Hi Miss Pim,

    seh ich genauso. Organentfernung wäre wirklich der ultimative letzte nicht zu korrigierende Schritt. Hat deine Gyn dir eigentlich nur gynäkologische Methoden empfohlen? Fiel in eurem Gespräch auch ein Hinweis zur Myomembolisation als mögliche Lösung?

    Dieser interventionelle radiologische Eingriff ist gezielt auf die Myome ausgerichtet, die bei entsprechender Größe zu erschwerten Blutungen führen können. Die Embolisation lässt die Myome schrumpfen, die Beschwerden gehen dadurch zurück und dein Organ bleibt erhalten. Vielleicht ist das für Dich eine weitere Alternative gegen Flatterklamotten?

    Ich möchte diesen Themenstrang hier nicht verwässern, doch wenn es um die Beschwerdenlinderung geht, bietet diese Therapie eine weitere Lösung neben der Endometriumablation.

    Liebe Grüße
    Carla

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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von MissPim Beitrag anzeigen
    Hey Lilith,

    bitte diesen Strang noch nicht schließen!!!!!!
    Nein, das mache ich natürlich nicht, wenn Ihr Userinnen ihn noch (ge)braucht.

    Nur dann wenn, wie oben schon geschrieben, die Werbeversuche überhand nehmen und er somit mißbraucht wird.


    Ich hoffe, daß die mittlerweile eingetroffenen neuen Beiträge Dir weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute.
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    seh ich genauso. Organentfernung wäre wirklich der ultimative letzte nicht zu korrigierende Schritt. Hat deine Gyn dir eigentlich nur gynäkologische Methoden empfohlen? Fiel in eurem Gespräch auch ein Hinweis zur Myomembolisation als mögliche Lösung?

    Dieser interventionelle radiologische Eingriff ist gezielt auf die Myome ausgerichtet, die bei entsprechender Größe zu erschwerten Blutungen führen können. Die Embolisation lässt die Myome schrumpfen, die Beschwerden gehen dadurch zurück und dein Organ bleibt erhalten. Vielleicht ist das für Dich eine weitere Alternative gegen Flatterklamotten?
    Hallo Carla,

    danke für den Hinweis. Von dieser Methode hab ich bislang nichts gehört und er wurde in unserem
    Gespräch auch nicht erwähnt. Ich werde diese Methode mal etwas recherchieren und nach meinem Urlaub, wenn ich wieder einen Termin bei der Gyn habe, mal ansprechen.

    Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass diese Möglichkeit nicht erwähnt wurde, weil ich bislang nur ein Myom habe und das wohl auch nicht gerade groß ist. Es ist auch noch recht neu, war also bei der
    letzten Untersuchung im Frühjahr auch noch nicht vorhanden, daher ist es vielleicht auch etwas unwahrscheinlich, dass das Myom solche Auswirkungen auf meine Blutungen hat...

    Aber ich werde mich mal informieren.

    LG
    MissPim
    Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt.

    Lisz Hirn

  4. User Info Menu

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Nein, das mache ich natürlich nicht, wenn Ihr Userinnen ihn noch (ge)braucht.

    Nur dann wenn, wie oben schon geschrieben, die Werbeversuche überhand nehmen und er somit mißbraucht wird.


    Ich hoffe, daß die mittlerweile eingetroffenen neuen Beiträge Dir weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute.
    Danke Lilith!!

    Bis jetzt war es ja schon ganz gut, immerhin hab ich jetzt auch noch ne Alternative genannt bekommen. Habe gerade mal ein paar Infos aus dem Netz runtergeladen und werde sie mir
    in Ruhe durchlesen.

    Wird schon werden...

    LG
    MissPim
    Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt.

    Lisz Hirn

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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Ihr Lieben,
    ich bin neu hier und froh, euren Thread gefunden zu haben. Also - meine Ablation mittels Rollerball war am 25.07. Gleichzeitig hab ich mich sterilisieren lassen. Zunächst verlief alles problemlos. Nur leichte Nachblutungen und nach 3-5 Tagen lediglich nur noch ganz wenig bräunlichen Ausfluss. Auf den Tag genau 3 Wochen nach der OP wieder leichte Blutungen - dachte vielleicht erste Periode danach - meine meine Frauenärztin auch, bei der ich dann ohnehin wegen der Nachuntersuchung am vergangenen Mittwoch war. Die Blutungen blieben die ganze Woche. Immer frisches hell-rotes Blut. Seit Sonntag (also 4 Wochen nach der OP) sind die Blutungen jetzt stärker geworden. Jetzt gleichen sie einer relativ normalen Periode. Immer noch helles rotes Blut. Allerdings keine Schleimhautfetzen mehr wie früher. Aber es ich heute schon der 9. Tag und es wird und wird nicht weniger. Langsam werde ich nicht nur unruhig, sondern mach mir echt Gedanken.
    Meine FA meinte zwar letzte Woche zwischen überhaupt keine Blutung mehr und einer total heftigen Blutungen sei in den nächstn 6 Monaten alles normal, aber was ich nicht verstehe ist, was soll denn da so stark bluten? Eigentlich sind da doch bestenfalls noch kleine Schleimhautinseln die abbluten können. Aber doch nicht 9 Tage lang?
    Ich will nicht zu den 20 % Versagerquote gehören - aber irgendwie scheint das mein Körper gerade anders zu sehen.
    Hat jemand von ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Ich hoffe nur inständig, dass die Sterilisation gefunzelt hat, sonst könnte das üble Folgen haben (Kleiner Scherz am Rande )

    Grüße an euch alle
    Laura

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    Frage Ablation der Gebärmutterschleimhaut - wer weiss was?

    Hallo zusammen, ich trage mich aktiv mit dem Gedanken, eine Ablation der Gebärmutterschleimhaut vornehmen zu lassen...Wo sind die Frauen, die das hinter sich gebracht haben? Am besten mit positiven Erfahrungen? Es wäre nett, wenn mir jemand schreiben würde, wie es ihr ergangen ist und welche Methode gewählt wurde...Welche Auswirkungen hat es auf den weiblichen Körper? Gibt es hormonelle Auswirkungen? Bin sowieso vorsichtig, und da ich auf Teneriffa lebe, schon gerad noch doppelt, dass auch alles gut wird----also, wer was weiss, bitte sagen.....gracias chicas....

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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo zoringa,
    also meine Erfahrungen sind ja noch recht dürftig. Die Ablation ist erst am 25.07. gemacht worden. Die OP an sich war keine große Sache - bin gleichzeitig sterilisiert worden und ungefähr 4 Stunden danach wieder nach Hause gefahren (bzw. hab mich natürlich fahren lassen). Zu Hause die erste Woche viel gelegen und hab auch noch ab und an mal ein Schmerzzäpfchen gebraucht. Waren aber eigentlich nur Rückenschmerzen und Beschwerden durch das bei der Sterilisation notwendige Gas im Bauchraum.
    Also - was das angeht war es wirklich auszuhalten und keine große Sache.
    Allerdings bin ich halt noch nicht so ganz sicher, in wie weit das ganze nun etwas gebracht hat. Wie oben beschrieben habe ich jetzt gerade 13 Tage Blutungen gehabt. Vorher nach der OP ungefähr 1,5 Wochen Ruhe. Heute sind die Blutungen fast verschwunden, denke morgen ist die Sache erledigt. Man muss halt abwarten, wie sich das in den nächsten 6 Monaten entwickelt, erst dann kann ich dir sagen, ob es wirklich etwas gebracht hat.
    Die letzten 12 Tage waren die Hölle, da ich jetzt aufgrund der Blutungen völlig fertig bin. Hatte vor der OP schon grottenschlechte Blutwerte. Möchte gar nicht wissen wo die jetzt liegen. Also hab ich mir gestern erst mal ein paar Dingen zum Aufbauen verschreiben lassen, weil mich echt kaum noch auf den Beinen halten kann.
    Was meine FA mir allerdings vor der OP gesagt hat, ist, dass man sich die Klinik sehr genau aussuchen sollte. Es gibt inzwischen viele Kliniken, die den Eingriff vornehmen, aber nur sehr wenige, die es auch gut können. Und das ist schließlich ausschlaggebend für den Erfolg. Mir hat sich im näheren Umkreis meines Wohnortes nur 2 Tageskliniken empfohlen - obwohl ich gerne ein paar Tage im Krankenhaus geblieben wäre. Aber die anderen Kliniken hatten eben noch nicht die Erfahrung. Da hab ich dann die ambulante OP gerne in Kauf genommen. Hoffe jetzt nur inständig dass es auch funktioniert hat.
    Noch ein paar solcher starken Blutungen über einen so langen Zeitraum und ich komm echt nicht mehr in die Puschen!!!!

    lg Laura

  8. User Info Menu

    smile AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Ihr Lieben,
    nun ist mein OP ja schon mehrere Monate her und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Wirklich - es ist super gelaufen und der Erfolg spricht für sich. Ich habe nun nur noch ganz leichte Blutungen. Ganz sind sie leider nicht weg gegangen, aber im Vergleich zu vorher liegen da Welten zwischen. Meine Blutwerte haben sich prima erholt und auch sonst geht es mir erheblich besser. Klar - ursprünglich hatte ich natürlich gehofft, dass meine Regel danach gar nicht mehr kommen würde, aber dass ist wohl auch nur bei einem ganz geringen Prozentsatz der Fall - aber nun kann ich den jetzt verbliebenen Rest gut akzeptieren.
    Fazit der ganzen Geschichte....
    Die OP war wirklich harmlos und auch die Beschwerden nach der OP. War ja nur in einer Tagesklinik und hab mich gleichzeitig sterilisieren lassen. Würde den Schritt so wieder jeder Zeit machen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit doch noch zurück gekommenen, relativ starken Blutungen nach der OP - die mich schon ein wenig in Panik versetzt haben - kann ich nur sagen: Ruhe bewahren. Nach Aussage meiner FA bruacht die ganze Sache ca. 6 Monate um sich einzupendeln. Und so war es auch. Heute ist wirklich alles im grünen Bereich. Mir geht es gut, die Blutwerte sind wieder ok (auch der total niedrige Eisenwert) und die Blutungen sind nur noch ganz gering und ich brauch mir keine Sorgen mehr machen.
    Für mich - insbesondere weil ich Aqua-Fitness-Trainerin bin, und mehrere Stunden in der Woche im Wasser Sport treibe - ist sehr sehr viel Lebensqualität zurück gekommen.

    Ich kann also jedem mit ähnlichen Problemen wie bei mir nur raten, wenn euer Kinderwunsch abgeschlossen ist, lasst es machen es ist ein vergleichsweise kleiner Eingriff.
    Liebe Grüße an alle
    laura

  9. User Info Menu

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo an Alle.

    Da meine OP nun schon so lange her ist, einen kleinen Bericht von mir für alle Interessierten.

    Nachdem ich ein paar Monate immer mal so kleine Schmierblutungen (nur braunes abgestorbenes) hatte, dachte ich das bleibt wohl so. Meine OP´s waren im September/Oktober 2010.
    Seit dem Frühjahr habe ich nun gar nichts mehr. Ich habe ab und an das Gefühl als ob ich meine Regel bekäme, aber mehr nicht. Selbst das Spannen in der Brust hat sich erledigt. Nur ein Ziehen im Unterleib verspüre ich manchmal.

    So möchte ich euch alle nur beruhigen und motivieren.

    Für mich hat sich der Aufwand voll gelohnt. Ich drücke euch allen die Daumen, dass es bei euch auch so gut läuft.

    Die schwedin

  10. User Info Menu

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Schwedin, hallo laura71

    danke für Eure Infos!

    Ich hatte Anfang Oktober die GM-Spiegelung und Ausschabung. Da war seinereit alles in Ordnung und einem Folge-Eingriff steht nichts mehr im Wege. Die Methode, die bei mir angewendet werden soll, ist die mit der Hormonspritze und anschließender Schlingen-Ablation bzw. Verödung. Im Zuge dessen werde ich mich auch direkt sterilisieren lassen.

    Ich hab zum Glück einen Arzt gefunden, der mir - auch per Mail - alle meine offenen Fragen nett, geduldig und ausführlich beantwortet, so dass ich ganz ruhig an die Sache rangehen kann. Der 1. Eingriff war ja Anfang Oktober, ich hab leicht das Gefühl, dass ich seit dieser kurzzeitigen Vollnarkose noch nicht so ganz in den Tritt gekommen bin. Eigentlich wollte ich mir die Hormonspritze Anfang November holen und dann die OP entsprechend 3,5 Wochen später machen, aber jetzt hab ich gerade ne Grippe und die Nase vom ständigen Kranksein und Rumliegen total voll, so dass ich die OP auf Januar verschoben habe. Der Arzt schrieb mir
    dazu: Liebe MissPim, entspannen Sie sich! Er hat mir auch schon vorher versichert, dass er nach dem pathologischen Befund die Endometriumablation guten Gewissens bei mir durchführen kann und davon ausgeht, dass meine Beschwerden gelindert werden können.

    Das sind doch mal Aussichten. Jetzt hoffe ich nur, dass diese lange Nach-Blutungs-Schmierblutungszeit nicht sooo endlos lange dauert, ich hasse nichts mehr, als wenn es permanent aus einem rausläuft , zumal man dann ja auch keine Tampons verwenden darf (grausige Vorstellung!).

    Mal sehen, wie es wird. Eure Berichte haben mich jedenfalls in meinem Vorhaben bestärkt! So will ich das auch!!!!!

    LG
    MissPim
    Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt.

    Lisz Hirn

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