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  1. Inaktiver User

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Danke, dass Du mir noch einmal geschrieben hast.

    Ich habe die Sache jetzt abgeblasen, da mir das OP-Risiko im Vergleich zum evtl. Erfolg zu hoch ist.

  2. Avatar von schweden01
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo an alle,

    falls das hier noch einmal irgend jemanden interessiert!

    Ich habe das ganze jetzt innerhalb von 5 Wochen in 2 OP´s durch gemacht.
    Mein Arzt hat da eine recht gute Erklärung für, dass das 2 OP´s sind.

    Erst einmal muss das Gewebe untersucht werden, um auszuschließen, das irgendwo eine Stelle von Krebs befallen ist. Außerdem wird bei der ersten OP eine Hormonspritze gesetzt, damit man künstlich noch einmal heftig in die Wechseljahre gesetzt wird.
    Es wird also keine neue Schleimhaut mehr aufgebaut. Nach 4 bis 6Wochen folgt dann die 2.OP.

    Durch diese Methode ist bei Frauen in den Wechseljahren der Erfolg bei fast 100%.
    Höchstens hat man noch mal ein leichtes schmieren zu erwarten.

    Ich habe beide OP´s ambulant sehr gut überstanden.

    Werde zu gegebener Zeit noch einmal berichten, ob ich noch leichte Blutungen habe und ob das sehr empfehlenswert ist.

    Liebe Grüße

    Die Schwedin


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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Schweden,

    Danke für Deine Info. Ich habe am 03.12. die Ausschabung und dann im Januar die Ablation. Ich hoffe, die Dauerblutungen haben dann ein Ende.

    Wie lange warst Du jeweils zuhause? Ich hab den OP-Termin Freitags, und hoffe, bis Dienstags wieder fit zu sein.

    Vor 20 Jahren hatte ich schonmal eine Ausschabung und meine, danach 3 Tage KH und eine Woche zuhause gewesen zu sein, weiß es aber nicht mehr genau.

    LG, Fiona

  4. Avatar von schweden01
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo Fiona,

    Ich war beim ersten MAl Dienstags zur OP und war Montags wieder arbeiten. Da ging es mir sehr gut. Danach fing dann die Hormonspritze an zu wirken, mit der ich dann echt zu kämpfen hatte. Die Wirkung dauert heute noch an. Wird aber besser.

    Meine zweite OP hatte ich letzten Dienstag. eigentlich wollte ich Morgen wieder arbeiten gehen, habe aber noch etwas Schwierigkeiten.
    Am Anfang hatte ich kaum Blutungen, die dann aber ab Freitag mehr wurden. Es ist nicht sehr viel, aber eben mehr als am Anfang.
    Nun fühle ich mich schon seit Tagen so komisch und traue mich kaum Auto zu fahren. Das scheint wohl der Kreislauf zu sein.

    Morgen früh rufe ich beim Arzt an und lasse mich noch krankschreiben für ein paar Tage. Ich denke, das ich dann noch einmal zum nachschauen zum Arzt fahren muss. Allerdings muss ich dann auf einen Fahrer warten.

    Ich halte dich gerne weiter auf dem Laufenden. Auch darüber, wie groß der Erfolg am Ende ist.

    Gruß die Schwedin

  5. Avatar von gajane
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Das ist komisch. Ich hatte Ausschabung und Ablation mit der Ballonmethode in einer OP, war über Nacht im KH und am nächsten Tag wieder voll einsatzfähig. Die Blutung war ähnlich wie beim Wochenfluß, ist dann bei der nächsten Periode etwas stärker geworden und seitdem bin ich sie los!
    Eine Hormonspritze habe ich nicht bekommen.
    Vielleicht wird das in Deutschland anders gemacht als hier?


    Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.
    Khalil Gibran
    Eine Frau ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne!
    orientalisches Sprichwort


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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo,

    vielleicht liest das ja Jemand, der mir mit seinen Erfahrungen weiterhelfen kann. Seit Jahren habe ich immer stärkere Blutungen in immer kürzeren Abständen, so dass ich teilweise Arbeitsunfähig bin. Gefunden wurde ein Myom, dass in die Gebärmutter hineinwächst. Dies wurde Ende November bei einer Ausschabung noch einmal untersucht und als ein Problem für die Blutungen diagnostiziert, da es die Kontraktionen verhindert.

    Jetzt wurde mir geraten
    1. Hormonspritze
    2. Myomentfernung und Endometriumablation

    Aufgrund des Myoms können wohl weder die Goldnetz noch die Ballon-Methode angewendet werden, d. h. wir greifen auf die Vaporisation - Roller-Methode zurück. Hat irgendjemand Erfahrungen?

    Anliga


  7. Registriert seit
    18.07.2011
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo,
    nach vielen Jahren mit schmerzhaften und starken Blutungen und einer erfolglosen Mirena Behandlung (verrutschte in der Gebärmutter und mußte nach 6 Wochen entfernt werden) hatte ich mich entschlossen, Ende April eine Endometriumablation durchführen zu lassen. Und seitdem ist mein Leben um 1 großes Problem leichter!!! Ich bin so froh, ich hätte das schon eher machen lassen sollen, aber ich mußte mich nach 2 Kindern erstmal langsam mit der Tatsache beschäftigen, dass ich nach dieser OP kein Kind mehr bekommen werde. Aber nach meinem 40. Geburtstag war ich damit dann durch, weil ich mich für ein Baby zu alt fühle. Es war ein problemloser Eingriff mit 1 Übernachtung im Krankenhaus, kaum Schmerzen, ca. 1 Wochen leichte und dann 2 Wochen noch leichteste Nachblutungen und das wars. Seitdem hatte ich erst ein mal an einem Tag einen sehr leichten blutigen Ausfluß und sonst nichts. Herrlich! Schwimmen, Urlaub, arbeiten gehen, Sport, leichte Sommerkleidung - alles kein Problem mehr. Für mich war das die allerbeste Lösung!


  8. Registriert seit
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hallo zusammen,

    ich habe vor einem Jahr eine Endometriumablation durchführen lassen und zwar mit dem Besten aller Verfahren, dem Novasure Goldnetz.
    Es gibt 2 Krankenkassen die Verträge mit Ärzten haben und da meine ursprüngliche Kasse die Kostenübernahme ablehnte (über 1000 Euro), habe ich ganz einfach gewechselt.
    Die neue Krankenkasse machte überhaupt keine Probleme, allerdings musste ich nach Mainz fahren. Ich brauchte keinerlei Vorbehandlung und der mich dort behandelnde Arzt hat sich unglaublich bemüht gezeigt. Am nächsten Tag um 10 Uhr morgens (ca. 2 Stunden nach dem Eingriff) war ich wieder auf der Heimreise.
    Einen Tag später war ich wieder im Fitnessstudio.
    Ich habe noch eine Minimalstblutung, kaum der Rede wert und nach 2-3 Tagen vorüber, bin unbeschwert, nicht mehr so ausgelaugt und kann den Eingriff nur EMPFEHLEN!!
    Lasst euch nicht von den Gynäkologen zur Gebärmutterentfernung raten, wenn ihr nur starke Blutungen habt. Dies ist eine schonende Alternative.
    Ich wünschte, die Frauen würden besser aufgeklärt. Viele Ärzte sind einfach nicht im Bilde oder agieren aus wirtschaftlichen Gründen, besonders als Belegärzte in Krankenhäusern.

  9. Avatar von Lilith
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    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Clannady . . .

    Nein, es handelt sich dabei nicht um das beste aller Verfahren.

    Schon deswegen, weil es nicht für alle Frauen geeignet ist.

    Die Entscheidung zu einer bestimmten Methode kann immer nur individuell getroffen werden!


    Nein, Werbung mögen wir hier gar nicht.

    Sollte sich der Verdacht erhärten, daß dieser (an sich seit Oktober 2010 nicht mehr aktive) Strang zu Werbezwecken hervorgeholt wird, so werden wir ihn schließen.

  10. Avatar von MissPim
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    17.12.2008
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    310

    AW: Endometriumablation - hat jemand Erfahrungen?

    Hey Lilith,

    bitte diesen Strang noch nicht schließen!!!!!!

    Für mich wird er leider gerade akut...

    Fakten: in 2 Monaten werde ich 42, habe ein Kind, will auch keins mehr, Familienplanung daher abgeschlossen. Ich hab vor 3 Jahren mit der Pillenschluckerei aufgehört, weil ich generell die Hormone loswerden wollte.

    Seit dem Absetzen der Pille beobachte ich jedoch langsam, seit einem halben Jahr aber sehr extrem, dass meine Regelblutung immer schlimmer und heftiger wird und die Begleiterscheinungen massiv zunehmen.

    Ich habe meistens nur 4 - 5 Tage meine Blutung, in der Zeit aber zum einen solche starken Bauchkrämpfe, dass ich in dieser Zeit täglich mehrere Tabletten gegen die Schmerzen nehme, dass mir der Schweiß auf die Stirn tritt und mir schlecht wird. Zudem ziehen mir die Schmerzen in den Rücken und bis in die Beine.

    Die Blutung an sich ist zum anderen so stark, dass ich zum Teil mit einem Tampon (und ich mein jetzt nicht die normale Größe) gerade mal 15 Minuten hinkomme. Das reicht für mich noch nicht mal, um von meinem Zuhause bis zum Büro zu kommen. Ständig versaute Klamotten (obwohl ich mich schon mit dünnen Binden zusätzlich absichere und mir dabei vorkomme wie im letzten Jahrhundert...), immer zu dieser Zeit solche Flatterklamotten an, damit evtl. Sauereien nicht zu sehen wären, ich bin in dieser Zeit kaum lebensfähig. Heute morgen wollte ich zur Apotheke fahren und mir neue Tabletten kaufen, da hab ich heulend im Auto gesessen, bin total fertig. In meinem Alltag krieg ich zu dieser Zeit auch fast nix geregelt. Fehlzeiten im Job hab ich mir noch nicht geleistet deshalb, hab da etwas Erklärungsprobleme in einem Betrieb voller Männer (wahrscheinlich selbstgemachte Erklärungsprobleme, so viel ist klar). Bis jetzt gings aber irgendwie immer gerade noch, weil mich dieser unsägliche Spaß in den letzten Wochen immer mehr so am Wochenende getroffen hat und ich ab Donnerstags auch immer frei habe.

    Vor 2 Monaten war ich dann mal bei meiner Gyn und hab ihr das erzählt. Sie sagte, wenn sie nicht wüsste, dass ich gegen die Hormone sei, könnte sie mir die Mirena empfehlen, damit hätte ich dann wesentlich weniger Probleme. Die hatte ich aber schon mal, hab sie 9 Monate "getragen", hatte 9 Monate lang nur und permanent Schmierblutungen und immer ein Fremdkörpergefühl in mir, so dass ich sie mir wieder habe ziehen lassen. Die Gyn sagte: "Miss Pim, Sie haben damit bestimmt noch 12 Jahre lang Spaß, also überlegen Sich sich das!" Also empfahl sie mir

    a) Endometriumablation oder
    b) laparoskopische suprazervikale Hysterektomie, d. h. nur der "Fruchtkörper" der GM würde herausgenommen werden und Gebärmutterhals sowie Eierstöcke bleiben erhalten.

    Ich hab mich über beide Methoden erkundigt, sehe Methode 2 mehr so als letzten Versuch, da ich der Meinung bin, Organe, die eigentlich noch in Ordnung sind, sollte man dann doch auch da lassen, wo sie hingehören.

    Bei der Endometriumablation hab ich viel über die verschiedenen Verfahren gelesen, auch über diese Goldnetz-Geschichte, die für mich am besten klingt im Vergleich zu den anderen. Jetzt hat aber meine Gyn mir auch gesagt, quasi im Vorbeigehen, dass ich außerdem noch ein Myom in der GM habe, aber ich sollte so entspannt sein, wie sie es wäre, das wäre nicht weiter schlimm und tut nix. Ich hatte noch nie ein Myom und hab auch so recht keine Ahnung, ob man da entspannt bleiben muss, aber erste Nachforschungen ergaben, dass das eine Teil jetzt erstmal kein Problem darstellt.

    Allerdings stellt es wohl ein Problem dar, wenn ich diese Endometriumablation machen will. Das geht wohl - zumindest mit dem Goldnetz - nur ohne Myome. Und nu?

    Außerdem ist mir etwas nicht ganz klar, vielleicht hat eine von Euch ja eine Erklärung für mich und mein gerade etwas blutleeres Hirn: wenn ich meine Tage habe, versucht der Körper doch mittels der Krämpfe, die GM-Schleimhaut abzustoßen, oder? (Davon kommt übrigens brockenweise auch reichlich mit, das noch zur Ergänzung...) Wenn bei der Endometriumablation die Schleimhaut "getötet" wird (), bleiben die Krämpfe dann auch aus? Kriegt der Körper das irgendwie mit, dass nix mehr da ist, was abgestoßen werden muss? Irgendwie hab ich da ne Denklücke...

    Also, es ist länger geworden, als geplant, aber ich muss ja wenigstens mal eben den Stand der Dinge darlegen. Wer hat also noch Erfahrungen gemacht, gibts Alternativen für mich, ist so ein Myom an sich wirklich kein Problem, bin ich noch zu retten???

    Ich will einfach nicht mehr damit leben müssen. Ich geh jeden Monat die Wände hoch. Und ich hab jeden Monat Schiss, wenn ich meine Blutung vor mir habe. Da wird dann auch nix mehr geplant, geht ja nicht, ich kann ja nirgendwo mehr hin in den ersten 3 Tagen auf keinen Fall, es sei denn, ich pack mir ein Dixi in den Kofferraum... Nächsten Monat fahren wir in den Süden in den Urlaub, es graut mir schon, wenn ich dann wieder dran bin... schwimmen ist dann ja schon mal gar nicht... im Meer hätte ich ganze Haischwärme hinter mir...

    Bin also für alle Vorschläge und Kommentare meeeehr als dankbar!

    LG
    MissPim
    Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt.

    Lisz Hirn

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