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  1. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Bildungsgrad? au weia...ich würde eher sagen, der gesunde Menschenverstand, wenn ich mich so umschaue...
    Genau, Mackie, wenn ich beobachte, was meine Freundin, die schon wieder die Leiter hinaufgeklettert ist, so täglich verdrückt:
    morgens zwei Kaffee, vormittags zwei Espresso, mittags ein Espresso, abends Fast Food, wenn sie nicht mit Leuten essen gehen "muss"
    In ihrem Kühlschrank befinden sich mehrere Dosen Red Bull und ein oder zwei Packungen Fertiggerichte.

  2. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebe Userinnen,

    Wie sehen Sie das? Glauben Sie, dass sich Beruf und Kind unter einen Hut bringen lassen? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
    Hm, sind zwar nur Frauen angesprochen, ich antworte aber trotzdem mal.

    Ein Hausfrauendasein hat vielleicht noch in den 50èr Jahren Sinn gemacht, als es noch keine oder kaum Waschmaschinen, Spülmaschinen, Fertigessen, Mikrowellen, usw., dafür aber deutlich mehr Kinder gab. Spätestens wenn die Kinder in den Kindergarten gehen, hat Mann oder Frau heutzutage eigentlich mehr Zeit, als wirklich sinnvoll auszufüllen wäre.

    Andererseits ist heute das "Niveau", auf dem jeder leben möchte, deutlich höher als noch in den 50èrn, als da wären Urlaub, Auto(s), großes Haus oder Wohnung, Unterhaltungselektronik usw. Es ist doch völlig normal, das in so einem Umfeld jeder arbeiten gehen möchte und auch muß, will die Familie ein bestimmtes Lebensniveau erreichen und halten.

    Wenn sich heute jemand für ein Dasein als Vollzeithausmann/frau entschließt, dann muß der Partner entweder sehr gut verdienen, es muß ein Haufen Kinder mit entsprechender Versorgungsarbeit da sein oder man schraubt seinen Lebensstandart ein Stück weit nach unten. In diesen Fällen ist es doch völlig ok, wenn ein Partner ganz zu Hause bleibt, solange es freiwillig ist.

    Ansonsten muß jede(r) selber wissen, was wichtiger ist: Mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen oder mehr im Beruf zu arbeiten und damit mehr Geld zu verdienen. Das kann nur individuell beantwortet werden, und so, wie man sich dann entschieden hat, ist es für einen selbst richtig, egal was andere sagen. Ich glaube, wir sind heute schon soweit, das jede Familie nach ihrer Vorstellung leben kann, wenn es auch manchmal ein wenig umständlich ist. Der Gratiskrippenplatz mit individueller Betreuung durch hervorragend ausgebildete Erzieherinnen ab dem 6 Monat für alle wird eine Illusion bleiben, da unbezahlbar.

  3. gesperrt Avatar von Schokoholic
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    2.139

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bildungsgrad? au weia...ich würde eher sagen, der gesunde Menschenverstand, wenn ich mich so umschaue...
    Schön wär's, aber ernstzunehmende Studien weisen übereinstimmend darauf hin, dass Kinder von Hartz IV-Empfängern ein signifikant höheres Fettleibigkeitsrisiko haben als von Akademikereltern - unabhängig von der berufstätigkeit der Mutter bzw der Eltern (die bei Gutverdienern ohnehin deutlich ausgeprägter sein dürfte).

  4. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Der Gratiskrippenplatz mit individueller Betreuung durch hervorragend ausgebildete Erzieherinnen ab dem 6 Monat für alle wird eine Illusion bleiben, da unbezahlbar.
    Also, cyan, diese Frage liegt zum Glück bereits hinter mir.
    Trotzdem, hätte ich meine Kinder ab dem 6. Monat in Fremdbetreuung geben müssen, hätte ich (dank Pille) keine bekommen, soviel ist klar.
    Ansichten sind geteilt und so soll es auch sein, sonst wäre das Leben langweilig, aber Kinder grade mal bis zum Ende der Stillperiode und etwas darüber hinaus bei sich haben zu dürfen und dann, (frau stelle sich vor!!!) im Alter von einem halben Jahr morgens nervös aus den Federn reissen zu müssen, die Versorgung nach einem minutiösen Zeitplan (wo doch bekannt ist, dass Kinder in ihren Bedürfnissen sich nicht nach der Uhr richten)
    ablaufen zu lassen und das Kleinkind einer, wenn auch noch so gut gebildeten, Fremden zu überlassen, never.
    Eltern sind Eltern, das ist meine Auffassung, und der Bezug zu einem Menschen, den frau/man von der ersten Minute an kennt und mag, ist ein anderer, als der einer/eines Fachfrau/mannes.
    Erst wenn das Kind freiwillig Kontakte zu Gleichaltrigen aufbauen will, ist es sinnvoll, es in fremde Hände zu geben.

    Schön wär's, aber ernstzunehmende Studien weisen übereinstimmend darauf hin, dass Kinder von Hartz IV-Empfängern ein signifikant höheres Fettleibigkeitsrisiko haben als von Akademikereltern.
    @Schokoholic
    Das ist leicht zu glauben, wenn beide Gruppen sich der Ernährung widmen, so hat die eine Geld, gesunde Nahrung einzukaufen, während die andere das Billigste vom billigen erwerben muss.

  5. Avatar von Nichtnurmami
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    9.394

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Nun gehts also weiter, schon in der Anfangsfrage, wie PLANEN junge Frauen ihr Leben, fällt mir der Satz ein: erstens kommt es anders und 2.als man denkt!

    Planen kann ich viel, wenn ich jung und noch naiv bin, man bedenke, daß ein Großteil der Befragten zwischen 17 und 19 sind, also vom "richtigen" Leben soviel nicht wissen können,....

    Bei mir waren mal vier Kinder "geplant", nach zweien war mir klar, mehr geht nicht, zumindest nicht für mich!

    Und ob man Kinder und Kariere gebacken bekommt?

    Kinder und Beruf sicher, aber Kinder und Karriere? Die Babies möglichst früh zur Kinderfrau/ Kita usw. damit Mami ihre Karriere verfolgen kann,............das kanns ja wirklich nicht sein! Ich meine jetzt keine Vormittagsbetreuung, sondern kompatibel mit z.B. Arbeitszeiten wie sie unsere Familienministerin hat. Wann sie ihren KIndern vorliest, ob deren KInder glücklich sind, das wäre mal interessant!

    LG NNM
    Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein mit unsympathischen Leuten zu trinken, wobei ich beim Wein notfalls Kompromisse mache...

    R.I.P. Gerd, mein Cousin, mein Kindheitskumpel, mein Blödsinnskamerad, ich vermisse Dich!!!



  6. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Ich meine jetzt keine Vormittagsbetreuung, sondern kompatibel mit z.B. Arbeitszeiten wie sie unsere Familienministerin hat. Wann sie ihren KIndern vorliest, ob deren KInder glücklich sind, das wäre mal interessant!
    Interessant ist auch, ob die Mutter/der Vater mit dieser Lösung glücklich ist.
    Schliesslich bekommt ein Paar kaum Kinder, um der Gesellschaft nützlich zu sein, sondern in erster Linie, weil es sie sich wünscht.
    Ich finde Ursula von der Leyen durchaus bewundernswert, aber frau kann unmöglich alle Menschen über einen Kamm scheren.
    Nur, weil es finanziell kaum möglich ist, dass ein Partner mehrere Jahre mit Kindern und Haushalt verbringt, bzw. die Partner jeweils halbtags arbeiten (was nach meiner Auffassung das Erstrebenswerteste ist), bis die Kinder zumindest so weit sind, einen Löffel zu halten und eine gewisse Strecke zu laufen, ohne hinzufallen, muss es noch lange nicht das Nonplusultra sein, gleich von der Geburtsklinik ins Büro zu rasen.

  7. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Unsere Familienministerin hat doch für alles ihre Leute, weil sie eben auch das Geld dafür hat. Das kann man doch nicht mit anderen vergleichen!

  8. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    @Mackie
    Natürlich kann frau Fr. v.d.L. nicht mit einer Durchschnittsmutter und -berufstätigen vergleichen.
    Aber, ob jemand die Kinder schon im Babyalter in fremde Hände geben will oder nicht, kann durchgespielt werden.
    Und für mich wäre das keine akzeptable Lösung gewesen, selbst wenn sich die Möglichkeit geboten hätte.
    Während meine alleinerziehende Freundin tatsächlich ihre einzige Tochter bereits als ganz kleines Kind einer Kinderfrau überliess.
    Das Mädchen ist gut geraten. Aber darum geht es mir nicht, sondern um meine Beziehung zu meinen Kindern. Denn, wie gesagt, ich hab die Kinder nicht für die Gesellschaft, mein Land oder sonst eine höhere Macht bekommen, sondern, weil ich sie mir wünschte.
    Und derzeit wird den Frauen aus rein wirtschaftlichen Gründen eingeredet, es ginge in der Frage der Betreuungsstätten um das Wohl und Wehe der Kinder und ihr, der Frauen, berufliches Fortkommen hinge davon ab, ob die Kinder nur ja recht früh ausser Haus gegeben werden könnten.

  9. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Und für mich wäre das keine akzeptable Lösung gewesen, selbst wenn sich die Möglichkeit geboten hätte.
    Für mich auch absolut nicht.
    Obwohl ich mit meiner Vollzeit berufstätigen Mutter eigentlich ein entsprechendes Vorbild haben müsste. Aber das war eigentlich eher abschreckend, muss ich sagen.
    Während meine alleinerziehende Freundin tatsächlich ihre einzige Tochter bereits als ganz kleines Kind einer Kinderfrau überliess.
    Das Mädchen ist gut geraten.

    Aber darum geht es mir nicht, sondern um meine Beziehung zu meinen Kindern. Denn, wie gesagt, ich hab die Kinder nicht für die Gesellschaft, mein Land oder sonst eine höhere Macht bekommen, sondern, weil ich sie mir wünschte.
    so habe ich das auch für mich immer gesehen.

    Und derzeit wird den Frauen aus rein wirtschaftlichen Gründen eingeredet, es ginge in der Frage der Betreuungsstätten um das Wohl und Wehe der Kinder und ihr, der Frauen, berufliches Fortkommen hinge davon ab, ob die Kinder nur ja recht früh ausser Haus gegeben werden könnten.
    Das sehe ich ganz genauso!

  10. Inaktiver User

    AW: Teil 4: Lebensentwürfe

    Der Satz: 1. kommt es anders, 2. als man denkt trifft zu.
    Lebensentwürfe werden hauptsächlich in Romanen oder geschönten Biografien verwirklicht.
    Im echten Leben sehr selten.
    Eine Schreiberin meint, daß man mit 19 Jahren ahnungslos ist, dem stimme ich aus vollstem Herzen zu.
    Ich stellte mir vor: studieren, heiraten, Kinder, arbeiten, erfolgreich sein.
    Ich habe studiert, geheiratet, unterbrochen und gearbeitet, damit mein Mann fertigstudieren konnte, wurde schwanger, arbeitete wieder, wurde wieder schwanger, arbeitete neuerlich, mein Mann nahm sich eine Freundin, ich ließ mich scheiden und war, potzblitz, Alleinerzieherin mit zwei Kindern und abgebrochenem Studium.
    Erfolgreich bin ich jetzt in meinem Beruf, weil meine unmittelbare Vorgesetzte meine Arbeit schätzte und mich förderte.
    Grüßli
    milene

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