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  1. Inaktiver User

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    War ich unzulänglich? Mein Ex-Mann hatte eine außereheliche Beziehung mit einer fünfzehn Jahre Jüngeren. Ich ließ mich scheiden, weil ich überzeugt bin, daß, was man bei der Eheschließung verspricht, gehalten werden soll. Ich sah seine Beziehung zu einer anderen Frau als Bruch dieses Versprechens.
    Natürlich kann man sagen, daß ich unzulänglich war. Ich war nicht fünfzehn Jahre jünger. Das hat er aber gewußt, als wir heirateten.
    Ich wollte meine Kinder bei mir haben. Das beklage ich nicht. Aber, mein Ex-Mann meckert, daß er nichts von den Kindern hat. Dabei kann er sie sehen, wann und wie oft er will. Um das Sorgerecht hat er sich nicht bemüht. Es war für ihn von Anfang an wortlos abgemacht, daß die Kinder bei mir bleiben. Und er kommt auch nicht so oft, wie er kommen müßte, würde er so unendlich viel Sehnsucht nach ihnen haben. Er lädt sie auch sehr selten zu sich ein.

    Grüßli
    milene

  2. Inaktiver User

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Und er kommt auch nicht so oft, wie er kommen müßte, würde er so unendlich viel Sehnsucht nach ihnen haben. Er lädt sie auch sehr selten zu sich ein.
    @milene
    Na, wenn er so wenig Zeit hat Er spielt Märchenprinz für die neue Flamme, das kostet Kraft und die Tage sausen nur so dahin

  3. Inaktiver User

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Na, wenn er so wenig Zeit hat Er spielt Märchenprinz für die neue Flamme, das kostet Kraft und die Tage sausen nur so dahin

    Klaaar! Das ist es. Es ist schon das zweite Stück, sehe ich von unserer Ehe ab, in dem er den Märchenprinzen gibt.
    Wirklich zeitraubend. Arbeiten muß er auch. Ebenfalls sehr zeitraubend. Und das Meckern verschlingt auch ein paar Stunden im Monat.
    milene

  4. Avatar von parara
    Registriert seit
    03.02.2007
    Beiträge
    2.380

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Zitat Zitat von Lisa_S
    Naja, so wie es mit den Löhnen für Mann & Frau aussieht, ist der Mann in den meisten Fällen zwangsläufig der "Hauptverdiener".

    Die wenigsten Menschen gehören zur Fraktion "Ich definier mich über meine Arbeit". Die meisten würden gerne weniger arbeiten, orakele ich mal

    ich nich Ich liebe meinen Job, er ist Hauptbestandteil meines Lebens und Grundlage, um überhaupt leben zu können, aber eben auch nicht alles. (immerhin 8-10 h pro Tag), danach kommt schlafen und der Rest ist Freizeit. ich bin jedenfalls froh dafür, dass ich soviel verdiene, dass ich mich nach meiner scheidung auch sehr gut selbst versorgen kann und KEINEN Ernährer brauche.
    Auf der anderen Seite kenne ich verdammt viele Männer, die workaholics sind und die das auch brauchen (teilweise ist es auch eine Art Flucht), weil sie mit Kindererziehung und Haushalt nicht wirklich so viel anfangen können, jedenfalls nicht täglich und so regelmässig, wie es die meisten Frauen tun oder tun würden. Klar, so sind nicht alle Männer, aber viele denken schon so, sie haben es mir selbst erzählt, dass sie mit dem babygeschrei und Windeln und Fläschen machen vollkommen überfordert sind und die Flexibilität, wenn das Kind plötzlich zum Arzt muss einfach nicht realisieren können. ich glaube wir sind noch ziemlich weit weg von der sog. "männlichen Emazipation", wenn es sie überhaupt richtig geben wird. Prinzen gibt es doch nicht wirklich
    Aber was es gibt sind Alternativen (leider noch zu wenig, wird sich aber sicherlich bald ändern), um das Kind gut versorgt zu wissen. Sei es betriebliche Möglichkeiten der Kinderbetreueung (Kinderhort...), wo Papa oder Mama ihr Kind in der "Nähe" haben...
    Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers

    Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara

  5. Avatar von Lisa_S
    Registriert seit
    06.06.2007
    Beiträge
    1.780

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Hallo parara

    ich bin jedenfalls froh dafür, dass ich soviel verdiene, dass ich mich nach meiner scheidung auch sehr gut selbst versorgen kann und KEINEN Ernährer brauche.
    Ich brauche auch keinen Ernährer, verdien gerade genug, um durchzukommen (theoretisch): Ich bin Minimalistin. Will bedeuten: Arbeiten, um zu leben, - und das so wenig wie möglich - und nicht leben, um zu arbeiten.

    Sei es betriebliche Möglichkeiten der Kinderbetreueung (Kinderhort...), wo Papa oder Mama ihr Kind in der "Nähe" haben...
    Das fände ich eine super Lösung. Vor allem für Mütter und Väter, die vollzeit arbeiten müssen, um finanziell durchzukommen.
    I can dodge bullets, baby! (Phil Hellmuth)

  6. Inaktiver User

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Zitat Zitat von Lisa_S

    Das fände ich eine super Lösung. Vor allem für Mütter und Väter, die vollzeit arbeiten müssen, um finanziell durchzukommen.
    Das Wohnortprinzip bei (städtischen Schulen und Kindergärten ist daher auch reiner Schwachsinn. Mein Kind habe ich auch in der Nähe meines Arbeitsplatzes niedergebracht. Privat, versteht sich. Geht ja gar nicht anders.
    Ist ein Notfall eingereten (Kinn aufgeschlagen usw. mit Krankenwagen... immer sehr interessant), bin ich nach 7-10 Minuten da. Sonst müsste ich ca 40 min "anreisen"! Wir teilen uns eben den "Arbeitsweg". Nicht romantisch, nicht immer toll, aber wieder gemeinsame Zeit gewonnen *freu*)

  7. Inaktiver User

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Das Wohnortprinzip bei (städtischen Schulen und Kindergärten ist daher auch reiner Schwachsinn. Mein Kind habe ich auch in der Nähe meines Arbeitsplatzes niedergebracht. Privat, versteht sich. Geht ja gar nicht anders.
    In solchen Fällen ist Wien (und Teile von Österreich) fortschrittlich.
    Wenn frau berufstätig ist, besteht sowohl bei Bundes- wie auch bei Landesschulen freie Schulwahl (ausgenommen bei Gymnasien mit starken Einzugsgebiet, wobei sich auch hier meist eine zufriedenstellende Lösung findet).


    niedergebracht
    ????

  8. Inaktiver User

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    ????

    Nächstes Mal. Beschleunigt ja die Fortsetzung der Berufstätigkeit

    Gratulation ans kluge Österreich aus dem deutschen Hinterwäldlertum

  9. Avatar von arouet58
    Registriert seit
    17.10.2007
    Beiträge
    9.545

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    @Glueckskatze
    Mein Kind habe ich auch in der Nähe meines Arbeitsplatzes niedergebracht. Privat, versteht sich. Geht ja gar nicht anders.
    Tolles Wort.
    Wahrscheinlich ein Verschnitt aus Niederkunft und Unterbringung bezw. Niederkommen und Unterbringen.
    Plumpsgeburt direkt in die Kinderkrippe?
    Muß halt schnell gehen bei der vollberufstätigen Mutter.
    Neue Zeiten, neue Wörter.
    Entschuldige, Glueckskatze, bin halt nur ein etymologisch interessierter Semidiotiker.
    Cum grano salis
    Geändert von arouet58 (07.05.2008 um 13:11 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Teil 3: Goodbye Märchenprinz!

    Hmpf... könnte man das nicht noch als himmelsrichtungsweisend einordnen? Oder vielleicht stockwerksbezogen?

    *Macht mich doch nicht so fertig,
    lerne doch immerzu neu zu schreiben *

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