Liebes Bri-Team,
ich bin noch unter einem anderen Nick hier angemeldet, möchte den aber aus verständlichen Gründen nicht verwenden.
Vor einigen Jahren hatte ich ein Problem und trat mit einer anderen Userin in Kontakt, die dasselbe Problem hatte, wir schrieben viele PN und telefonierten auch regelmäßig, wir kennen beiden den richtigen Namen voneinander. Dieses Problem hat sie vor einiger Zeit (wie ich jetzt durch einen Zufall erfahren habe) in einem biografisch geprägten Roman verarbeitet und bei Books-on-demand veröffentlicht, nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, bin ich fassungslos. PN von mir wurden 1:1 übernommen (ich habe sie noch gespeichert) und die größte Frechheit ist: Sie hat meinen realen Vornamen verwendet, der dazu noch eher ungewöhnlich ist! Wer mich gut kennt, kann durchaus auf die Idee kommen, ich könnte gemeint sein. Den Roman hat sie selbst unter einem Pseudonym veröffentlicht, ihren wirklichen Namen wollte sie also nicht preisgeben.
Nein, sie hat mich nie nach meinem Einverständnis gefragt und den Kontakt zu mir auch vor Erscheinen des Romans einschlafen lassen - ich weiß jetzt auch, warum.
Kann ich etwas dagegen unternehmen?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 19
-
18.10.2012, 15:39Inaktiver User
Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
-
18.10.2012, 15:54
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Das ist ja der Hammer!!

Du kennst die Dame und kannst sie kontakten- was sagt sie denn zu dieser Tatsache?
Eingeschlafener Kontakt hin oder her - der würde ich an Deiner Stelle aber was erzählen!
hast Du eine Rechtsschutzversicherung?Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
Aber macht!
ausgeborgt von Uli_F-2009
-
18.10.2012, 16:29
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Du vielleicht schon. Das Bri-Team nicht.Kann ich etwas dagegen unternehmen?aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

-
18.10.2012, 17:02
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Ob sie "dasselbe Problem" hatte würde ich unter diesen Umständen bezweifeln.
Womöglich wollte sie authentische Statements lesen und hat dir gegenüber bloss so getan als ob.
Und vielleicht wird sowas auch durch die forenregeln begünstigt.
-
18.10.2012, 17:14Inaktiver User
-
18.10.2012, 17:17Inaktiver User
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Inwieweit soll das durch die Forenregeln begünstigt werden? Lt. derer liegt das Urheberrecht an Beiträgen beim User:
Ich denke auch: Das Team kann hier nichts tun, aber du selbst evtl. schon. Ich würde mir hier Rechtsberatung holen.19.1 Der Nutzer räumt dem Betreiber mit dem Einstellen eines Beitrags (z.B. Texte, Bilder, Video) das räumlich und zeitlich unbeschränkte Recht ein, den Beitrag auf der Plattform zu speichern und zu veröffentlichen. Das Urheberrecht für die Beiträge verbleibt im Übrigen beim Nutzer.
-
18.10.2012, 17:22Inaktiver User
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Um Missverständnisse zu vermeiden: Es geht mir nicht um die "Schuld" der Brigitte! Es geht um die Frage, ob PN (nicht umsonst heißen die privat) veröffentlicht werden dürfen ohne das Einverständnis der Person einzuholen. Und natürlich - für mich der wichtigste Aspekt - ob es gestattet ist, den realen Vornamen zu publizieren. Alles andere ist für mich untergeordnet, wäre mein Name verfremdet worden, würde ich mich nicht so aufregen.
Mit dem Internetrecht kenne ich mich nicht aus, das Bri-Team bestimmt, daher meine Frage.
-
18.10.2012, 17:22
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Ohje ohje.

Hier kann sich jeder anmelden.
Das ist halt nicht überall so. Da musste handynummer angeben usw.
Mehr war damit nicht gemeint.
-
18.10.2012, 17:30Inaktiver User
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Ich war's nicht!! Wirklich nicht!!!

jura12, da du sogar noch deine PNs gespeichert hast, kannst du die Herkunft der Inhalte ja beweisen.
Ich werde mal gründlich bei BoD schauen, was es da so alles gibt.
-
18.10.2012, 17:42Inaktiver User
AW: Frage zur Verwertung von PN in einem Roman
Um mal etwas genauer zu werden. PN hier in den Foren (also der Plattform von G+J/brigitte.de) ist vom Betreiber nicht erwünscht. Das hängt damit zusammen, dass private Umstände nicht öffentlich hier zum Thema gemacht werden sollen.
An privat erhaltenen Briefen, eMails oder PNs besitzt der Empfänger (nach meinem Wissen) aber praktisch ebenso viele Rechte wie der Absender. Er darf sie in den meisten Fällen somit also auch veröffentlichen.
Fühlt man sich in den Persönlichkeitsrechten dadurch verletzt, indem man mit diesen Inhalten vorgeführt, blossgestellt wird oder werden soll, kann man natürlich versuchen, dagegen vorzugehen. Aber ein generelles Verbot private Korrespondenz zu veröffentlichen gibt es nicht.


Zitieren

