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  1. Inaktiver User

    AW: Sohn in der Psychiatrie

    Zitat Zitat von nevernever Beitrag anzeigen
    Gestern hat er mir angedeutet, dass er mir von seinen letzten Jahren detailliert erzählen wird und dass ich mir dann viel Zeit dafür nehmen müsste. Ich werte das mal als gutes Zeichen.
    Er versucht mit diesem angekündigten Dialog (Beichte?) zumindest die Bindung zu dir wieder zu stabilisieren. So würde zumindest ich das interpretieren.

    Ganz 'gesund' klingt es in meinen Augen dennoch nicht - denn es geht ja per se in seinem Alter um Distanz zu den Eltern zu finden, ein eigenes Leben aufzubauen. Ich würde dir raten, diese sicherlich per gute, aber auch sehr schnelle Entwicklung, von deiner Seite aus mit 'gesunder' Distanz zu sehen.

    Zumindest für mich ginge es an deiner Stelle darum, euer beider Leben in eigene Bahnen zu lenken und deinen Sohn nun zu begleiten, eine Zukunft zu finden und aufzubauen. Ein so langer Rückblick - jo. Schön, aber der Blick sollte nach vorne gehen.

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    AW: Sohn in der Psychiatrie

    Ja , richtig.

    Es wird sicherlich schwierig sein, da den richtigen Mittelweg zu finden.

  3. Inaktiver User

    AW: Sohn in der Psychiatrie

    [QUOTE=nevernever;35448276

    Gestern hat er mir angedeutet, dass er mir von seinen letzten Jahren detailliert erzählen wird und dass ich mir dann viel Zeit dafür nehmen müsste. Ich werte das mal als gutes Zeichen.[/QUOTE]

    Bitte sage ihm, dass er das zuerst seinem Therapeuten erzählen sollte!

  4. Inaktiver User

    AW: Sohn in der Psychiatrie

    S
    Zitat Zitat von nevernever Beitrag anzeigen
    Ja, stimmt, aber ich bin zur Zeit keine gute gute Gesellschaft. Ich denke das kann meine Familie verstehen.
    Bitte überdenke diese Deine Aussage nochmals!
    Finde ich bedenklich

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    AW: Sohn in der Psychiatrie

    Nein, so schlimm ist es nicht, mit meinem Mann lebe ich zusammen wir sprechen und wir essen gemeinsam. Umarmen uns mehrmals am Tag. Mein grosser Sohn lebt in einer anderen Stadt und wir telefonieren jeden Tag. An den letzten beiden Wochenenden hatte ich keine Lust mit Oma und Opa essen zu gehen, aber heute gebe ich mir einen Ruck. Ich brauche aber viel Zeit für mich. Mit Freundinnen treffe ich mich zur Zeit nicht.

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    AW: Sohn in der Psychiatrie

    @1a2b, leider versteht er nicht, dass er eine Gesprächstherapie benötigt. Ich versuche das ja schon lange, ihn dazu zu bewegen.... er sagt er sei sein eigener Psychologe

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    AW: Sohn in der Psychiatrie

    Lass ihm Zeit. Er ist ja gerade noch im psychotischen Schub, auch wenn er wohl zugänglicher wird. Wenn dieser abgeklungen ist haben die Betroffenen häufig eine postpsychotische Depression.
    Da sind sie dann auch eher offen für Hilfe.
    Wie die aussehen kann hängt natürlich von der Struktur des Gesundheitswesens ab.
    Gibt es Tageskliniken bei Euch?
    Spezialisierte Reha Einrichtungen für junge Erwachsene mit psychischen Problemen?
    Wenn die Klinik einen Sozialdienst hat wäre es auch sinnvoll sich vor der Entlassung einen Termin mit Deinem Sohn zusammen geben zu lassen.

  8. Inaktiver User

    AW: Sohn in der Psychiatrie

    so lange er nicht bereit ist, und das auch nach aussen (ärzte, pflege) demonstriert- wird er nicht entlassen.

    so lange der patient keine krankheitseinsicht zeigt- kann er viel und bestimmt auch gut reden- aber ohne eigene einsicht dass er eben nicht sein eigener therapeut sein kann- werden sie ihn auch nicht entlassen. können. dürfen.

  9. User Info Menu

    AW: Sohn in der Psychiatrie

    So gute Möglichkeiten wie in Deutschland gibt es nicht. Die Psychiaterin hat mir versichert, dass wir eine Therapie beantragen können, aber es gibt Wartelisten. Ich bin natürlich bereit, eine Psychologen aus eigener Tasche zu bezahlen, wenn alles andere zu lange dauert.

    @Brighid, ich weiss, dass er erst entlassen wird, wenn er so weit ist, entlassen werden zu können und das ist auch gut so.

  10. Inaktiver User

    AW: Sohn in der Psychiatrie

    Zitat Zitat von taggecko Beitrag anzeigen
    Lass ihm Zeit. Er ist ja gerade noch im psychotischen Schub, auch wenn er wohl zugänglicher wird. Wenn dieser abgeklungen ist haben die Betroffenen häufig eine postpsychotische Depression.
    Da sind sie dann auch eher offen für Hilfe.
    Wie die aussehen kann hängt natürlich von der Struktur des Gesundheitswesens ab.
    Gibt es Tageskliniken bei Euch?
    Spezialisierte Reha Einrichtungen für junge Erwachsene mit psychischen Problemen?
    Wenn die Klinik einen Sozialdienst hat wäre es auch sinnvoll sich vor der Entlassung einen Termin mit Deinem Sohn zusammen geben zu lassen.
    Ich bin zwar nicht die TE, aber als mitlesende Mutter einer ebenfalls von dieser Krankheit betroffenen Tochter kann ich für mich nur sagen, danke Taggecko, für deinen fundierten, sachlichen Beitrag.

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