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  1. User Info Menu

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Signalgrau - das baut mich auf. Danke.

  2. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von latina42 Beitrag anzeigen
    Signalgrau - das baut mich auf. Danke.


    Siehe es als einen alternative Weg, eine neue, spannenden Option; wenn möglich, unterstütze ihn in diesem Weg.
    Und ja, es kann funktionieren, sogar bereichernd wirken.

    Für beide.

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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    So mache ich es, ich muss ihn nur noch überzeugt bekommen. Aber das mache ich dann, wenn es soweit ist. Ich glaube, es ist ihm jetzt alles zuviel, was in seinem Kopf rumschwirrt. Danke.

  4. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Man kam jemanden nicht von Empfinden und Gefühle "überzeugen"... man kann ihn höchstens in seinem Umgang damit unterstützen.
    Macht nur nicht den Fehler, statt miteinander zu reden, jeder für sich zu grübeln und dem anderen im Alleingang erdachte Lösungen zu präsentieren.

  5. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Meine eigene Erfahrung: Sex ist vielfältiger, interessanter, geworden, seit meiner extensiven Behandlung (nicht Prostata, aber durch Neuropathien ebenso einschränkend). Es ist aber unabdingbar ein Partner notwendig, der diesen Weg mitgeht (bzw. mitgehen kann)
    diese erfahrung teile ich!

    allerdings spielen dabei auch die hormone eine rolle, manchmal wird ja testosteron entzogen, das ist dann vielleicht das größere problem.

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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Hallo, bei meinem Mann wurde vor 4 Wochen Prostatakrebs festgestellt. Ich konnte es zuerst gar nicht glauben. Mein Mann war noch nie ernsthaft krank (er wird bald 60), war noch nie im Krankenhaus und dann sowas. In der ersten Woche habe ich viel geweint und kam gar nicht klar mit der Diagnose.
    Obwohl es eine aggressive Form von Krebs ist, hat er noch nicht gestreut - das war dann mal eine gute Nachricht. Zusammen mit dem Arzt hat er entschieden, dass er sich innerlich und äußerlich bestrahlen lässt. Bei seinem Krebs sind die Chancen dabei besser als bei einer Operation. Außerdem wird ihm für 2 Jahre Testosteron entzogen.
    Es ist klar, dass eine schwere Zeit auf meinen Mann und auch auf mich zukommt. Klar ist aber auch, dass ich diese Zeit mit ihm zusammen durchstehen möchte. Er wird ev. nicht nur impotent sondern auch inkontinent werden. Der Homonentzug kann ihn launisch machen und er wird ev. Brüste bekommen und zunehmen.
    Ich möchte ihn zu jeder Zeit unterstützen, möchte das mit ihm aushalten - nach dem Motto: in guten wie in schlechten Zeiten.
    Er hat sich diese Krankheit nicht ausgesucht und ich weiß genau - wäre ich in der Situation , dann würde auch er mich soweit es ihm möglich ist, unterstützen.
    Wichtig ist, dass er überlebt und wir die Chance bekommen, miteinander alt zu werden.
    Ich hab gut Reden, denn bisher hat sich ja noch nichts geändert. Aber mit Liebe an seiner Seite zu stehen habe ich mir ganz fest vorgenommen und hoffe, ich schaffe das. Ganz liebe Grüße von Bootsmann

  7. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von Bootsmann Beitrag anzeigen
    Wichtig ist, dass er überlebt und wir die Chance bekommen, miteinander alt zu werden.
    Ich hab gut Reden, denn bisher hat sich ja noch nichts geändert. Aber mit Liebe an seiner Seite zu stehen habe ich mir ganz fest vorgenommen und hoffe, ich schaffe das. Ganz liebe Grüße von Bootsmann



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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Hallo Bootsmann, hallo alle
    ,
    das tut mir wirklich sehr leid. Die Zeit bis zu Behandlungbeginn ist es mal besser, mal schlechter. Tankt falls möglich vorher nochmal Energie und Kraft. Das ist wichtig.

    Ich fand die Zeit von Ende April bis jetzt schon unerträglich lang. Zumal er 2 OPs wegen Blasenkrebs in der Zeit hatte. Ich habe mich nicht mehr gemeldet, weil ich so gefangen war in allem.

    Bei meinem Freund war gestern die OP. Er tat mir sowas von leid. Ich durfte nicht zu ihm, erst morgen. Die OP dauert 4 Stunden. Danach hat mich der Operateur angerufen. Sie mussten die beiden Nervensäckchen entfernen und er ist impotent. Mir hat das den Boden unter den Füßen weggezogen, wobei ich schon die ganze Zeit eine Art Abschiedsschmerz hatte von unserem alten Leben.

    Mein Freund rief mich dann gestern um 22 h noch total benommen an, der Arzt war auch bei ihm gewesen und er war total zerstört. Das war und ist ein herber Schlag.

    Aber es gibt Hoffnung mit MUSE, SKAT oder einer Penispumpe, die offenbar wohl auch als Sextoy verwendet werden kann. Spontansex am Strand oder so geht dann natürlich jetzt nicht mehr. Ich lese aber viel, dass so ein schwerer Weg Paare noch öfter zusammen bringt.

    Gestern war einer meiner schwersten Tage. Zumal ich nicht mit ihm sprechen konnte, erst spät und dann auch begrenzt. Wir haben heute früh direkt gesprochen, ich habe erfahren, dass der Krebs zumindest hochwahrscheinlich weg ist, Pathologie und die nächsten fünf Jahre noch abwarten. Wir haben über alles gesprochen, da war es irgendwie schon besser.

    Es wird halt nicht mehr so wie früher. Ob er inkontinent ist, kann ich nicht sagen, aber wir werden alles schon schaffen, wenn der Krebs weg ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Tut mir leid für Euch. Beide.
    Nun bist du gefragt. Lebensmut geben. Fokus weg von der Potenz.
    Das wird sich später zeigen, was für Euch möglich ist. Ich finde die Inkontinenz fast belastender.
    Die Welt sit auf diese, doch wohl viele, Männer nicht eingestellt.
    Auf den Herren-ECs keine Abfalleimer in den Toiletten. Im Fittnessstudio- Fehlanzeige.
    Da stehen die armen Kerle dann da und wissen nicht, wohin mit der Vorlage. Ich habe bei mir in der Firma gleich Mülleimer in den Herren-WC-Kabinen aufstellen lassen.

    Aber - wenn es nach einem halben Jahr noch nicht besser ist, würde ich heute immer dafür plädieren, per Ballon den Harnleiter zu verschließen. Bei Bedarf wird die Luft abgelassen und es kann fließen. Dadurch kann man sich frei bewegen und muss keine Angst haben, dass die Vorlage überläuft.


    Lasst euch nicht entmutigen, das Leben ist schön.

  10. User Info Menu

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Liebe Overknee,

    ich weiß nicht, ob die Inkontinenz das Problem ist, zumindest auf Dauer.

    Problem ist die Potenz. Der Operateur hatte vorher gesagt, er wird wahrscheinlich die Nervensäckchen erhalten können. Nun gut ich weiß, dass man so etwas erst bei einer OP sieht.

    Ja, ich bin sehr traurig. Ich liebe ihn, hatte mit ihm eine gute Zeit (13 Jahre). Nur wen er jetzt nicht "mitarbeitet", dann bekomme ich ein Problem.
    Aber abwarten. Er muss jetzt erstmal mit sich selbst klar kommen.

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