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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Danke für Eure Antworten. Er 66, ich 54, 13 Jahre zusammen und immer noch verliebt.

    Natürlich ist es das Allerwichtigste, dass er heil rauskommt. Das ist meine 1. Angst (seine nicht).
    Aber Sexualität ist schon ein wichtiger Teil in unserer Beziehung. Und auch ich kann mir nicht vorstellen, wie sie abliefe ohne Sex. Platonisch halt.

    Pumpe, MUSE etc. das habe ich alles schon gesehen im Internet. Sein Urloge wird dann sicher mit ihm darüber sprechen. Natürlich ist dann die Spontaneität weg Ich habe ehrlich auch Angst, dass unsere Beziehung das nicht aushält, wenn nichts mehr geht.

    Aber dann denke ich mir, eines nach dem anderen. Es hilft jetzt alles nichts.

  2. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von latina42 Beitrag anzeigen
    Und auch ich kann mir nicht vorstellen, wie sie abliefe ohne Sex. Platonisch halt.
    hm- gibt es wirklich nur schwarz o d e r weiß???

    Es gibt doch sooo viele sexuelle Spielarten im wahrsten Sinne des Wortes....

    allerdings ist das jetzt gedanklich nicht vorwegzunehmen...

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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hm- gibt es wirklich nur schwarz o d e r weiß???

    Es gibt doch sooo viele sexuelle Spielarten im wahrsten Sinne des Wortes....

    allerdings ist das jetzt gedanklich nicht vorwegzunehmen...
    na ja, sooooo viele Spielarten gibt es dann nicht mehr - verglichen mit vorher.

    Es ist das wichtigste, dass er wieder gesund wird.

    Aber jetzt berechtigte Ängste und Sorgen abzutun ist auch verkehrt.

    Klar kann Mann dann pumpen oder injizieren oder die Partnerin (w,d,m) nur noch manuell oder oral oder verbal oder oder beglücken.

    Aber das ist schon eine Hausnummer an Folgen, die eintreten können bei der Erkrankung.

    Es geht ja nicht nur um Potenz. Auch um Inkontinenz. Und oft auch um die seelischen Folgen all dessen was sein kann (nicht muss!!!!) - und da ist dann auch die sexuelle Lust betroffen.

    Ich finde, man muss ihn mit seinen Sorgen ernst nehmen - und das tust du ja @Latina

  4. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hm- gibt es wirklich nur schwarz o d e r weiß???

    Es gibt doch sooo viele sexuelle Spielarten im wahrsten Sinne des Wortes....
    ..
    Ach, Du warst schon in dieser gleichen Situation?

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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Ja es gibt Spielarten. Ich denke, ich könnte mich daran gewöhnen. Wäre halt anders. Jedoch habe ich gehört, dass bei einigen Männern die Lust im Kopf gänzlich aufhört. Wenn das Begehren weg wäre, hätte ich ein Problem. Das würde uns sicherlich auch trennen, denn mir geht es mehr um die Nähe beim Sex als um den Akt an sich.

    Er war, auch vor meiner Zeit, immer ein Mann, dem Sexualität wichtig war. Dass das jetzt für ihn eine Katastrophe wäre, kann ich durchaus nachvollziehen.

  6. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von latina42 Beitrag anzeigen
    Er war, auch vor meiner Zeit, immer ein Mann, dem Sexualität wichtig war. Dass das jetzt für ihn eine Katastrophe wäre, kann ich durchaus nachvollziehen.
    Natürlich ist das verständlich. Aber manchmal hat man leider keine Alternative.

  7. Inaktiver User

    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Bei uns war es so, dass das Begehren bei ihm eindeutig noch da war. Eben nur ohne Erektion. Kannst Du Dir ja vielleicht vorstellen, Du hast im Kopf große Lust und bleibst einfach trocken.
    Der Mann kann auch durchaus Orgasmen haben, die Ejakulation geht dann aber nach innen.
    Es ist nur schwer, ein nichterigierten Penis zum Orgasmus zu bringen. Wenn für den Mann und die Frau Sex nicht nur den Hauptzweck einer Penetration hat, kann alles durchaus funktionieren. Ein guter Liebhaber hat ja seine Techniken.
    Wenn beide offen sind, sollten sie einen Weg finden können.
    Wenn er sich aber schämt über diesen körperlichen Makel und sich immer mehr zurückzieht und alles negativ sieht.... dann wird es schwer.
    Ist also eine Einstellungsfrage, wie man klar kommt.

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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Gut beschrieben @Overknee

    Die seelische Belastung durch die lebensbedrohliche Erkrankung ist ja noch zusätzlich dabei.

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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Zitat Zitat von latina42 Beitrag anzeigen
    ...Jedoch habe ich gehört, dass bei einigen Männern die Lust im Kopf gänzlich aufhört. Wenn das Begehren weg wäre, hätte ich ein Problem. Das würde uns sicherlich auch trennen, denn mir geht es mehr um die Nähe beim Sex als um den Akt an sich.

    Er war, auch vor meiner Zeit, immer ein Mann, dem Sexualität wichtig war. Dass das jetzt für ihn eine Katastrophe wäre, kann ich durchaus nachvollziehen.
    Letztes Jahr hatte ich einen katastrophalen PSA-Wert. Zum Glück hat der sich als Fehlmessung herausgestellt. Aber es hatte dazu geführt, dass ich mich ernsthaft damit beschäftigt habe, was wäre wenn.

    Dabei habe ich verstanden, dass eine Hormonentzugstherapie eher selten angezeigt ist und dass der Betroffene dann doch gar nicht so sehr darunter leidet, wie er es sich vorher vielleicht ausmalt.

    Hilft Dir aber wahrscheinlich nicht viel weiter, Du würdest den Verlust als solchen ja dennoch spüren.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Prostatakrebs meines Partners, Erfahrung?

    Overknee: Offen gesagt, kann ich beim GV keinen Orgasmus bekommen. Er weiß das und verwöhnt mich gerne, bevor es dann zum GV kommt. Ihm für sich ist die Penetration aber sehr wichtig, das ist für ihn das Schönste. Von daher habe ich auch die Befürchtung, dass er sich schwer tut mit Alternativen. Wie lange ist es bei Euch her Overknee?

    Und klar, das Lebensbedrohliche steht auch noch im Raum. Zumal er -wohl unabhängig von dem Prostatakarzinom - noch ein oberflächliches Minikarzinom in der Blase hat, das aber offenbar muskulär nicht verwachsen ist und dann hoffentlich endoskopisch entfernt werden kann. Blasenkarzinome sollen noch aggressiver sein., deshalb ist es eigentlich gut, dass das jetzt "zufällig" mit entdeckt wurde. Das wird nächste Woche zusammen mit der Biopsie entfernt. Danach gibt es erst Gespräche mit den Ärzten bezüglich der Prostata.

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