Ok??? Du hast im April schon mal wegen Deiner Oma gepostet! Anscheinend ist monatelang nichts vorbereitet worden, für die jetzige Situation. Bitte steckt nicht weiter den Kopf in den Sand. Ihr müsst Handeln. Alles genauso wie meine Vorschreiberinnen raten.
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25.12.2020, 15:58
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
"Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947
Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmtAristoteles - Griechischer Philosoph
"Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi
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25.12.2020, 23:58
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
Böse schwerhörige Oma. Da ist fast kein fairer Umgang möglich. Die Psychiatrie an sich ist kein Aufenthalt mit dem man sich einen Dauerplatz oder ein Dauerbett für den Rest eines Lebens einrichten kann. Wenn ihr einen Dauerplatz in einem Heim braucht wird es nur über Anmeldung oder auf Listen setzen gehen. Sie wird wahrscheinlich damit nicht einverstanden sein.
Wer die Betreuung hat, hat die Fürsorge, in den Bereichen Finanzen, Aufenthalt und Gesundheitsfürsorge , ist klar. Die Fürsorge muss allerdings nicht so weit gehen, dass man unbedingt meint, die Oma darf nicht so leben wie sie will, meint ändern zu müssen. Gibt es vorerst eine Möglichkeit einen ambulanten Dienst anzusprechen. Ist keine gute Lösung, wenn der Haushalt total verkommen ist. Damit ist niemand begeistert, das heisst auf solche zu Betreuenden ist auch ein ambulanter PflegeDienst nicht begeistert.
Mit Gewalt jemanden ins Heim zu bringen wird nicht funktionieren. Leider bleibt für solche Menschen nur der Weg über einen heftigen Sturz und folgende Brüche die Einweisung ins Krankenhaus. Es gibt so eine Anzahl massgebende Folge von Stürzen welche dann letztendlich zu einer OberschenkelhalsFraktur führt.
Das ist dann so der dritte vierte heftige Sturz und damit kann man , so sarkastisch es sich anhört, besser agieren, die Oma aus dem Haus zu bekommen und wenn möglich dann gleich einen Heimplatz zu haben. Viel Erfolg, ich stelle es mir so zwischenmenschlich dramatisch vor mit solchen alten Menschen unter einem Dach zu wohnen. Viel Erfolg.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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26.12.2020, 12:56
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
Eine Wortwahl wie "die Oma aus dem Haus zu bekommen", ist aber auch nicht gerade hilfreich. Die meisten Pflegenden haben sowieso schon ein schlechtes Gewissen, weil sie die Situation überfordert, da braucht man Unterstützung, keine impliziten Vorwürfe.
Und ja, sowohl das Wohnen unter einem Dach als auch der Umzug in eine Pflegeheim sind zwischenmenschlich dramatisch.
Ansonsten wurden hier ja eigentlich alle wichtigen Tipps gegeben, und wenn man sich einmal aufgerafft hat, sie "abzuarbeiten", geht es allen Beteiligten auch bald besser.
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26.12.2020, 22:41
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
Nein , das ist kein Vorwurf an die Angehörigen. "Die Oma aus dem Haus zu bringen" kannst du auch nutzen um die verkommene Bude mal aufräumen zu können, wenn jemandem daran liegt. Naja, woran die Kommunikation scheitert weiss ich auch nicht. Abgesehen von der Schwerhörigkeit, woran sowieso schon ein Anfang von Veränderung bei bösen Missstimmungen nicht möglich ist. So wie ich den EP lese sind die angehörigen so genervt, dass sie die radikale Methode als einzigen Ausweg sehen.
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von Bruce Lee
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27.12.2020, 00:01
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
"Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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27.12.2020, 01:02Inaktiver User
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27.12.2020, 10:06
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
Nein eine gesetzliche Betreuung übernimmt sämtliche Betreuungsoptionen. Das trifft dann zu, wenn Angehörige die Betreuung abgeben an die Gesetzliche. Eine Betreuung kann über Angehörige oder Bekannte Freunde aktiv werden sonst gibt es nur noch die Gesetzliche, die dann sämtliche Optionen umfassend betreut.
Damit ist der Betreuungsakt für jeden ausgeschöpft. Es gibt keine andere Institution welche einen Betreuungsakt übernimmt. Du kannst auch als Dementer dich selbst verwalten, wenn du dazu fähig bist, all deine hauptsächlich existenziellen Anforderungen und Bedürfnisse verwaltest. Hauptsächlich die finanziellen.Bürokratischen.
Du kannst auch deine Gesundheitsoption als Dementer selbst verwalten und brauchst deswegen keine Betreuung. Die Freiheit hat jeder Mensch. Hast du allerdings die Betreuung abgegeben, als Dementer, wirst du die Eigenwilligkeit von dieser Freiheit agieren zu können, niemals mehr zurückerobern können. Dem kannst du mir kaum widersprechen.
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von Bruce Lee
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27.12.2020, 10:31Inaktiver User
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
Das stimmt so einfach nicht, wie agathe es sagt, ist es richtig.
Quelle:
Die Aufgaben eines Betreuers - Weinsberger Forum
(Ein Beispiel wäre z.B. ein Spielsüchtiger, der in finanziellen Dingen unter Betreuung steht, bei dem aber kein Grund besteht, warum er seine medizinischen Angelegenheiten nicht selbst regeln sollte.)
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27.12.2020, 10:38Inaktiver User
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
Der Antrag soll gestellt worden sein ? Wann denn ?
Mit Sicherheit nicht im April. Dann wäre das alles längst in geregelten Bahnen.
Mädel, das ist ein Fall von : nicht viel reden einfach machen!
Wenn der Antrag gestellt ist kommt bald jemand um sie zu begutachten. Dann dauert es nicht lange und es kommt der Bescheid wie viel sie bekommt. Du hast schon mehrfach den Tipp bekommen dich von einem Pflegestuetzpunkt beraten zu lassen.
Mach es einfach !
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27.12.2020, 10:56Inaktiver User
AW: Demenzkranke Großmutter macht uns das Leben schwer
Mit dem "Entmündigen" ging es jedenfalls schnell.


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