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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Pflegedienst hat nichts mit Pflegestützpunkt zu tun. Letzterer ist eine offizielle Stelle, die bei häuslicher Pflege immer involviert ist. Spätestens alle sechs Monate rückt da jemand aus, wenn Pflegegeld bezogen wird. Deine Angehörigen sind da bekannt.
    Drei sind eine Bande.

    Nein, meine Kinder geb ich nicht!
    (nach R. Mey)

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Also die Tochter meiner Cousine ist die, der ich gerade versuche zu helfen.
    Auch in diesem Jahr unterstütze ich von Herzen gern eine Spendenaktion der farbfreudigen Kuh .

    Tanzen ist Träumen mit den Beinen. (Herwig Mitteregger)

    So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen. (chinesisches Sprichwort)

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Im Notfall soll Deine Nichte (sic) einen Krankenwagen rufen. Die Cousine trinkt bei dem heißen Wetter nicht genug und ist noch wirrer als sonst.

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Zitat Zitat von Alma_Svensson Beitrag anzeigen
    Bei ihrem Arbeitgeber kann sie zehn Tage Sonderfrei zur Organisation von Pflege bekommen. Mir fällt der Fachbegriff grad nicht ein.
    Pflegeunterstutzungsgeld >> Antrag • Berechnung • Hohe • Voraussetzung | pflege.de
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Das hab ich gemeint, Danke Agathe.
    Drei sind eine Bande.

    Nein, meine Kinder geb ich nicht!
    (nach R. Mey)

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Pflegestützpunkt
    Sozialdienst des KH wo der Vater ist
    AG der Cousine um Pflegeurlaub ersuchen.
    Hausarzt nochmal die Dringlichkeit schildern (der wird denken, die Tochter ist ja da....)

    Ich weiß das ist jetzt nicht nett und ich stelle mich der Prügel.

    Aber.

    Seit vierundzwanzig Jahren ist diese Situation manifest. Seit zehn Jahren ist deutlich, dass die Hauptbetreuungssituation das nicht mehr erträgt und leisten kann?

    Und es gibt keinen Plan B?

    Nie ein Gedanke, was ist, wenn der Vater von der Leiter fällt oder mit der Nachbarin durchbrennt?

    Glaube ich nicht!

    Hat sich diese Tochter nie Gedanken gemacht, dass es sie trifft wenn ihre Eltern beide Pflege bedürfen?
    DAs kann sie doch nicht mind. ein Jahrzehnt lang verdrängt haben?

    Anscheinend war ja bekannt, dass der Vater depressiv ist und nicht mehr kann.

    Was folgte daraus?

    Ich schreibe das in erster Linie für etwaige Mitlesen in ähnlichen Konstellationen VOR dem Eklat.
    Es ist immer besser beizeiten klare Vorstellungen und Gedanken zu haben. Dann erspart man allen einiges.

    Hier ist es zu spät. Der arme Mann.

    Es braucht auf jeden Fall eine grundlegende Veränderung der Situation.
    Es klingt etwas danach als würde halt mal schnell eine Interimslösung gesucht und darauf gehofft, dass der Vater bald wieder fit ist und es weiter geht. Die nächsten 25 Jahre....

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Schau mal nach, ob es Informationen auf der Seite des Gesundheitsamtes der zuständigen Stadt/ Gemeinde gibt.

    Ich würde zwei Stellen des Gesundheitsamtes anrufen:

    1. die Stelle, die für Hilfe & Beratung zuständig ist. Dort gibt es, je nach Größe der Stadt/Gemeinde, u.a. eine Demenzberatung und Hilfestellungen bei der Suche nach einer Unterbringung

    2. den sozialpsychiatrischen Dienst. Der ist für die Vermittlung zu Ärzten, Ämtern, Diensten für Menschen in akuten Situationen/ Krisensituationen und für deren Angehörige zuständig.

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Gegen einen Charakter wie den Ehemann kommt man nicht durch. Wenn sich sich dieser jemand in den Kopf gesetzt hat, die Frau heldenhaft allein zu betreuen, darf kein anderer einen Plan B fassen.

    Mein Vater hatte mir als Teenager diesen ehrenvollen Job bei der Pflege meiner psychisch kranken Großmutter zugedacht. Ich konnte mich dem nur durch Flucht entziehen. Selbst dann hat er erst nach einigen Abstürzen hingenommen (nicht akzeptiert), dass sie in die geschlossene Abteilung musste.
    Drei sind eine Bande.

    Nein, meine Kinder geb ich nicht!
    (nach R. Mey)

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    Es muss der Cousine tatsächlich schlecht genug gehen, um ins Krankenhaus zu kommen. Hitze und Verwirrtheit könnte da tatsächlich helfen.

    Ansonsten - den schon genannten Sonderurlaub beantragen, Pflegestützpunkt einschalten, da der Ehemann suizidgefährdet ist vielleicht noch den psychosozialen Dienst (beim Gesundheitsamt).

    Wie sieht es denn in der Nachbarschaft der Betroffenen aus?
    Haben die Eheleute guten Kontakt, so dass jemand wenigstens im Moment ab und zu jemand für ein, zwei Stunden herkommen und die Tochter der Cousine ablösen kann?

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    AW: Notfall in der Familie, Hilfe!

    mag sein.

    Trotzdem ist es ratsam für sich einen Plan B im Kopf zu haben.
    Das kann sein, dass man sich auf dem Laufenden hält, wer Ansprechpartner ist im Fall der Fälle.
    Das kann sein, dass man die Augen offen hält, wo es Not- bzw. Kurzzeitplätze gibt und wie man an die kommt.

    Vor allem aber, dass man sich für sich überlegt, was man macht. Wie man sich positioniert.

    Wenn dann das Chaos über einen einbricht, hat man zumindest Vorstellungen - und Formulare.

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