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    AW: Austauschen mit Angehörigen von psych. Erkrankten

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Wie passt das zusammen?
    Wenn ich jemanden von der Schweigepflicht entbunden habe, darf der Arzt mir ALLES sagen.
    Das ist doch kein "verraten"!Es h

    Die Diagnose zu erfahren- dürfte der Wunsch von allen sein, die mit Erkrankten zu tun haben.

    witzig- wie soll man denn "damit" umgehen, wenn man nicht weiß, was "damit" ist?
    Das trifft nur zu, wenn ein Familienangehöriger die rechtliche Betreuung übernommen hat. Weil nur er Entscheidung für den Patienten einleiten kann.
    Auch wenn ein gesetzlich bestellter Vormund oder Betreuer mit diesem Anliegen an den Arzt herantritt, hat er ein Recht auf Akteneinsicht. Ist beispielsweise ein Volljähriger aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht in der Lage, seine Angelegenheiten ganz oder teilweise zu erledigen, kann das Betreuungsgericht einen Betreuer als gesetzlichen Vertreter bestellen.
    quelle

    i
    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Das bezieht sich auch auf die Frau- was diese konkret für eine Unterstützung braucht, können wir hier gar nicht wissen.
    Sollte sie tatsächlich "dringend Hilfe" brauchen - das ist nun nur deine Interpretation- wäre der Anspruch der Hilfestellung an die TE mehr als überzogen.
    Das ist ganz sicher nicht ihr Job.
    Querverweis auf deren Schwangerschaft.
    Den Einwand kann ich gelten lassen. Aber jemand, der wegen Schwangerschaft nicht in der Lage ist oder fühlt, konkretes zu tun, muss auch keine Diagnose erfahren.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Austauschen mit Angehörigen von psych. Erkrankten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das trifft nur zu, wenn ein Familienangehöriger die rechtliche Betreuung übernommen hat. Weil nur er Entscheidung für den Patienten einleiten kann.
    Wenn die Aussagen deiner Quelle stimmen, kann sich der Arzt tatsächlich darauf berufen.
    Man darf aber auch davon ausgehen, dass sich Arzt und Patient darüber austauschen, was an Daten weitergegeben werden darf.
    Wenn jemand sagt "sie können meiner Schwester alles sagen"- kann man davon ausgehen, dass ein Arzt dem auch nachkommt- bzw wenn, das sorgfältig erörtert.

    Das REcht mag eines sein- der Umgang damit wahrscheinlich ein wenig anders.

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Den Einwand kann ich gelten lassen. Aber jemand, der wegen Schwangerschaft nicht in der Lage ist oder fühlt, konkretes zu tun, muss auch keine Diagnose erfahren.
    Sag wer?
    Und was für eine zusammenhanglose Ableitung!

    Wir reden hier einmal davon, dass eine Frau Schwester ist und sie sich Sorgen um ihren Bruder macht- Klarheit und Wissen jetzt ein großes Bedürfnis, um wieder in die Ruhe zu kommen.

    Und dann gibt es die Frau dieses Bruders, die überfordert ist mti der Situation und auf die nun eine riesige Aufgabe zukommt- das Leben ganz neu zu ordnen......wir wissen weder, wie schlecht es der Frau wirklich geht, ob Kinder da sind, ob eine Firma, ob vielleicht andere krank sind in der Familie oder es alte pflegebedürftige Eltern gibt, oder oder oder..........
    Und DA sollte nun die schwangere Schwester unterstützend helfen??????

    Das kann man nicht in einen Topf schmeißen- das sind Äpfel mit Birnen verglichen.

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    AW: Austauschen mit Angehörigen von psych. Erkrankten

    Das kann man nicht in einen Topf schmeißen- das sind Äpfel mit Birnen verglichen.
    wenn Du das sagst.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Austauschen mit Angehörigen von psych. Erkrankten

    Vielen Dank für den regen Austausch. Der Arzt gibt mir soweit Auskunft, da mein Bruder es ihm schriftlich bestätigt hat, dass er mit mir sprechen kann. Ich habe mich die 2 Tage doch etwas aus dem ganzen zurück gezogen, da es mir persönlich auch nicht gut ging. Werde es aber wieder in Angriff nehmen.

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    AW: Austauschen mit Angehörigen von psych. Erkrankten

    Ich habe nun erfahren, dass es eine sehr schwere Depression ist und sie noch auf jeden Fall das Wochenende über schauen werden, wie es ihm geht. Leider redet er immer noch nicht (ein wenig mit dem Therapeuten, mit den Pfleger und Ärzten überhaupt nicht). Meine Schwägerin gibt sich Mühe es sich nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen, was ja nicht klappt. Sie scheint mir aber stärker zu sein, als gedacht. Meine Mutter verkraftet es leider schlechter. Sie ist schon sehr depressiv, seit dem ich denken kann. Hilfe hat sie nie in Anspruch genommen und einer Angehörigengruppe wird sie sich auch niemals anschließen.

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    AW: Austauschen mit Angehörigen von psych. Erkrankten

    Liebe Zottelblume,

    Ich wünsche Dir viel Kraft und dass Di, was auch immer jetzt in der Nähe hatten Zeit passiert, es nicht persönlich nimmst.

    Dein Bruder befindet sich in einem Ausnahmezustand, es kann länger dauern, dass er nicht reden will, es können Vorwürfe kommenden alles mögliche.
    Du kannst und musst nichts tun- außer da sein, wenn er Dich braucht, und für Dich und Dein Kind gut sorgen.
    Eure Mutter scheint ohne Krankheitseinsicht- weder für sich und schon gar nicht für ihren Sohn- wenn sie Selbst so lange depressiv ist, kam es auch gut passieren, dass sie die Krankheit Deines Bruders auch als Vorwurf annimmt- und um so stärker mauert.

    Insofern kann es auch ein guter Schutz für Deinen Bruder sein, sich freiwillig wieder auf die Geschlossene zu begeben- es ist nicht nur „einsperren“ es ist auch Schutz.

    Ich kenne das alles gut- Mutter und Schwester hatten beide so eine Phase-
    Dabei wurde ich zeitweise zur Betreuerin meiner Mutter ne bestätigte die geschlossene Unterbringung, was für sie klar Verrat war- aber nur in der Psychose. Da hatte sie keine Tochter mehr und bombardierte mich mit bösen Anrufen. Als die Medikamente und die Therapie endlich wirkten, war sie sehr dankbar und hatte alle Anschuldigungen gegen mich (blühende Paranoia) vergessen und freute sich das es ihr besser ging- dann kam auch die (späte) Krankheitseinsicht.

    Pass auf Dich auf- schütze Dich insbesondere vor Deiner Mutter

    Anghörigengruppem könne helfen (gibt es die in Corona Zeiten überhaupt?)- zur Not auch Einzeltheraoie/Beratung für Dich.

    Alles Liebe,
    Nilou

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