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  1. Registriert seit
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    verwirrt Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Hallo,

    ich mus das jetzt mal fragen, weil ich dazu leider nirgendwo im Internet was finden kann. Und zwar würde mich mal brennend interessieren ob man mit einer Chronischen Gastritis und Anämie gleich aufgeben muss zu leben, raus zu gehen oder dergleichen.
    Mein verlobter hat nämlich beides und meint deswegen nicht mehr raus zu können und sich nicht gescheit ernähren zu müssen. Er trinkt nur Cola und schnelle Gerichte wie Hamburger, Hotdogs, Schnitzel (paniert), fertigsaucen, ferigfrikadellen, Pizza usw. Zu Reis und salat bekomme ich ihne ehr sehr selten. Und Gemüse isst er nur grüne Paprika wenn ich mal nen kartoffeltopf oder nen hackreistopf mache.
    Dazu raucht er, bewegt sich nicht und verbringt seine tage nur mit schlafen und zocken. Dazwischen müssen dann natürlich auch immer mal chips sein....
    Ich habe schon alles versucht, bekomme ihn aber partu zu keiner vernünftigen ernährungsweise. Auch dazu sich zu bewegen funktioniert gar nicht. Ich versuch das jetzt schon seid 6 jahren (also schon bevor er diese probleme hatte) und mir gehen langsam die ideen aus, so wiemotivation ihn zu motivieren und die tolleranz.
    Hat einer nen plan was ich machen soll?
    Ich mein... es gibt zig tausend Menschen auf diesen Planeten denen es weitaus schlechter geht und trotzdem nehmen sie am normalen Leben teil. Und heuln nicht rum... Ich bin wirklich ratlos...
    Oder bin ich einfach nur Verständnislos und nicht er sondern ich die böse?


  2. Registriert seit
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Hallo Yumij,

    willkommen in der Bri.

    Sorry - aber da kann ich nur den Kopf schütteln. Wie alt ist dein Freund? 3? 5? Und du bist seine Mami?
    Bei der Ernährungsweise werden sich seine Beschwerden natürlich nicht bessern. Das ist aber sein Problem und nicht deines.

    Was macht er denn sonst so - außer zocken und ungesundes Zeug zu essen? Arbeitet er?


  3. Registriert seit
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Die Kombo hatte ich auch, ja, da kommt Freude auf.
    Allerdings hab ich mich an Arztratschläge gehalten und damit war die Sache auch irgendwann wieder vorbei ;-)

    Chronische Gastritis und dann Cola und (fettiges) Junk Food

    Eigentlich klingt er eher (Achtung, bri-Triggerwort) depressiv. Aber egal, was es ist - du kannst es offensichtlich nicht ändern. Das muss er tun. Mit böse hat das nichts zu tun und so eine Denke halte ich in dem Zusammenhang nicht für hilfreich.

    Wie alt seid ihr? Wie lange seid ihr zusammen? Läuft es sonst gut?


  4. Registriert seit
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Erstmal danke ihr zwei :)

    Er ist an die 35 und ich 31. Er ist arbeitslos und ja, hat schon einiges durch im Leben. Das letzte mal vor ca. 2 1/2 Jahren wo er zum Psychologen wollte bekam er angeblich nach dem betreten des Raumes erstmal zu hören er sei zu fett zum arbeiten.
    Seit dem hat er sich keinen mehr gesucht. Allerdings empfinde ich das mittlerweile nurnoch als Ausrede. Vor gut 12-14 Jahren hatte ich selber eine Lebenskriese und sie auch überwunden. Wenn man es wirklich tiefsten Herzens will kann es einesm auch wieder besser gehen. Man muss halt nur auch mal was dafür tun. Von nichts kommt nichts.
    Ich selber bin seit 10 Jahren gesund :)

    Ich selbst bin auch arbeitslos, habe aber durch Zufall letztes Jahr einen Minijob bekommen und die Chance beim Schopfe gepackt und für nen BFD Jahr gekämpft, was bei mir jetzt nächste Woche anfängt. Da bin ich wirklich sehr stolz drauf :D

    Jedenfalls... meine Woche läuft eigendlich immer gleich ab: Ich stehe morgens auf, geh arbeiten (alles normal und cool), gehe meist nach der Arbeit noch einkaufen, komme heim und darf ihm erstmal kippen stopfen. Dann kochen, Wäsche machen und was eben sonst noch so im Alltag anfällt.
    Das einzigste was er macht ist alle paar Wochen mal 1ne Sache im Haushalt zu machen, wenns mal mehr ist bin ich schon regelrecht erstaunt :/
    Den Rest der Tage ist es sonst immer gleich, er schläft tagsüber, brauch seine kippen, cola und hin und wieder nen Frühstück (oft muss ich schon direckt nach dem aufsthen springen).
    Letztes Wochenende hatten wir sogar die Situation das meine Eltern anriefen und ich nur die andeutung zum Staubsaugen machte. Mir war beim Küche aufräumen nämlich ein Glas runtergefallen... Da werd ich angeschnauzt ich habe ihn erstmal wach werden zu lassen....
    Aber wehe ich springe nicht nach dem Aufstehen und stopf ihm seine kippen.... Das nervt schon sehr...
    Das allgemein ansprechen habe ich auch schon oft versucht, was aber immerwieder darin endete, dass er zickig wurde und sagte dann macht er jetzt eben alles alleine. Am ende hab dann doch ich immerwieder alles gemacht.
    Ja, seine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben, hat auch jeder Mensch auf dieser Welt großes Verständnis dafür und auch ein einfaches Leben hat auf diesem Planeten niemand.
    Nur irgendwann muss auch mal schluss sein und das leben weiter gehen. Man muss das alles auch irgendwann mal hinter sich lassen und leben.

    Klar hat mich das mit seiner Anämie und chronischen Magenschleimhaitentzündung jetzt an ihn gehalten, immerhin wäre er mir fast abgekratzt.. Weil er zwar immer mal wieder jammert er hat irgendwo schmerzen, aber es einfach nicht geschissen bekommt zum Arzt zu gehen und´s Maul auf zu machen... Es hat sich selbst nach alle dem nichts geändert... garnichts...
    Und mittlerweile komme ich wirklich an meine Grenzen... Und ich bin wirklich ein geduldiger un belastbarer Menscht, körperlich wie seelisch.
    Nur irgendwann ist auch bei mir ne Grenze erreicht, weswegen ich jetzt einfach mal wissen wollte ob das normal ist, dass die Menschen bei den genannten Krankheiten so demotiviert und entmutigt sind... Keine Ratschläge bevollgen... garnichts.....

    Ich habe schon mehrfach daran gedacht einfach schluss zu machen aber dann kommt er wieder mit ich bin sein leben und ohne mich würde es ihn ja gar nicht meher geben... Ich bin vollkommen ratlos und mit meinem Latein am Ende.... Was soll ich tun? Es ist ja nicht so das ich ihn gar nicht mehr liebe aber ich halte diese Last einfach nicht mehr aus...

    Ich möchte raus, mit freunden schoppen oder nen kaffe trinken gehen, oder auch mit meinen kollegen mal was unternehmen, wandern, für kleinere reisen sparen und die Welt entdecken.... aber das ist alles nicht drinnen... weil er sonst gleich wieder denkt ich verlasse ihn... Auf all das muss ich verzichten und das tut mir nicht gut... das merke ich sehr häufig...
    Geändert von Yumij (08.01.2020 um 13:22 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Wenn du so weitermachst, wirst du vermutlich auch krank. (Und/oder es endet im Eklat.)

    Der Gedanke wird zunächst jetzt mal wehtun, aber: du bist ein Mitgrund, dass er nichts ändert, denn du trägst dieses System mit. Er hat überhaupt keine Veranlassung, irgendwas zu ändern - wozu auch? Ab und zu 'meckerst' du halt mal (das kratzt ihn nicht, er tut nichts), die meiste Zeit meckert er (das kratzt dich auch nicht genug, um dich zu verabschieden) - also: läuft doch!

    Die Dynamik, die du beschreibst, ist nicht selten. Aber: 'Normal' oder nicht, es ist gerade so, wie es ist bei euch. Du kannst ihn nicht ändern. Du kannst die Situation nur für dich ändern.
    Mein Rat wäre: mach dich selbständig, such dir eine eigene Bleibe. Konzentrier dich auf deinen Job, wo du dir gerade was aufbauen kannst. Auf Freunde, Hobbys, sonstiges.
    Du wirst gerade flügge, auch das kann beängstigend sein - aber Entwicklungen lassen sich nicht aufhalten.

  6. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Ich denke, seine Gastritis ist hier das kleinste Problem...

    Wieso machst Du das mit??
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  7. Registriert seit
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Ob das normal ist ? Nein !!!!
    Du gehst arbeiten, er hängt rum, du stopfst ihm Zigaretten, er schnautzt dich an.........
    Dem würde ich eine Ansage machen ! Und ihm gar nichts mehr machen.
    Entweder er reisst sich ab sofort zusammen oder ihr geht getrennte Wege. Warum lässt du das mit dir machen ?
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  8. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Ich wundere mich. Sehr sogar. Warum machst du das mit??

    Der will nicht. Nicht auf seine Gesundheit achten, nicht arbeiten, nicht im Haushalt helfen ... Er muss aber auch nicht, weil du doch machst.

    Ganz ehrlich, der Mann ist Ballast an deinen Beinen. Was bringt er dir/der Beziehung eigentlich?
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  9. Avatar von Horus
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Erkläre doch mal, warum du ihn liebst.
    Was ist so toll an ihm, das du liebst?

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


  10. Registriert seit
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    AW: Gastritis und Anämie gleich verlust der Lebensfreude?

    Nein, normal ist das auf keinen Fall!!! Du hälst das System aber leider mit aufrecht. Stelle dir vor, du wärst mal 4 Wochen nicht da, was würde er dann machen? Nicht mehr rauchen, weil ihm keiner mehr die Kippen stopft? Verhungern?
    Glaube ich mal eher nicht!
    Das kann doch kein Leben sein, weder für dich noch für ihn. Ihr müsst da schnellstmöglich heraus aus dem Teufelskreis. An deiner Stelle würde ich mir ein Gespräch erbitten, vielleicht sogar außerhalb der Wohnung, wo er sich nicht in sein Schneckenhaus zurück ziehen kann. Du schreibst dir vorher alles auf, was du oben uns geschildert hast. Bring es als "Ich-Botschaften" rüber, z. B. "Mir geht es gerade nicht so gut in unserer Beziehung, weil...."

    Dann lässt du ihm ein paar Tage Bedenkzeit, was und wie er etwas ändern kann und möchte. Hake nach! Wenn nichts kommt, verlässt du mal für einige Zeit die Wohnung, gehst zu einer Freundin oder deinen Eltern.
    Wenn sich dann auch nichts ändert, solltest du dich trennen. Ihr seid noch jung, so hast du dir dein Leben bestimmt nicht vorgestellt!

    Mache das Theater einfach nicht mehr mit!
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

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