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  1. Registriert seit
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Welche Einkünfte hat die erkrankte Frau?
    Zur Zeit noch ihr Gehalt (sie ist Lehrerin mit 75%-Stelle), aber ich gehe davon aus, dass der Dienstherr, sobald die Diagnose bekannt ist, eine Frühverrentung vorantreiben wird.

  2. Avatar von brighid
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Der Betreuer ist bisher nicht bestellt.
    das habe ich auch gelesen. aber jetzt eine scheidung einzureichen- in einem zeitlichen kontext mit bekanntwerden der diagnose- auch ein richter kann einen kalender lesen.

    ich bin auf jeden fall für eine rechtsberatung. man/frau sollte schon wissen was da auf einen zukommen kann.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  3. Avatar von brighid
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    eine Frühverrentung vorantreiben wird.
    ich halte eine erwerbsunfähigkeit für das wahrscheinlichste
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  4. Registriert seit
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Diese Leute sind lediglich Bekannte von Dir?

    Und sie lassen Dir Informationen, wie die oben zitierte, persönlich zukommen
    und sprechen mit Dir darüber?

    Der Mann selbst sieht keine Notwendigkeit resp. Möglichkeit, sich professionell
    beraten zu lassen?

    Ich verstehe Deinen Part leider nicht.
    Der jüngere Sohn ist der älteste Freund meines Sohnes. Ich würde das Ehepaar nicht "Freunde" nennen, aber ich kenne sie so gut, wie man eben Menschen kennt, die in der direkten Nachbarschaft wohnen und deren Kind mit dem eigenen Kind eng befreundet ist.

    Ich glaube, dem Mann ist schlichtweg nicht klar, was auf ihn zukommt. Mir schon eher, da wir gerade die Situation in der Familie hatten, dass ein Familienmitglied (allerdings schon sehr alt und durch Krebserkrankung) relativ schnell nicht mehr handlungsfähig war und wir den zugehörigen Verwaltungsaufwand miterlebt haben.

    Mein Part ist tatsächlich nicht so einfach zu erklären - da ich ein gutnachbarschaftliches Verhältnis zu beiden Ehepartnern hatte (aber z. B. nicht eng genug, um jemals meinen Verdacht bezüglich Alkoholerkrankung der Frau anzusprechen, und auch nicht eng genug, um die wahre Tragweite zu kennen), das sich durch die Trennung auch nicht geändert hat. Und obwohl ich viele ihrer Handlungsweisen nicht nachvollziehen kann, mag ich beide genug, dass mir (soweit man davon noch sprechen kann) ihr Wohlergehen durchaus am Herzen liegt.


  5. Registriert seit
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    ich halte eine erwerbsunfähigkeit für das wahrscheinlichste
    Oder so - ich kenne mich mit diesen Begriffen nicht ausreichend aus. Die Erwerbsunfähigkeitsrente wird jedenfalls nicht besonders hoch sein, da die Frau nach ca. 7-8 Jahren schlecht bezahlter Ausbildung und Berufstätigkeit nochmal studiert hat und in der gesamten Zeit im Schuldienst in Teilzeit tätig war.


  6. Registriert seit
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Der Ehemann wird sicher nicht morgen losgehen und die Scheidung einreichen. Es geht eher um die Frage, ob das geht oder Sinn macht, wenn die sonstigen Dinge erstmal irgendwie geregelt sind.

  7. Avatar von brighid
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    ablauf eines scheidungsantrages:

    der antrag auf scheidung wird ans familiengericht eingereicht. das gericht prüft: sind wir zuständig? ist es eine gültige ehe? - und schreibt den "gegner" an. teilt ihm/ihr mit dass der andere/die andere einen antrag eingereicht hat die ehe zu scheiden. er/sie darf dazu stellung nehmen. und dieses schreiben geht ans gericht zurück.
    erst wenn das gericht dann den scheidungsantrag "annimmt" - zählen die fristen. das heisst: bis dahin (und das kann durchaus 6-8 wochen dauern) ist die ehe noch existent und bei berechnungen (rentenausgleich und co) zu beachten.

    härtefall-scheidungen- muss der anwalt gut begründen.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

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  8. Avatar von Mambi
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Man kann auch von jemandem mit Demenz geschieden werden.
    Allerdings dürfte er dann aufgrund Härtefall nachehelichen Unterhalt zahlen müssen.
    Der Versorgungsausgleich dürfte für sie von Vorteil sein, was die Höhe ihrer Rente betrifft.
    Für den Rest bleiben die Söhne - der eine jetzt gleich, der jüngere, sollte die Mutter noch leben, sobald er volljährig ist und ausgelernt hat.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  9. Avatar von Marta-Agata
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Erst einmal zahlt doch auch die Beihilfe und die ergänzende Pflegeversicherung für die Pflege.
    Aber klar muss dazu jemand die Anträge bzw. Abrechnungen machen.

    Es gibt in der Zugewinngemeinschaft kein "Ehevermögen". Jeder hat sein eigenes Vermögen - und dann gibt es im Fall der Scheidung Zugewinnausgleich.

    Aber natürlich wird er unterhaltspflichtig sein - wenn ihre Pension aus der Frühpensionierung plus Beihilfe/Pflegeversicherung nicht ausreichen sollten.

    Finanziell wirde er deutlich besser dastehen, wenn er sich kümmert und ggf. sogar die Betreuung übernimmt.

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: plötzlich dement, in Trennung lebend - was kommt jetzt?

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Die Erwerbsunfähigkeitsrente ...
    Wenn sie Beamtin ist, trifft das auf sie nicht zu.

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