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  1. Registriert seit
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    Kiefergelenksbeschwerden

    Hallo,

    ich habe eine liebe Bekannte, die schwer krank im Altenheim liegt und die mir heute, beim Besuch, erzählte, dass sie ganz massive Kiefergelenksbeschwerden hat.
    Inzwischen bekommt sie den Mund kaum noch auf und kann so leider auch ihr Gebiss nicht mehr rausnehmen- alles total verspannt und schmerzhaft.

    Jetzt würde ich die Frage "was kann man machen?" gerne hier weiter geben, denn vielleicht gibt es Erfahrungen in dem Bereich von euch?

    Anfassen und Berühren der Stellen am Kiefergelenk ist nur ganz vorsichtig möglich, da sofort Schmerzen da sind.
    Wärme wird nicht gut vertragen.
    Sie selbst kann - aufgrund Schwachheit- auch nicht selbst drücken oder massieren.

    Der Zahnarzt soll nun kommende Woche kommen- ob der helfen kann, wird man sehen.

    Ich möchte aber mal hier fragen, denn vielleicht ist das ein gar nicht seltenes Problem bei bettlägerigen Menschen- und vielleicht gibt es dafür gute Lösungen?

    liebe Grüße
    kenzia

  2. Avatar von Punpun
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    AW: Kiefergelenksbeschwerden

    Ich (allerdings viel jünger und nicht Bettlägerig ) hatte das Problem das das Kiefergelenk einseitig aufgrund psychischen Stress verschoben oder rausgesprungen war
    (hatte ständig Ohrenschmerzuen auf dem einen Ohr)
    Bekam eine Zahnschiene und spezielle sanfte Massagen verschrieben , plus Tipps an Übungen die man selbst machen kann
    Ein guter Zahnarzt (evtl. jüngerer auf den allerneusten Stand der Technik ) kann da schon was machen
    Problem wird das Alter und Zustand der Patientin sein, da zumindest geröntgt und bsw, eine Schiene angepasst werden muss
    Ob das im Bett möglich ist weiss ich nicht


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    AW: Kiefergelenksbeschwerden

    Wenn der Kiefer ausgerengt ist, sieht man das. Der Kiefer wird dann wieder eingerengt und der Schmerz lässt dann sehr schnell nach.

    Ansonsten würde ich erst einmal ein medizinisches Mundwasser zum Ausspülen nehmen, um Entzündungen zu vermeiden oder zu heilen, bis der Zahnarzt kommt.

    Das ist aber schon ein Notfall. Wie nimmt die Bekannte ihre Medikamente, kann sie ausreichend essen und trinken? Ich würde morgen früh bei einem Zahnarzt vorsprechen.

  4. Avatar von Horus
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    AW: Kiefergelenksbeschwerden

    Darauf beharren, dass der Zahnarzt - Alternative: Hals-Nasen-Ohrenarzt - SOFORT kommt, nicht erst nächste Woche.
    Und genügend entzündungshemmende Schmerzmittel in flüssiger Form. Die allerdings vom Arzt verschrieben - bei so alten, kranken Menschen, die vermutlich noch andere Medikamente nehmen und ev. Nieren- oder Leberprobleme haben, muss besonders gut auf Wechsel- und unerwünschte Nebenwirkung geachtet werden. Dennoch gegenüber dem Arzt / Zahnarzt auf adäquate Schmerzbehandlung pochen. Niemand muss heutzutage über längere Zeit unbehandelt Schmerzen aushalten.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


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    AW: Kiefergelenksbeschwerden

    Wenn es an verspannter Muskelatur liegt kann der Zahnarzt Physiotherapie verschreiben.
    Der verspannten Muskulatur liegt wahrscheinlich was anderes zu Grunde. Hat sie irgendwo om Körper was das sie schmerzt ?
    Wenn das behandelt wird kann der Kiefer lockerer werden.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  6. Registriert seit
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    AW: Kiefergelenksbeschwerden

    Kann der Mund nicht mehr normal geöffnet werden, nennt man das Kieferklemme. Sie ist behandlungsbedürftig - und zwar möglichst umgehend und beim Zahnarzt/Kieferorthopäden. Es gibt verschiedene mögliche Ursachen - Diagnostik ist also dringend notwendig.


  7. Registriert seit
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    7.150

    AW: Kiefergelenksbeschwerden

    Ich möchte mich nochmal melden und mich für die Gedanken und Ideen von euch herzlich bedanken.

    Inzwischen hat der Arzt ein Rezept für KG ausgestellt und der soll nun "ins Haus" kommen um sie zu behandeln.
    Mehr als dieses, gibt es offenbar nicht bei solchen Beschwerden. Ich hoffe für sie, dass es schnell helfen wird.

    Ganz schön schwierig, was es als Nebenwirkungen alles geben kann, zu den schon bestehenden Erkrankungen und Belastungen!

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