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  1. Avatar von twix25
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Ich habe es ja auch hinter mir und ich bin froh um die Art und Weise wie ich die Reihenfolge angegangen bin:

    In den letzten Wochen die meine Mutter noch zu Hause lebte habe ich bei jedem Besuch heimlich auf Zettel geschrieben was unbedingt beim Umzug ins Altenheim mit muss


    Ich habe also nicht überlegt was ich da lasse, sondern das was ich mitnehme -das hat die ganze Sache schon mal einfacher gemacht

    An deiner Stelle wäre mir wichtig dass deine Mutter nahtlos von der Reha ins Heim kommt und nicht wieder nach Hause um von dort aus dir zwischen den Füßen zu hängen und mit dir rum zu diskutieren


    Wir hatten leider nur 3 Stunden und in dieser Zeit habe ich meine Mutter zu meiner Schwiegermutter gegeben

    Dann sind wir mit einem relativ großen Trupp von Leuten in die neue "Wohnung"

    Und ich habe aus ihrer alten Wohnung quasi alles fast eins zu eins wieder hingestellt und aufgehangen

    Vorher zwar 3 Zimmer, aber ich habe es so hingestellt dass sie den gleichen Blick vom Bett aus hat als auch vom Sofa

    So dass ihr das Ganze schon vertraut ist wenn sie reinkommt bzw länger da ist

    Und danach habe ich langsam aber sicher erst angefangen die Wohnung leer zu räumen

    Ich habe mir deswegen etwas Zeit gelassen weil ich meine Mutter ja vorher bereits in einem anderen Heim untergebracht hatte und sie da kreuzunglücklich war

    Da das ganze aber über einen längeren Zeitraum absehbar war vielmehr die Wohnung leer räumen dann doch nicht so schwer obwohl es immerhin mein Kindheits Zuhause war über die ganzen Jahre

    Also : mach langsam und überstürz nix

    Und sieh zu,dass sie übergangslos umzieht

    Eine andere nahestehende Verwandte hat im Nachhinein gesagt dass sie sehr froh ist nicht noch mal nach Hause gekommen zu sein sondern direkt nach der OP vom Krankenhaus ins Altenheim

    Diese Überbrückung war für sie auch eine Art ausblenden und hat sie um den Schmerz gebracht

    Sorry für die Rechtschreibung ich spreche ins Handy weil ich nicht zu Hause am pc bin
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  2. Avatar von WhiteTara
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Es freut mich zu lesen liebe Zartbitter, dass nun doch ein Heimplatz gefunden wurde Ein Gespräch mit den Ärzten sollte klären können, dass die Dame bis zum Einzugstermin in der Klinik verbleiben sollte.

    So ein Heimeinzug ist schon ein krasser Einschnitt im Leben, das fällt den wenigsten leicht und es ist auch für Angehörige eine Zeit mit viel Wirbel.
    Sprich vor allem mit den Mitarbeitern im Heim, welche Möbel vom Heim gestellt werden können, wie es gehandhabt wird mit privaten Möbeln; wie es mit der Wäsche dort läuft und wie es aussieht mit der Speiseversorgung (was an Sonderwünschen vom Heim ermöglicht werden kann und was nicht).
    Bei uns im Wohnheim kann man zwar Möbel gestellt bekommen (Kommode, Kleiderschrank, Pflegebett, Betttisch, Tisch, Stuhl), aber wir haben auch Senioren, die komplett ihre eigenen Möbel mitgebracht haben, selbst das eigene Bett (wenn ein Pflegebett noch nicht zwingend notwendig ist) Ich finde es sehr schön, wenn jemand vertraute Möbel mitbringt und wenn es nur eine kleine Kommode oder ein Stuhl/Sessel ist. Manche ziehen erstmal hoplladihopp ein, weil das Krankenhaus sie sozusagen hinaus wirft und dann sieht es eben auch aus wie ein Krankenzimmer in der Ausstattung mit den Heimmöbeln und die Angehörigen bringen dann nach und nach erst die persönlichen Möbel.
    Wir haben vom Heim aus auch Tischdecken/Blumenvasen und natürlich Bettwäsche/Handtücher. Aber es ist heimeliger, wenn der Dekokram private Stücke sind. Einige bei uns haben lieber ihre private Bettwäsche/Handtücher (die bekommen einen Namen drauf und werden in unserer Wäscherei gewaschen - das ist aber unter Umständen nicht überall möglich)
    Manchen ist es wichtig, selbst gekaufte Dinge zu essen, weil das Heim nicht die Lieblingsmarmelade, die leckere Wurst oder den geliebten Wein anbietet, dann ist evt ein eigener kl. Kühlschrank praktisch (so was muss aber nicht unbedingt gleich bei Einzug da sein). Auf der Etage, wo ich arbeite, gibt es für die Senioren ein Gemeinschaftskühlschrank, wo private Einkäufe gelagert werden dürfen (mit allen Dramen, die Kühlschränke in einer Wohngemeinschaft mit sich bringen )
    Beim Anbringen von Regalen sind unsere Haustechniker behilflich. Auch private Gardinen sind möglich, wenn die vom Wohnheim nicht gefallen. Nach Absprache nehmen wir sogar auch Haustiere mit auf.
    ---> Da kannst du dich in Ruhe vorab informieren, was möglich ist und dann entscheiden, was dir für den Einzug erstmal nötig erscheint.

    Auch wenn es manchmal endlose Diskussionen gibt, finde ich es wichtig, Herzenswünsche der Senioren irgendwie zu berücksichtigen; Kompromisse zu finden "das kommt mit und *knatsch* dafür lässt man anderes zurück"
    Wir haben da leider auch schon ganz schlimme Familiendramen erlebt, wo Angehörige über den Kopf er Betroffenen hinweg einfach alles entschieden und dann sozusagen meinten, im Heim bräuchte man ja kein individuelles Leben mehr Wo dann auch dem immer sorgfältig mit Anzug gekleidetem Herrn plötzlich Jogginghosen in den Schrank gepackt wurden, weil die ja viel praktischer sind (notwendig waren die nicht, die Anzughosen hätte er genauso gut weiter tragen können)

    Und noch ein Tipp: Wenn du merkst, dir raucht der Kopf beim Organisieren und Entscheiden und diskutieren mit der Dame, such auch dann den Kontakt zu den Heimmitarbeitern! Wir haben sozusagen schon alles erlebt bei Einzügen und sind auch gewappnet für die größten Querulanten an Senioren und deren Familie Angehörige zu unterstützen gehört auch zu unserem Job! Manchmal hilft es einfach, von anderen eine Meinung zu hören, was vielleicht Sinn macht an Dingen mit zu bringen ins Heim, um eine Entscheidung treffen zu können. Oder die Mitarbeiter haben hilfreiche Tipps, wie man mit leidigen Diskussionen umgehen kann.
    Ich habe manchmal auch Angehörige einfach nur bei mir sitzen zum Kaffeetrinken und kurz reden, einfach damit sie selbst mal eine Verschnaufspause im Umzugsorganisationswirbel einlegen!

    Gerade heute hatte ich so eine Situation, der Heimeinzug fand schon statt, aber es ist eben noch einiges an Papierkram zu erledigen und die Ehefrau hat gerade Pech mit der Urlaubszeit, dass der Empfang nicht besetzt ist, wenn sie die Möglichkeit hat ins Wohnheim zu kommen und nun stand sie diese Woche schon das 2. Mal bei uns im Wohngruppen-Büro (wir sind halt im EG und jeder läuft an unserer Tür vorbei) Ich konnte nicht mal alle Fragen beantworten, aber die Frau war so glücklich, dass sich doch noch einiges klären ließ und sie weitaus weniger aufgeregt nach Hause gehen konnte. (Dabei sind wir nicht mal zuständig, denn ihr Mann ist auf einer ganz anderen Etage eingezogen)

    Ich wünsche dir alles Gute Zartbitter für die nächsten Wochen
    LG WhiteTara


  3. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Monkele Beitrag anzeigen
    Zartbitter, möglicherweise kann die Reha entsprechend verlängert werden.
    Das fände ich auch sehr wichtig. Notfalls als Selbstzahler, wenn Ärzte oder Krankenkasse nicht mit sich reden lassen.

  4. Avatar von jofi2
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zb, zunächst mal ist es super, dass Du einen Pflegeplatz hast.
    Ansonsten würde ich die Sache auch langsam angehen und erst mal ihr Zimmer im Pflegeheim so einrichten, wie Du es für richtig hälst. Und das täte ich, wenn sie in der Reha ist.
    Bloß nicht auf endlose Diskussionen um jeden Gegenstand einlassen.

    Denk dran:
    Als es ihr noch gut ging hat Deine Mutter nichts Konkretes für den Fall geregelt, dass sie einmal nicht mehr allein leben kann.
    Sie hat es Dir überlassen.
    Dann geht es auch im Wesentlichen nach Deinen Regeln.
    Klar kann sie Wünsche anmelden - aber die müssen realisierbar sein, ohne dass Du dabei überfordert bist.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  5. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Oh je, ich habe habe gerade festgestellt, dass mein Posting von vor 2 Wochen nicht gespeichert wurde.
    Danke für eure Beiträge!
    Ihr habt mir sehr geholfen und ich musste sogar lächeln.
    Ein gravierender Unterschied ist im Kopf okay oder halt beginnende Demenz.
    Ich habe eine Mutter ohne Demenz.

    @Ingeline... Wie weit ist deine einfache Fahrt ins Allgäu?

    @jofi....seit des Autocrashs schaue ich auf mich. Sie hat alle angelogen. Mich teilweise. 7 Versicherungsfälle in 14 Monaten mit ihrem Auto
    Ich wusste 3.

    Im Moment ist meine Mutter Dramaqueen.

    Übrigens kostet ein Tag Selbstzahler in der Geriatrie 350 Euro..
    Schon gebucht bis 1. Oktober.
    Tja...
    LG zb

  6. Avatar von ereS
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen

    @jofi....seit des Autocrashs schaue ich auf mich. Sie hat alle angelogen. Mich teilweise. 7 Versicherungsfälle in 14 Monaten mit ihrem Auto
    Ich wusste 3.
    und die versicherung hat ihr nicht gekuendigt ?
    denn bei sowas sind die normalerweise schnell zur stelle
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  7. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Mein Großvater war auch so ein Bruchpilot. Wir haben nach seinem Tod herausgefunden, dass er mindestens fünf Sonderzahlungen von über 1000 € zusätzlich zum regulären Höchstbeitrag an die Autoversicherung geleistet hat. Das ganze wurde von einem dubiosen Rechtsanwalt aus dem Dunstkreis der Versicherung hingebogen.
    Wir haben nichts davon mitbekommen außer einem großen Crash mit meinem Vater als Augenzeugen. Der Gegner war genau so ein Bruchpilot.


  8. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zartbitter
    Die einfache Fahrt sind 153km. Da ich wegen der vielen Staus auf der A8 übers Land fahre, brauche ich immer mindestens zwei Stunden für die einfache Fahrt.


  9. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    ...

    Übrigens kostet ein Tag Selbstzahler in der Geriatrie 350 Euro..
    Schon gebucht bis 1. Oktober.
    Tja...
    LG zb
    Solange Deine Mutter das Geld hat, ist doch alles paletti. Schlimmer wäre, wenn das Konto dadurch auf 0 fällt oder ins Minus rutscht, aber ich denke, das ist nicht der Fall.

    Hast Du eigentlich Geschwister? Oder musst alles alleine regeln?

    Ich denke, wenn Deine Mutter erstmal im Heim angekommen ist, kannst Du es ruhiger angehen lassen und auch mal durchschnaufen.

    Weiterhin viel Kraft für Dich !

  10. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Ingeline, Danke für Deine Antwort 🌻
    Ich werde 255 km zu meiner Mutter haben. Überwiegend Autobahn.. habe es schon in 2 Stunden 15 geschafft, aber auch schon 4 Stunden gebraucht.
    Ich bin mir nicht schlüssig, was ich machen werde, wenn mein Elternhaus verkauft ist. Entweder wöchentlich an einem Tag hin und her oder mit einer Übernachtung.. Kommt Zeit, kommt Rat.

    Zur Versicherung: 3 der 7 Schäden wurden der Versicherung gemeldet, da die Geschädigten die Polizei gerufen hatten. Leichte Blechschäden. Die anderen 4 hat meine Mutter aus ihrer Schatulle bezahlt.
    Jetzt nach ihrem letzten Crash hat die Versicherung gekündigt.
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

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