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  1. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Nochmals Herzlichen Dank für eure ganzen Gedanken.
    Ab 02. Oktober hat sie nun einen Plegeplatz.

    2 Wochen müssen noch zwischen Reha und Pflegeheim überbrückt werden.
    Heute Nacht ist meine Mutter im KH aus dem Bett gefallen.. GsD kein neuer Bruch.

    LG

  2. Avatar von Monkele
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zartbitter, möglicherweise kann die Reha entsprechend verlängert werden.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  3. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Darauf hoffe ich. Leider kam die Zusage für den Pflegeplatz nach der Dienstzeit des Sozialdienstes der Reha.
    Ich kann die 2 Wochen nicht leisten....weißt schon warum.
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  4. Avatar von Monkele
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Das entscheiden auch die Ärzte, aber hol dir trotzdem beim Sozialdienst einen Termin und die Unterstützung, für dem Umzug ins Heim. Die helfen auch bei ganz praktischen Dingen. Zwei Termine beim Sozialdienst hatte ich übrigens mit meiner Mutter.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  5. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Vor dem Praktischen graut mir. Jetzt will meine Mutter noch einen neuen TV.. es hört nicht auf.
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)


  6. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Wo ist der Pflegeplatz? In ihrer oder Deiner Gegend?

  7. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    In der Gegend meiner Mutter.
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)


  8. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    Vor dem Praktischen graut mir.
    Erstmal Glückwunsch zum Pflegeplatz. Das hat sich dann ja doch noch recht schnell gefunden. Das Praktische ist meiner Erfahrung nach (hab' Muttis Umzug gerade hinter mir) gar nicht so schlimm, wenn man es halbwegs strukturiert angeht. Rechtzeitig vernünftige Umzugskisten besorgen (ich bin da ein großer Fan einer Kombination aus Roepke 2000 V1 und V2, das sind mit Abstand die Besten). Listen machen, was mitgenommen (und was eventuell noch besorgt) werden soll. Ansonsten das übliche halt: Genug Wasser, Arbeitshandschuhe, Klebeband, Pflaster und Edding bereithalten (um die Kisten zu beschriften). Eventuelle Aussortiererei auf nach dem Umzug vertagen. Erstmal geht es nur darum, was definitiv gebraucht wird und mit in's Heim soll.

    Richte dich ansonsten drauf ein, dass du alles allein entscheiden und machen wirst. Während deine Mutter die ganze Zeit über Hölzken und Stöckchen im Kreis diskutieren und diverseste Ansprüche stellen (und dich dadurch von der eigentlichen Arbeit abhalten) wollen wird. Ist halt so. Die Diskutiererei ist, scheint mir, die Art vieler Senioren (die selbst nicht mehr aktiv anpacken können & es oft auch gar nicht wollen) die Situation mental zu bewältigen. Ich hab' dann halt 10 Stunden am Tag mit ihr diskutiert. Und die Packerei so zwischen 0 und 3 Uhr morgens erledigt, wenn sie schon im Bett war (der Umzug war bei ihr von zuhause aus). Morgens kuckte sie dann immer etwas erstaunt und verwirrt auf den gewachsenen Kistenstapel. Sie hatte doch die ganze Zeit behauptet, dass sie das alles selbst machen will (aber natürlich nix getan). Schien es aber letzlich gut zu finden, dass die Heinzelmännchen das für sie erledigt hatten.

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    Jetzt will meine Mutter noch einen neuen TV
    Tipp, falls du selbst ein halbwegs aktuelles Gerät hast: Kauf ihr exakt das gleiche Gerät, das du hast. Das erleichtert den Support ungemein. Bei dementieller Entwicklung noch eine Extra-Simpel-Fernbedienung (große Tasten, möglichst wenige Knöpfe) dazu.

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    es hört nicht auf.
    Seufz. Ja, so ist das.

    Trotzdem und immerhin: Mit dem Umzug ist ein großer Schritt getan. Durch den mittelfristig für dich ein paar Sachen einfacher und leichter werden. Weil du nicht mehr ganz alleine für ihren Alltag zuständig bist.

  9. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Glückwunsch zum Heimplatz, das ging ja jetzt doch schneller als befürchtet.

    Stell erst mal fest, was sie in dem Heim überhaupt an eigenen Sachen haben kann.
    Lass dir sagen, wie du die Kleidung markieren sollst, damit sie zurück aus der Wäscherei richtig zugeordnet werden kann und bereite das schon entsprechend vor.
    Schau ob es vor Ort einen Friseur, Kosmetik und ähnlichen Service gibt - falls deiner Mutter sowas wichtig ist, mach jetzt schon Termine aus, damit sie die ersten Tage im Heim direkt beschäftigt ist und sich schön fühlt.

    Versuche alles, damit sie in der Reha bleiben kann und von dort aus direkt ins Heim kommt.

    Pack von zuhause ein paar vertraute Bilder ein, die du direkt auch schon aufhängst, vielleicht ein paar eigene Dekostücke, dann gibt es ein heimatlicheres Gefühl - hat bei meiner Großmutter gut geklappt. Umhängen kann man die Sachen später immer noch.

    Du wirst feststellen, dass es für deine Mutter teilweise einfacher ist, wenn du bestimmte Entscheidungen einfach triffst und sie nicht fragst und nicht beteiligst. Haben wir uns bei meiner Großmutter, die immer alles besser wusste, nicht vorstellen können, war aber so.

    Fernseher auch schon besorgen - so groß wie es geht, weil die Augen werden nicht besser und mit Möglichkeit Kopfhörer anzuschließen und zwar idealerweise Bluetooth und auch einen "echten" Anschluss, weil nicht alle Bluetoothsysteme arbeiten mit allen Fernsehern und dann kann ein zusätzlicher Anschluss hilfreich sein.

    Für den Tag des Einzuges auch etwas vertrautes zu essen besorgen oder was Süße, Kuchen, was auch immer deine Mutter mag und falls sie gerne Bier oder Wein trinkt auch besorgen und mit den Kräften vor Ort besprechen wie das gelagert wird. im Heim meiner Großeltern gab es zwar keinen Alkohol, aber selbst mitgebrachter wurde gerne ausgeschenkt.



    Da deine Mutter im eigenen Haus wohnt und nicht weit weg, würde ich den eigentlichen Umzug und vor allem das Auskramen nicht jetzt machen, sondern später. Vielleicht bleibt sie nicht in dem Heim, sondern zieht nochmal um und braucht dann andere Möbel oder hat in drei Monaten noch ganz andere Ideen, was sie unbedingt braucht. Schone deine Krafte und deine Nerven - wenn du vor Ort bist, tue lieber etwas schönes und genießen zB den Garten jetzt mal in Ruhe. Trink einen Kaffee und lass dich nicht hetzen - ich weiß das fällt schwer, aber mach es dir nicht hektischer und schwerer als es sein muss.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
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  10. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zartbitter
    Gratuliere!
    Meine Mutter kam ja von der Geronto-Psychiatrie direkt ins Pflegeheim. Sie musste eine Woche länger auf ihren Platz warten, weil die Schließsysteme noch nicht eingebaut waren (sie hatte Weglauftendenzen).
    Die Sozialarbeiterin vom Krankenhaus hat dann mit der Ärztin verhandelt und so konnte meine Mutter länger im Krankenhaus bleiben, um nicht noch irgendwo dazwischen "geparkt" werden zu müssen.
    Das Pflegeheim wurde ja neu gebaut und wir haben keine Möbel von unserer Mutter benötigt. Das Pflegebett, Kleiderschrank, Kommode, Tisch mit Armlehnstühlen und Nachttisch waren schon da. Wir haben das so gewollt.
    Bilder hat der Hausmeister aufgehängt. Ihre gesamte Wäsche wurde in der Wäscherei beschriftet und dann in ihren Schrank eingeräumt.
    Tischdecken, Obstschale, Blumenvasen haben wir ihr mitgebracht. Jedes Mal wenn wir kommen, bringen wir ihr Blumen mit und Obst.
    Meine Mutter findet ihr Zimmer sehr schön und fühlt sich wohl dort.
    Ihre Möbel wäre viel zu groß gewesen und das Pflegebett hätte sie eh gebraucht.

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