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  1. Avatar von Monkele
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Lolletta Beitrag anzeigen
    Dann brauchst du Beziehungen...
    Du musst jemanden kennen, der die Heimleitung kennt . Es gibt immer Kurzzeitpflege Plätze. Ausserdem zu verstehen geben, daß man zu einer kleinen Spende bereit wäre.
    Leider Gang und Gebe
    Das schockiert mich ziemlich und zum Glück war bei uns nichts dergleichen nötig!
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  2. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Monkele Beitrag anzeigen
    Und wenn du mehr in deiner Nähe schaust?
    Da ist es doch noch ländlicher.
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  3. Avatar von ereS
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Monkele Beitrag anzeigen
    Das schockiert mich ziemlich und zum Glück war bei uns nichts dergleichen nötig!
    gerade im laendlichen bereich werden beziehungen schon eine grosse rolle spielen
    ist jemand bekannt im ort, wei er eben jahrzehntelang bei fa abc und im verein taetig war, und braucht sofort einen platz bekommt er ihn eher als wenn eine ortsfremde person von weit außerhalb auf der warteliste steht
    da kann man immer mal was schieben oder drehen

    das ist aehnlich wie die aufnahme auf einer "wunschschule", ist bereits ein geschwisterkind auf dieser schule wird ein weiteres der familie auch bevorzugt einen platz erhalten
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  4. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Aber bei dir in Nähe - nur für begrenzte Zeit bis in Wü was frei wird - das war auch mein erster Gedanken - würde es für dich mit der Fahrerei vielelicht einfacher machen und es ist ein paar Nachfragen wert, vielleicht ist da gerade was frei.

    Besser als sie für ein paar Wochen wieder ins eigenen Haus mit Pflegerin zu verfrachten.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  5. Avatar von Wiesenblume
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    Da ist es doch noch ländlicher.
    Ich habe bei Bekannten (Bodenseekreis - aber im sehr ländlichen Hinterland) mitbekommen, dass gerade im ländlichen Umfeld die Suche "einfacher" ist, da es dort bisweilen auch kleine, ja im Grund private Pflegeeinrichtungen gibt: in dem Fall der Bekannten war das ein Schwesternpaar: beide ausgebildete Pflegekräfte, auf einem großen gemeinsamen Grundstück lebend, die einen Teil des großzügigen Familiendomizils umgebaut hatten und dort bis zu 3 Pflegebedürftige betreut haben.

    Ich habe die Großmama der Bekannten dort einmal besucht, und das war wirklich sehr nett: Pflege mit Familienanschluss.

    Und es war - das überraschte mich am meisten- gar nicht teuer. Ich habe mich mit der einen der beiden Damen ein bißchen darüber unterhalten und sie meinte, dass der Vorteil bei ihnen sei, dass ihnen der ganze verwaltungstechnische Überbau/Wasserkopf eben "fehlen" würde und die Kosten daher im Rahmen gehalten werden können.

    Nach allem, was ich erlebt habe, waren die beiden mit ihren 3 Schützlingen sehr zugewandt und die hatten tatsächlich Familienanschluss.

    Also: Provinz muss nicht schlecht sein und bietet vielleicht auch andere Ansätze und Möglichkeiten als der städtische Raum.

  6. Avatar von Eva2
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Das es ländlich etwas einfacher sein kann einen Platz zu bekommen, glaube ich.
    Sohn hat eine Zeit als Physiotherapeut in der Geriatrie gearbeitet. Frankfurt, Offenbach : alles belegt
    hier östl. Richtung Fulda einiges an freien Plätzen obwohl die Heime kleiner sind.

    Meinem Vater hat das damals auch nicht geholfen, er musste "geschlossen" untergebracht werden
    und da mussten wir auch viele km fahren. Das ist dann halt Einweisung - da kannst kaum was machen.
    Kaum eingewiesen kamen Meldungen von allen drei hiesigen Heimen das Plätze frei sind, die Bewohner waren verstorben. Eine Verlegung wollten wir ihm dann nicht zumuten.

    Plätze für Frauen waren damals noch mehr gesucht, wenn das mit Einzelzimmer aber jetzt zutrifft,
    dann wird das wohl "egal" sein.

    alle guten Wünsche
    wenn Du in den Seilen hängst,
    schaukel einfach eine Weile


  7. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Hier auch eine Stimme ländlich zu suchen.

    Wir leben hier sehr ländlich. Es hat jedes dritte Dorf ein großes Altenheim, belegt mit Senioren auch aus den umliegenden Ballungszentren. Dazu AltenWGs und sogar PflegeWGs, die dann "Haus Margarethe", " Wohnheim Hildegard", "Seeblick Adelheid"... heißen und von Pflegediensten betreut werden.


  8. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Hier eine Stimme aus dem ländlichen Raum. Meine Mutter versucht gerade, meinen Vater ein paar Tage unterzubringen, weil sie echt nicht mehr kann.

    Keine Chance. Sie hat alle Heime im Umkreis abtelefoniert. Warteliste gibt es nirgendwo. Sie soll nochmal anrufen im September.

    Kaum auszudenken wenn er mal durchgehend untergebracht werden muss.

    Ich dachte in der Stadt ist es einfacher, aber bei uns gibts keine in der Nähe.

    Ich wohne leider im Ausland.
    Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!
    LA BRUYÈRE (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer)

  9. Avatar von Monkele
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Das mit dem Vitamin B kenne ich, aber nicht das mit den Spenden, das macht mich immer noch fassungslos. Den Kurzzeitpflegeplatz bekamen wir, weil meine Mutter in dem Bereich ehrenamtlich tätig war, den Platz im Betreuten Wohnen, weil sie auf der Dringlichkeitsliste stand und Einwohnerin dieses Ortes war und ist, die hier den Vorzug bekommen. Es kommt uns immer noch wie ein Sechser im Lotto vor, zumal sie eine wirklich schöne Wohnung bekommen hat. Meine Schwiegereltern haben 2 Jahre auf ihre Wohnung gewartet, erst als meine Schwägerin dann anmerkte, dass es langsam dringlich würde, kam etwas in Gang.

    Die Erfahrung zeigt, dass es nicht schadet, sich bzw. die alten Eltern auf eine Warteliste setzen zu lassen, absagen kann man immer noch. Leider hilft das alles aber Zartbitter in der konkreten Situation nicht.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.


  10. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Überall wo es eine Warteliste gibt auf die Warteliste setzen lassen. Bei den ca. 10-15 bevorzugten Häusern regelmäßig freundlich nachfragen. Aber auch nicht zu oft, die Leute dort sollten nicht genervt werden.

    Ansonsten evt. schonmal vorab Kontakt mit der Reha-Klinik aufnehmen. Dort gibt es sicher auch einen Sozialdienst. Bei dem kann man durchaus schonmal ansprechen, dass die Versorgung im Anschluss an die Reha noch unklar und evt. schwierig ist. Ein guter Sozialdienst kann weiterhelfen: Manchmal lassen sich Rehas, wenn medizinisch sinnvoll, verlängern. Manchmal können Sozialdienst-Mitarbeiter, weil sie quasi als Profis die Dringlichkeit zusätzlich bestätigen, noch Plätze auftreiben, wo man als Privatmensch allein nix wird.

    Übrigens dürfen Krankenhäuser Patienten nur dann entlassen, wenn die Anschlussversorgung gesichert ist. Ich bin nicht sicher, ob das auch für Reha-Kliniken gilt, würde es aber eigentlich annnehmen.

    Das mit der "Spende" schockiert mich übrigens auch. Sehr sogar. Ganz ehrlich: Ein Haus, das solche "Spenden" annähme, würde ich sofort und irreversibel von meiner Liste streichen. Weil bestechlich. Wer bestechlich ist, arbeitet automatisch unseriös.

    Umgekehrt gilt dasselbe: Wäre ich Heimbetreiberin, dann würde ich jemand, der mit einer "Spende" bevorzugte Behandlung zu erkaufen versucht, sofort ganz, ganz weit nach unten auf meiner Warteliste schieben. So weit nach unten, dass es nach menschlichem Ermessen nie zu einem Vertrag käme ...

    Hey, ehrlich: Es geht um die Pflege unserer engsten Angehörigen. Ich würde mir nahestehende Menschen keinesfalls in einer Einrichtung wissen wollen, in der die bevorzugte (und im Umkehrschluss ja automatisch auch die nachrangige) Behandlung von Menschen von Bestechungsgeldern abhängig gemacht wird!

    Was meiner Erfahrung nach in guten Heimen übrigens positiven Eindruck hinterlässt (und durchaus mal, wo es ein wenig Spielraum gibt, zu Entgegenkommen führen kann) ist, wenn das Heim das Gefühl bekommt, dass es da sich engagiert kümmernde Angehörige gibt. Engagiert nicht in dem Sinn "ich will unbedingt sofort meine Mutter/Vater weghaben". Sondern engagiert in dem Sinn "ich möchte, dass es meiner Mutter/Vater gut geht, ich kümmere mich verlässlich, auch wenn ich die Pflege nicht selbst übernehmen kann/will".

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