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  1. Avatar von Zartbitter
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Nein, ich bin nicht erleichtert.
    Nun beginnende Demenz...
    Es ist schwer. Mit Demenz kann ich umgehen... im etwas weiter fortgeschrittenem Stadium.. da habe ich 200 Stunden Schulung für Ehrenamt gemacht.

    Das persönliche Zeugs im Haus habe ich zu 95 Prozent entsorgt bzw in einer Kiste Größe M vom OBI gesammelt.
    Den Rest entsorgt das Paar... oder verscherbelt es oder behält es.

    Das junge Paar bekommt das Haus. Ich habe meinen Frieden mit ihnen gefunden. Geld allein macht nicht glücklich. Sie kümmern sich wirklich mit Empathie um meine Mutter.
    Geändert von Zartbitter (13.10.2019 um 20:39 Uhr)


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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Ach je

    Bitter. Abschied in zig Akten und Teilen.

    Vielleicht gar nicht so schlecht, wenn diese "Jungen" auch da sind. Verdünnt das Ganze vielleicht in hilfreicher Art?

    Wie geht es ihr im neuen Zuhause?
    Aufjeden Fall, sei froh, dass du sie jetzt schon dort untergebracht hast. Die Zukunft hättes all das noch schwerer gemacht.

    Kopf hoch!


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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Die beginnende Demenz kann in manchen Fällen auch sehr langsam fortschreiten. Ich sehe es bei meiner Schwiegermutter. Sie hat die Diagnose seit drei oder vier Jahren, ich stelle - zum Glück - keinen allzu großen Fortschritt fest, wenn ich sie so im üblicherweise 3-Wochen-Rhythmus sehe. Das Kurzzeitgedächtnis ist etwas vergesslicher, aber ich finde sie geistig noch relativ fit, sodass man sich noch gut mit ihr unterhalten kann und sie der Unterhaltung noch echt gut folgt. Sie ist auch an ihrer Umwelt, Nachrichten usw. noch rege interessiert und auf dem Laufenden.

  4. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Das ist schön, dass sie sich auch tatsächlich kümmern und kann auch für dich mehr Entlastung bedeuten als es das Geld wert wäre.

    Und ansonsten war es offenbar jetzt absolut der richtige Zeitpunkt für die Übersiedlung, denn mit beginnender Demenz hätte es nur noch schwieriger werden können.


    Und - ja ich weiß das weißt du professionell, aber persönlich ist es nochmal was anderes - nie widersprechen und im Zweifel sagen "darüber haben wir gestern gesprochen und da warst du einverstanden" alternativ "darüber haben wir gestern gesprochen und es war deine Idee". Nicht nett, aber sehr effektiv und stresssparend.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  5. Registriert seit
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Glückwunsch zum Heimplatz
    Wir suchen jetzt auch verstärkt - 200 Heime und bestenfalls auf Warteliste.
    Die Demenz ist nicht schrittweise sondern galoppiert. Vor 3 Wochen noch die übliche Verwirrtheit, mittlerweile erkennt sie
    selbst die Angehörigen nicht mehr auf Anhieb, d.h. auf ein "Servus Mama" reagiert sie zwar mit "Grüss Dich, Sohn/Tochter"
    aber Namen vermeidet sie. Auch bei ihrem Mann
    Das ist so herzzerreissend und traurig.
    Und hat mich heute morgen echt hinterfragen lassen: Es gibt das gute KITA-Gesetz wonach jedem Kind ein KITA-Platz zusteht - wie sieht es mit der Betreuung für die Senioren aus ?....
    Armes Deutschland...

  6. Avatar von WhiteTara
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    Zitat Zitat von frauclooney66 Beitrag anzeigen
    Und hat mich heute morgen echt hinterfragen lassen: Es gibt das gute KITA-Gesetz wonach jedem Kind ein KITA-Platz zusteht - wie sieht es mit der Betreuung für die Senioren aus ?....
    Leider ziemlich düster....unsere Heimplätze sind auch voll belegt und es gibt Wartelisten. In der Tagespflege betreuen wir manche Tage schon mehr Senioren als wir eigentlich Plätze haben, weil kurzerhand noch ein Stuhl am Tisch dazwischen geschoben wird, wenn Angehörige unserer regelmäßigen Tagesgäste unerwartet nach einem zusätzlichen Betreuungstag fragen. Die Personaldecke ist bereits seit Jahren dünn; Initiativen zur Personalgewinnung von Hr. Spahn verlaufen mehr oder weniger ins Leere - der Alltag zeigt: ausländische, willige und teils auch sehr fähige Menschen für den Job in Pflege+Betreuung kämpfen nach wie vor monate- bis jahrelang mit der deutschen Bürokratie; der Mitarbeiternachwuchs bleibt auf der Strecke, wenn sich immer weniger Fachpersonal um noch mehr Azubis kümmern soll (wenn sich denn überhaupt Menschen entscheiden, diesen Beruf erlernen zu wollen und das dann bis Ausbildungsende auch durch halten).
    Wenn man sich nach dem Bedarf richtet, könnten wir die Tagespflege von heute auf morgen verdreifachen, aber das gibt schon allein die Raumkapazität vor Ort nicht her, die Personaldecke leider auch nicht Meine Einrichtung werkelt gerade an einem Neubau, auf einem Gelände wo es bereits ein Heim gab - aber das geht zähflüssig voran, weil bisherige Anwohner nicht damit einverstanden sind, wie der Neubau ausfallen soll....dabei sind gar nicht so viel mehr Heimplätze geplant und im historischen Haus soll es günstige WG-Zimmer für Azubis geben, was ich begrüßenswert finde. Aber so lange das Bauvorhaben nicht flüssig läuft, zieht sich alles zeitlich in die Länge und dann dauert es nur zusätzlich bis die bisherigen Plätze und die neuen dann wieder genutzt werden können -> das kann sich bei der prekären Lage von so vielen Nachfragen für Pflege- und Betreuungsplätze eigentlich auch niemand leisten

    @Zartbitter: Es ist eine mühsame und schwierige Zeit mit der beginnenden Demenz, wenn es Betroffene noch nicht wahrhaben wollen und Angehörige dann so manches an Zwistigkeiten darüber aushalten müssen. Und da hilft auch professionelles Wissen oftmals nicht weiter, denn persönlich betroffen kann man eben nicht irgendwann die Problematik mit "Ich habe jetzt Feierabend" zumindest für eine Zeit an die Seite schieben, man ist da immer mittendrin und es fällt schwer, die eigenen Gedanken dann mal in die Pause zu schicken.
    LG WhiteTara


  7. Registriert seit
    05.08.2006
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    AW: Pflegeplatz im Heim.. . sehr schwierig

    @ White Tara
    Und deshalb kann man die Arbeit der Angestellten in Pflegeberufen gar nicht genug würdigen, daher für Euch

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