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  1. Registriert seit
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    Ich kann nicht mehr ......

    Liebe Leser,
    ich bin so verzweifelt . Mein Mann ist vor 3 Monaten schwer erkrankt. Ich habe alles , aber alles organisiert. MRT , hochspezialisierte Klinik , alles . Stundenlange Fahrten , Untersuchungen . ect. Nach einer großen und schweren OP stellte sich heraus, dass der Tumor gutartig ist . Mein Mann ist auf dem Weg der Gesundung und er ist geheilt . Er kam nach 10 Tagen Klinikaufenthalt nach Hause . Die Rekonvaleszenz wird 4-5 Monate betragen und er ist noch schwach .
    Auch hier zu Hause habe ich alle seine Wünsche erfüllt . Physiotherapeutin , welche nach Hause kommt und ihn behandelt . Im
    Freundeskreis sind viele Ärzte , welche helfen und auch nach Hause kommen . Nachbarn helfen . Spezielle Lebensmittel , Einkäufe , ich habe Heil und Hilfsmittel besorgt, Unmengen an Medikamenten und mache die Abrechnungen .
    Ganz nebenbei fûhre ich noch meine Firma mit vielen Angestellten.
    Mich selbst gibt es gar nicht mehr.
    Ansonsten tue ich nur das , was er wünscht . Spezielles Essen , ihn zu Terminen fahren , Täglich Wundversorgung machen , ect ect
    Das mache ich alles gerne und es ist für mich selbstverständlich.
    Mein Mann entwickelt sich täglich mehr zum Despoten . Ich werde angemault , mir werden Wünsche im Befehlston erteilt . Ihn stôrt alles , aber wirklich alles .
    Vor 2 Tagen habe ich ihn frühmorgens gebeten , den Hund kurz in den Garten zu lassen, da ich starke Rückenschmerzen hatte . Viele Hebeaktionen , Garten ,Firma ect und dauernd in Aktion ect. . Da meinte er in bôsem Ton , er brauche seine Ruhe . Er habe sich auf einen absolut freien Tag eingestellt . Mein Mann hat immer frei , er ist im Rentenalter und wir sind finanziell gut aufgestellt.
    Unsere Haushälterin ist ebenfalls seiner Dauerkritik ausgesetzt . Sie macht nicht mehr richtig , und ist seit 25 Jahren bei uns .
    Unter der Dusche war er seit 3 Wochen nicht mehr .
    Ich weiß nicht mehr aus noch ein .
    Vorhin hat er seinen Autoschlüssel verlegt . Im Befehlston wurde mir gesagt , ich solle den Ersatzschlüssel aus dem 1. Stock holen .
    Er ist ansonsten ein sehr lieber Ehemann .
    Als ich vor vielen Jahren an Krebs erkrankte ,er war immer da, aber im Prinzip habe ich weiter funktioniert, und 2 Wochen nach OP und Chemo später sind mir schon die Stiefkinder aufs Auge gedrückt worden .
    Mittlerweile weine ich nur noch ....
    Geändert von Ruby62 (24.08.2019 um 18:51 Uhr)

  2. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Ich bin mal so frei Schon hart, was du da grad erlebst.

    Das, was du da durchmachst, kenn ich leider fast genauso.

    Mein Mann hatte sich durch einen Gehirntumor so massiv in seiner Persönlichkeit verändert, dass sein Verhalten für mich und unsere Kinder phasenweise kaum zu ertragen war.

    Speziell in der Anfangszeit.

    Was ich in der Zeit gelernt habe: Mich abzugrenzen. Egal wie schwer esfällt.
    Ruhig aber bestimmt Grenzen setzen. Eigentlich wie bei einem Kleinkind.

    Du solltest dich von dem Gedanken verabschieden, dass du da einen Partner auf Augenhöhe vor dir hast.

    Er ist ein schwerkranken Mensch, der bestimmte Verhaltensweisen vermutlich nicht mehr so steuern kann, wie vor der Erkrankung. Je nachdem, wo der Tumor gesessen hat.

    Von der psychischen Belastung, die Männer eher ungern zugeben, mal ganz abgesehen.

    Nichts, aber auch gar nichts berechtigt ihn, dich wie einen Fussabtreter zu behandeln. Denn
    immerhin ist er auf dich angewiesen. Das muss man nicht raushängen lassen, darf man aber auch nicht vergessen.

    Versuche, sein unangemessenes Verhalten zu ignorieren, mach ihm klar, dass du gerne bereit bist weiterhin einiges für ihn zu tun, aber dass du nicht bereit bist, dir so ein Verhalten gefallen zu lassen.

    Lerne es auszuhalten, wenn er wütend, verärgert oder beleidigt ist.
    Faktisch kann er ja nichts machen! (Auch wenn sich das jetzt ein bisschen fies anhört)

    Niemand hat das Recht, seine Erkrankung, sei sie auch noch so schwer, als "Waffe" einzusetzen.

    Ich weiß, wie schwer das ist und ich kann mir gut vorstellen, wie erschöpft du jetzt schon bist.

    Pass gut auf dich auf. Deine Gesundheit und dein Wohlergehen ist ja nicht weniger wert als seins.
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —
    Geändert von AweSomeOne (24.08.2019 um 19:09 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Liebe Ruby,
    das tut mir so leid!
    Dass du nur noch weinen kannst zeigt, dass du völlig überfordert bist, kein Wunder!
    Mach nicht so weiter, sag deutlich, dass du nicht mehr kannst.
    Und geh zu deinem Hausarzt und beantrage eine Kur, du musst Abstand haben und die Gelegenheit, dich mal nur um dich zu kümmern.
    Kannst du spontan eine Auszeit nehmen, ein Wochenende mit einer Freundin in einem schönen Hotel?
    Gibt es eine Freundin oder Verwandte, von der du dich mal verwöhnen lassen kannst?
    Dein Mann war sehr krank und ist noch schwach, das gibt ihm nicht das Recht, dich rumzukommandieren.
    Sag ihm deutlich, dass dir sein Ton nicht gefällt und du dir das nicht bieten lässt.

    Wo findest du Unterstützung in dieser Situation?

    Ich finde, du musst dir dringend Hilfe holen.

    Ich schicke dir ganz herzliche stärkende Grüße!

    gabiella

  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Zitat Zitat von Ruby62 Beitrag anzeigen
    Er ist ansonsten ein sehr lieber Ehemann .
    Das glaube ich Dir gerne, liebe Ruby.

    Ich würde an Deiner Stelle seinen Arzt/seine Ärzte kontaktieren und
    das Verhalten Deines Mannes darlegen. Wenn es einen nachvollziehbaren
    Grund gibt für die negativen Veränderungen, dann kannst Du es besser
    einordnen.

    Trotzdem darfst Du Dich nicht kaputt machen und herumkommandieren lassen.

    Ich finde ebenfalls, dass Hilfestellung für Dich - in der Rolle als Pflegerin - sehr
    wichtig wäre. Zumindest vorübergehend, bis es Deinem Mann wieder ein Stück weit
    besser geht.

    Du schreibst, er habe seinen Autoschlüssel verlegt.
    Heißt das, dass er selbst fährt?
    Und Du bringst ihn trotzdem zu Terminen?

    Mit welcher Begründung vernachlässigt er denn seine Körperhygiene?

    Aus eigener Erfahrung kann ich leider nichts beisteuern, aber ich wünsche
    Dir ganz viel Kraft - auch um Dich nicht unterkriegen zu lassen.


  5. Registriert seit
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Ich danke Euch sehr für Euere Antworten .
    Ich habe so das Gefühl mein Mann suhlt sich gerade im Selbstmitleid, weil vorübergehend nichts so ist wie vorher .
    Nach großen und schweren OPs ist das eben oft so , die behandelnden Ärzte sprachen von einer Rekonvalenzenzzeit von 6 Monaten . Dann steht er wieder wie vorher . Medizinisch gesehen , geht es ihm nach diesen Strapazen den Umständen entsprechend sehr gut . Er jammert aber nur.
    Mein Mann kann und darf selbst fahren , ist aber nach kurzer Zeit erschöpft , deshalb versuche ich ihn wann immer es geht , zu fahren . Er hat seinen Schlüssel selbst !verlegt .
    Zur Körperhygiene ? Ich weiß es nicht , ehrlich
    Nach einem heftigen Streit heute , als ich das erwähnt habe , ging er sofort unter die Dusche .
    Er kommt mir im Moment vor wie ein beleidigtes kleines Kind ,welchen seinen allgemeinen Unmut über die
    Situation an mir aus lässt.
    Auf eine Reha kann ich nicht gehen. Erstens wäre es bei mir beruflich gar nicht möglich und ich denke , ich bin auch nicht der Typ dafür .
    Auszeit gönne ich mir nicht , weil ich sonst Angst um ihn habe , da er wahrscheinlich eher im Bett sterben würde , wie einen Arzt anzurufen . Obwohl wir 3 sehr enge Freunde haben , welche Internisten und Orthopäden sind .
    Ohne mein Eingreifen vor ein paar Monaten wäre er verstorben . Diese Angst begleitet mich täglich
    Um alles muss ich betteln, dass er genügend trinkt , sich bewegt ect.
    Ich denke ,ich muss , wie erwähnt , lernen es auszuhalten, und mir gleichzeitig ein dickes Fell anzulegen .
    Und nur weil man krank ist , darf man sich nicht alles erlauben

  6. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Mir hat hier mal jemand einen sehr wahren Satz mit auf den Weg gegeben:

    Es gibt keinen Orden für besondere Leidensfähigkeit.

    Erinnert mich jedesmal daran kürzer zu treten, wenn ich mal wieder im Begriff bin, deutlich über meine Grenzen zu gehen. Für andere, wohlgemerkt.

    Was müsste passieren, damit du dir erlaubst, dich selbst endlich genauso wichtig zu nehmen, wie andere?

    Sei lieb zu dir!
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —


  7. Registriert seit
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Ohje, was für eine harte Zeit für dich!

    Wie sind die Auswirkungen von Tumor und OP auf das Gehirn zu werten? Was sagen seine Ärzte dazu? Ist er eingeschränkt?

    Wenn nicht bzw. nur geringfügig:

    Vielleicht magst du an das häufig resolute, energische Auftreten von Krankenschwestern denken. Sie tun das aus gutem Grund. Heiter (haha, wie leicht dahergesagt!)-resolut erscheint mir am zweckdienlichsten, gerade wenn jemand in Selbstmitleid badet.

    Du schreibst, er wirkt auf dich wie ein beleidigtes Kind. Puh...naja...du bist in der Mutterrolle und ermöglichst ihm so nicht nur diese Kindchenrolle, du verursachst sie durch dein Verhalten auch mit. Bitte entschuldige, dass ich das so direkt formuliere, ich möchte dich wirklich nicht angreifen! Nur ein bisschen rütteln...ein Streichholz in die Augen stellen, damit sie weit geöffnet hinsehen.

    Alle Wünsche erfüllen, möglichst jede Kleinigkeit abnehmen, seine Launen hinnehmen und trotzdem "gehorchen" - so erzeugt man verzogene Kinder.

    Hinnehmen, dass er sich so gehen lässt, auch in Bezug auf Körperhygiene, musst du nicht und hilft ihm nicht.
    Betteln, dass er trinkt? Ergebnis: Tyrannisches Kind.
    Klare, freundliche, aber energische Ansage, Getränke bereitstellen, ihm wieder Eigenverantwortung zurückgeben.

    Selbes beim Duschen. Klare Ansage, Minimum vorgeben, einfordern. Plan anlegen und als Tagesaufgabe eintragen.

    Keine Laufburschendienste bei unfreundlichem Ton, konsequent. Ohne Ausnahme.
    Usw.

    Wenn du nicht zur Kur kannst, was kannst du in ein paar Monaten dann? Umkippen? Zusammenklappen?

    Dann ist mit einem längeren Ausfall zu rechnen, als wenn du rechtzeitig - jetzt - gegensteuerst.
    Was würde das beruflich bedeuten? Für deinen Mann bedeuten? Für dich bedeuten?

    Fühle dich umarmt, wein dich nochmal aus und dann beginne etwas zu verändern.
    Denn nur durch eine Veränderung deines Verhaltens kann sich die Situation verändern.
    Machst weiter wie bisher, bleibt es wie es ist und steigert sich wahrscheinlich.

    Viel Kraft und alles Gute für dich.


  8. Registriert seit
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Hallo Lizzy , danke für deinen Beitrag . Dieser hat mich aufgerüttelt .
    Beruflich , in meiner Firma, bin ich bekannt durch klare Ansagen und energisches Auftreten.
    Zuhause scheitere ich daran .
    Dein Vorschlag mit der energischen Krankenschwester hat mir bildlich vor Augen geführt was bei
    uns gerade schiefläuft . Ich „erziehe“ ein tyrannisches Kind ...
    Ich versuche ab heute umzusetzen
    Danke


  9. Registriert seit
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    AW: Ich kann nicht mehr ......


    Gern geschehen.


  10. Registriert seit
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    AW: Ich kann nicht mehr ......

    Liebe Ruby,

    ich arbeite in der Pflege und dachte, ich könnte Dir einige Einsichten aus dieser Perspektive noch mitgeben.

    Dein Mann macht aufgrund seines Krankheitsgeschehens eine Art Persönlichkeitsveränderung durch, die nicht mal organisch etwas mit einer Hirnverletzung oder einem -tumor zu tun haben muss. Solche Persönlichkeitsveränderungen passieren bei chronisch kranken Patienten alleine durch das chronische Krank sein, hilfsbedürftig sein und durch die Ein-engung der Perspektive.
    Wusstest Du, dass bei einem Aufenthalt im Krankenhaus oder einer ähnlichen Einrichtung der IQ nach 4 Wochen bereits massiv abfällt?
    Ich denke, die Rückentwicklung zu einem tyrannischen Kind ist diesen Tatsachen geschuldet.

    Hinzu kommt der Frust und die Wut über seinen Zustand. Auch die Eifersucht auf Dich, weil Du fit bist und Dich täglich nach Lust und Laune hin- und herbewegen kannst. Das alles findet unbewusst statt und entläd sich in tyrannischen Verhaltensweisen.

    Aber diese Überlegungen bringen Dich ja auch nicht weiter.

    Auf Dauer wirst Du Dir überlegen müssen, in wie weit Du die Rolle der Pflegenden übernimmst und inwieweit Du Dich abgrenzt. Wenn Ihr finanziell gut aufgestellt seid, dann hast Du ein Riesenglück und kannst den Pflegejob abgeben. Ich denke, es wäre sinnvoll, das pädagogische Vorgehen mit der entsprechenden Pflegekraft abzusprechen bzw. auf Dauer einen Plan zu machen, der von Allen abgesegnet wird, damit Ihr beide an einem Strang zieht und der Patient Euch nicht gegeneinander ausspielen kann.

    Mit Plan meine ich z.B.:
    Vereinbarung über Häufigkeit und Art der Körperpflege (wer nicht bereit ist, sich zu pflegen/pflegen zu lassen, der muss nicht meinen, dass ich mich um ihn kümmere. Ekelgrenzen müssen gewahrt bleiben, Ehefrauen und Krankenschwestern sind Menschen und kein Roboter. Das ist Dein Mann bestimmt in der Lage, kognitiv zu erfassen und das muss ihm klar gemacht werden.)
    Vereinbarung über Tagesablauf

    Werde Dir darüber klar, was muss für den Patienten übernommen werden, wo hat der Patient eigene Verantwortung. Wenn er nicht trinkt, überlege:
    Wieviel Flüssigkeit benötigt er wirklich zum Ueberleben (der Trinkterror wird meiner Meinung nach gnadenlos überschätzt und ich werde mein Lebtag nicht verstehen, warum man die Patienten mit mind. 2 Liter Flüssigkeit pro Tag abfüllen muss. Kommt aber auch dazu, dass ich selbst Mühe habe mit Trinken)
    Wenn er auf eine Mindestmenge nicht kommt, benötigt er etwas Infusion oder eine Magensonde? Wäre auf Dauer eine PEG indiziert, damit er sich quasi nicht auch noch mit Essen und Trinken quälen muss? Wie sieht überhaupt seine Krankheitsprognose aus bzw. seine Motivation, gesund zu werden?
    Hat er nicht grundsätzlichere Probleme als Essen und Trinken? Oder benutzt er Ess-und Trink-verweigerung eher, um Euch zu terrorisieren?
    Kann man einen Patienten nicht ab einem gewissen Punkt einfach mal in Ruhe lassen und an seine Eigenverantwortung appellieren?
    Ich kenne eine Einrichtung (allerdings für Altersmedizin und da kommen fast nur Demente und Menschen am Ende ihres Lebens hin), da gibt es keinerlei Magensonden. Wenn Jemand nicht essen und trinken will, ist das nämlich auch ein statement und wird respektiert. Ich finde das super.

    Es wird nötig werden, dass Du Dir darüber klar wirst, was übernehme ich beim Patienten und was übernehme ich für mein eigenes Leben.

    Ich plädiere dringend dafür, sämtliche unmittelbaren Pflegehandlungen an die Krankenschwester abzugeben. Du bist eine Ehefrau und eine Ruby, eine Berufstätige, eine toughe Teamleitung, vielleicht bist Du eine noch eine Freizeitsportlerin oder eine Musikerin, eine Freundin, eine Verwandte, Du bist ein sexuelles Wesen und eine Frau und alles Mögliche mehr, aber Du bist KEINE PFLEGENDE.

    Es gibt null Gründe, sich von einem Kranken tyrannisieren zu lassen.
    Mach Dir klar, dass der Patient Dich benötigt und nicht Du ihn.

    Wenn Du es in Deinem Leben gewohnt bist, die Führung zu übernehmen, hast Du tolle Voraussetzungen und ich denke, Du wirst es sehr gut umsetzen. Bitte denk daran, die Führung über Dein eigenes Leben wieder zu übernehmen.

    Auf Dauer und wenn Euer Verhältnis hoffentlich wieder besser wird, könntest Du, wenn Deine positiven Gefühle sich nicht völlig verabschiedet haben, mit ihm Kontakt aufnehmen durch Gespräche, Vorlesen, gemeinsam Fernsehen schauen, etc. Also eher die Dinge, die mal für Nähe und Verbundenheit gesorgt haben, wieder aufleben lassen.

    Ich hoffe, Du kannst aus meinen Ausführungen etwas mitnehmen und wünsche Dir alles Beste!

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