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  1. Avatar von Suzie Wong
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    Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    Hallo,
    irgendwie benötige ich eure Schwarmintelligenz und neue/andere Blickpunkte. Vielleicht könnt ihr mir helfen, hat jemand ein ähnliches Problem zu Hause?
    Meine Mutter, Mitte 70, ist noch ziemlich fit. Sie hat ein Rückenproblem, es steht die Option OP im Raum, sie selbst sagt, dass sie im Moment gut mit der Physiotherapie durchkommt. Je nach Wetter hat sie Schmerzen oder nicht. Dies nur zur Erklärung.
    Mein Stiefvate, Mitte 85, ist leider stark gebeutelt. In den letzten 10 Jahren hatte er etliche OPs und Unfälle.
    Da er keinen Rollator benutzen wollte, ist er immer wieder hingefallen. Der letzte Sturz war so schlimm (etliche Rippenbrüche), dass er jetzt seinen Rollator benutzen wird. Dieser Sturz ist aber erst eine Woche her, er muss noch heilen. Im Grunde muss er ständig unter Beobachung sein. Meine Mutter ist eigentlich zu fit für einen Seniorenstift, aber sie packt es rein mental nicht mehr (und sie ist ja auch körperlich, siehe Rücken, nur eingeschränkt belastbar).
    Mir fallen nur ein
    ---> Seniorenstift und/oder betreutes Wohnen, wo man Hilfeleistungen dazubucht. Heißt, sie könnte mehr oder weniger alleine klarkommen, mein Stiefvater könnte - wenn es dort einen gäbe - per Knopf ggf. Hilfe anfordern. Sie wäre entlastet.
    ---> Sie trennen sich, nur er kommt in einen Seniorenstift. Das möchte sie natürlich nicht.

    Irgendwie muss meine Mutter aber nun auch an sich denken, die Situation ist zermürbend.
    Stundenweise Hilfe bringt nichts, denn es kann genau in der Zeit was passieren, in der er nicht "unter Beobachtung" ist. So war es bis jetzt auch.

    Kennt jemand die Situation? Ein Part ist fit, der andere nicht - und das Problem ist, dass der fitte Part eben auch an seine Grenzen kommt und es zu seinen Lasten geht. Was macht man da?

    suzie
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  2. Avatar von taggecko
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    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    Hat Dein Stiefvater eine Pflegestufe? Tagespflege wäre eine Option- dann hätte Deine Mutter 1,2 Tage der Woche für sich und ihre Termine.
    Sind die räumlichen und finanziellen Gegebenheiten für eine 24 h Kraft gegeben. Jetzt ist es wahrscheinlich noch nicht nötig, aber in Zukunft wahrscheinlich.
    Ist Dein Vater geistig fit?
    Deine Mutter kann sich auch mal bei dem Pflegestützpunkt beraten lassen. Die Situation einer fitter, der andere wird gepflegt ist ja bei älteren Paaren häufig.

  3. Avatar von Suzie Wong
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    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    Zitat Zitat von taggecko Beitrag anzeigen
    Hat Dein Stiefvater eine Pflegestufe?
    Ja, hat er - und es gibt auch Pflegegeld.

    Zitat Zitat von taggecko Beitrag anzeigen
    Tagespflege wäre eine Option- dann hätte Deine Mutter 1,2 Tage der Woche für sich und ihre Termine.
    Sind die räumlichen und finanziellen Gegebenheiten für eine 24 h Kraft gegeben. (...)
    Ist Dein Vater geistig fit?
    Deine Mutter kann sich auch mal bei dem Pflegestützpunkt beraten lassen. Die Situation einer fitter, der andere wird gepflegt ist ja bei älteren Paaren häufig.
    Danke, Taggecko, ich habe direkt nach Pflegestützpunkt gegoogelt. Es gibt in meine Stadt ein Pflegebüro.
    Ja, das ist genau das, was ich meine. Es muss diese Kombination geben.

    suzie
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  4. Inaktiver User

    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    bei meiner Tante war es ähnlich- sie sind beide in ein Seniorenstift gezogen, nachdem der erste Versuch- er allein- nicht gut war

    fände ich auch die bestmögliche Lösung und eine große Entlastung für deine Mutter
    Geändert von Inaktiver User (07.07.2019 um 19:57 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    betreutes Wohnen wäre mein Vorschlag - da gibt es eine gewisse Flexibilität - (ich meine eines mit 2 Etagen, Pflegheim integriert wenn es mal schlechter wird

  6. Avatar von Suzie Wong
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    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    betreutes Wohnen wäre mein Vorschlag - da gibt es eine gewisse Flexibilität - (ich meine eines mit 2 Etagen, Pflegheim integriert wenn es mal schlechter wird
    Sowas scheint mir auch eine Lösung.
    Ich verstehe das: meine Mutter tut sich schwer mit dem Gedanken, ins Altersheim und für sie alleine bestünde die Option auch nicht. Sie schmeißt ihren Haushalt, kocht, fährt Auto ...

    Tut mir auch leid.
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  7. Avatar von jofi2
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    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    Sieh es mal so:
    Ein Wohnstift gibt Deiner Mutter die Freiheit, ihre relative Fitness voll zu genießen, weil sie sich um ihren Mann und seine Versorgung nicht kümmern muss.
    Allerdings muss es eine Einrichtung sein, die zu ihr passt.
    Augustinum(wenn man es finanziell stemmen kann) ist keine schlechte Lösung. Man hat eine eigene Wohnung, muss sich aber um die Hauptmahlzeit nicht selbst kümmern. Der Pflegedienst ist im Haus, man wird in seiner Wohnung gepflegt.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  8. Inaktiver User

    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    naja, das ist so gut nachvollziehbar- doch ihre Flexibilität und Mobilität bliebe doch erhalten!


    Erkundige Dich doch mal- es gibt verschiedene Heime und verschiedene Modelle- nur so viel Unterstützung wie nötig- es gibt Wohnungen, wo man weitestgehend alles selber macht- und z. B. nur Hilfe für den Stiefvater dazubucht...

  9. Inaktiver User

    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Sieh es mal so:
    Ein Wohnstift gibt Deiner Mutter die Freiheit, ihre relative Fitness voll zu genießen, weil sie sich um ihren Mann und seine Versorgung nicht kümmern muss.
    Allerdings muss es eine Einrichtung sein, die zu ihr passt.
    hat sich mit meinem Post eben überschnitten und sehe ich ganz genauso

  10. Avatar von Suzie Wong
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    AW: Eltern - großes Ungleichgewicht beim Grad der "Fitness"

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Sieh es mal so:
    Ein Wohnstift gibt Deiner Mutter die Freiheit, ihre relative Fitness voll zu genießen, weil sie sich um ihren Mann und seine Versorgung nicht kümmern muss.
    Allerdings muss es eine Einrichtung sein, die zu ihr passt.
    Augustinum(wenn man es finanziell stemmen kann) ist keine schlechte Lösung. Man hat eine eigene Wohnung, muss sich aber um die Hauptmahlzeit nicht selbst kümmern. Der Pflegedienst ist im Haus, man wird in seiner Wohnung gepflegt.
    Ja, da hast du recht. Man muss das richtige Konzept bzw. die Einrichtung finden, die beiden gerecht wird.
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