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  1. Inaktiver User

    AW: Tipps zur Pflegebegutachtung

    Auch das ist Pflege. Hier wurde gefragt, wieviele Arzttermine der Pflegling wo hat, Wegzeiten, Art des Transports usw.

    Habt Ihr einen Grad der Behinderung beim Versorgungsamt beantragt?


  2. Registriert seit
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    AW: Tipps zur Pflegebegutachtung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch das ist Pflege. Hier wurde gefragt, wieviele Arzttermine der Pflegling wo hat, Wegzeiten, Art des Transports usw.

    Habt Ihr einen Grad der Behinderung beim Versorgungsamt beantragt?
    Das wäre gut.

    Ja, haben wir beantragt.

  3. Inaktiver User

    AW: Tipps zur Pflegebegutachtung

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    du mußt gar nichts. allerdings ein pflegetagebuch verdeutlicht auf einen blick, wobei der zu pflegende hilfe braucht und welche zeit man dafuer aufwendet
    es ist sehr hilfreich
    es hat ja auch einen grund, das pflegedienste dieses fuehren, auch um nachzuweisen, welche leistungen sie erbracht haben
    Danke. Ich habe meine Mutter jetzt dazu angehalten alles was sie für meinen Vater macht (und das ist sehr viel) mal zu dokumentieren. Und auch dass die Kraft vom Pflegedienst eine Einschätzung gibt. Mal sehen...

  4. Avatar von semiramis
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    AW: Tipps zur Pflegebegutachtung

    Ich habe es gerade hinter mir(Pflegestufe 2 für mich selbst) und war sehr erstaunt wie glatt alles ging. Ganz wichtig ist, das man alle Arztberichte bzw. Krkhs-Berichte zur Hand hat.
    Es kam auch kein Arzt, sondern eine ehemalige Pflegekraft, die ausgesprochen nett und zugänglich war.
    Sie arbeiten einfach an ihrem Tablet den Computer-Fragebogen ab. Es gab keine Fangfragen oder sonstige Mätzchen.
    Sie hat mein Laufen mit den Gehstützen begutachtet, sich die Wohnsituation angeschaut, es war übrigens aufgeräumt und sauber und gefragt ob wir eine Putzhilfe haben.Dann hat sie sich meine Hilfsmittel zeigen lassen,(z.B.Rollator,Gehhilfen)geschaut wie weit ich mich bücken kann usw.Dann wurde mein Mann noch etwas ausgefragt und das war es dann. Nach ca anderthalb Std. war alles vorbei.

    Ich bin ganz sicher das sie solche Mätzchen wie z.B.unsaubere Wohnung usw. durch ihre Erfahrung sofort durchschauen.
    Ich denke aber, wenn einfach die Chemie nicht stimmt, kann es auch anders ausgehen. Habe ich noch von meiner Mutter in Erinnerung. Dann muß man halt Widerspruch einlegen, zur Not auch zweimal, einfach dran bleiben.
    4Tage danach erhielt ich den Bescheid für Pflegestufe 2.
    Time is just memory
    Mixed with desire

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  5. Registriert seit
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    AW: Tipps zur Pflegebegutachtung

    Wir haben gerade die Erfahrung gemacht, dass es gerade im Falle einer schweren Krebserkrankung gar nicht so viel Theater war mit dem Pflegegrad und das recht problemlos bewilligt wurde und auch korrekt eingestuft wurde. So bitter das jetzt klingt - es war klar, dass die Kasse das jetzt nicht die nächsten 10 Jahre zahlen muss, und dass der Zustand des Patienten ohnehin in naher Zukunft eher schlechter als besser wird.
    Insofern denke ich, dass "nichts beschönigen, im Zweifelsfall eher etwas schlechter darstellen (denn es wird schlechter werden)" vermutlich die richtige Strategie ist.

    Inwiefern die Angehörigen wirklich in der Lage waren, zu pflegen, interessiert nicht. Nur der Zustand des Patienten, für den ein Pflegegrad festgelegt werden soll.
    Geändert von Tigerente (30.05.2019 um 10:49 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Tipps zur Pflegebegutachtung

    Bei meinem Vater wurde nicht in jedes Zimmer geschaut, sondern nur die relevanten Räume, in diesem Fall war das das Bad, da er dort nicht mehr in die Badewanne steigen kann.

    Alles aufschreiben, was du oder ihr macht, Fragebuch gewissenhaft ausfüllen.

    Die Mitarbeiterin des MDK war nicht in dem Sinne misstrauisch, aber man hat ihr schon angemerkt, dass sie alles sehr kritisch prüft. Vermutlich wird denen öfters mal was vorgespielt.

    Am Ende bekam er Pflegegrad 3 mit einer Punktlandung. Ein Pünktchen weniger, und er hätte nur 2.


  7. Registriert seit
    05.04.2008
    Beiträge
    1.513

    AW: Tipps zur Pflegebegutachtung

    meine Mutter hat auch- ohne direkt live und in Farbe begutachtet zu werden- sofort Pflegegrad 2 bekommen. Anhand der Arzt- und Krankenberichte. Da mein Vater meine Mutter pflegt ist es Pflicht, sich innerhalb eines halben Jahres durch einen Pflegedienst beraten zu lassen. Mehr war da nicht. Die Dame vom Pflegedienst war sehr nett und hat meine Eltern richtig gut beraten und Tipps gegeben
    Gruß Leni

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