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  1. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Ambulantes Palliativteam als Übergang hatte ich auch schon überlegt. Die können die Lage auch besser einschätzen -hoffe ich. Morgen habe ich frei und werde mich kümmern. Eine Unterbringung in meiner Nähe wird schwierig. Sie wohnt in einer Großstadt, ich auf dem Dorf. Zur Arbeit habe ich weite Wege und dementsprechend lange Tage. Da bleibt auch keine Zeit mich viel um sie zu kümmern.
    Wenn ich Palliativteam google werden mir allerdings Pflegedienste angezeigt. Und den hatte sie ja schon...


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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Es gibt auch Krankenhäuser mit Palliativstationen.
    Da kommst du aber nur rein, wenn der Tod mehr oder weniger unmittelbar bevorsteht. Zum Beispiel, wenn nach einer Operation klar ist, dass der Erfolg ausbleibt und die Person in wenigen Tagen sterben wird. Oder wenn klar ist, dass der Patient im Wachkoma bleiben wird und ein Platz gesucht wird.


  3. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Es gibt eine Hospizberatung. Da werde ich morgen als erstes anrufen.


  4. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Wenn ich Palliativteam google werden mir allerdings Pflegedienste angezeigt. Und den hatte sie ja schon...
    Normale Pflegedienste versuchen sich oft auch mit dem Attribut "palliativ" zu schmücken. Mit dem Suchstichwort SAPV (= Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung) findest du eher das gewünschte. Als ich mich vor gut 5 Jahren zuletzt mit dem Thema beschäftigte gab es aber noch nicht überall SAPV-Angebote, in einer Großstadt / Ballungsraum hatte man aber meist bessere Chancen als in der Fläche.

    Ich würde bei der Situation, wie du sie beschreibst, jedoch auch eher für ein Hospiz plädieren.

  5. Avatar von brighid
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    da es für die ambulante palliativ-versorgung eine verordnung durch den hausarzt braucht- sollte der/die auch wissen wo der nächstgelegene in deinem fall ist.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  6. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Caramac, was wäre sie im Ort wo du arbeitest unterzubringen?
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  7. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Ich habe gerade mit einer supernetten Dame von der Hospizberatung gesprochen, die mit mir ganz genau die nächsten Schritte durchgegangen ist und mir wirklich viele Sorgen abgenommen hat.
    Eine Unterbringung an meinem Arbeitsort macht keinen Sinn -da bin ich 3x wöchentlich ganztägig und muss mich danach sputen nach Hause zu kommen und mich um meine Kinder zu kümmern.

  8. Avatar von brighid
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    so traurig der anlass, so schön dass dir geholfen werden konnte, liebe caramac.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  9. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Es ist so schwierig nicht vor Ort zu sein und sich kein eigenes Bild machen zu können. Bei meinen Besuchen war ich bisher eigentlich immer erleichtert, dass die Situation doch nicht so schlimm ist wie befürchtet. Aber da reißt sie sich eben mal ein paar Stunden zusammen, um den Schein zu wahren. Vor über einem Jahr wollte die Verwandte sie schon ins Hospiz bringen. Bin froh, es damals nicht gemacht zu haben. Mir wurde heute auch erläutert, dass die Krankenkassen Patienten durchaus zum Auszug aus einem Hospiz zwingen, wenn keine Symptomverschlechterung eintritt.
    Und die Frage wie lange sie noch lebt, kann ja keiner beantworten. ...


  10. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Es bleibt schwierig.
    Da sie keine Medikamente benötigt, hat das Palliativdienst eine Versorgung abgelehnt, der Pflegedienst würde ausreichen. Damit ist das Thema Hospiz auch durch, nehme ich an. Außerdem kommt der Hausarzt nicht in die Pötte, die entsprechenden Unterlagen auszufüllen. Da mittlerweile bei allen vor Ort klare Überforderung eingetreten ist, werde ich mich jetzt hier vor Ort nach einem Pflegeheim umsehen . Dann habe ich sie wenigstens in der Nähe und auch die Kinder könnten sie besuchen. Bei der rapiden Verschlechterung in der letzten Zeit bleibe ich am Thema Hospiz dran, aber dann in der hier nächstgelegenen Großstadt.
    Wenn ich alt bin, werde ich rechtzeitig zusehen in eine Seniorenresidenz mit angeschlossenem Pflegeheim zu kommen.....

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