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  1. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Hair, falls es um eine PKV geht - auch das sollte kein Problem sein. Die Kosten werden übernommen, selbst wenn man da erst einen Antrag stellen muss. Bei uns kam ein ambulanter Palliativdienst (natürlich viel preiswerter), da hat der Arzt bescheinigt, dass es medizinisch notwendig ist, und dann wurde alles problemlos übernommen.

  2. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

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  3. Avatar von Hair
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Bitte um Aufklärung - offensichtlich kapiere ich es nicht

    Ich bin doch überhaupt nicht gegen Hospize oder Palliativ-Medizin oder oder - Im Gegenteil.
    Ich würde die TE immer auch bestärken sich in der Form Hilfe zu holen.

    ABER!
    Ich lese es so, dass Hairs Mama bereits in einem Hospiz ist. Oder?

    Da hilft es doch nix, wenn jetzt viele schreiben: "Hospiz, super - mach das. Wirst sehen, Hospiz super."

    Hairs Problem ist doch, dass sie mit dem Hospiz nicht so zufrieden ist. Mit dem EINEN. Nicht mit allen und im allgemeinen.

    Bitte klärt mich auf. Ich habe den Thread jetzt 2 x gelesen, aber ich bleibe dabei, die Mama ist schon im Hospiz.
    Ja, meine Mutter kam am Dienstag morgen ins Hospiz, Montag nachmittag wurde uns das gesagt.

    War am Dienstag halt recht anstrengend, ich mußte die Kontrolle abgeben, hatte Einführungsgespräch, war am zweifeln, ob alles richtig ist.
    Da war aufgrund des Wetters und der Hanglage ein unangenehmer Kloakengeruch im Bad. Da habe ich nachgefagt, ebenso wegen einer Medikamentenumstellung.

    Ich war schon voll gestreßt und da wurde halt nicht gerade freundlich geantwortet. Das hat mich wiederum so angefixt, dass ich in der Nacht Pläne machte, ein Pflegebett bei mir zuhause ins Wohnzimmer zu stellen.

    Davon habe ich inzwischen Abstand genommen, mir geht es inzwischen so schlecht, dass ich wohl gleich mal zum Arzt gehen werde. Seufz.

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Nach einem anderen Hospiz umschauen.
    Ist leider unmöglich. Ich habe keine Kraft mehr.
    „Naja - oder so ähnlich. Oder ganz anders. Und wenn schon. Es ist egal. Weil am Ende sind wir alle Sternenstaub.

    Zitat überlassen von der lieben t_t


  4. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Dann ist die Aufnahme deiner Mutter bei dir zuhause erst recht keine Option. Davon würde ich dringend abraten.

  5. Avatar von Hair
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Hair, ich verstehe nicht, was du bezüglich der Finanzierung eines Hospizplatzes schreibst.
    Kein Gast im Hospiz muss zuzahlen. Das Hospiz erhält den üblichen Satz für palliative Pflege. Da der Pflegeschlüssel i. hospiz besser ist als in Pflegeheimen muss der Rest vom Hospizverein als Träger des Hospizes zugeschossen werden. Das Geld kommt aus regelmäßigen oder sporadischen Spenden, die der Verein bekommt.
    Im Vertrag steht, dass wir uns verpflichten, falls irgendetwas nicht gezahlt wird, den Restbetrag zu übernehmen. Bei 409€ Tagessatz sind das um die 12000€ p.M.

    Deshalb haben wir noch nicht unterschrieben. Meine Schwester meinte, wir warten, bis die KK die Kostenübernahme bestätigt.

    Wovon ich ausgehe, da wir die Einweisung haben.

    Sorry, dass sich das alles sehr wirr anhört, die Zusage für den Hospizplatz kam sehr plötzlich und erst nach Intervention des SAPV. Diese sind für die Palliativversorgung des Kranken zuständig und kommen auch nach Hause.

    Der Hausarzt meinte zuerst das wäre nicht nötig und fuhr dann zwei Wochen in die Osterferien. Natürlich verschlechterte sich da die Situation.
    Deshalb habe ich als er wieder da war auf die Palliativversorgung bestanden.

    Seltsam finde ich das Drumherumgeeier. Erst kein Platz da, dann doch. Jetzt ist es eigentlich schon zu spät, da meine Mutter schon nur noch vor sich hindämmert. In so einer Lage kann man sich kaum noch orientieren.

    Dann heißt es im Einführungsgespräch, ich soll bloss immer fragen, wenn was ist. Und überhaupt, sie sind so toll.
    Das wird übrigens in jedem Gespräch erwähnt, die Pfarrerin sagte das und auch sonst jeder, den man fragt.

    Daran muss das Hospiz sich messen lassen. Und wenn dann eine Angestellte patzig reagiert, w9 man auch eine einfache Erklärung liefern kann, paßt das doch nicht.

    Ok, nennt mich haarspalterisch, dann muss ich doch von vornherein nicht den Anspruch auf Unfehlbarkeit derart hochschrauben.
    Bisher läuft es allerdings ganz normal. Habe aber auch die Frau nicht wiedergesehen. Möchte ich auch nicht.

    Auf jeden Fall werde ich dieses Verhalten noch thematisieren. Am Ende, wenn alles vorbei ist. Wenn es mich dann noch interessiert.
    „Naja - oder so ähnlich. Oder ganz anders. Und wenn schon. Es ist egal. Weil am Ende sind wir alle Sternenstaub.

    Zitat überlassen von der lieben t_t

  6. Avatar von Hair
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Dann ist die Aufnahme deiner Mutter bei dir zuhause erst recht keine Option. Davon würde ich dringend abraten.
    Ja, das sehe ich inzwischen ein.
    „Naja - oder so ähnlich. Oder ganz anders. Und wenn schon. Es ist egal. Weil am Ende sind wir alle Sternenstaub.

    Zitat überlassen von der lieben t_t


  7. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Seltsam finde ich das Drumherumgeeier. Erst kein Platz da, dann doch.
    Äh ... nein, das ist nicht seltsam. Zuerst waren alle Betten belegt, dann ist jemand gestorben.

  8. Avatar von huppsi
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, plädiere aber auch dafür, deine Mutter im Hospiz zu lassen. Ich habe mittlerweile Schwester und Mutter durch Krebs verloren und beide starben mit Palliativpflege, meine Mutter allerdings zu Hause, weil es so schnell ging, dass sie gar nicht mehr auf die Palliativstation kam. In der Sterbephase kommt es oft zu Luftnot oder starken Schmerzen, die man zu Hause und als Laie nicht behandeln kann. die Palliativmedizin sorgt dafür, dass der Patient nicht leidet u.A. mit Gabe hochdosierter Opiate, die sie einem wohl nicht für die häusliche Pflege überlassen würden. Ich hatte als einzige Angehörige bei der Begleitung meiner Mutter auch wahnsinnige Angst vor akuter Luftnot o.Ä. in der Nacht ohne palliativpflegerische Unterstützung. Wenn man dann den Notdienst ruft, gehts ins KH und dort werden wieder lebensverlängernde Maßnahmen ergriffen, die meine Mutter nicht gewollt hätte.
    Dass "plötzlich" ein Platz frei war, kann auch an der Dringlichkeit liegen. Je schwerer der Fall, desto schneller bekommt man einen Platz, zumindest war das bei uns so. Wir wurden ganz vorne auf die Liste gesetzt, als die Situation hochakut war.

  9. Avatar von Hair
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Danke huppsi.
    Mag sein, die Situation hat sich von Woche zu Woche sehr verschlechtert. Hatte aber am Freitag vorher noch angerufen und die Situation geschildert. Irgendwie ist das halt ein komisches Gefühl bei mir (Gefühle sind ja irrational).

    Wobei die Einschätzung eines Arztes natürlich mehr zählt, das sehe ich ein.

    Als mein Vater zuhause starb, war es kein Problem vom Arzt verordnete Opiate zu bekommen, die haben wir ihm selbst gespritzt.
    Meine Mutter war damals vor 15 Jahren noch fit und rund um die Uhr für ihn da.

    Kann man halt nicht vergleichen. Es schmerzt trotzdem, dass ich nicht so für sie da sein konnte, wie sie es sich gewünscht hätte.
    Vernünftig sein ist schwer für mich in diesem Fall.
    „Naja - oder so ähnlich. Oder ganz anders. Und wenn schon. Es ist egal. Weil am Ende sind wir alle Sternenstaub.

    Zitat überlassen von der lieben t_t

  10. Avatar von Hair
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Äh ... nein, das ist nicht seltsam. Zuerst waren alle Betten belegt, dann ist jemand gestorben.
    Wir waren mit Sicherheit nicht die nächsten auf der Liste.

    In einem Paralleluniversum hätte ich mir einfühlsame, enge Begleitung im gesamten Prozess gewünscht und die Zusicherung, dass meine Mutter jederzeit eine Versorgung bekommt, sobald es notwendig ist.
    Zusätzlich eine Beratung zur Pflege und Begleitung von Anfang an.

    Ja, ein Traum.
    „Naja - oder so ähnlich. Oder ganz anders. Und wenn schon. Es ist egal. Weil am Ende sind wir alle Sternenstaub.

    Zitat überlassen von der lieben t_t

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