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  1. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Sorry für die harte Formulierung oben. Aber ich kann's teilweise nicht mehr hören. Sterben ist immer furchtbar.
    Eben. Auch zu Hause. Mein Vater und mein Schwiegervater sind zu Hause gestorben - die letzten 2 Tage (bei meinem Vater) und die letzte Woche (bei meinem Schwiegervater) waren furchtbar. Trotz sehr guter palliativmedizinischer Betreuung durch die jeweiligen Hausärzte. Meine Schwiegermutter behauptete, irgendwo gelesen zu haben, dass man bei der Krebsform, die mein Schwiegervater hatte, "einfach irgendwann einschläft". Nun ja, so kann man es auch irgendwie nennen. Aber dafür hat er lange gebraucht.

    Ich frage mich auch, inwiefern am Ende noch wichtig ist, wo man ist, oder ob nicht am Ende nur wichtig ist, welche Menschen sich wie um einen kümmern.


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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Sterben ist immer furchtbar.
    Hm .. nein, das sehe ich anders. Sterben ist furchtbar, wenn es unter Schmerzen geschieht oder durch einen brutalen Unfall oder ähnliches, aber doch nicht per se.
    Sterben gehört zum Leben dazu, und es macht einen Unterschied, unter welchen Umständen dies geschieht. Meine Oma ist in den letzten Tagen dahingedämmert, gut umsorgt, und dann einfach eingeschlafen. Dabei habe ich ihre Hand gehalten.
    Ganz friedlich, wie es sich wohl die meisten wünschen.

    /ot


  3. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Bitte um Aufklärung - offensichtlich kapiere ich es nicht

    Ich bin doch überhaupt nicht gegen Hospize oder Palliativ-Medizin oder oder - Im Gegenteil.
    Ich würde die TE immer auch bestärken sich in der Form Hilfe zu holen.

    ABER!
    Ich lese es so, dass Hairs Mama bereits in einem Hospiz ist. Oder?

    Da hilft es doch nix, wenn jetzt viele schreiben: "Hospiz, super - mach das. Wirst sehen, Hospiz super."

    Hairs Problem ist doch, dass sie mit dem Hospiz nicht so zufrieden ist. Mit dem EINEN. Nicht mit allen und im allgemeinen.

    Bitte klärt mich auf. Ich habe den Thread jetzt 2 x gelesen, aber ich bleibe dabei, die Mama ist schon im Hospiz.

  4. Avatar von Sneek
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    ABER!
    Ich lese es so, dass Hairs Mama bereits in einem Hospiz ist. Oder?
    Ich hab das auch so gelesen. Wie Du selbst schreibst, sonst macht das mit dem Badezimmer und den Medikamenten doch gar keinen Sinn.

    Ich weiß nicht, ob es wirklich eine Option ist, jemandem aus dem Hospiz wieder nach Hause zu holen.


  5. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Nach einem anderen Hospiz umschauen.


  6. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    ja, aber warten wir mal ab, ob Hair noch was sagt.
    Vielleicht braucht sie auch mehr Tipps nicht "H oder nicht" sondern, "wie verhalten im Hospiz" oder so....

    Aber die Reaktionen des Personals klingen schon seltsam.


  7. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Sterben gehört zum Leben dazu, und es macht einen Unterschied, unter welchen Umständen dies geschieht.
    Natürlich, und dazu gehört vor allen Dingen, dass man gut umsorgt wird und sich nicht alleingelassen fühlt.

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Meine Oma ist in den letzten Tagen dahingedämmert, gut umsorgt, und dann einfach eingeschlafen. Dabei habe ich ihre Hand gehalten.
    Ganz friedlich, wie es sich wohl die meisten wünschen.
    So hätte man das Sterben meines Schwiegervaters auch sehen können. So hatte es sich meine Schwiegermutter vorgestellt. Irgendwie war es so. Aber irgendwie auch nicht - es gab eben doch Beschwerden, die sich nicht komplett lindern ließen, und er kämpfte so sehr mit aller Macht gegen den Tod (auch noch mit 84 Jahren), und wären nicht drei Leute da gewesen, die ihn im Schichtbetrieb Tag und Nacht umsorgten (Frau und Kinder), wären die Umsorger in dieser Zeit auch fast umgekippt vor Erschöpfung und von der ganzen Unsicherheit, wie lange es noch dauert.

    Mein Mann und ich waren uns auch immer einig, dass wir unsere Eltern aus dem Leben begleiten wollen, soweit nötig und möglich, sie haben uns auch ins Leben begleitet. Aber ob das zu Hause oder in einem Hospiz geschieht, hängt m. E. einfach auch von den äußeren Rahmenbedingungen ab.

    Ich habe die TE übrigens nach erster Verwirrung auch so verstanden, dass die Mutter jetzt im Hospiz ist und sie überlegt, ob sie sie nicht nach Hause holen soll.


  8. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Ich hab das auch so gelesen. Wie Du selbst schreibst, sonst macht das mit dem Badezimmer und den Medikamenten doch gar keinen Sinn.
    Ich hatte das Eingangsposting so gelesen, dass die Passagen mit Ersatzmedikament und Badezimmer sich noch / wieder auf die SAPV-Versorgung zuhause beziehen (weil direkt im Absatz zuvor von der SAPV die Rede war). Daher meine spontane Reaktion Hospizplatz annnehmen, dort hat man solche Probleme nicht. Jetzt bin ich aber auch völlig verwirrt: Eure Lesart ist genauso plausibel, dann ergäbe sich natürlich ein völlig anderes Bild.

    Wobei Hospize natürlich keine Inseln der Seligen sind: Auch in einem guten Hospiz kann es gerade eingangs an der einen oder anderen Stelle holpern. Meiner Erfahrung nach kann man Probleme dort aber leichter und schneller sortiert bekommen als an anderen Orten. BTDT.

    Wie dem auch sein: @Hair wird momentan bestimmt andere Sorgen haben als Lesarten zu debattieren ...

    Liebe Hair, ich hoffe sehr, dass es dir und deiner Mutter inzwischen, soweit das in Anbetracht der Umstände möglich ist, gut geht! Bei Fragen, Problemen oder Ausheulbedarf egal welcher Art bitte jederzeit gerne wieder hier melden!


  9. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Sie schrieb doch, dass sie den Platz im Hospiz angenommen haben und dass sie, Hair, froh ist, nicht mehr in die Wohnung der Mutter zu müssen.

  10. Avatar von jofi2
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    AW: Erfahrungen zur Pflege Angehöriger Zuhause/Hospiz

    Hair, ich verstehe nicht, was du bezüglich der Finanzierung eines Hospizplatzes schreibst.
    Kein Gast im Hospiz muss zuzahlen. Das Hospiz erhält den üblichen Satz für palliative Pflege. Da der Pflegeschlüssel i. hospiz besser ist als in Pflegeheimen muss der Rest vom Hospizverein als Träger des Hospizes zugeschossen werden. Das Geld kommt aus regelmäßigen oder sporadischen Spenden, die der Verein bekommt.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

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