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    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    Cara, wohnst Du im selben Haus wie der Onkel?

    Falls ja, befürchte ich auch, dass Deine Eltern einfach wegfahren und sich darauf verlassen, dass Du Dich kümmerst.

    Erkundige Dich mal bei den entsprechenden Fachstellen. Käme denn in Betracht, dass der Onkel dauerhaft ins Heim kommt? Dann könnten Deine Eltern auch ihre ausgedehnten Urlaube machen.

    Ein Notrufknopf ist sicher auch im Alltag gut, wenn Ihr alle mal nicht erreichbar seid. Passieren kann nämlich auch dann etwas, wenn Ihr nur 1 Stunde außer Haus seid.

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    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    Zitat Zitat von likema32 Beitrag anzeigen
    C
    Erkundige Dich mal bei den entsprechenden Fachstellen. Käme denn in Betracht, dass der Onkel dauerhaft ins Heim kommt? Dann könnten Deine Eltern auch ihre ausgedehnten Urlaube machen.
    Cara, ich denke auch, über das Thema Pflegeheim solltet ihr in der Familie auch mal reden. Dann seid ihr alle entlastet. Und deine Eltern können dann ausgiebig in den Urlaub fahren und du auch mal eigenen Interessen nachgehen,


    LG Jedimeisterin

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    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    Zitat Zitat von Cara-10 Beitrag anzeigen
    So hart das jetzt klingt. Aber ich glaube sie lernen es nur, wenn ich den Onkel hängen lasse. Wirklich gar nicht kümmern und Sachen vergessen. Kind und Job und eigener Haushalt auch dann weiterhin an erster Stelle stehen lassen. Auf die Gefahr hin, dass er mehrere Stunden auf dem Fußboden liegt oder was auch immer passiert. Im Prinzip muss man bei ihm ständig damit rechnen, dass was schlimmes passiert oder er auch mal hinfällt. Aber in der Zeit, wo ich wegbin, kann ich gar nicht nach ihm schauen. Das kann dann schonmal vorkommen, dass ich morgens zur Arbeit gehe und abends nach einem Arzttermin zurückkomme, und er womöglich schon stundenlang auf dem Fußboden liegt - nach einem Sturz. Weil ich ja nicht da bin.
    Es gibt Notfallarmbänder, kostet 30 Euro im Monat und die Kranken-/Pflegekasse kann einen Teil davon übernehmen oder alles.
    Wenn er das ablehnt und noch nicht dement ist - dann ist das seine Entscheidung.

  4. Inaktiver User

    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    .
    Geändert von Inaktiver User (21.11.2021 um 16:11 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    "Wenn er nicht dement ist" - guter Punkt.

    Was sagt denn der Onkel zu all dem?

  6. Inaktiver User

    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    Interessant wäre allerdings die Frage, wie die Besitzverhältnisse an diesem Haus sind, das anscheinend alle bewohnen. Und ob die TE auch irgendwelche Vorteile aus diesem Familienhaus hat.

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    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessant wäre allerdings die Frage, wie die Besitzverhältnisse an diesem Haus sind, das anscheinend alle bewohnen. Und ob die TE auch irgendwelche Vorteile aus diesem Familienhaus hat.
    Jepp, das ist der Dreh- und Angelpunkt....

    Realistisch ist es so: Deine Eltern sind weg, du bist "da". Wenn was ist, trifft es naturgemäß die, die "da" sind.
    Und noch dazu im selben Haus wohnen.

    Ich rede jetzt nicht von irgendwelchen ethischen Geschichten...

    Ich meine, wenn was ist mit dem Onkel und z. B. ein Notarzt kommen muss. Klar ist Ansprechpartner derjenige Angehörige, der vor Ort ist. Ich würde mich da an dich halten mit Fragen zum Onkel und dessen Zustand. Ich würde nicht Leuten nach Spanien hinterher telefonieren - wie sollte das auch gehen? Wenn du jetzt nicht vor Ort wohnen würdest, wäre es was anderes. Aber so?

    Das ist halt die Krux am gemeinsamen wohnen. Wenn ich den Onkel fragen würde, "wer ist denn Angehöriger von Ihnen"? Wer kann Ihnen denn helfen"?
    Was antwortet der Onkel dann?


    Weißt du, auch so ein Notruf - wenn der getätigt wird, dann fragen die Johanniter oder so auch nach dem Umfeld. Und das Umfeld bist DU. Weil das andere Umfeld nicht da ist.

    Ich schreibe dir das so direkt, nicht weil ich deine Situation gut finde (tue ich weiß Gott nicht!). Aber du musst dir klar darüber sein, was in Notsituationen, im Krisen- und Krankheitsfall von Ärzten, Pflegern, Sanitätern ... gedacht wird.
    Da hat keiner Zeit (und Lust) eure internen familiären Dynamiken zu durchdringen.

    Der, der da ist, hält den Kopf hin.

    Also, was kannst du tun?

    WEGZIEHEN - wäre mein Favorit.

    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, was deine Mutter antwortet, wenn du sagst, dass du das nicht mehr leisten kannst.
    Was antwortet die dir?
    Sie wird dir ja nicht ins Gesicht sagen, dass ihr das egal ist, oder?

    Oder sagt, sie sowas wie "Cara, du wohnst hier umsonst und wir haben dich auch schon sehr unterstützt in den letzten Jahren"?
    Nicht, dass das ein Freifahrtschein für ihr Verhalten wäre... aber evtl. ein Grund?

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    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, was deine Mutter antwortet, wenn du sagst, dass du das nicht mehr leisten kannst.
    Was antwortet die dir?
    Sie wird dir ja nicht ins Gesicht sagen, dass ihr das egal ist, oder?

    Oder sagt, sie sowas wie "Cara, du wohnst hier umsonst und wir haben dich auch schon sehr unterstützt in den letzten Jahren"?
    Nicht, dass das ein Freifahrtschein für ihr Verhalten wäre... aber evtl. ein Grund?

    Was würde die Mutter zur TE sagen, wenn die TE es nicht mehr leisten kann.? Es wurde ja schon erwähnt, dass es von ihr erwartet wird. Wenn die TE alles zusammen trägt das es neben der Kurzzeitpflege und Verhinderungpflege auch noch den Entlastungsbetrag von 125 Euro, Umwandlung Sachleistung in Betreuungsleistungen, Tagespflege gibt, kann man diese eventuell davon überzeugen, am besten im Pflegestützpunkt, dass es noch andere Möglichkeiten der Betreuung gibt. Aber sind die Eltern der TE dann auch bereit mit ihrer Reiserei kürzer zu treten? Da bin ich mir nicht so sicher. Aber die TE hat ihr Möglichstes getan und soweit alles zusammengetragen.


    Oder die Mutter sagt einfach, du machst weiterhin ohne Wenn und Aber. Dann würde ich den Raum verlassen und gehen, so
    etwas egoistisches brauch man sich nicht gefallen lassen. Kenne ich irgendwo her. Habe es allerdings nicht soweit kommen lassen und war damit garnicht erst angefangen. Familienangehörige kannte meine Umstände schon über Jahre. Fing nicht nochmal an zu erzählen nur, sie weiß warum. Klar trage ich jetzt die Konsequenz, sie redet nicht mehr mit mir. Hab mich damit abgefunden. Ist besser so . Manche sind eben unbelehrbar.


    Ich sage es mal als pflegende Angehörige (mach das weit über 14 Jahre). Wenn man einen Pflegling hat, dann ist es eben halt so, dass man nicht so sehr viel Zeit hat für Urlaub. Entweder organisiere ich mir ganz bewußt Kurzzeitpflege für einige Wochen für den Pflegling und nutze die Zeit um mich zu erholen und Sachen machen zu den man sonst kaum zu kommt. Gut
    15 Wochen Urlaub und nur mit dem Partner kann ich eh nicht machen, da mein Kind noch schulpflichtig ist und ich auch noch arbeite. So lange in Urlaub fahren, ja wenn wir in Rente sind und mein Kind dann in einer Einrichtung lebt. Sonst ist das eben nicht möglich. Das scheinen die Eltern der TE vergessen zu haben. Dann bleibt nur das Pflegeheim oder eine WG.

    LG Jedi

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    AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall

    Die TE hat hier seit dem 10.12. nicht mehr geschrieben. Wir sollten der TE Zeit zur Antwort geben.
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