Hilft hier nicht.
Nein. Oder ich bin ich da. Ich bin nicht verfügbar.
Zumal sie es ja sehen, wie ich unterwegs bin. Die brauchen ja nicht zu denken, dass ich nur 9 Monate arbeiten gehe bzw. in der Zeit nur mein Kind "umsorgt" werden muss. Oder denken sie, ich sitze während deren Urlaubszeit zu Hause.......
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 59
-
10.12.2018, 16:17
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
-
10.12.2018, 16:21
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
So hart das jetzt klingt. Aber ich glaube sie lernen es nur, wenn ich den Onkel hängen lasse. Wirklich gar nicht kümmern und Sachen vergessen. Kind und Job und eigener Haushalt auch dann weiterhin an erster Stelle stehen lassen. Auf die Gefahr hin, dass er mehrere Stunden auf dem Fußboden liegt oder was auch immer passiert. Im Prinzip muss man bei ihm ständig damit rechnen, dass was schlimmes passiert oder er auch mal hinfällt. Aber in der Zeit, wo ich wegbin, kann ich gar nicht nach ihm schauen. Das kann dann schonmal vorkommen, dass ich morgens zur Arbeit gehe und abends nach einem Arzttermin zurückkomme, und er womöglich schon stundenlang auf dem Fußboden liegt - nach einem Sturz. Weil ich ja nicht da bin.
-
10.12.2018, 16:23Inaktiver User
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
Wenn das so ist, braucht der Onkel dann nicht eigentlich eine Betreuung?
-
10.12.2018, 16:23
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
Hm. Es hilft ja nix - UNS hast Du schon längst überzeugt. Du hast schon ganz Recht - Deine Eltern verlangen Unmögliches von Dir. Nur Du musst es IHNEN sagen/schreiben/mitteilen. Die Bri ist, denke ich, ganz bei Dir. Alles nachvollziehbar. Hören Deine Eltern Dir nicht zu? Dann sollen sie bitteschön in ihrer Urlaubsabwesenheit bezahlte, professionelle Pflegekräfte engagieren. Auf ihre oder des Onkels Kosten.
-
10.12.2018, 16:26Inaktiver User
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
Zieh Dir doch den Schuh nicht an, den Dir Deine Eltern da hinstellen - NEIN - Du bist nicht verfügbar, nicht zuständig, machst es nicht.
Punkt.
Und dann machst Du es auch nicht.
Sollen sie selber schauen oder einen Pflegedienst bestellen, die Nummern dafür würd ich ihnen noch raussuchen und in die Hand drücken.
-
10.12.2018, 16:28
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
Die einzigen Gedanken - Urlaub und dann bin ich da, weil ich ja da wohne.
Aber ich finde ein Job zu haben und sich um ein Kind kümmern zu müssen - das ist ja schon Grund genug, dass es nicht geht.
-
10.12.2018, 16:28Inaktiver User
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
Na, ich sehe schon ihr Problem.
Die Eltern sind sagen wir eine Woche weg, sie weiß das, kümmert sich nach Ankündigung nicht - aber der Onkel verunglückt ja trotzdem.
Unter Umständen ist es ihr einfach nicht wert, dass Ihr Onkel bei einem Unfall verstirbt, die Eltern riskieren das aber durchaus.
Falls die Eltern zuständig sind: fällt das nicht unter Vernachlässigung?
Falls nicht: Kann eine Betreuung offiziell beantragt werden?
-
10.12.2018, 16:30
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
Bei Pflegestufe 2 sollte schon jmd. nach ihm schauen können. Und ich bin der Meinung, das sollte nicht die Person sein, die nochmal studiert hat, um wieder in Job zu kommen, einen Job macht und ein Kind hat.
-
10.12.2018, 16:32Inaktiver User
-
10.12.2018, 16:33
AW: Job, Kind, Haus und Haushalt und Pflegefall
Genau so sehe ich es. Es gibt noch mehr Möglichkeiten als die Verhinderungspflege für den gesetzlichen Urlaubsanspruch - die sog. Kurzzeitpflege. Aber in der Zeit, wo ich auf Arbeit bin bzw. mein Kind durch die Gegend fahre bzw. zum Arzt fahre, usw. ... - da kann schon viel passieren. Es stimmt. Er könnte in der Zeit schon verunglücken. Und da würde es helfen können, wenn z.B. regelmäßig eine professionelle Pflegekraft ins Haus käme oder ein Notrufknopf. Mein Onkel kriegt es auch nicht mehr gebacken eine Handynummer anzurufen. Das könnte man ja noch tun. Aber er kann es nicht. Und außerdem würde ich dann auch ständig auf heißen Kohlen im Büro sitzen. Man muss ja jedesmal damit rechnen, dass man den Arbeitsplatz verlassen muss. Bin schon froh, dass das Kind soweit selbstständig ist und da nicht viel passiert. Bzw. gibt es ja für Teenager Krank aufs Kind nicht mehr. Viele Arbeitgeber sind froh, wenn die Kids älter als 12 Jahre sind.... - und dann hat man einen Onkel an der Backe.


Zitieren
