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  1. Inaktiver User

    MS Patient Erfahrungen von Angehörigen

    Also meine Tante leidet am MS,
    daß kam allerdings erst vor einem Jahr raus.
    Seitdem ist viel passiert.
    Heute dann der Schock-Anruf sie ist gestürzt die Treppe runter auf der Arbeit, liegt nun im Krankenhaus.

    Hüfte ist gebrochen, Beine sind grün und blau, Arm rechts auch gebrochen, Nase und irgendwas am Gesicht ebenfalls.
    Am Kopf hatte sie wohl eine Platzwunde.

    Sie wurde sofort operiert am Freitag wo der Unfall passierte. Und nun liegt sie im künstlichen Koma.
    Ich kann das gar nicht glauben,
    es macht mich ganz alle sie war immer so
    Lebenshungrig.

    Bei der OP hat sie soweit ich das mitbekommen habe einen Herzinfarkt bekommen, deswegen das künstliche Koma.
    Sie soll sich erholen, ob noch eine OP ansteht am Herzen ist unklar.
    Hüftoperation ist verschoben bis sie stabil ist.

    Habe lange überlegt ob ich es hier rein schreibe. Was mich wundert ist die Härte der Verletzungen, es war ein Treppensturz.
    Ist es jetzt so schlimm weil sie MS hat.
    Ihre Arbeitskollegin meinte sie wäre einfach vornübergekippt, hätte sich nirgends fest gehalten und gefallen.

    Wir können nichts machen außer warten.

  2. Avatar von Sonnenblume_205
    Registriert seit
    27.01.2015
    Beiträge
    299

    AW: MS Patient Erfahrungen von Angehörigen

    Liebe Lunima,

    MS ist eine Teufelskrankheit mit tausend Gesichtern. Für deine Tante alles Gute

    Als Angehörige ist es nicht leicht, dabei zusehen zu müssen

    Es war ein Treppensturz - und sowas kann böse, böse ausgehen, völlig unabhängig von anderen vorhandenen Erkrankungen. Natürlich kann es sein, dass deine Tante sich schlechter abfahgen konnte, langsamer reagieren konnte (je nach dem, welche Symptomatiken/Ausfallerscheinungen sie hat - die sind ja von Fall zu Fall anders) und dadurch fällt sie natürlich ggf. unkontrollierter als jemand ohne MS - aber auch ohne MS kann man sich böse verletzen, wenn man eine Treppe runter stürzt - eine Kausalität kann vorhanden sein, aber muss nicht.

    Letztendlich spielt es ja auch keine Rolle - wichtig und die Hauptsache ist, dass deine Tante sich wieder erholt und für ihr weiteres Leben die bestmögliche Qualität hergestellt werden kann - das wünsche ich ihr und euch.

    Alles Liebe
    Blümchen
    ~ Du bist der Himmel. Alles andere- ist nur das Wetter (Pema Chödrön)~

  3. Moderation Avatar von Margali62
    Registriert seit
    22.12.2004
    Beiträge
    10.522

    AW: MS Patient Erfahrungen von Angehörigen

    Alles Gute für deine Tante. Künstliches Koma wird u.U. auch angewendet wegen der Schmerzen.
    Es wäre wohl besser, wenn deine Tante in eine barrierefreie Wohnung umziehen würde.
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache


  4. Registriert seit
    02.05.2002
    Beiträge
    583

    AW: MS Patient Erfahrungen von Angehörigen

    Lunima

    Es kann mit MS zusammen hängen...muss es aber nicht.
    Meine Freundin hat seit über 20 Jahren MS, arbeitet immer noch Vollzeit und ist noch nie gestürzt.
    Einer meiner Söhne hat MS und neigt auch nicht zu Stürzen.
    Meine Nichte hat seit 8 Jahren MS und ist auch noch nie gestürzt.

    Dagegen ich, gesund und fit, hatte einen bösen Treppensturz vor Jahren.

  5. Inaktiver User

    AW: MS Patient Erfahrungen von Angehörigen

    Hallo ich melde mich erst jetzt weil eins nach dem anderen kam.
    Die Zeit fehlte meine Not wurde größer.

    Nun sie haben das Herz operieren müssen, da es noch eine Verstopfung gab. Die Hüfte ist operiert, aber das Hüftgelenk das sie bekommen hat wächst nicht so Recht an.
    Das ist aber alles nicht das Problem,
    denn sie hat Krebs.
    Wir können es nicht glauben,
    Bei der Hüftoperation sahen sie Knoten er hat schon gestreut.
    Vor nen halben Jahr war sie bei der MS Untersuchung hätte man da nicht schon was sehen können.
    Irgendwie hängt alles in der Luft....
    Wir sollen Entschuldigunhen Treff...
    Keine Ahnung wie es weiter geht.
    Dann haben sie auch noch Diabetes fest gestellt.
    Kemo bekommt sie nun aber auch nur so viel wie geht also was sie verträgt.
    Dann ist noch die Frage was sie aushält,
    ich weiß nicht...
    Der Arzt meinte der Haupttumor ist draußen, aber das was gestreut hat halt nicht.
    Wieso haben sie das nicht vorher gesehen, MS Untersuchung da würde so viel gemacht.
    Sie war im Mai beim Frauenarzt Vorsorge, der sagte es sei alles in Ordnung.

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