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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Bin Exraucherin.

    Nichts macht mir mehr Lust, eine Zigi anzustecken, als eine Rauchverbotsdiskussion.

    gruss, barbara

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Du wirst einfach ein ausgeprägtes Trotzverhalten haben, nicht nur beim Rauchen. Bin auch Exraucher, mir macht das nichts.

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    mir hat geholfen, dass ich unisono ein super positives Feedback von meiner Umwelt erhalten habe.
    Menschen, die ich mochte und auf deren Meinung ich Wert legte.

    Ich wurde bestärkt und bewundert. Sowas mag ich eh immer gerne

    Aber: wollen wollte ich es ganz alleine! Ich habe vor 15 Jahren von einem Tag auf den anderen aufgehört. Nie mehr angefangen. Keine Rückfälle etc.
    Ich hatte damals 17 Jahre lang geraucht. Mehr als eine Schachtel (war ja auch immer weniger drin...)

    Ich war es einfach nicht mehr. Statt cool wie in den Teenagerzeiten war ich mir immer blöder vorgekommen.
    Der Entzug war krass, das Craving hatte ich noch 5 Jahre später - incl. einer kleinen feinen Suchtverlagerung, die ich damals gar nicht geschnallt hatte.

    Dann: alles vorbei. Heute kann ich mir gar nicht mehr richtig vorstellen, dass ich das damals wirklich war.
    Der Kas' is bissn für mich

    Ich bin immer noch so froh!

    Bestärke ihn. Sein muss er es selber

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Zitat Zitat von Tumbleweed_ Beitrag anzeigen
    Du wirst einfach ein ausgeprägtes Trotzverhalten haben, nicht nur beim Rauchen.
    ich hasse es, manipuliert zu werden. Ganz besonders wenn es "nur zu meinem Besten ist"

    Ein Rauchstopp muss aus einem selbst kommen.

    gruss, barbara

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Turmalya, warum suchst du dir nicht ein anderes Feld für das Helfersyndrom?
    Warum willst du einem Raucher dabei helfen, nicht mehr zu rauchen?
    Rauchen ist eine Sucht. Was treibt dich an, dich da einzumischen?
    Hallo linsemo, ich habe ja gar nicht vor mich "einzumischen". Deshalb frage ich ja hier die "Fachleute" und lasse mir gerne sagen, dass es kontraproduktiv sei da unterstützen zu wollen. Er kam aber ab auf mich zu um mir von seinem Vorhaben zu erzählen, so als ob er sich Unterstützung, bzw. Ermutigung erhoffe.
    Ein anderer Freund von mir, den ich seit dreißig Jahren kenne, ist an Mundbodenkrebs erkrankt und hat nach dieser Diagnose das Rauchen aufgegeben. Nicht jede Anteilnahme am Schicksal nahestehender Menschen ist ein "Helfersyndrom".
    Geändert von turmalya (18.08.2018 um 14:02 Uhr) Grund: Tippfehler

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bin Exraucherin.

    Nichts macht mir mehr Lust, eine Zigi anzustecken, als eine Rauchverbotsdiskussion.

    gruss, barbara
    Könnte mir vorstellen, dass es mir ebenso gehen würde...

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    einfach sagen "du willst aufhören zu rauchen? Finde ich super, viel Erfolg!"

    und, wichtiger: falls es nicht klappen sollte (tut es oft nicht beim ersten Versuch) - NICHTS sagen. nicht enttäuscht sein, oder "war doch so toll" oder irgendwas. Einfach schweigen.

    gruss, barbara
    Genau das erscheint mir auch das "Gesündeste". Ich habe übrigens nie von ihm verlangt das Rauchen aufzugeben. Lediglich gebeten auf den Balkon zu gehen, was nie ein Problem war.

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Menschen sind unterschiedlich. Entsprechend gibt es auch hier kein one size fits all. Für mich waren Rauchverbotsdiskussionen in Entzugsphasen ebenfalls Trigger zum wieder anfangen. Noch schlimmer war enthusiastisches Lob oder Bestärkung von Ex- oder Nierauchern: Die lösten bei mir zuverlässig massivste Rauchimpulse aus. @R_Rokeby hat das, wie sie oben schreibt, hingegen geholfen. Manchen hift rauchfreie Umgebung. Mir hat es eher geholfen, trotz Nicht-mehr-Rauchens zu den Rauchern zu gehen, wie gewohnt zu quatschen und nebenbei amüsiert den Tabakduft zu schnuppern. Kurz: Wie bzw. ob du unterstützen kannnst erfähst du nur, indem du die betreffende Person (einmalig, unaufdringlich) danach fragst.

    Viele langjährige Raucher brauchen übrigens mehrere Aufhör-Versuche. Im Nachhinein würde ich vergebliche Aufhör-Versuche keineswegs mehr als Scheitern ansehen. Sondern als notwendige Lernprozesse, bei denen man sich selbst und die ablaufenden Mechanismen und unbewußten Strukturen besser kennenlernt. Bei mir waren z. B. die ersten drei Tage schwierig, aber machbar. Dann folgte eine lange problemlos-enthusiastische Zeit. Und nach ca. drei Monaten wurde es verrückterweise richtig schwierig, da bin ich mehrfach rückfällig geworden. Auch das ist wohl ein individuelles Ding: bei Anderen mag es ein anderer Zeitpunkt sein. Manchen hilft es, ab Rauchstopp keine einzige Zigarette mehr anzurühren und keine mehr in der Nähe zu haben. Eine gute Freundin von mir hat dagegen vor >10 Jahren den Rauchstopp geschafft, indem sie noch über ein gutes Dreivierteljahr hinweg ca. alle 14 Tage eine Zigarette schnorrte & paffte & sich immer wieder sagte "jetzt rauche ich nicht mehr, aber wenn ich in Rente gehe fange ich wieder an". Hätte bei mir so nie funktioniert. Bei ihr schon.

    Eine weitere Variante für viele langjährige Raucher kann inzwischen übrigens auch die E-Zigarette sein. Teils als weitaus weniger gesundheitsgefährdender Ersatz (sprich: dampfen statt rauchen , ohne die Intention, mit Letzterem aufhören zu wollen). Teils als Ausstiegs-Hilfsmittel (weil man das Nikotin in der E-Zigarette stufenweise herunterdosieren bzw. Rauchverhalten auch ganz ohne Nikotin substituieren, und damit den körperlichen Effekt von der Verhaltensebene trennen kann). Nikotinpflaster sind da weitaus weniger hilfreich, ich würde sie in dem Punkt eher als anachronistisch bezeichnen.

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    AW: Rauchstopp unterstützen? Wenn ja, wie?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bin Exraucherin.

    Nichts macht mir mehr Lust, eine Zigi anzustecken, als eine Rauchverbotsdiskussion.

    gruss, barbara
    Ich habe noch nie geraucht, nur einmal mit 18 kurz an einer Zigarette gezogen, um zu wissen, wie das schmeckt. Ich find's idiotisch, mit so etwas anzufangen (riecht eklig, schmeckt eklig, enorme Geldverschwendung...).

    Aaaaaber - wenn mir jemand massiv mit der Moral-/Verbots-Keule käme, dann würde ich mit dem Rauchen anfangen.
    In der Öffentlichkeit. Auf dem Fahrrad. Ohne Helm. So dass sich der Himmel verdunkeln würde, schon zehn Minuten bevor ich eintreffe.
    Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.

    Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!

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