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  1. Avatar von antaea
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    Sozialhilfe zur Heimunterbringung meiner Mutter - Offenlegung meiner Finanzen

    Meine Mutter lebt in einem Altenheim. Nachdem nun ihre Ersparnisse für die Kosten der Heimunterbringung aufgebraucht sind, reicht ihre Rente nicht mehr aus, um ihren Anteil für die Kosten der Heimpflege zu decken. Sie erhält nun seit März 2017 Sozialhilfe nach SGB XII. Im März 2017 bekam ich eine Aufforderung des Sozialamtes, meine und die Finanzen meines Mannes offenzulegen. Dieser Aufforderung bin ich nachgekommen und habe die entsprechenden Belege fristgerecht im Mai 2017 eingereicht. Es gab dann im Juni/ Juli 2017 einige Anrufe, noch fehlende Unterlagen nachzureichen, was ich auch tat. Nun warte ich immer noch auf einen Bescheid. Im April 2018 kam ein Schreiben vom Sozialamt, dass man mit der Prüfung der Angelegenheit noch nicht fertig sei und ich somit nicht davon ausgehen könne, nichts zahlen zu müssen. Meine Frage ist nun, gilt das als automatische Fristverlängerung, die sich das Sozialamt mit diesem Schreiben selbst gegeben hat??? Die eigentliche Frist von einem Jahr wäre ja im Mai 2018 abgelaufen, wenn man den Eingang meiner Unterlagen im Mai 2017 berücksichtigt.

    Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht und kann berichten?
    Ich liebe Wortgefechte - wenn die Messer von vorne kommen.
    (Inge Meysel)

  2. Avatar von Vienna__
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    AW: Sozialhilfe zur Heimunterbringung meiner Mutter - Offenlegung meiner Finanzen

    Zitat Zitat von antaea Beitrag anzeigen
    Die eigentliche Frist von einem Jahr wäre ja im Mai 2018 abgelaufen, wenn man den Eingang meiner Unterlagen im Mai 2017 berücksichtigt.
    Was soll das für eine Frist sein "von einem Jahr"? Was meinst damit?

  3. Avatar von antaea
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    AW: Sozialhilfe zur Heimunterbringung meiner Mutter - Offenlegung meiner Finanzen

    Der Bescheid vom Sozialamt, ob ich etwas zur Heimunterbringung meiner Mutter beisteuern muss, sollte innerhalb eines Jahres, nachdem das Amt die Unterlagen von mir angefordert hat, an mich ergangen sein.
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    (Inge Meysel)

  4. Avatar von Vienna__
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    AW: Sozialhilfe zur Heimunterbringung meiner Mutter - Offenlegung meiner Finanzen

    Zitat Zitat von antaea Beitrag anzeigen
    Der Bescheid vom Sozialamt, ob ich etwas zur Heimunterbringung meiner Mutter beisteuern muss, sollte innerhalb eines Jahres, nachdem das Amt die Unterlagen von mir angefordert hat, an mich ergangen sein.
    Ach so. Jetzt verstehe ich. Du musst abwarten, bis der Bescheid ergeht. Außerdem wurden seitens des Amts ja noch Unterlagen nachgefordert, offenbar wurde Deinerseits erstmal nicht alles beigebracht, was nötig war. Auch hier dann eine Zeitverzögerung aber nicht zu Lasten des Amts.


  5. Registriert seit
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    AW: Sozialhilfe zur Heimunterbringung meiner Mutter - Offenlegung meiner Finanzen

    Ja, offensichtlich hatte antaea versehentlich/aus Unwissenheit nicht sofort alle vom Sozialamt benötigten Unterlagen eingereicht. Als das Sozialamt wegen der noch fehlenden Unterlagen nachgehakt hat, hat sie diese aber umgehend nachgereicht. Und das ist immerhin ein Jahr (!) her. Ich kann nun nicht beurteilen, wie überlastet das zuständige Sozialamt ist, aber als Laie finde ich das zunächst mal auch seltsam, dass die Überprüfung der Unterlagen so dermaßen lange dauern soll.

    Ich vermute, dass antaea vor allem auch davor Angst hat, dass irgendwann doch noch ein Bescheid kommt und sie dann eben rückwirkend ab März 2017 für die Heimunterbringung ihrer Mutter Zahlungen leisten muss. Das wäre ja vermutlich ein nicht ganz so geringer Betrag. Insofern kann ich verstehen, dass sie da wohl auch Bammel hat, dass eines Tages eine ganz böse Überraschung auf sie zukommt.

    Antaea, ich kann dir leider nicht mit eigenen Erfahrungen dienen, aber ich glaube, ich würde mal beim Sozialamt nachfragen. Dann weißt du zumindest sicher, womit du rechnen kannst/musst und lebst nicht mehr in dieser Ungewissheit.


  6. Registriert seit
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    AW: Sozialhilfe zur Heimunterbringung meiner Mutter - Offenlegung meiner Finanzen

    Hallo :-)
    Hier lohnt es sich, auch schon aufgrund der Dauer der Antragsprüfung, einen Fachanwalt für Sozialrecht einzuschalten. Die Unterhaltsbeteiligung ist meist höher berechnet als das es gerechtfertigt ist.
    Viel Erfolg und viele Grüße
    NinaNachtigall

  7. Avatar von antaea
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    AW: Sozialhilfe zur Heimunterbringung meiner Mutter - Offenlegung meiner Finanzen

    Danke euch für eure Antworten. - Ja, zum einen denke ich, dass dann rückwirkend ein ordentlicher Betrag zusammen käme, müsste ich etwas bezahlen. Zum anderen müssen gewisse Fristen eingehalten werden, auch seitens der Ämter. (Ich meine, hier hat schon mal jemand erfolgreich geklagt, weil ein Bescheid erst nach mehr als einem Jahr ergangen ist.) Die letzten Unterlagen habe ich am 26.06.2017 eingereicht - also wäre selbst diese Frist jetzt schon überschritten. Dass das alles so lange dauert, liegt sicher auch daran, dass sich die Berechnung ziemlich umfangreich gestaltet. Es waren nämlich viele Unterlagen.....

    Natürlich würde ich dann im gegebenen Falle einen Anwalt einschalten. -Was das Nachfragen beim Amt betrifft, habe ich verschiedentlich schon gelesen und gehört, dass man da besser die Füße still halten und schlafende Hunde nicht wecken solle. Eigentlich müsste der Zug für das Sozialamt abgefahren sein. Ich denke, dass ich um den Anwalt, der die ganze Sache dann überprüfen würde, nicht herumkommen werde.
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    (Inge Meysel)

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