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  1. Registriert seit
    14.05.2018
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    Ich brauche Hilfe..

    Hallo,

    Ich bräuchte mal einen Rat.. ich lege seit Stunden wach und kann nicht schlafen..

    Vor 3 Wochen ist mein Vater mit 51 Jahren, doch sehr plötzlich an Krebs verstorben.. ich war die letzten Tage im Krankenhaus an seiner Seite, am Samstag ist er dann eingeschlafen..ich habe mich eine Woche krankschreiben lassen..
    Kurz zum Überblick: ich arbeite bei meinen Schwiegereltern im Betrieb und wohne im gleichen Haus mit Ihnen..
    am Anfang war ja noch alles okay.. ich war die ganze Woche bei meiner Mama daheim, wir haben de Beerdigung geplant und und und.. am Freitag war dann die Beerdigung, mein Schwiegervater kam nicht auf die Beerdigung, da ihm die Baustelle wichtiger war..
    am Samstag war ich noch krank geschrieben und auch noch sehr aufgelöst, im Laden war mehr los, aber ich konnte einfach nicht arbeiten.
    Mein Freund hat mich dann gefragt ob ich ihm kurz helfe die reifen zu wechseln (ich glaube das ich auch mal raus komme), da kam mein Schwiegervater und hat mich so richtig blöd angemacht, was mir einfällt frei zu machen, das die Krankmeldung nur für ihn ist damit er mich nicht zahlen muss und wie ich es mir erlauben kann draußen zu sein und nicht im Laden.. ich würde dann auch etwas lauter und hab versucht zu erklären das mein dad grade beerdigt worden ist, dass hat ihn glaub nicht mal interessiert..das war vor 3 Wochen.. seither kam nichts mehr von ihm, trotz das wir im gleichen Haus wohnen, er ignoriert mich, hat sich nicht entschuldigt oder mir zum Geburtstag gratuliert.

    Was würdet ihr machen?
    Gehen? Sie den Laden alleine machen lassen? Wir wohnen hier umsonst, damit werden wir sozusagen auch immer erpresst.. ich weis einfach nicht mehr weiter..

    Ist es nicht normal eine Woche frei zu bekommen? Nachdem man mit angesehen hat wie sein Vater stirbt?

    Hatte jemand von euch schobmal so was und kann mir vielleicht weiter helfen?

  2. Avatar von schafwolle
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    AW: Ich brauche Hilfe..

    Liebe Clarissa, mein Beileid zum Tod Deines Vaters.
    Du durchlebst gerade eine schwierige Zeit, so kurz danach.

    Der gesetzliche Sonderurlaub beträgt zwei Tage.

    Wenn Dich der Arzt krankgeschrieben hat, dann hat der Arbeitgeber
    keinen Einfluss darauf.


    Zitat Zitat von Clarissa32 Beitrag anzeigen
    Wir wohnen hier umsonst, damit werden wir sozusagen auch immer erpresst..
    Das ist wohl das eigentliche Probleme, oder?

    Warum ändert Ihr das nicht und sucht Euch etwas Eigenes?


  3. Registriert seit
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    AW: Ich brauche Hilfe..

    Sagen wir es so- du fühlst dich im Moment nicht arbeitsfähig, dein Arzt sieht es auch so, daher bist du krank geschrieben.
    Das hat der Chef - auch wenn er der Schwiegervater ist- zu akzeptieren.

    Dass sein Verhalten in hohen Maße unempathisch ist - klar.

    Versuche, das Gemecker nicht so nah an dich ran zu lassen. Und es wäre eine Überlegung wert, ob ihr euch nicht eine Mietwohnung sucht- um etwas Abstand zu bekommen.

  4. Avatar von FrolleinFux
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    AW: Ich brauche Hilfe..

    Ich bin zwar grundsätzlich nicht der Meinung, dass ein Trauerfall allein direkt eine Krankmeldung rechtfertigt, aber Dein Arzt hat entschieden, dass Du nicht arbeitsfähig bist. Da hat Dein Arbeitgeber nichts zu melden. ich nehme an, die AU-Bescheinigung galt auch noch am Samstag.

    Unabhängig davon ist wohl logisch, dass Ihr da ausziehen solltet, wenn Ihr mit der Wohnung erpresst werdet (am besten auch direkt anderen Job suchen). Wie steht denn Dein Freund dazu?

  5. Avatar von missani
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    AW: Ich brauche Hilfe..

    So etwas habe ich ein Jahr lang mitgemacht - mein Chef hatte mich gebeten, einen wichtigen Auftrag am einem WE für ihn zu erledigen, weil er auf eine Messe fahren wollte und diesen nicht selber ausfuhren konnte.
    An Freitag vor dem WE ist meine Mutter einfach tot umgefallen - ohne jede Ankündigung durch eine Krankheit. Ich wäre gar nicht gewesen in der Lage, den Job für ihn zu machen. Und ich erwartete natürlich, dass er seinen Messebesuch absagt.

    Damals hat er mich 1 Jahr lang nicht gegrüsst, wegen meiner Krankschreibung.
    Dann habe ich ihn konfrontiert, ihn gefragt, ob er mir die Stelle gerne kündigen möchte - da sagte er, Nein, natürlich nicht!!!

    Da ich ohnehin in eine andere Stadt ziehen wollte, habe ich aber in der selben Woche noch meine Kündigung eingereicht. Es wäre vermutlich immer unhöflich weiter gegangen seinerseits.

    Dir möchte ich den Tipp geben, zeitnah das Gespräch zu suchen mit Deinem Schwiegervater. Sicher stand er selber unter Stress, weil Du gefehlt hast im Laden.
    Wenn das zu nichts führt, kannst Du immer noch entscheiden - andere Wohnung, anderer Job.


  6. Avatar von Spadina
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    AW: Ich brauche Hilfe..

    Und? Wo bleibt. der Rückhalt des Freundes?

    Ist das so einer, der keine eigene Meinung vertritt und auch nach der Pfeife des Vaters tanzt?

    Sich somit elegant rausgehalten hat, statt dem Vater Einhalt zu gebieten?

    So ein Söhnchen/Freund und dazu so ein Schwiegervater, der wohl total beabsichtigt, mit mietfreiem Wohnen schön erpressen zu können - sorry, da wirst du immer wieder unglücklich bleiben.

    Das kriegst Du immer wieder aufs Butterbrot geschmiert.... Und wahrscheinlich gibt es weiterhin keinen Rückhalt des Freundes, der daran interessiert sein sollte, dass es Dir gut geht. So als liebender, werdender Ehemann müßte ihm dies doch wichtig sein.

    Aber ich befürchte, der sitzt zwischen zwei Stühlen und eiert hier rum und ist dort untätig....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  7. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Ich brauche Hilfe..

    Was hat dein Freund in dem Moment zu seinem Vater gesagt?

  8. Moderation Avatar von Margali62
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    10.125

    AW: Ich brauche Hilfe..

    Das frage ich mich auch! Jesses.
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache


  9. Registriert seit
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    AW: Ich brauche Hilfe..

    Mein Beileid zum Tod deines Vaters, Clarissa32.

    So, Fakt ist, der Arzt hat dich krankgeschrieben. Bereits rein rechtlich kann man dir nichts vorwerfen.

    Nun zu der "menschlichen" Seite:

    Zieh aus, ob mit oder ohne Freund. Und such dir am besten auch gleich eine neue Stelle. Diese Abhängigkeit ist ganz übel. So wirst du immer erpressbar bleiben, da verbessert sich nichts, da verschlechtert sich alles. Wenn dein Freund nicht mitzieht - brauchst du so einen Partner?

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