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  1. Registriert seit
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Zitat Zitat von FrolleinFux Beitrag anzeigen
    Ich gehe eigentlich nicht davon aus, dass die Hausärztin Auskunft geben darf, die Mutter ist ja nicht entmündigt.
    Sie muss dafür nicht entmündigt sein. Es reicht, wenn sie den entsprechenden Personen eine Vollmacht gibt, dass sie die ärztlichen Unterlagen einsehen dürfen und dass der Arzt informieren darf, also seine Schweigepflicht nicht mehr gilt.

    Im Übrigen gibt es die Entmündigung, wie es früher war, nicht mehr.
    Es gibt heute die Möglichkeit der Betreuung und in diesem Falle wird geschaut, in welchen Bereichen ein Mensch Unterstützung benötigt, weil er diese nicht mehr selbst regeln kann.
    Außerdem gibt es die Patientenverfügung, in der ein Patient selbst regelt, wie im Falle einer Notsituation zu verfahren ist.
    Darin wird beispielsweise geregelt, ob man beatmet werden will, ob man wiederbelebt werden möchte oder ob man künstlich ernährt werden will, wenn es anders nicht mehr geht.

    Sarolta

  2. Avatar von FrolleinFux
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Zitat Zitat von Sarolta Beitrag anzeigen
    Sie muss dafür nicht entmündigt sein. Es reicht, wenn sie den entsprechenden Personen eine Vollmacht gibt, dass sie die ärztlichen Unterlagen einsehen dürfen und dass der Arzt informieren darf, also seine Schweigepflicht nicht mehr gilt.
    Wenn in einer Familie offensichtlich schon nicht mal über Krankheit gesprochen wird, wo soll dann eine Vollmacht herkommen?

    Wer weiß, ob die Mutter derzeit überhaupt in ärztlicher Betreuung ist. Es klingt eigentlich nicht so, daher finde ich Tipps a la Pflanzen im Schlafzimmer fahrlässig am Thema vorbei.


  3. Registriert seit
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Zitat Zitat von FrolleinFux Beitrag anzeigen
    Wenn in einer Familie offensichtlich schon nicht mal über Krankheit gesprochen wird, wo soll dann eine Vollmacht herkommen?
    Wer weiß, ob die Mutter derzeit überhaupt in ärztlicher Betreuung ist. Es klingt eigentlich nicht so, daher finde ich Tipps a la Pflanzen im Schlafzimmer fahrlässig am Thema vorbei.
    Ich pflege die Texte ganz zu lesen, daher: "Vielen Dank. Da es eine Zeit gab, in der ich meine Mutti oft zu ihrer Hausärztin begleitet habe, kenne ich die Ärztin. Ich werde mit ihr sprechen." #6
    Genau das habe ich geraten.

    Sarolta


  4. Registriert seit
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Zitat Zitat von Sarolta Beitrag anzeigen
    Hallo InnerGlow,

    ...

    Manchmal sind familiäre Abläufe so eingefahren, dass keiner aus seiner Rolle kommt.
    Es wäre eigentlich wichtig, dass du dich von deiner Mutter verabschieden kannst.
    Aber es kann natürlich sein, dass sie lieber bis zum Schluss so leben möchte, wie es immer war.
    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.

    Sarolta
    Vielen Dank Sarolta


  5. Registriert seit
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Danke auch an alle, die hier gelesen und geschrieben haben, versucht haben, hilfreiche Tipps zu geben

    Jetzt läuft das Ganze irgendwie aus dem Ruder ... Mir ging es lediglich darum, Tipps zu bekommen wie meine Mutti nachts ruhiger schlafen könnte – vielleicht wäre „Tipps für eine angenehmere Nachtruhe gesucht“ als Thema besser gewesen … ich dachte halt, ich schreibe kurz dazu, dass es sich nicht um „normale“ Schlafstörungen handelt und suchte eure Hilfe, um helfen zu können.

    Daher möchte ich auch nichts weiter dazu schreiben.

  6. Avatar von schafwolle
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Zitat Zitat von InnerGlow Beitrag anzeigen
    ... kenne ich die Ärztin. Ich werde mit ihr sprechen.
    Ich würde aber zuvor das Einverständnis der Mutter einholen.
    Das könnte sie Dir sonst ziemlich übel nehmen, trotz bester Absichten.

  7. Avatar von lich
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Guten Abend InnerGlow,

    auch wenn du das Thema anders gewählt hättest, wäre genau das passiert, was jetzt auch passiert.

    Ich finde, du hast das schon ganz richtig gemacht, sonst hättest du viel mehr Tipps bekommen, die kontraproduktiv zum Gesundheitszustand deiner Mutter sind.

    Meine Tipps kannst du auch deinen Vater empfehlen, gutes Schlafklima schadet nicht.

    Dass deine Eltern schon verstellbare Lattenroste haben, ist schön. Ich würde zum Lattenrost dazu dennoch 2 Kissen nehmen, um Druckstellen vorzubeugen, Stichwort Dekubitusprophylaxe, und Kissen kann man indivuell verschieben, so wie es deiner Mutter angenehm ist.

    Hilfreich ist auch ein Stillkissen, damit können die Lungenabschnitte unterschiedlich belüftet werden, wenn sich die Atmung weiter verschlechtert.

    Alles Gute für euch und viel Kraft.

  8. Avatar von schafwolle
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    AW: Hilfe um zu helfen

    Zitat Zitat von InnerGlow Beitrag anzeigen
    – vielleicht wäre „Tipps für eine angenehmere Nachtruhe gesucht“ als Thema besser gewesen ….
    Ja, vielleicht.
    Aber auch in diesem Fall wäre vermutlich auch nach dem Grund für den
    schlechten Schlaf Deiner Mutter gefragt worden.

    Aber da Du nun mal die - eher außergewöhnlichen - Begleitumstände
    geschildert hast, finde ich es nicht weiter verwunderlich, wenn diese auch
    aufgegriffen und in die Diskussion mit einbezogen werden.

    Schade, dass Du den Austausch hier als "aus dem Ruder laufend"
    empfunden hast.

    Der Duft von Lavendel soll tatsächlich schlaffördernd wirken, aber ich wage
    zu bezweifeln, dass er bei den heftigen Symptomen Deiner Mutter etwas nützt.

    Ich hoffe, die Ärztin kann Dir effizienter weiterhelfen.

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