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    Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    Mein geschiedener Mann ist an Alzheimer-Demenz erkrankt. Er ist erst 56 Jahre jung. Die Diagnose bekam er vor 2 Jahren.
    Es geht ständig bergab, trotz Medikamenten.
    Seit 2 Monaten fährt er kein Auto mehr und geht auch nicht mehr zu seinem Sport (er möchte auch nicht hingefahren werden). An Gesprächen kann er sich kaum noch beteiligen.

    Unsere gemeinsamen Kinder kümmern sich um ihn, leben bei ihm. Alleine versorgen kann er sich nicht mehr.
    In diesem Jahr wurde ein Pflege-Grad ermittelt, er bekam Grad 3.

    Es ist für uns alle schwer, auch ich als Ex-Frau bin involviert, es sind ja unsere Kinder, die mit ihm leben. Beide sind unter 30 und haben auch ein Leben, wenn auch eingeschränkt. Ich wohne 20 Minuten entfernt und springe ab und zu als Freizeit-Partnerin ein.

    Trotz Google und Berichten gibt es diesbezüglich noch so viel Unsicherheit bei mir, die am schlechtesten damit klar kommt.

    Hat jemand Erfahrungen damit und kann uns Tipps geben.
    Wie lange wird es zu Hause möglich sein, ihn zu betreuen? Wie verläuft diese Krankheit in jüngeren Jahren?

  2. Inaktiver User

    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren


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    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    Hallo Rosalila,
    .
    Gibt es Angehörigen -Gruppen in deiner nähe ?
    Guck mal in der Tageszeitung oder im Internet ?
    Für deine jung-erwachsenen-Kinder ist das eigentlich nichts. Es ehrt sie, der gute Wille.
    Aber es ist eigentlich eine zu grosse Aufgabe für sie.
    Holt euch Hilfe! Es ist keine Kapitulation wenn man das nicht schafft !
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  4. Inaktiver User

    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    das ist "nur" als Familie nicht zu schaffen- beim besten Willen nicht.....

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    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    Ich denke auch so, es ist alleine nicht zu schaffen. Meine Tochter möchte aber nicht in Selbsthilfe-Gruppen. Ich merke seit geraumer Zeit, dass sie überfordert ist. Sie ist das ältere Kind und sehr taff aber sie leidet still vor sich hin. Versucht auszuweichen, sucht Nischen für kürzere Auszeiten. Arbeitet ab und zu für 1-2 Wochen weiter weg. Mein Sohn kommt dann in Stress...ein Teufelskreis. Die Kinder sind Anfang-Mitte 20!

    Ich selbst stehe vor dem Problem, in wie weit ich mich eigentlich einmischen darf/soll!?

    Eine dicke Broschüre über alle Hilfsangebote, die mir eine Freundin gab, hat sie "verlegt"!
    Geändert von Rosalila (01.05.2018 um 20:31 Uhr)

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    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    kann er nicht eine tagespflege besuchen ?
    inwieweit du dich einmischen darfst und sollst, das wuerde ich nicht als ex-frau sehen, sondern als unterstuetzerin deiner kinder
    kennst du diese seite ?
    Tagespflege – Betreuung und Pflege – Wegweiser Demenz

  7. Inaktiver User

    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    also bei aller Liebe kann ein Mensch mit Demenz normalerweise nur in einer entsprechenden Einrichtung betreut werden, ohne dass der Rest der Familie "kaputt" geht-

    sorry für meine direkten Worte

  8. User Info Menu

    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    kann er nicht eine tagespflege besuchen ?
    inwieweit du dich einmischen darfst und sollst, das wuerde ich nicht als ex-frau sehen, sondern als unterstuetzerin deiner kinder
    kennst du diese seite ?
    Tagespflege – Betreuung und Pflege – Wegweiser Demenz
    Ich befürchte, es gibt dann extremst Zoff zwischen uns. Okay, meine Zweifel sollten ausgesprochen werden.

    Nein kenne ich nicht, danke für den Tipp.

  9. User Info Menu

    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    Das ist ein schweres Los für alle Beteiligten! Ich kenne das Problem aus dem weiteren Bekanntenkreis - der Betroffene will leider zur Zeit keine außerfamiliäre Hilfe, die dringend notwendig wäre, in Anspruch nehmen.

    Ich würde mich zunächst zwecks Beratung an die kommunale Pflegeberatungsstelle (meist bei der Stadt-, Kreis- oder Gemeindeverwaltung verortet) und den Sozialpsychiatrischen Dienst des Ortes, in dem ihr lebt, wenden.

    Ich wünsche Euch zunächst viel Kraft und Durchhaltevermögen.

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    AW: Alzheimer-Demenz in mittleren Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    also bei aller Liebe kann ein Mensch mit Demenz normalerweise nur in einer entsprechenden Einrichtung betreut werden, ohne dass der Rest der Familie "kaputt" geht-

    sorry für meine direkten Worte
    Bis jetzt geht es noch zu Hause aber es verschlechtert sich unaufhörlich.

    Wenn meine Tochter nicht da ist, geht es ihm schlechter. Kann daran liegen, dass er keine Veränderungen mag. Mein Sohn ist etwas weniger gewissenhaft, die Fächer der Pillenbox zu verabreichen. Es sind überwiegend Nahrungsergänzungs-Mittel. Die Nacht-Tabletten speziell gegen die Erkrankung sind immer gegeben worden.

    Es ist eine wahnsinnige Aufgabe...
    Geändert von Rosalila (01.05.2018 um 20:45 Uhr)

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