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  1. Avatar von Daphnia
    Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Hallo Ingeline,
    Es ist natürlich unverschämt, das Elternhaus auszuräumen und das "Bärenfell zu verteilen, bevor der Bär geschossen ist".
    Und auch die Kinder der 4. Schwester einfach auszuschliessen ist sowas von fies.
    Die beiden sind wohl sehr eng miteinand.

    Aber: bist du nicht einfach sehr gutgläubig und naiv?
    Ich erinnere mich, dass du anfangs auch nicht die beginnende Demenz deiner Mutter wahrhaben wolltest. Von ihren finanziellen Verhältnissen überrascht warst.
    Ich denke du strahlst aus:" mit Ingeline kann mans machen".

    Sei misstrauischer-auch in der Familie. Rechne damit, dass man dich übern Tisch zieht. Vielleicht hat ja deine Schwester schon eine Generalvollmacht und du weisst es noch nicht.
    Ich würde in eine Beratung mit einem spezialisierten Anwalt investieren und mich informieren, wo für mich Fallen lauern.
    Mach dich kundig und zeige das den beiden. .
    Daphnia


  2. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Dass die beiden das Haus leergeräumt haben und Sachen von Wert beiseite geschafft haben, würde ich als Kollateralschaden verbuchen. Traurig, aber nun nicht mehr zu ändern. Aber dass sie nun, während Deine Mutter wohlauf im Pflegeheim untergebracht ist und sich noch ihres Lebens freut, an ihr Haus wollen und es sich unter Euch drei Schwestern unter den Nagel reißen wollen, finde ich schäbig und raffgierig. Mich wundert, dass sie es nicht nur unter sich beiden aufteilen wollen.

    Hast Du Einblick in das sonstige Vermögen Deiner Mutter? Geht da alles mit rechten Dingen zu oder schwindet das Guthaben nur so dahin?
    Natürlich kann man das was passiert ist nicht mehr ändern.
    Aber im Grunde genommen ist es Diebstahl. Die Sachen die da ausgeräumt und vermutlich verkauft worden gehörten der Mutter, nicht der Schwester.
    Wg der finananziellen Situation hat Ingeline schon einmal geschrieben das die Schwester sie nicht an die Unterlagen lassen will.
    Jo. Ich würde mich auch beraten lassen. Was kann ich machen damit da ein neutraler Betreuer eingesetzt wird ?
    Ingeline, die veräppelt dich doch.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  3. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von farfalle61 Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man das was passiert ist nicht mehr ändern.
    Aber im Grunde genommen ist es Diebstahl. Die Sachen die da ausgeräumt und vermutlich verkauft worden gehörten der Mutter, nicht der Schwester.
    Wg der finananziellen Situation hat Ingeline schon einmal geschrieben das die Schwester sie nicht an die Unterlagen lassen will.
    Jo. Ich würde mich auch beraten lassen. Was kann ich machen damit da ein neutraler Betreuer eingesetzt wird ?
    Ingeline, die veräppelt dich doch.
    Ist doch logisch, dass das Diebstahl ist. Aber ich würde in der Situation mich jetzt auf das Wichtige konzentrieren, nämlich, dass Haus und Vermögen der Mutter nicht unterschlagen werden.

    Eine Betreuung kann man beim Betreuungsgericht anregen.


  4. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Jetzt habe ich eine Nacht darüber geschlafen.
    Da sich gerade drei meiner Kinder in Asien befinden und erst Anfang April zurück kommen, habe ich eine Familienkonferenz für Ostern mit meinen Kindern anberaumt.
    Meine Idee war ja bis jetzt, dass ich das Haus unserer Mutter nach deren Ableben übernehme. Das ginge nur, wenn ich auch meinen Teil von ihrem Vermögen dazu nehmen könnte.
    Ich wollte es für meine Kinder kaufen, damit sie immer ein schönes Fleckchen Erde für Urlaub oder zum Wohnen haben.
    Da Freiberufler dabei sind, könnte auch einer dort wohnen. Der Flughafen ist nicht weit weg und die Landschaft herrlich.

    Meine Schwestern wußten das auch. Die älteste Schwester meinte, ich könnte mir mit dem Erlös vom Haus ja eine Eigentumswohnung kaufen. Immer gut, wenn andere wissen, was ich will ;-)

    Es gibt wie gesagt keine notarielle Vollmacht von unserer Mutter. Entmündigt ist unsere Mutter auch nicht.
    Wenn ich jetzt mit meinen Schwestern Tacheless rede, erfahre ich gar nichts mehr über ihr Vorhaben.

    Nächste Woche ruft mich die andere Schwester nach dem Besuch bei unserer Mutter an, um zu berichten, wie es ihr geht.
    Ich werde sie vorsichtig darauf ansprechen um Näheres zu erfahren. Mit den Kindern dieser Schwester habe ich guten Kontakt. Da kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass sie das Treiben ihrer Mutter gutheißen.
    Auch die Kinder meiner ältesten Schwester würden das meiner Meinung nach nicht billigen.

    Naiv und gutgläubig...ja, das bin ich sicher. Raffiniert und hinter****ig möchte ich auch gar nicht sein.
    Mir ist klar, dass 45 Jahre Sprachlosigkeit zwischen mir und meinen Schwestern einiges dazu beitragen, dass ich sie falsch eingeschätzt habe.
    Ich mag für mich nicht besonders gut kämpfen können, geht es aber um andere (die Kinder meiner verstorbenen Schwester) laufe ich zu Höchstform auf.
    Im Grunde bin ich schon mein ganzes Leben lang Einzelkämpferin. Das will ich nicht mehr.
    Ich hole meine Kinder mit ins Boot und werde mit ihnen zusammen gegen meine Schwestern vorgehen, wenn sie das wirklich in die Tat umsetzen wollen.
    Auch wenn es mir schwerfällt, werde ich jetzt erst mal Informationen sammeln, wie die beiden gedenken vorzugehen.

    Dass ich mit ihrer Vorgehensweise nicht einverstanden bin, habe ich meiner Schwester gesagt.

  5. Avatar von Daphnia
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Hallo Ingeline,
    Zwischen Hinterf....keit und gesundem Misstrauen liegen aber doch Welten.
    Va wenn es auch um andere, in dem Fall die Kinder ,geht.
    Hoffentlich hast du recht, dass deine Nichten/Neffen das Verhalten ihrer Mütter missbilligen.

    Aber gut, dass du bald in deinen Kindern Hilfe hast. Würden die denn das Haus behalten,bzw dort wohnen wollen?
    Halte deine Lauscher gestellt was evt Pläne betrifft.

    Viel Glück. Daphnia

  6. Avatar von twix25
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, leider nur kurz:

    Diplomatie lautet das Stichwort

    Meiner Meinung nach

    Du hörst dir alles an, was dir deine Schwestern so vorschlagen und sie sind ja sehr klar untzereinander, wie nun was zu laufen hat

    somit bist du auch zukünftig im bilde

    du sammelst alsl schön informationen, sagst dann ...hmm, ich denke drüber nach und zögerst so Zeit raus

    Ganz wichtig: zeit und informationen einholen

    mit all dem wissen informierst du dich und entscheidest dann mit all denen, denen du vertraust

    dann erfolgt erst dein feedback

    gute nerven
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"


  7. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Du hast ja geschrieben, dass Du Dich an Ostern mit Deinen Kindern zusammensetzt. Dabei sollte ein Punkt auf jeden Fall geklärt werden nämlich ob Deine Kinder das:

    Zitat Zitat von Ingeline Beitrag anzeigen
    Ich wollte es für meine Kinder kaufen, damit sie immer ein schönes Fleckchen Erde für Urlaub oder zum Wohnen haben.
    Da Freiberufler dabei sind, könnte auch einer dort wohnen. Der Flughafen ist nicht weit weg und die Landschaft herrlich.
    überhaupt wollen.

    Hast Du sie schon mal gefragt? Und eine ehrliche Antwort erhalten? (Kann ja für die Kinder auch schwer sein, sie merken, dass Dein Herz an dem Haus hängt, und antworten evtl. ausweichend oder mit "ja, könnte ich mir schon vielleicht irgendwann mal vorstellen".)

    Ich glaube, die Tatsache, dass Du am meisten von allen Geschwistern am Haus emotional noch hängst, erschwert Dir einen klaren Blick auf die Lage und sorgt dafür, dass Du Deinen Schwestern Zugeständnisse machst, die Du nicht machen solltest. Wie hier schon einige schrieben - Deine Mutter lebt, ihr gehört das Haus, die Töchter können da nicht einfach drüber verfügen und das Fell des Bären verteilen, bevor er erlegt ist. Auch wenn das Haus verkauft ist, steht das Geld Deiner Mutter zu. Sie oder ein gesetzlicher Betreuer, der über den Umgang mit dem Geld auch Rechenschaft ablegen muss, kann darüber verfügen. Sonst keiner.


  8. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Normalerweise telefonieren wir immer, wenn eine von uns Schwestern bei unserer Mutter war.
    Gestern kam von meiner ältesten Schwester nur eine Mail, wo sie mir mitteilte, dass mit Mutter alles gut wäre.
    Sie ahnt wohl, dass ich weiter Schwierigkeiten mache und schrieb deshalb eine Mail, obwohl sie das nur ungerne tut.

    Von einigen Kindern weiß ich, dass sie dafür sind, das Haus meiner Mutter zu behalten. Bis zur "Familienkonferenz" an Ostern haben sie genügend Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen. Drängen werde ich sie zu nichts.
    Ich sehe das inzwischen mehr als Kapitalanlage. Wohnen werde ich dort nicht.

    Meine andere Schwester hat sich inzwischen gemeldet und nur über ihren Geburtstag geredet. Das Thema Elternhaus wurde nicht angesprochen. Sie war sehr vorsichtig und wir haben nur kurz telefoniert.

    Ich bin wachsam und beobachte weiterhin, was sich tut.


  9. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, wenn Du das Haus behalten möchtest (als Dein Erbe), dann schlage ich vor, dass Du Dich mit Deinen Schwestern irgendwie zusammensetzt, und zwar gemeinsam mit einem (von Dir ausgewählten, neutralen) Anwalt für Erbrecht.

    Ich war noch ein Grundschulkind, als es bei meinen Großeltern um solche Fragen ging, da waren jeweils zwei oder drei Kinder, und jeweils eines wollte gerne das Haus behalten und war auch finanziell in der Lage, die anderen Geschwister auszuzahlen, bzw. hat dann auf andere Teile des Erbes vorab verzichtet. Es wurde dann jeweils ein Wohnrecht des noch lebenden Elternteils in dem Haus festgehalten, so dass in einem Fall der Opa in seiner separaten Wohnung da noch weiter gelebt hat, aber die Erben alle Kosten, die ein Haus so mit sich bringt getragen haben, im anderen Fall, wo die Oma ins Altersheim musste, das Haus vermietet wurde und nach Abzug der laufenden Kosten die Miete zur Deckung der Kosten des Altersheims verwendet wurden.

    Bei uns war in einem Fall die Hemmschwelle klein, da einen Anwalt heranzuziehen, da er zur weitläufigen Familie gehörte und deshalb "kostenneutral" war, aber wenn ich im Nachhinein sehe, wie viel Streit und unschöne Auseinandersetzungen dadurch vermieden wurden, würde mich kein Cent reuen, den ich investieren würde in eine neutrale fachkompetente Person, die eine solche Angelegenheit regelt.

  10. Avatar von Monkele
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    smile AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, in einem Punkt verstehe ich deine Schwestern. Ein lange leer stehendes Haus ist nicht gut und wird irgendwann zur Belastung. Wenn die Gartenarbeiten dann noch dazu kommen, macht es das nicht besser. Trotzdem geht es natürlich nicht, dass man einfach so das Fell des Bären verteilt, wie es einem in den Kram passt.

    Rechtliche Beratung wäre sicher gut und für die Zeit bis Ostern vielleicht tatsächlich jemand engagieren, der die Gartenarbeiten erledigt.
    Unsere Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge des Lebens
    ist eine unerschöpfliche Quelle des Glücks.

    Claude Monet

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