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  1. Avatar von Roundabout
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Prima, Ingeline, du kannst schon genau benennen, was du NICHT willst... guter Anfang, bleib dran.
    Je mehr du dich sortierst, desto näher kommst du der Lösung.
    Vielleicht kannst du dir auch mal ein pro/kontra Liste machen, dann hast du nochmal genau vor Augen, was Sache ist.
    Aber so, wie ich dich lese, sortierst du schon fleissig.

    Hast du dich eigentlich mal mit deinen Schwestern ausgetauscht? dir ihre Sichtweise angehört, bzw ihre Überlegungen, die sie dazu gebracht haben, zu entscheiden, dass sie die Mutter nicht aufnehmen werden? was ja nicht heisst, dass sie sich nicht kümmern, nur eben nicht zu Hause.

    Hast du denn das Gefühl, das "gute" Kind zu sein, wenn du deine Mutter nehmen würdest? besser dazustehen als deine Schwestern ?
    Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn die können sollen, müssen wollen dürfen.

    "Es gibt zwei Wege aus der Dunkelheit. Entweder Du machst Licht, da wo Du bist, oder Du gehst in die Sonne."


  2. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Als wir das Gefühl hatten, dass meine Mutter (damals 86 J.) besser aufgrund von Krankheit und Sehproblemen nicht länger allein und 200 km entfernt wohnen sollte, haben wir ihr eine Probewoche in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen in unserem Wohnort geschenkt.
    Sie war zwar sofort sehr angetan, hat aber noch einige Monate überlegt.
    Inzwischen wohnt sie dort seit über 2 Jahren und ist noch mal richtig aufgelebt.
    Unser Verhältnis war vorher nicht ohne Probleme, aber es hat sich seitdem sehr verbessert, ich kann ca. 2x p.W. vorbeischauen und ggfs. helfen. Regelrechte Pflege, gemeinsames Wohnen o.ä. könnte ich aber nicht.
    Ohne die Probewoche wäre sie noch immer in ihrem Haus, das ihr schon lange über den Kopf gewachsen war.
    Eine Putzfrau in ihrem Haus? Undenkbar!
    Jetzt ist eine Std./Woche Putzhilfe für ihre 2 Zimmer-Wohnung im Preis incl. und wird gerne genutzt...
    Alles Gute für Dich und Deine Mutter.
    Geändert von Chris2008 (22.05.2017 um 17:49 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Chris2008 Beitrag anzeigen
    Als wir das Gefühl hatten, dass meine Mutter (damals 86 J.) besser aufgrund von Krankheit und Sehproblemen nicht länger allein und 200 km entfernt wohnen sollte, haben wir ihr eine Probewoche in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen in unserem Wohnort geschenkt.
    So habe ich mir das auch vorgestellt - um heute zu erfahren, dass die Altersgrenze bei 80 Jahren liegt, für das betreute Wohnen. Danach geht nur noch Pflegeheim.


  4. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Das hängt aber von dem Träger und Gesundheitszustand ab.
    Dort, wo meine Mutter ist, ist in den 2 Jahren noch keiner unter 80 dazu gekommen. Zugänge werden immer in einem mtl. Infoblatt und schwarzen Brett vorgestellt und oft ist das Alter dabei.
    Die Mitarbeiterin, mit der wir vor 2 Jahren sprachen, sagte, dass es bei ihnen auf die Alltagskompetenz ankommt.
    Wenn schon viel Pflegebedarf da ist, wird betreutes Wohnen auch für Viele zu teuer, da die Pflegeversicherung nur das zahlt, was bei Wohnen in der eigenen Wohnung gezahlt wird. Da kann Pflegeheim unterm Strich günstiger sein....

  5. Inaktiver User

    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Chris2008 Beitrag anzeigen
    Da kann Pflegeheim unterm Strich günstiger sein....
    Klar, aber das brauchen wir noch nicht - aber allein wohnen geht halt auch nicht mehr so gut... irgendwie versteh ich die Logik nicht, dass man, wenn man noch kein Pflegeheim braucht, für das betreute Wohnen zu alt sein kann, obwohl man jetzt den Alltag noch ganz allein bewältigt.

  6. Avatar von Monkele
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So habe ich mir das auch vorgestellt - um heute zu erfahren, dass die Altersgrenze bei 80 Jahren liegt, für das betreute Wohnen. Danach geht nur noch Pflegeheim.
    Hilfskonstruktion, meine Mami war letztes Jahr 81 Jahre alt, als sie ins Betreute Wohnen einzog. Zum damaligen Zeitpunkt war auch noch nicht absehbar, wie sehr sie sich nach iher schweren Erkrankung wieder 'berappeln' würde. Meine Schwiegeltern sind Anfang letzten Jahres dort eingezogen, nachdem sie über 2 Jahre auf eine Wohnung gewartet haben. Meine Schwiegermama war zu dem Zeitpunkt 79 Jahre alt und mein Schwiegerpapa 83. Ich habe das so auch noch nicht gehört.

    Allgemein kann man übrigens auch bei einem Stadtseniorenrat Informationen zum Thema Wohnen und Pflege bekommen.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  7. Inaktiver User

    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Monkele Beitrag anzeigen
    Ich habe das so auch noch nicht gehört.
    Mir war das auch nicht bewußt, naiverweise dachte ich, man bleibt daheim so lange es geht und wechselt dann ins betreute Wohnen, und wenn das dann auch nicht mehr geht ins Pflegeheim.

    Scheint aber am Wohnort meiner Eltern (wo sie auch keinesfalls weg wollen, was ich aufgrund ihrer Bindungen auch verstehe), nicht möglich zu sein. Da hätte mein bis heute noch fitter 91jähriger Vater also schon vor 11 Jahren die Wohnung aufgeben sollen. Oder pflegebedürftig sein.

  8. Avatar von Monkele
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Monkele Beitrag anzeigen
    Ingeline, warum schaust du dir das Betreute Wohnen in deiner Nähe nicht erstmal an? Wichtig finde ich dabei, dass auch eine Pflegeeinheit dazu gehört, denn sonst kann es leicht passieren, dass der alte Mensch bei Pflegebedürftigkeit wieder ausziehen muss und die Suche von Neuem beginnt. Wichtig auch zu wissen, was das 'Betreute Wohnen' überhaupt umfasst. Da gibt es nämlich die unterschiedlichsten Varianten, von nur Notfallknopf, über Essensangebote und mehr.
    Ich zitiere mich nochmals selbst, da dieser Punkt wirklich wichtig ist.

    Übrigens haben wir, in Absprache mit unserer Mutter, sie sicherheitshalber wieder auf die Warteliste des Heimes setzen lassen, in dem sie zur Kurzzeitpflege war (das gefällt uns besser, als das angeschlossene Heim im Betreuten Wohnen), falls wir nochmals in die Situation vom letzten Jahr kommen (was ich nicht hoffe! ) sollten.

    In der Gegend, wo meine Mami wohnt, fehlen aus unterschiedlichen Gründen über 1000 Plätze in Pflegeeinrichtungen. Der Sozialberater in der Rehaklinik empfahl mir deswegen dringlich sie in der ganzen Umgebung überall anzumelden, damit sie bei der nicht abzusehenden Entlassung einen Platz hat. Das läuft dann so, dass es einen Anruf gibt, dass ein Platz frei geworden ist und der Erste der Ja sagt den Platz bekommt. Das dauert zum Teil nicht mal zwei Stunden, man hat also nicht wirklich eine Bedenkzeit. Ab dem Zeitpunkt der Zusage beginnen im Prinzip die Kosten für dieses Zimmer zu laufen, egal ob der Bewohner schon da ist oder so, wie es bei meiner Mami war, noch in der Rehaklinik ist. Das ist dann ein nur leicht ermässigter Tagessatz. Diese Kosten muss man selber tragen und da kommt unter Umständen schon ordentlich was zusammen. Das sind alles Dinge, die man so nicht weiß.

    Es tut nicht weh auf einer Warteliste zu stehen, absagen kann man immer noch, aber nach der Erfahrung vom letzten Jahr empfehle ich auch sich Einrichtungen rechtzeitig anzuschauen und sich bei Gefallen auf die Warteliste setzen zu lassen.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  9. Avatar von Monkele
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Was ist das denn für ein Träger der Einrichtung bei deinen Eltern?
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  10. Avatar von Monkele
    Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, ich empfehle dir auch den Beitrag von britwi mal durchzulesen. Darin bekommt man auch 'einen kleinen Vorgeschmack' wie es laufen kann ... Meine Schwester und ich konnten uns darin jedenfalls leider sehr gut wiederfinden.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

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