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  1. Avatar von twix25
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Ingeline Beitrag anzeigen
    ist meine Mutter bis sie ihren Platz im Pflegeheim bekommt, gut betreut. Wir müssen uns nicht mal darum kümmern, das macht alles die jeweilige Sozialarbeiterin.
    Wenn ich jetzt etwas Ansprechendes finde, gönne ich mir ein paar Tage Urlaub.

    Das klingt super und freut mich sehr
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    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

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  2. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ach...es kommt doch immer anders, als wir dachten.
    Jetzt haben wir so aufgeatmet, weil unsere Mutter bis zu ihrem Einzug ins Pflegeheim versorgt ist.
    Seit Freitag ist sie jetzt bis zur Reha in der Kurzzeitpflege. Jeden Abend und Morgen macht sie Rabatz und führt sich auf.
    Jedesmal wird der Arzt herbei gerufen, der ihr dann was zur Beruhigung gibt.
    Sie zieht sich an und will nach Hause.
    Wenn sie so weiter macht, muss sie in die Psychiatrie wechseln.
    Von uns Töchtern ist jeden Tag eine bei ihr und kümmert sich 2-3 Stunden um sie. Während der Zeit ist sie lammfromm und behauptet, dass sie nie im Leben sich so daneben benehmen würde.
    Beim Gespräch mit der Pflegeleitung kam heraus, dass sie der Arzt vom Krankenhaus nur als teilweise verwirrt bezeichnet hat. Von der Demenz wußten sie nichts. Als ich erzählte, dass sie vor dem Sturz 4x in der Woche in der Tagespflege war und an den anderen drei Tagen wir Töchter zu ihr kamen, war sie ganz entsetzt. Meine Mutter alleine in ihrem großen Haus über Nacht zu lassen, wäre verantwortungslos von uns gewesen. So wie sie ihren Zustand beurteilt, ist meine Mutter nicht mehr in der Lage, für sich selbst zu sorgen und alleine zu wohnen.

    Es wurde ein Bogen für den Fall angelegt, dass sie es schafft, das Heim zu verlassen. Anhand der Beschreibung findet die Polizei sie dann.

  3. Avatar von twix25
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Meine Mutter bekam so ein Armband, da ging ab einem bestimmten Ortspunkt der Lärm los
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  4. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    twix25
    So ein Armband bekommt meine Mutter auch, wenn sie dann ab Februar in ihrem Pflegeheim ist. Ausbüchsen geht dann nicht mehr. Das Pflegeheim ist auf Menschen mit Demenz eingestellt und sichert Ausgänge ab.

    In der Kurzzeitpflege, wo sie noch bis Montag bleiben sollte, gibt es große Probleme. Wegen meiner Mutter muss jeden Abend der Notarzt kommen und ihr was zur Beruhigung geben. Heute nachmittag ist meine älteste Schwester zu einem Gespräch dort. Sie wollen sie wegen ihrer Demenz und den Ausbruchversuchen nicht länger behalten. In der Psychiatrie ist leider kein Platz frei.
    Ob sie am Montag mit der Reha beginnen kann, muss auch noch abgeklärt werden.
    Uns liegt das sehr am Herzen, damit sie wieder einigermassen den Arm und Schulter bewegen kann.

    Wenn wir bei unserer Mutter sind, ist sie ganz "normal". Erzählen wir ihr, wie sie sich abends oder morgens aufgeführt hat, staunt sie nur. Kaum sind wir nach 2-3 Stunden wieder weg, geht der Zirkus mit ihr los.

    Es wird eine Lösung geben...

  5. Avatar von Monkele
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, aber wo soll sie denn stattdessen hin?

    Und kann man ihr nicht Abends etwas geben, ohne dass der Notarzt immer kommen muss, wenn man doch schon weiß, was passiert?

    Schwierige Situation!
    Manchmal über Nacht erwacht eine Quelle zum Leben.
    Manchmal über Nacht beginnt es zu grünen am kahlen Zweig.
    Manchmal über Nacht bringt dir ein Traum das Licht zurück.
    Manchmal über Nacht hat dich ein Engel besucht.

    (In Erinnerung an meine Herzensfreundin )


  6. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Monkele
    Es ist passiert.
    Meine beiden Schwestern mußten unsere Mutter heute aus dem Pflegeheim abholen. Sie hat wohl den Pflegerinnen die Tabletten ins Gesicht gespuckt...ging mit dem Besen auf sie los...usw.
    Als sie die Station verließ, bettelte sie darum, dort bleiben zu können. Sie weiß wohl wirklich nicht mehr, was sie für eine "Krawallnudel" dort war.
    Meine mittlere Schwester bleibt bei ihr im Haus bis Samstagmorgen, dann übernehme ich unsere Mutter bis Montagmorgen.

    Mit meiner ältesten Schwester fahre ich sie dann zur Reha. Wenn es dort nicht mit ihr gutgeht, muss sie in die Gerontopsychiatrie um medikamentös neu eingestellt zu werden.
    Irgendwie bekommen wir die Zeit bis Februar überbrückt.

  7. Avatar von Nocturna
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Uff, es ist schon erschreckend wie schnell sich der Zustand eines Menschen ändern kann, von eben noch ganz akzeptabel bis unberrscht aufbrausend. Was mich zusätzlich zum Grübeln bringt ist, dass man ab einem bestimmten Punkt auf sich allein gestellt ist. Da bekommt man die Mutter quasi in die Hand gedrückt und muss plötzlich parat stehen. Wie macht man das, wenn man berufstätig ist und im Dezember seinen Jahresurlaub schon restlos verbraten hat?

    Ja, irgendwelche Pflegetage für besondere Fälle gibt es, so denke ich. Aber das reicht doch nie und nimmer, wenn man keine Geschwister hat, die ebenfalls einspringen können/wollen.

    Ich hoffe, deine Mutter fängt sich wieder in der gewohnten Umgebung und dass es dann in der Reha hoffentlich besser läuft. Ich wundere mich über die Energie, die deine Mutter noch hat nach ihrem Unfall. Mit dem Besen … und das bei einer lädierter Schulter.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  8. Avatar von twix25
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ach Ingeline

    Nochmal nachgefragt. wenn sie derartige Ausfälle hat und derart unruhig ist, sein kann,.....warum gab es bisher noch keine Medikamente um sie ruhiger zu stellen?
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  9. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ganz ehrlich...Ich denke, dass man gegen den Willen der Patientin keine Medikamente verabreichen darf....Sie spuckt sie ja aus.



    Ich kenn das auch.
    LG Ivi


  10. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Wenn sie sich in der Reha so aufführt, wird die Reha ganz schnell zu Ende sein- dann dürft ihr sie mit nach Hause nehmen oder sie landet in der Psychiatrie .
    ( N.b.: die Reha geht doch sowieso nicht bis Februar, in der Regel nicht länger als 3 Wochen und wo soll sie zwischenzeitlich hin ?)
    Ich kenne das alles, Psychiatrie, Kurzzeitpflege, die ganz schnell überfordert war, Psychiatrie, anders Heim, auf Demenz spezialisiert, trotzdem überfordert, wieder Psychiatrie, über 3 Wochen verschiedene Medikamente ausprobiert, wieder Heim für Demenzkranke (aber zu wenig Personal), immer wieder Verlegungungen ins Krankenhaus wegen Stürzen, der verordnete Sturzhelm war innerhalb von 2 Tagen kaputt, das Armband bleibt auch nicht länger am Handgelenk.....schaun wir mal, wie es weitergeht.

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