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  1. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Monkele

    Erst mal auch Dir ein Danke! Wie auch allen Anderen!
    Ich atme gerade durch...tief durch.
    Was im Hintergrund steht, ist ihr Haus. Wenn sie in ihrer Nähe in eine Einrichtung mit betreutem Wohnen ginge, müßte ihr Haus ja nicht verkauft werden. Sie könnte immer wieder ihren Garten besuchen, den sie sehr liebt. Meine wöchentlichen Besuche könnte ich dann ausdehnen und über Nacht im Elternhaus bleiben und "nach dem Rechten" sehen. Meine Schwester würde das sicher auch so halten.
    Bis jetzt hat meine Mutter nur ein Notfallarmband, wo sie jederzeit Hilfe rufen kann.
    Sie fährt noch Auto und ist dadurch unabhängig. Die Strecke zu ihrem Haus würde sie gut kennen und auch bewältigen.
    Indem sie ihr Haus erstmal behält, wäre die Entscheidung noch nicht endgültig. Gefiele ihr es wirklich gar nicht, würde eine andere Lösung gesucht.
    Ich merke schon, mein Blickwinkel ist/war viel zu eng!!!

    Das ist genau das, was ich will. Von Euch zu hören, wie Ihr mit so einer Situation umgegangen seid. Es gibt nicht nur eine Lösung...

  2. Avatar von Monkele
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, das mit dem Haus sehe ich mittlerweile aus verschiedenen Gründen sehr zwiespältig.

    Letztes Jahr hat es uns geholfen, wir konnten dort übernachten, wenn es notwendig war, ein Teil der Enkelkinder hat auch mal ein paar Tage dort verbracht, da es nicht so weit vom Bodensee weg ist.

    Als sie noch in der Rehaklinik war, habe ich dort jede Woche eine Nacht übernachtet, die Wäsche gewaschen und sie besucht und bin dann mit dem Zug am nächsten Abend wieder heimgefahren. Es war wirklich ein pendeln zwischen zwei Welten und in keiner war man gefühlt richtig. Ich bin aus gesundheitlichen Gründen nur geringfügig beschäftigt und arbeite normalerweise an einem festen Tag in der Woche und habe zweimal in der Woche Krankengymnastik. Ich konnte es mir also so einteilen. Für meine Schwester war und ist das schon deutlich schwieriger, das alles zeitlich unter einen Hut zu bekommen.

    Einen kleinen Teil ihrer Möbel hat sie ins Betreute Wohnen mitgenommen, der Rest ist noch im Haus. Mittlerweile mag ich dort nicht mehr übernachten. Es ist kalt und muffig und für mich selber ist dieses Kapitel bis zu einem gewissen Grad abgeschlossen. Meiner Schwester geht es ähnlich.

    Es gibt auch einen großen finanziellen Aspekt. Die Miete im Betreuten Wohnen ist nicht ganz billig, der Unterhalt vom Auto und sämtliche noch laufenden Nebenkosten für ihr (schlecht bis gar nicht isoliertes) Haus, wie Strom und Müllabfuhr kommen noch dazu. Ihre Rente ist nicht üppig und wenn sie nicht monatlich von ihren Rücklagen etwas dazu schießt, käme sie nicht über die Runden.

    Es gab übrigens unter ihren Kegelfrauen Wetten, wann sie wieder zurück ins Haus zieht ... Irgendwann habe ich ihr erklärt, dass sie dies dann aber ohne meine Unterstützung tun müsse. Ihre (saure) Antwort darauf, das sei Erpressung ... Ist es nicht für mich, sondern 'einfach' ein Entschluss für mich ganz persönlich.

    Mittlerweile wäscht sie immer im Haus, da es ihrer Meinung nach im Betreuten Wohnen zu teuer sei (waschen und trocknen 5€). Allein das, was sie für den Strom im Haus bezahlt, dafür könnte sie ganz oft dort waschen, aber um das geht es ja nicht.

    Irgendwann war meine erwachsene Tochter mal im Haus und meinte dann zu mir, dass es so aussähe, wie wenn die Oma nur kurz weg sei ...

    Ich denke, sie muss sich irgendwann entscheiden und das habe ich ihr auch gesagt. Daraufhin meinte sie, sie wolle den Sommer über noch ihren Garten genießen und werde im Herbst entscheiden, wie es weiter geht. Ich bin mir sehr sicher, dass sie das auch im Herbst nicht tun wird, es wird alles so weiter laufen, bis es eine Entscheidung auf eine andere Art gibt. Was sie über all dem nämlich immer vergisst, dass sie nicht jünger wird, auch wenn ihr ihre 'Gesundung' wie einen zweiten Frühling beschert hat. Da verdrängt man doch gerne mal die Tatsachen.

    Ja, es wäre auch eine Möglichkeit für deine Mutter, das Haus erstmal zu behalten, aber unterschätze den Stress nicht, den ihr dann damit auch noch habt.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  3. Avatar von Horus
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, jetzt mal das Ganze umgekehrt betrachtet: was möchtest du eigentlich?

    Völlig losgelöst von deiner Mutter. Stell dir vor, deine Mutter würde nicht mehr leben oder quietschfidel in zweiter Ehe verheiratet auf den Fiji-Inseln (also irgendwo am Ende der Welt, so dass euer Kontakt nur per Mail/Telefon stattfinden würde, du also absolut keine Verpflichtungen gegenüber deiner Mutter hättest) - wie würdest du leben wollen? Was sind deine Pläne?
    Möglichst viel mit deinen (erwachsenen) Kindern unternehmen? Enkel betreuen, sofern du welche hast? Eine Weltreise unternehmen? Jedes Jahr 3 für drei Monate in einer anderen europäischen Stadt leben und dort Sprachschule besuchen (hat meine Mutter mal 4 Jahre lang so gemacht)? Ehrenämter, Engagement in der Gemeinde ... wasweissich. Wie möchtest du leben, wenn sich die Frage mit deiner Mutter nicht stellen würde?

    Kläre für dich, was DU möchtest in den nächsten 10 Jahren. Unabhängig von deiner Mutter.
    Und dann, wenn du das geklärt hast, überlege, welches Betreuungsmodell für deine Mutter da reinpasst - und welches eher bzw. gar nicht. Werde dir bewusst, auf was du verzichten würdest, wenn du ein Modell wählst, das nicht zu deinen Plänen passt.

    Es geht hier nicht nur darum, was für deine Mutter das Beste ist. Sondern auch darum, was du möchtest. Für dich.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  4. Avatar von Spadina
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Ingeline, jetzt mal das Ganze umgekehrt betrachtet: was möchtest du eigentlich?

    Völlig losgelöst von deiner Mutter. Stell dir vor, deine Mutter würde nicht mehr leben oder quietschfidel in zweiter Ehe verheiratet auf den Fiji-Inseln (also irgendwo am Ende der Welt, so dass euer Kontakt nur per Mail/Telefon stattfinden würde, du also absolut keine Verpflichtungen gegenüber deiner Mutter hättest) - wie würdest du leben wollen? Was sind deine Pläne?
    Möglichst viel mit deinen (erwachsenen) Kindern unternehmen? Enkel betreuen, sofern du welche hast? Eine Weltreise unternehmen? Jedes Jahr 3 für drei Monate in einer anderen europäischen Stadt leben und dort Sprachschule besuchen (hat meine Mutter mal 4 Jahre lang so gemacht)? Ehrenämter, Engagement in der Gemeinde ... wasweissich. Wie möchtest du leben, wenn sich die Frage mit deiner Mutter nicht stellen würde?

    Kläre für dich, was DU möchtest in den nächsten 10 Jahren. Unabhängig von deiner Mutter.
    Und dann, wenn du das geklärt hast, überlege, welches Betreuungsmodell für deine Mutter da reinpasst - und welches eher bzw. gar nicht. Werde dir bewusst, auf was du verzichten würdest, wenn du ein Modell wählst, das nicht zu deinen Plänen passt.

    Es geht hier nicht nur darum, was für deine Mutter das Beste ist. Sondern auch darum, was du möchtest. Für [B]dich[/B
    ].
    Da kann ich nur zustimmend mit dem Kopf nicken
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  5. Avatar von Monkele
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen

    Er hat sich jedenfalls im Pflegeheim verliebt und wir Kinder möchten ihn bitte als liiert betrachten.
    Das finde ich toll, wobei ich manchmal irritiert bin, wie sehr mein Schwiegerpapa von den dort lebenden Frauen umschwärmt wird, obwohl meine Schwiegermama ja auch dort ist.
    Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

  6. Avatar von Horus
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Wer gießt (wann?) die Blumen, wer mäht den Rasen und so weiter und so fort ... Jede von uns hat eine Anfahrt von deutlich über eine Stunde, wir sind also nicht mal schnell da.
    Monkele, es gibt absolut keinen Grund, dass IHR das tut. SIE will das Haus behalten und den Garten. Also soll SIE eine Betreuung des Gartens organisieren für die Phasen, in denen sie es nicht selber machen kann. Sei es durch Nachbarn, sei es, dass sie einen Studenten oder Schüler dafür bezahlt, also jemandem einen Ferienjob bietet, sei es durch einen Gärtner, was auch immer ... aber automatisch zu erwarten, dass die "Kinder" (und in den allermeisten Fällen heisst das: die Töchter oder Schwiegertöchter) dies einfach so übernehmen, finde in unmöglich.

    Wenn ihr Zeit und Energie dafür habt und es gerne macht, ohne dass ihr selbst dabei zu kurz kommt ... ok. Das ist dann aber eure eigene Entscheidung. Hingegen hauptsächlich aus Pflichtbewusstsein, obwohl man eigentlich weder Zeit noch Energie noch Lust hat ... nein. Da muss eine andere Lösung her und dafür ist SIE zuständig. Denn SIE will das Haus und den Garten.

    Mein Lebensgefährte und seine Geschwister haben die letzten 3 Jahre gebraucht, um das ihrer jetzt 88 jährigen Mutter beizubringen, die immer noch im grossen Elternhaus wohnt, mit grossem Garten am Hang.
    Da hiess es dann auch "man" sollte noch rasch den Rasen mähen und Sohn X, gelernter Forstingenieur, könnte doch rasch mal die Hecke schneiden (dass der sein eigenes Haus mit Garten instandzuhalten hat, plus 2 pubertierende Söhne, plus einen 140% Job plus ehrenamtlich in der Bergrettung tätig ist, hat nicht interessiert) und "irgendjemand" müsse ein Geländer an der Treppe zum Eingang der Einliegerwohnung montieren ...
    Sie haben sich alle einhellig geweigert. Dass der Rasen gemäht wurde, wenn einer von ihnen sowieso fürs Wochenende zu Besuch war - geschenkt. Desgleichen wurden Latten im Holzzaun gerichtet, die Johannesbeeren gepflückt und und und ... wenn "man" sowieso gerade auf Besuch war. Aber regelmässige Unterhaltsarbeiten mit extra Anfahrten? Kam nicht in Frage. Sie haben es in Kauf genommen, dass die Bude eine Weile lang ziemlich chaotisch aussah. Aber es hat gewirkt - irgendwann hat die Mutter begriffen, dass sie das anders regeln muss, und hat einen Gärtner angestellt, gibt einem Schüler in der Nachbarschaft ein Taschengeld, damit er kleine Dinge für sie regelt, bezahlt den Nachbarn, damit er Schnee schippt vor ihrem Haus ...
    (Geld war nie ein Problem für sie, und wenn es eines wäre, würden die 4 Kinder das bezahlen, klar.)

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  7. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Mein schlimmster Alptraum würde wahr werden, wenn ich mich unter die Fittiche einer meiner Töchter begeben müsste.
    Wir haben das alles mal gedanklich durchgespielt ...grauselig, was dabei rauskam.
    Für die Töchter und auch für mich!
    Ich weiss, dass viele Angehörige nach einer Weile einen Pflegedienst hinzunehmen. weil die Angehörigen mit ihrem Latein am Ende sind.
    Der Pflegedienst teilweise auch, doch die gehen ganz anders mit dem Pflegling um ...vor allem stehen sie sich nicht zu nah ...das ist meist der Schwachpunkt bei einer Familienpflege.
    Alle verzweifeln irgendwann ...es sei denn, von beiden Seiten ist grosse Leidenschaft füreinander...und auch die geht irgednwann flöten ...
    Ich liebe meine Töchter sehr, ich denke, sie mich auch ... und das soll auch so bleiben!

    Meine Schwester hat unserer Mutter ihre Pflege "aufgedrängt" ...ich mag gar nicht schreiben, wie sehr meine Mutter gerade darüber und die daraus resultierenden Vorwürfe, den Zank, die Streitereien und die Bevormundung reagiert hat.
    Und die fand auf beiden Seiten statt ...
    Ich konnte nichts daran ändern, obwohl ich es versucht habe.
    Ich stand nur als Zuhörerin zur Verfügung.

    Ich möchte die Leistung meiner Schwester nicht schmälern, aber "das Beste" war ihr Dienst für keinen von beiden ...
    sie sieht das auch selbst ein, denn wir sprechen öfter darüber.
    Meine Schwester ist krank darüber geworden ...seelisch und körperlich, und macht sich gelegentlich Vorwürfe, dass sie es so und nicht anders gemacht hat.
    Ich erzähle ihr nicht, was meine Mutter zu dem Ganzen gesagt hat ...das würde meine Schwester umhauen ..
    und das hat sie nicht verdient!

    Sie hat es ja nur "gut gemeint" und meinte zu wissen, was für unsere Mutter das "Beste" ist.
    Sie wusste es nicht, meine Mutter selber wusste es wohl auch nicht?

    Kein Mensch kann wissen, was das "Beste" für einen anderen ist.
    Man kann sich darüber austauschen und eventuell die Wünsche berücksichtigen ...aber sonst ?

    Jeder tut es so, wie er denkt, dass er es tun müsse, es gibt viele Gründe, etwas zu tun, von dem "man" weiss, dass "man" selbst auf der Strecke bleibt.

    Doch gut oder das "Beste" ist es ganz und gar nicht, für keinen!



  8. Registriert seit
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Horus
    Was ich will? Wie ich mein Leben unabhängig von Verpflichtungen meiner Mutter gegenüber gestalten würde?
    Schwierig…wirklich schwierig. Es sind keine großartigen Dinge, die mir guttun.
    Mein ganzes bisheriges Leben war sehr arbeitsreich und turbulent. Mein Traum nach der Familienzeit war immer, einmal für niemanden mehr da zu sein…mich um mich selbst mehr zu kümmern.
    Da ich geschieden bin, fehlt mir das Geld für so einige „Träume“. Noch zwei Jahre arbeiten, dann komme ich in Rente.
    Ein paar Dinge habe ich schon umgesetzt von meinen Träumen. Zum Beispiel ein Musikinstrument erlernt. Einige Städtereisen gemacht und viele botanische Gärten besucht.
    Mein Leben möchte ich ruhiger verbringen. Seit fast 3 Monaten habe ich eine Katze. Das war ein großer Wunsch von mir. Früher hatten wir immer Katzen, als ich noch in meinem großen Haus mit Familie lebte.
    Und ja, ich habe mich auf das Alleinleben gefreut. Aufstehen wann es mir passt, Schwimmen gehen so oft ich will…und Rollerfahrten bei Wind. Meinen kleinen Garten liebe ich sehr, hege und pflege ihn. Wenn ich zwischen den duftenden Blüten sitze, fühle ich mich wohl, bin ich in meinem Element.

    Dieses Semester habe ich mich exmatrikuliert. Es war eine Vernunftentscheidung. Den ganzen Sommer komme ich kaum dazu, alle Bücher dafür zu lesen. Die Arbeit geht vor. Mein freier Tag gehört meiner Mutter.
    Meine Kinder kommen oft vorbei. Das ist angenehm für mich, seit ich nicht mehr jedes Mal extra für sie koche. Da habe ich bereits Grenzen gezogen.

    Für mich ist es das Schönste, wenn ich morgens zum Schwimmen gehe und danach in aller Ruhe frühstücke. Der perfekte Tagesbeginn für mich. Wenn ich tagsüber auch noch Zeit zum Lesen finde…bin ich zufrieden. Mein Ruhebedürfnis ist in den letzten Jahren gewachsen und ich genieße es sehr, abends alleine zu Hause zu sein und einen Krimi anzuschauen oder zu lesen.
    Ja Horus, das wäre mit meiner Mutter nicht machbar!

  9. Avatar von Horus
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    vor allem stehen sie sich nicht zu nah ...das ist meist der Schwachpunkt bei einer Familienpflege.
    Alle verzweifeln irgendwann ...es sei denn, von beiden Seiten ist grosse Leidenschaft füreinander...und auch die geht irgednwann flöten ...
    Ich liebe meine Töchter sehr, ich denke, sie mich auch ... und das soll auch so bleiben!
    Ganz genau das ist der Punkt!

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  10. Avatar von Horus
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    AW: Wie gestalte ich die letzten Jahre meiner Mutter mit

    Ingeline, dein Post #28 ist wunderschön. Nimm es bitte ernst.

    Das da ist der Schlüsselsatz:

    Mein Traum nach der Familienzeit war immer, einmal für niemanden mehr da zu sein…mich um mich selbst mehr zu kümmern.
    Das ist DEIN Traum. Du hast nur dieses eine Leben. Und du hast das Recht, in diesem einen Leben deine Träume zu leben.
    Also finde eine Lösung, die es dir ermöglicht, deine Träume zu leben. Du musst dich nicht mehr nach den Erwartungen und Forderungen anderer richten. Auch nicht nach jenen deiner Mutter. Warum sollte der Wunsch deiner Mutter, von dir betreut zu werden, Vorrang haben vor deinen eigenen Wünschen?
    Es gibt andere Lösungen.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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